Kranlos durch Nordnorge und trotzdem überladen

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      Kranlos durch Nordnorge und trotzdem überladen.



      Nach unserer Weihnacht-Silvester-Alta-Tour mit der FINNMARKEN hatte ich ja eine Hurtigrutenpause nötig.
      Die hat mir sicherlich auch gut getan und so beschlossen Renate und ich im Dezember 2014 wieder eine gemeinsame Tour mit Hurtigruten zu buchen.

      Schnell entschieden wir uns für die Tour mit der MS LOFOTEN vom 1.März 2016 bis 12.März 2016. Renate buchte wieder eine ihrer geliebten D-Kabinen auf C-Deck und ich buchte die N500, da zu dem damaligen Zeitpunkt auch die N501 als Einzelkabine entsprechenden Zuschlag gekostet hätte. Für den gleichen Preis wollte ich dann doch lieber die größere 2-Bett Kabine.

      Für die An- und Abreise wählten wir wieder unsere Lieblingsroute, mit dem Auto bis Hirtshals und dann mit der Fjordline nach Bergen . Dort eine Nacht im Hotel und nach der Tour wieder den gleichen Weg zurück. Später einigten wir uns darauf, dass ich zwei Tage vorher bereits nach Hamburg komme und wir an einem der Tage dann etwas unternehmen.

      Kurz vor der Reise fiel der Einzelkabinenzuschlag weg, doch da war das Schiff bereits ausgebucht. Nachdem ich zuvor hier im Forum noch erfahren habe, dass kurzfristig die 501 doch wieder frei wurde, fasste ich eine Umbuchung kurz ins Auge, aber aus Zeitmangel und zugegeben auch Bequemlichkeit blieb ich bei der 500.

      Die Woche vor der Reise.

      Die Fahrt nach Hamburg war für den 25.Februar geplant. Meine Begeisterung hielt sich natürlich in Grenzen, als sich am Nachmittag des 21.Februar plötzlich Zahnschmerzen im rechten Unterkiefer einstellten .
      Gleich am Montag holte ich mir einen Termin bei meinem Zahnarzt und lag Dienstagmorgen schon in seinem Stuhl. Die Schmerzen ließen sich aber nicht genau lokalisieren und auch die Röntgenaufnahme gab keinen wirklichen Aufschluss. Ich vereinbarte für den Abreisetag noch einen weiteren Termin direkt vor der Fahrt.

      Donnerstag, 25.Februar 2016

      Gleich am Morgen hatte ich den Termin um 07:45 Uhr. Immer noch ließ sich der genaue Ursprungsort des inzwischen erheblich stärkeren Schmerzes nicht bestimmen. Mit den Worten: „Ich kann ja nicht auf Verdacht einfach irgendwo bohren.“ entließ mich mein Zahnarzt und gab mir noch für alle Fälle die Röntgenaufnahmen auf CD mit.

      Mit einem entsprechend unguten Gefühl und nicht unerheblichen Schmerzen machte ich mich also auf den Weg nach Hamburg. Unterwegs wurde es immer schlimmer und spätestens als ich das Vogtland passierte lokalisierten sich die Schmerzen mehr und mehr auf den letzten Backenzahn im rechten Unterkiefer.
      Die Fahrt selbst war trotz Aprilwetter recht angenehm, war doch nur wenig Verkehr. Wären diese blöden Zahnschmerzen nicht gewesen, hätte ich die Fahrt sicherlich richtig genießen können. So musste ich unterwegs eine SMS an Renate schreiben und sie bitten, mir bei einem Zahnarzt in der Nähe ihrer Wohnung einen Not-Termin zu besorgen. An eine weitere Reise mit diesen Schmerzen war nicht zu denken.

      Ich bekam auch noch am gleichen Tag einen Termin und bin direkt nach der Ankunft hingegangen. Nach einigen Erklärungen und Untersuchungen war klar, hier hilft nur eine Wurzelbehandlung. Also kräftige Betäubung, Krone runter und anschließend die Behandlung.

      Am Abend hatten wir in einem guten Gasthaus in der Nähe einen Tisch bestellt. Eigentlich hatte ich mich schon auf die guten Steaks dort gefreut, aber daran war nun natürlich nicht zu denken. Nur dank der noch immer wirkenden Betäubung konnte ich zumindest eine Portion Tortellini zu mir nehmen.

      Freitag, 26.Februar 2016

      Um 11:00 Uhr bin ich wieder beim Zahnarzt. Mit einem Provisorium wird nun der behandelte Zahn verschlossen. Die Betäubung im Zahn und Kiefer hat jetzt doch stark nachgelassen, lediglich die rechte Lippenhälfte bis runter ins Kinn sind noch stark betäubt (was bis heute noch zum Teil anhält).
      Nun spüre ich die Behandlungsschmerzen sehr stark und den Rest des Tages liege oder hänge ich eigentlich nur herum. An irgendwelche Unternehmungen ist nicht zu denken. Da ich den ganzen Kieferbereich nur minimal bewegen kann, fällt auch die Nahrungsaufnahme weitestgehend aus.

      Samstag, 27.Februar 2016

      Da die rechte Unterlippe und der Bereich darunter immer noch stark betäubt sind, suche ich den Zahnarzt noch einmal auf. Dies könne in Extremfällen noch vier bis sechs Wochen anhalten. Auch den heutigen Tag bin ich einfach zu schlapp und kämpfe mit den meist starken Schmerzen.
      Somit fallen auch heute jegliche Unternehmungen flach. Einerseits gut, dass ich noch diese zwei Puffertage habe, andererseits natürlich blöd, vor allem auch für Renate, dass nichts geht.
      Gegen Abend zwingt mich Renate, einen Teller Linseneintopf zu essen, da ich die letzten zwei Tage kaum was essen konnte. Immerhin schaffe ich einen guten halben Teller und fühle mich dann auch nach einiger Zeit besser und kann zumindest auch einigermaßen gut schlafen (auch dank der starken Medikamente).

      Sonntag, 28.Februar 2016

      Es geht mir etwas besser, zumindest so gut, dass ich mir die Fahrt nach Hirtshals zutraue. Ich kann auch ein wenig frühstücken und so starten wir um 08:45 Uhr in Richtung Norden. Die Autobahn sind wenig befahren, allerdings sind hinter Hamburg etliche Baustellen bis ungefähr Rendsburg. Ab hier können wir wieder frei fahren und der Dunst löst sich mehr und mehr auf.
      Einen ersten Stopp machen wir kurz danach am Rasthaus Hüttener Berge. Mit den Schmerzen beim Essen muss ich auch die nächsten Tage noch leben, aber ansonsten geht es wieder besser.
      Bei Harrislee fahren wir wieder von der Autobahn um noch einmal voll zu tanken. An der Grenze wird die Autobahn zu einer Spur zusammengeführt und teilweise schwer bewaffnete dänische Zöllner kontrollieren die langsam fahrenden Autos und winken uns auch durch.

      Inzwischen schaut der blaue Himmel immer mehr durch und da wir ausreichend Zeit haben, die BERGENSFJORD fährt ja erst um 20:00 Uhr ab, verlassen wir bei Rødekro die Autobahn und folgen der Landstraße 24 nach Ribe. Ein kurzer Stopp hier um einige Bilder zu machen.


      Von Ribe aus nehmen wir nun die 11 immer Richtung Norden. Vorbei geht es an Varde und Holstebro. So gelangen wir schließlich zum Oddesund.


      Direkt hinter der Brücke kehren wir in einem Rasthaus ein und gönnen uns einen Kaffee. Wie üblich ist der dänische Kaffee sehr gewöhnungsdürftig, wenn man ihn eine Weile stehen lässt, kann man ihn problemlos auch als Belag beim Straßenbau verwenden. :pleasantry_1:

      Da man auf den dänischen Landstraßen maximal 80 km/h fahren darf, zieht sich die Fahrt nun doch sehr in die Länge. Bei Aabybro fahren wir wieder hinüber zur Autobahn, um dort die letzten Kilometer bis Hirtshals etwas zügiger voran zu kommen.
      Kurz vor 18:00 Uhr treffen wir auf der Mole am Fjordline-Terminal an. Es sind noch ausreichend Plätze frei und ich hole mir beim Einchecken auch gleich einen Berechtigungsschein für längeres Parken auf den ausgewiesenen Parkplätzen. Normalerweise darf man ohne den Schein nur zwei Stunden hier parken.


      Beim Checkin bekomme ich gleich die Voucher für Hin- und Rückfahrt. Ich hatte für uns sowohl jeweils das Frühstücksbuffet gebucht (20,- € pro Tour, pro Person) und auch den Internetzugang für beide Touren (je 10,- €).
      Die BERGENSFJORD ist für 19:00 Uhr angekündigt. Sie trifft auch gegen 18:45 Uhr vor Hirtshals ein und fährt langsam in den Hafen.


      Jetzt füllt sich der Terminal auch recht schnell und uns fallen viele stark alkoholisierte Norweger auf. Vielleicht war die Idee am Sonntag zu fahren doch nicht so gut. Gegen 19:20 Uhr dürfen wir dann aufs Schiff und finden schnell die Kabine.
      Im Selbstbedienungsrestaurant essen wir nun zuerst etwas. Nach der langen Fahrt haben wir doch richtig Hunger.
      An der Rezeption hole ich mir mit dem Internet-Voucher einen Zugang zum WiFi und teste in der Kabine. Ich kann zwar die Forumsseite aufrufen, aber es ist mir nicht möglich mich einzuloggen. Ich fliege immer wieder sofort raus. Auf meine Nachfrage an der Rezeption gibt man momentane Probleme mit dem Internet zu und ich möge es doch später noch einmal versuchen.
      Da ich mehr als neun Stunden am Steuer gesessen habe, macht sich bei mir die Müdigkeit inzwischen stark bemerkbar und ich bin froh in die Koje zu kommen.

      Doch es dauert lange bis ich einschlafen kann. Dafür ist es einfach zu laut rund um die Kabine. Ständige Schreie und lautes Gegröle verhindern einen ruhigen Schlaf und ich wache immer wieder davon auf.

      Mal sehen wie der Rest der Nacht verläuft.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

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    • Montag, 29.Februar 2016


      Die Nacht war sehr laut und unruhig. Immer wieder wurden wir durch Schreie und laute Diskussionen im Kabinengang geweckt. Oft hatte es den Eindruck, als würde man sich in den Nachbarkabinen streiten. Da sind wohl doch viele am Wochenende mal schnell rüber nach Dänemark, da der Alkohol hier immer noch günstiger ist als in Norwegen. Jedenfalls hat der Lärm sehr stark darauf hingedeutet.



      Kurz vor 05:00 Uhr bin ich dann endgültig wach und kann nicht mehr einschlafen. Also stehe ich auf und wir gehen zum Frühstück. Das Buffet-Restaurant hat bereits ab 05:00 Uhr geöffnet, da die BERGENSFJORD schon um 06:30 Uhr in Stavanger anlegt. Auch das Selbstbedienungsrestaurant hat schon geöffnet und wir hätten hier genauso gut nur günstiger frühstücken können.



      Das Frühstück ist aber gut und reichhaltig. Am Buffet fehlt es an nichts und wir frühstücken noch, als wir bereits in Stavanger anlegen. Nach dem Frühstück teste ich erneut die Internetverbindung und habe die gleichen Probleme. Auf meine Nachfrage an der Rezeption bittet man mich in etwa einer halben Stunde erneut vorstellig zu werden, da dann die EDV-Verantwortlichen verfügbar seien.



      Wir verbringen noch etwas auf Deck und begrüßen den schönen Morgen. Es verspricht ein wirklich angenehmer Tag zu werden.
      Als ich mich erneut zur Rezeption begeben ist eine Verantwortliche da, die sich mein Problem aber nicht erklären kann und wie ich hier eine entsprechende Firewall-Einstellung der Schiffs-EDV vermutet. Sie gibt mir eine Mailadresse, bei der ich reklamieren und mein Geld zurück verlangen soll.



      Ich gehe wieder in die Kabine und schreibe eine entsprechende Mail. Doch die Mail lässt sich nicht verschicken. Auch mit anderen Accounts geht die Mail nicht raus. Also erneut zur Rezeption und erneut ernte ich nur ratlose Gesichter. Man meldet mein Problem aber nun mit der Buchungsnummer direkt an Fjordline.



      Die Kabinen müssen vor Bergen bis 10:30 Uhr geräumt sein. Dies stellt aber kein Problem dar, da es ausreichend Sitzgelegenheiten auf der Fähre gibt. Der vordere Panoramaraum ist fast leer, als wir uns mit dem Gepäck dort niederlassen und die letzten Seemeilen bis Bergen an uns vorüber gleiten lassen.
      Spätestens als die Askøy-Brücke vor uns auftaucht wissen wir, das Bergen bald erreicht ist.



      Während wir anlegen klingelt mein Handy. Es ist die Taxifahrerin, die sich überzeugen will, ob wir auch an Bord sind. Ich hatte per Mail ein Taxi bei Taxi 1 zum Terminal vorbestellt. Das hat also prima funktioniert.
      Als wir den Terminal verlassen, steht unser Taxi auch schon direkt vor der Tür. Die Fahrerin ist freundlich und fährt uns schnell und sicher zum Thon Hotel Brygge. Sie war erstaunt über unsere Vorab-Taxi-Buchung, dies würden nicht viele Reisende machen.



      Unsere Zimmer sind auch schon fertig und wir können uns hier ein wenig frisch machen und ausruhen. Zum ersten Mal bekomme auch ich ein Zimmer nach vorne heraus im vierten Stock. In Bergen ist es trocken, aber kalt und es peitscht ein eisiger Wind durch den Hafen. Ich wage es trotzdem eine kleine Runde zu drehen, nachdem ich nun endlich im Hotel problemlos die Mail an Fjordline absenden konnte.



      Die STATSRAAD LEHMKUHL liegt ja leider auf der anderen Seite in der Werft, aber zumindest der schöne Schlepper VULCANUS, der ja die traditionelle Schornsteinfarbe der BDS trägt liegt hier. Gleich gegenüber liegt dann eine neuere Version eines Hafenschleppers. Als die neue BEFFEN von der anderen Seite angefahren kommt, streikt jetzt auch noch meine Kamera. Irgendwie hängt der Klappmechanismus des Spiegels und ich bekomme ständig Error-Meldung.
      Das fehlte noch, dass jetzt noch vor der Reise meine Kamera kaputt geht. Nachdem ich die Spiegelvorauslösung mehrfach manuell ausgeführt habe, funktioniert aber wieder alles und mir fällt ein Stein vom Herzen.



      Eigentlich möchte ich noch zu der alten STORD1 laufen, aber der eiskalte Wind hält mich davon ab. Zudem ist das Schiff ohnehin abgedeckt, so dass man kaum was sehen kann.

      Zurück im Hotel meldet sich Renate dann auch bald wieder und wir machen uns auf den Weg zum Pizzabuffet bei Egon.
      Sehr alt werden wir danach nicht, da uns beiden wohl doch noch einige Stunden Schlaf der letzten Nacht fehlen. Gegen 21:00 Uhr liege ich schon im Bett und hoffe noch auf einen guten nächsten Tag in Bergen .
      Gruß Jobo,

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    • Erst die Zähne, jetzt die Kamera - es muss doch jetzt nicht jeden Tag irgend etwas streiken? ;(

      Danke für den spannenden Bericht, ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt :)
      Und die Anfahrt von Hirtshals nach Bergen klingt nach einer entspannten Alternative, die ich noch gar nicht in Betracht gezogen habe :)

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Normalerweise ist es wirklich die schönste und auch eine der entspanntesten Anreisen nach Bergen . Man hat natürlich auch im Winter das Risiko, dass die Fähren teilweise nicht fahren, wenn es im Skagerrak zu heftig stürmt.
      Aber die Vergangenheit hat ja auch schon gezeigt, dass es keine risikolose Anreise gibt. denken wir nur an den Isländischen Vulkan und die vielen Flugausfälle, die Bergenbahn , die auch schon mal einige Tage wegen irgendwelcher Probleme aussetzen muss, usw..
      Obwohl ich auch gerne mit der Begrn- oder Dovrebahn fahre ist und bleibt die AN-/Abreise mit Fjordline mein Favorit.
      Und eine zusätzliche Nacht in Bergen würde ich bei jeder Reiseart mit einplanen.
      Gruß Jobo,

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    • norwegenfan.123 schrieb:


      Dann frag mal Dacius, ob das wirklich so entspannt ist! !


      Ja, in der Tat, unsere Anreise per Fjordline am 9./10. März letzten Jahres war alles andere als entspannend. Wir waren 22.15 Uhr am Hurtigrutenkai und 22.20 Uhr auf dem Schiff und hörten dabei schon die Lautsprecherdurchsage "Nordgehende MS Nordnorge ist bereit zur Abfahrt...". Planmäßig sollte die Fjordline-Fähre um 13.00 Uhr ankommen. Grund war Sturm auf dem Skagerak. Jobo hat durchaus recht mit seiner Aussage zu dieser Art der Anreise und wir würden sie immer wieder machen. Der Reservetag macht wirklich Sinn, egal, wie man anreist, und wir hatten diesen fast immer einkalkuliert. Er war aber nie nötig und da wird man wohl "übermütig"...

      Dacius
    • Noschwefi schrieb:

      Erst die Zähne, jetzt die Kamera


      Ja, das ging aber auch noch weiter. Auf meiner Kamera habe ich einen GPS-Tagger. Das Teil war schon im letzten Jahr defekt und wurde von mir zur Reparatur eingeschickt. Es kam dann "repariert" vor meinem Mauritius-Urlaub zurück, nur um dann am dritten Urlaubstag völlig den Dienst zu versagen. Also wieder zur Repa geschickt und nach Wochen noch keine Rücklieferung, da vom Händler wieder nach China eingeschickt. Daraufhin habe ich mich massiv beschwert und endlich einen Gewährleistungsaustausch bekommen.
      Während meines Azoren-Urlaubs hat sich dann das Kabel des Taggers aufgelöst. Die Kabelisolierung ist einfach so abgebröckelt. Wieder eingeschickt und es wurde ein neues Kabel installiert. Da man schon wusste, dass die Kabel nicht viel taugen, hat man mir bei der Rücklieferung gleich ein neues Kabel zusätzlich als Ersatz mitgeliefert.
      Das neue Kabel hat zum Glück während der Grönland-Tour gehalten.
      Dummerweise hatte ich einige Teile vor dem jetzigen Urlaub zu Hause vergessen (wohl auch wegen der Zahngeschichte), u.a. auch dieses Ersatzkabel. Prompt zerbröselte die Isolierung des neuen Kabels wieder und in Bergen konnte ich schon wieder die losen Innendrähte sehen. Glücklicherweise hatte ich aber Isolierband dabei und die reparierte Stelle des Kabels wurde Tag für Tag größer, hat aber bis zum Ende durchgehalten. :whistle3:

      Zusätzlich gab dann noch der Akku meines Handy's nach und nach zwei bis drei SMS war er jedesmal leer und es musste wieder an die Ladestation.

      Vielleicht sollte ich nächstes Mal Murphy zu Hause lassen ...... :hmm:
      Gruß Jobo,

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    • Bin gespannt auf deinen Bericht von der Reise mit der alten Lady. Bin neugierig auf das, was ich alles verpasst habe. War denn die 501 noch frei, oder hat sich ein "Nachfolger" gefunden?
      Gruß Herbert
      :lofoten2:

      MS Midnatsol 06/2011, MS Lofoten 04/2015, MS Lofoten 01/2017, MS Lofoten 09/2017, MS Lofoten 02/2018
    • Die 501 war die ersten Tage noch frei. Erst ab Tromsø (bin mir nicht mehr ganz sicher) war eine Dame dort eingezogen, die aber südgehend auch nur bis Trondheim die Kammer bewohnte.
      Gruß Jobo,

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    • Dienstag, 1.März 2016


      Trotz der immer sehr weichen Betten im Bryggen Hotel habe ich einigermaßen gut geschlafen. Noch gestern Abend habe ich per Mail von Fjordline eine überarbeitete Rechnung bekommen, die 20,- € für den Internet-Zugang wurden darin abgezogen und waren auch wenige Tage später auf meinem Kreditkartenkonto erstattet. Guter Service :good3: .
      Nach dem Frühstück machen wir uns zu einem Bummel durch Bergen auf. Der Wind ist allerdings immer noch so eisig kalt wie am Vortag.



      Gestern hatte man die STORD1 noch ans gegenüberliegende Kai gezogen. Wir gehen hoch zur deutschen Marienkirche und sehen, dass diese sogar geöffnet ist. In den letzten Jahren war sie immer wegen Renovierung geschlossen und stand auch lange eingerüstet hier. An der Tür zur Kirche hängt ein Schild mit einer durchgestrichenen Kamera, also ist fotografieren verboten.



      In der Kirche wurde wohl gerade eine kleine Messe gehalten. Zwei Frauen sitzen noch vorne am Altar. Wir bewundern die Kirche im Innern eine Weile, dann gehe ich zu einer der Frauen und frage, ob es erlaubt sei Bilder ohne Blitzlicht zu machen. Sie freut sich total, dass ich gefragt habe. Die meisten Besucher würden einfach los fotografieren, obwohl es ja ausdrücklich verboten sei. Selbstverständlich dürfe ich ohne Blitzlicht fotografieren, zumal da wir ja auch im Moment die einzigen Besucher seien. Die Kirche sei auch erst seit fünf Wochen wieder geöffnet.



      Anschließend spazieren wir oberhalb Bryggen entlang und lassen die Fløibanen links liegen. Bei dem eisigen Wind haben wir nicht wirklich Lust hinauf zu fahren. Also geht es weiter durch den schönen Altstadtteil von Bergen .



      So landen wir nach einiger Zeit am Bahnhof. Ich kann mich kaum entsinnen den Bahnhof auch mal im Trocknen gesehen zu haben. Meist hat es hier junge Hunde geregnet wenn ich hier ankam oder abfuhr. Das Hauptportal ist zur Zeit geschlossen, da davor die Straße und der Bürgersteig neu gemacht werden.



      Entlang des Lille Lungegårdsvannet gelangen wir zur Torgallmenningen, der breiten Hauptstraße Bergens. Ein Kaffee wäre jetzt nicht schlecht und wir streben auf das Café Lido am Torget zu. Doch es hat neuerdings erst ab 11:00 Uhr geöffnet. Als der Fischmarkt noch nicht in der neuen Halle war, konnte man hier schon am frühen Morgen einkehren.
      Wir nehmen einen Kaffee in den alten Markthallen über Egon, einem Starbucks. Nicht gerade mein Geschmack, aber in der Not ….. :pardon:

      Zurück im Hotel checken wir aus und ordern ein Taxi. Wenig später sind wir dann am Hurtigruten-Terminal.



      Zu unserer Überraschung liegt die STAVANGERFJORD am Hurtigruten-Kai statt am Fjordline-Kai. Wir können schon unsere Koffer abgeben und ich verstaue mein Handgepäck im Schließfach. Ich möchte zum Café Kippers hinüber um die Ankunft der LOFOTEN zu sehen. Als ich um den Nøstebukten herum zur anderen Seite gehe, sehe ich den Grund für den Platz der STAVANGERFJORD . Es werden lange Waggons der Bybanen verladen, die man sonst wohl am Fjordline-Kai nicht ins Schiff bekommen hätte.



      Ich bin dann so gegen 13:30 Uhr an der alten USF-Werft, also genau richtig um die Abfahrt der Fjordline-Fähre zu sehen. Doch auch nach weiteren 20 Minuten tut sich am Terminal nichts. So friere ich denn in der eisigen Kälte vor mich hin und warte darauf, dass die STAVANGERFJORD endlich den Platz der LOFOTEN frei macht. Ich will schon fast ins Café gehen um mich ein wenig aufzuwärmen, als sich die STAVANGERFJORD endlich in Bewegung setzt, es ist 14:28 Uhr.



      Noch während die STAVANGERFJORD auf die Askøybrücke zuhält, taucht die LOFOTEN auf. Das war Maßarbeit und keine Sekunde zu früh. Jetzt gönne ich mir einen Kaffee und eine Waffel bei Kippers. Diese kleine Belohnung habe ich mir nach über einer Stunde in der Kälte redlich verdient. :miffy:
      Danach spaziere ich zurück zum Terminal und nur wenig später können wir dort einchecken. Oben gibt es dann die übliche Sicherheitsbelehrung und anschließend dürfen wir an Bord.
      In der Cafeteria frage ich nach dem Bierpaket. Das gäbe es nicht mehr sagt mir die Bedienstete dort. Wenig später kommt ein Mitarbeiter aus der Küche und es gibt das Bierpaket doch noch. Für 1207,- NOK gibt es 22 Bier á 0,4 ltr. Sollte man das Paket irgendwann aufgebraucht haben, kann man jederzeit ein weiteres nach buchen.



      Für norwegische Verhältnisse ist der Preis richtig gut, zumal momentan der Wechselkurs zum Euro ideal ist. Andere Pakete gibt es nicht mehr, weder Kaffee, noch Wasser, noch Wein. Das Wasser ist beim Essen immer kostenlos.
      Inzwischen sind auch die Kabinen fertig und mein Koffer steht schon davor. Die N500 ist für mich alleine geräumig genug, nur Ablagen im kleinen Schrank gibt es nur eine. Da mir diese nicht ausreicht nutze ich die Fensterbank als weitere Ablage. Mit zwei Personen ist die Kabine schon sehr klein und ich möchte zu zweit hier keine ganze Reise machen. Ansonsten gefällt mir die Kabine aber ganz gut.
      Die 501 gegenüber wäre mir aber definitiv auch als Einzelreisender zu klein gewesen.

      Schon in der Cafeteria habe ich das Internet auf dem Schiff getestet. Es ist komplett kostenlos und bis auf einem kurzen Seestück, bei dem auch der Mobilempfang gestört war, hat es sehr gut und auch ausreichend schnell funktioniert.



      Nach dem Essen, die Tischreservierung per Mail hat gut funktioniert, gehe ich kurz an Deck. Mittlerweile hat das übliche Bergenwetter eingesetzt. Es scheint fast so, als wolle uns die Stadt sagen 'Nun verschwindet endlich'. Es ist ein Mix aus Regen und Schneeregen, gepaart mit dem immer noch eisigen Wind.



      Rechtzeitig zur Abfahrt legt das Wetter aber eine Pause ein. Die LOFOTEN legt vom Kai ab und setzt langsam zurück. Nach einer Drehung nimmt sie Kurs auf die Askøybrücke voraus. Nach den zwei sehr windigen Tagen bin ich schon gespannt, wie sich Stad in der Nacht zeigt.



      Nach der Askøybrücke zieht das Schiff in Richtung Norden und auf der rechten Seite sehe ich einige Bohrinseln die sich im Bau, oder evtl. zur Reparatur vor der Insel Askøy befinden. Nun wird es langsam kälter und es setzt auch ein wenig Nieselregen ein. Zeit die Koje in meiner Kabine zu testen.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
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    • Herzlichen Dank für Deinen (wie immer) in Text und Bildern sehr schönen Reisebericht!
      Nun bin ich gespannt, ob tatsächlich etwas mit dem Kran nicht stimmte oder ob Du eigentlich "Zahnlos durch Nordnorge" schreiben wolltest und Dich vertippt hast - ein Verdacht, der mich schon seit dem Beginn Deines Berichts nicht loslässt ... ;)

    • Mittwoch der 2.März 2016



      In der Nacht hatte es ein wenig geschaukelt. Die kleine Wasserflasche neben meiner Koje fand dies wohl sehr lustig und war von dem kleinen Tischchen gesprungen und rollte ständig in der Kabine umher. Irgendwann bin ich dann aufgestanden und habe die Flasche aufgehoben und auf der Fensterbank festgeklemmt. Danach habe ich weiter gut geschlafen.
      Die Koje ist mit 1,90 m gerade noch passend für mich. Das Couchbett, welches ich aber nicht nutze, ist für längere Personen besser geeignet, da auf beiden Seiten dort noch Platz ist. Gegen 06:00 Uhr stehe ich auf und freue mich auf eine gemütliche Dusche.
      Nun ist es ja vielen bekannt, dass Jobo und Nasszellen ein inniges Verhältnis pflegen. So auch hier wieder. Zum einen ist der Duschbereich der Nasszelle recht klein und der Duschvorhang braucht sich nicht mal die Mühe zu machen einen anzuspringen, da er sowieso von Beginn an anliegt.
      Zum anderen ist der Konstrukteur der Nasszelle wahrscheinlich nie zur See gefahren, oder der Installateur hat beim Einbau die ganze Zeit den Bauplan verkehrt herum gehalten. Die Nasszelle hat ein ganz leichtes Gefälle nach außen.



      Wie man aber gut erkennen kann, befindet sich die Dusche und damit auch deren Abfluss auf der linken Seite, also innen. Bei normaler Schiffslage läuft nun das Wasser beim Duschen sofort nach rechts und bildet unter der Toilette einen recht ansehnlichen Tümpel. Hat das Schiff evtl. sogar noch eine leichte Krängung nach Steuerbord und man möchte nach dem Duschen noch die Toilette benutzen, empfiehlt es sich Schwimmflossen und eine Taucherbrille mitzunehmen.
      Ich jedenfalls war dem Schiffsführer immer sehr dankbar, wenn er nachdem ich geduscht hatte eine Kurve nach Steuerbord fuhr, da das Schiff nach Backbord krängte und das Duschwasser von alleine den Weg zum Abfluss fand.
      Bei normaler Fahrt stand ich nach dem Duschen notgedrungen gut fünf Minuten in der Dusche und schob mit dem Fuß die Wassermassen in Richtung Abfluss. Immerhin verschaffte mir diese allmorgentliche Aktivität den nötigen Appetit für das Frühstück.

      Ich hatte gestern schon die neue Bestuhlung im Restaurant und in der Cafeteria gesehen. Ich kannte ja nur die alte von vor 2015. Beim Frühstück gesellte sich Dan zu uns. Er war schon einmal 2014 mit Renate auf der LOFOTEN und die beiden hatte sich schon gestern Abend wiedererkannt. Für den Rest der Reise saß er nun immer morgens und mittags mit an unserem Tisch. Nur Abends hatte er einen Platz am Nebentisch.
      Mit ihm hatten wir für den Rest der Reise einen sehr netten und angenehmen Reisebegleiter.
      Das Frühstück war gut und ich habe nichts vermisst. Die stets freundlichen Bedienungen rannten auch ständig mit Tee und Kaffee umher und schenkten schnell nach.



      Nach dem Frühstück stand die Fahrt um Stad an. Natürlich waren wir da auf Deck. Das Schiff rollte ein wenig von der langen Dünung, aber insgesamt war es sehr ruhig hier. Erst jetzt bemerke ich den fehlenden Kran. Im Dunkeln gestern war mir dies gar nicht so stark aufgefallen. Ohne Kran wirkt das kleine Schiff auf dem Vorschiff wie kastriert :fie: . Den Stumpf, auf dem sonst der Kran sitzt hatte man mit einer dunkelgrünen Plane gegen Wind und Wasser abgedeckt. Der sah jetzt aus wie ein Weihnachtsbaum ohne Kugeln.



      In Torvik nutzen wir die Gelegenheit an Land zu gehen. Die Hauptstraße hinauf nähern wir uns dem Zentrum der Herøy-Metropole und haben von hier eine gute Sicht auf den Hafen und unser Schiff. Zurück am Kai kann ich mir die LOFOTEN etwas näher ansehen und es ist offensichtlich, dass ein Werftaufenthalt dringend notwendig ist. Gerade am Bug und am Heck sieht der Rumpf des kleinen Schiffes arg ramponiert aus.
      Zurück auf dem Schiff steht auch bald unser erstes Mittagsbuffet an. Es startet heute etwas früher, um auch den Ausflüglern Zeit zum essen zu geben. Das Buffet ist reichhaltig und auch jetzt bekommen wir wieder Wasser gereicht und später Kaffee und Tee.



      In Ålesund legen wir am neuen Skansekai an. Da hat man ganz schöne Klötze hingestellt. Dafür fehlt hier irgendwie eine Lagerhalle. Wir schauen uns die neuen Gebäude an und gehen auch durch die kleine Wartehalle. Von dort aus streben wir wie immer den schönen Hafenbereich der Stadt an.



      Ich entschließe mich erneut den kleinen Hügel hinauf zur großen Schule zu laufen. Diesmal nehme ich aber eine Straße vorher und lande genau an der Ålesund Kirke, die aber leider geschlossen ist.



      Von der Kirche aus nehme ich den Rückweg an der großen gelben Schule vorbei. Nun kann ich eine weitere Veränderung durch die neuen Gebäude auf dem Kai sehen. Von hier oben aus kann man das Schiff nicht mehr sehen, jedenfalls die kleine LOFOTEN nicht.



      Auch von der Mole aus ist die Sicht auf die Schiffe am Kai jetzt versperrt. Ein Anblick an den man sich erst gewöhnen muss.
      Um 15:00 Uhr legen wir in Ålesund wieder ab. Kurz danach kommt die Durchsage, dass auf dem Achterdeck eine Veranstaltung stattfindet. Kostprobe von lokalem Essen. Natürlich gibt es dazu ein Getränk, welches man kaufen kann. Diese Veranstaltungen werden uns leider jetzt die restliche Reise begleiten, Tag für Tag. An manchen Tagen sogar zwei Veranstaltungen.
      Ganz ehrlich, ich brauche so etwas nicht.



      Die weitere Fahrt verläuft recht ruhig und wir finden tatsächlich auch mal einen freien Platz in der Cafeteria. Dies ist gar nicht so einfach, befinden sich doch 106 Passagier auf dem Schiff, wovon 90 wieder mit zurück reisen. Dazu kommen noch die vielen Distanzpassagier. Ich kann mich an keine Reise erinnern, bei der auf der gesamten Strecke stets so viele Distanzpassagiere an Bord waren, wie bei dieser Tour.
      Um 18:00 Uhr geht es dann zu unserem ersten Abendessen. Im Rahmen des Nostalgie-Konzeptes gibt es jeden Abend ein vier Gänge Menü. Kleine Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und Nachtisch. Letzteren bestellen wir gleich für die ganze Tour ab.
      Heute werden auch zum ersten Mal die silbernen Serviettenringe eingesammelt. Grund dafür war die Frage eines Amerikaners am Nebentisch an die Restaurantchefin, wieviele Ringe denn schon so abhanden gekommen seine. Über 200 bekommt er als Antwort. Gestern Abend hatte man das Einsammeln wohl vergessen. Während des Abendessens legen wir in Molde an. Nach dem Essen gibt es Kaffee und Tee in der Bar. Die Bar ist allerdings momentan der Schandfleck des Schiffes. Während Restaurant und Cafeteria in neuem Glanz erstrahlen, ist die Bar dringend erneuerungsbedürftig. Die Sitzflächen der Polstergruppen sind extrem durchgesessen und teilweise massiv aufgerissen. Überall kommt schon das Polstermaterial durch.

      Wir begrüßen noch die NORDLYS, die uns nach Molde entgegen kommt. Danach lassen wir den Abend in der Cafeteria ausklingen. Während der zweiten Essenssitzung hat man gute Chancen hier noch einen freien Platz zu bekommen. Bis Kristiansund bleiben wir nicht mehr auf.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

      (Links zu meinen Reiseberichten im Profil)

    • Jobo:

      Ein kleiner Tipp für die nächste Fahrt mit der LOFOTEN in Kabine 500: Dusche während der Einfahrt nach Havöysund in der langgestreckten Rechtskurve. Da sich das Schiff dort nach Backbord überlegt, kann das Wasser ungehindert abfließen. Wenn Dich allerdings der Duschvorhang stört, müsstest Du beispielsweise mit der TROLLFJORD fahren. In deren Duschvorhänge ist unten schätzungsweise ein Kilogramm Blei eingenäht, was den Vorhang praktisch immer senkrecht hält.

      Beste Grüße

      Lupo
    • Das Duschproblem hatte ich auch - ich stand in der Dusche auf leicht feuchtem Boden, wärend der Mülleimer im restlichen Bad umherschwamm...
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~
      Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~ Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

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