Dienstreise zum Ammersee

    • 2016
    • Dienstreise zum Ammersee

      Letzte Woche musste ich dienstlich zu einem Seminar nach Herrsching am Ammersee. Zufälligerweise hatte sich auch meine Kamera ins Gepäck verirrt und ich habe das schöne Wetter dort dann halt ein wenig ausgenutzt.


      Montag der 11.April 2016

      Am Vormittag war Anreise und da die Strecke nicht allzu weit war, hatte ich vor dem ersten Punkt der Agenda (dem Mittagessen) noch genügend Zeit zu einem kleinen Spaziergang.

      Hier war ich übrigens untergebracht:



      Von dort führte ein schmaler Weg hinunter zum See:



      Die Uferpromenade ist allemal einen Spaziergang wert. Die Häuser die hier stehen, zählen sicherlich nicht zum sozialen Wohnungsbau.



      Herrsching liegt quasi in einer kleinen Bucht. Meine Unterkunft war am nördlichen Ortsanfang. Von dort war man in gut 20 Minuten im Ortskern.



      Das Wetter war toll an diesem Tag und die Sicht über den See richtig gut.



      Nachmittags war ich dann im Seminar, aber vor dem Abendessen habe ich das milde Wetter noch einmal ausgenutzt.



      Abends bin ich dann noch einmal ohne Kamera los und habe mir schon einige Motive für den nächsten Tag rausgesucht.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)


    • Dienstag der 12.April 2016

      Am Morgen war es nicht mehr so schön draußen. Der Himmel war bewölkt und vereinzelt fielen sogar Regentropfen.
      Also stand einer fleißigen Mitarbeit im Seminar nichts entgegen. Gegen Mittag war es dann sogar richtig regnerisch. Im Laufe des Nachmittags wurde es dann aber zunehmend freundlicher.
      So entschloss ich mich für einen weiteren Spaziergang und verzichtete auf das Abendessen in meiner Unterkunft. Es würde sich sicherlich eine entsprechende Gelegenheit im Ort bieten.



      Zuerst nahm ich den mir schon bekannten Weg am Ufer entlang.



      In der Ferne waren die Alpen gut zu sehen und über dem Ort Herrsching thront der heilige Berg. Diesen ersparte ich mir aber heute. Vermutlich muss ich ohnehin im Herbst noch einmal hierhin.



      Bald zweigt der Weg ein wenig vom Ufer ab und man muss durch einen Hausdurchgang weitergehen.



      So gelangt man zum Kurparkschlössl, oder Scheuermann-Villa.



      Nur wenig dahinter befindet sich der Seehof, ein großes Hotel-Restaurant mit einem ebenso großen Biergarten, direkt am Anleger der Ammersee-Schifffahrt gelegen. Leider war der schöne Raddampfer nicht da.



      Vom Anleger aus ging ich in den Ort und kam dabei am Gasthof zur Post vorbei. Der schöne Biergarten sowie die Gaststätte machten einen sehr guten Eindruck und ich behielt den Ort im Hinterkopf.



      Ich wollte aber zuerst hinauf zum Wahrzeichen Herrschings, der kleinen Kirche St.Martin, die auf einem Hügel über dem Ort steht.



      Der Auf- und Abstieg machte mich dann hungrig und ich kehrte bei der Post ein. Den schönen Platz in der langsam tiefer gehenden Sonne habe ich lange ausgekostet, bevor ich mich wieder auf den Rückweg gemacht habe, natürlich nicht ohne zuvor einen Blick in die „Ritterstube“ der Gasthofes geworfen zu haben.
      Das der Frühling am Ammersee schon Einzug gehalten hat, konnte ich an vielen Bäumen und Büschen sehen.



      Ich traf genau zur rechten Zeit wieder am Seehof ein. Gerade ruderte ein Boot mit drei Musikern auf dem See vor der untergehenden Sonne und unterhielt die Besucher des großen Biergartens und der Uferpromenade.



      Zugegeben, das Ganze mutete ein wenig kitschig an, aber die Leute hatten trotzdem Spaß daran.



      Ich nahm den gleichen Rückweg, wieder vorbei am Kurparkschlössl.



      Dabei boten sich wunderschöne Abendansichten auf und um den See.



      Kurz bevor es ganz dunkel wurde, war ich wieder auf meinem Zimmer, um mich noch ein wenig für den nächsten Tag vorzubereiten.




      Mittwoch der 13.April 2016

      Der Vormittag war noch Seminarzeit und am Nachmittag bin ich dann wieder zurück gefahren.

      Es war nicht nur ein interessantes Seminar, es war auch ein wunderschöner Seminarort und ich freue mich schon auf einen weiteren Besuch im Herbst.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)