Es geht auch ohne Nock – die 3. Etappe der Stafettpinne

    • B-K-B
    • Arctica schrieb:

      Ich wette die wurde in Berlevåg ausgeladen

      Das ist der Nachteil der gesperrten Nock - mir fehlte weitgehend der Überblick über den aktuellen Ladezustand, da ich so gut wie nie zu Tageslicht-Zeiten in den Salons mit Aussicht auf das Ladedeck war. Von daher kann ich die Wette leider weder bestätigen noch negieren.

      Viele Grüße
      Noschwefi
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Mittwoch, 20. Januar 2016 (Tag 4)

      Blau, Gold und erstes Grün (3. Fortsetzung)

      Wir legen pünktlich eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang ab, wobei die blaue Stunde wieder zu Höchstform aufläuft :rolleyes:





      Die Abenddämmerung lässt die Landegodekjerringa so gerade noch erahnen. Daran kann auch der Lichtstrahl von Landegode Fyr nichts ändern ;)



      Ich verziehe mich nach drinnen und will weiter am Logbuch schreiben. Vorher checke ich aber noch einmal die Polarlicht-Lage im Internet : Kp 4. Vielleicht sollte ich doch lieber auf Nordlichtwache gehen? :hmm:
      Gesagt – Getan. Um 16:25 Uhr stehe ich ganz alleine auf Deck 6 und genieße die (eiskalte) Nacht :) Keine 5 Minuten später sehe ich auf Steuerbord – direkt neben dem Mond – einen schwachen Lichtschein. Die Kamera zeigt (wenn auch sehr schwaches) Grün. Ich warte lieber noch ein wenig, bevor ich bonimali das versprochene Handysignal schicke. Aber bald darauf kommt das nächste Grün, und dann auch die offizielle Durchsage von Asgeir (der von bonimali auf dem Weg nach draußen informiert worden ist) :thumbup:
      Das Nordlicht zieht sich nun ohne Unterbrechungen geschlagene 90 Minuten hin. Meistens sind mit bloßem Auge nur weiße Schlieren zu erkennen – die Kamera aber lässt dafür Grün und Violett aufleuchten :gr-thumbsup:





      Gut, dass der Wetterbericht nicht recht hatte – demnach hätten wir bereits beim Verlassen von Bodø bedeckten Himmel haben sollen :S
      Der Spuk ist um 17:58 Uhr vorbei – da muss der Koch wohl ein entsprechendes Signal nach oben gegeben haben :essen:
      Ich ziehe mich schnell um und werfe vor dem Abendessen noch einen Blick nach draußen – es schneit ;( Petrus, das nenne ich Maßarbeit :D

      Um 20:49 werden wir noch einmal nach draußen gerufen – Vinkekonkurranse mit der MS Vesteralen, die wir dank Piratenunterstützung locker gewinnen 8|



      In Svolvær nutzen wir die Zeit, um uns im Magic Ice aufzuwärmen, während draußen ein Schneesturm tobt ^^





      Kurz nach der Abfahrt teilt Asgeir uns mit, dass die Anfahrt zur Mündung des Trollfjord vom Kapitän abgesagt worden ist – die Sichtweite beträgt nach wie vor keine 20 Meter. Die Fischfrikadellen würden aber trotzdem serviert, allerdings drinnen. Wir stellen beim Probieren fest, dass es sich dabei um den Fischpudding handelt, den es auch zum Mittagessen gab – nur frittiert X/
      Auf dem Weg zur Kabine nehmen wir noch den Tagesbefehl für den Folgetag mit und entdecken, dass es – im Gegensatz zur Ankündigung im Speiseplan – kein Nordkapp-Buffet geben wird ?(
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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    • Donnerstag, 21. Januar 2016 (Tag 5)

      Von Eisdampf und Eisbären

      Heute bin ich wieder früh wach. Ein Blick aus dem Fenster verrät mir, dass wir gerade Harstad anlaufen. Außerdem sehe ich viel Weiß, aber nicht von oben. Also schnell anziehen und raus. Auf dem Deck liegen an windgeschützten Stellen ca. 7 cm Neuschnee, aber jetzt ist nur bedeckter Himmel zu sehen, dafür sind es wieder -8°C :fie:
      In Harstad hat es wohl heute Nacht ebenfalls geschneit, aber bei weitem nicht so viel wie auf dem Schiff.



      Ich beobachte noch, wie ganz fix Wasser gebunkert wird. Außerdem wird noch ein Schneepflug an Bord gehievt – soll es heute weiter so heftig schneien ?(
      Ich gehe mich nun aufwärmen und frühstücke dabei. Bei der Abfahrt bin ich dann wieder draußen, die MS Richard With zu verabschieden.



      Heute ist es bedeckt, erst gegen 11 Uhr lockert es ganz langsam ein wenig auf. Dabei fängt auf einmal das Meer an zu dampfen (wie ich inzwischen weiß, geschieht das ab ca. 15° Temperaturunterschied zwischen Wasser und Luft) :/



      Inzwischen – rund eine Stunde nach dem Sonnenaufgang – sieht die goldene Stunde aus wie normalerweise die blaue :)



      Bald darauf ist Finnsnes erreicht.



      Natürlich nutzen wir das trockene Wetter, um uns ein wenig die Füße zu vertreten. Vom Bootssteg zu Füßen des Wikingerhäuptlings sieht die MS Lofoten im Eisnebel ganz mystisch aus :rolleyes:



      Unmittelbar nach der Abfahrt erhaschen wir eine Ahnung davon, dass die Sonne doch aufgegangen ist :8):



      Wir hätten doch nicht auf Deck 3 gehen sollen, denn auf dem Rückweg müssen wir an der Entlüftung der Küche vorbei – und das erinnert uns daran, dass es Zeit zum Mittagessen ist :essen:
      Anschließend – wieder an Deck – sind wir auf der Suche nach der richtigen Erleuchtung :whistling:



      Wir genießen den Übergang von der goldenen zur blauen Stunde ^^



      Damit wir die Sonne nicht zu sehr vermissen, zeigt sich zumindest schon mal der Mond :huh:



      In Tromsø vertreten wir uns bei -5°C ein wenig die Beine :locomotive:



      Im Polarmuseum treffen wir auf unseren ersten Eisbären des Tages, der aber ebenso wie die in den Ølhallen etwas zu groß fürs Handgepäck ist :mosking:



      Wieder an Bord stellen wir fest, dass die zusätzlichen Rettungsboote entladen worden sind. Ob im Rahmen einer Rettungsübung, entzieht sich unserer Kenntnis :pardon:
      Um 18:30 Uhr sind wir zum gemeinsamen „arktischen Buffet“ eingeladen. Es sieht aus wie das Nordkapp-Buffet; der neue Name passt aber deutlich besser. Kaum sitzen wir, setzt der bereits für 15 Uhr avisierte Schneefall ein 8|
      Um 20:14 treffen wir (verfrüht) auf die MS Nordnorge. Eine gute Stunde später erhalten wir wieder eine Vorführung über die lokale Küche – diesmal ist Stokkfisch das (trockene) Thema. Auch diesmal konnte Michael seinen Aquavit trotz Asgeirs intensiver Werbung nicht los werden :whistle3:



      Nach einer Aktualisierung des Logbuchs bereiten wir uns auf die Loppa vor. Diese wiegt uns aber nur angenehm in den Schlaf :sleeping:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • @Noschwefi:
      Habe heute angefangen deinen Reisebericht zu lesen und erlebe das in Gedanken alles noch einmal mit.
      Die vielen neuen Eindrücke, die ich auf der Reise erleben konnte, den Scheesturm beim Landgang in Trondheim , die Stunden an Deck, bei denn ich mich am Farbspiel des Himmels / der Landschaft nicht satt sehen konnte...
      Du hast wirklich ein gutes Auge dafür und kannst diese Momente perfekt einfangen.
      Da fehlt mir leider noch ein wenig Übung mit meiner neuen Kamera.

      Vielen Dank für deine schönen Blder und die Reisebeschreibung, bin gespannt auf die Fortsetzung...

      es grüßt - teuto

      Vielleicht darf ich ein paar Bilder beisteuern:

      Polartaufe:
      Grüße aus OWL - teuto

      :lofoten2:

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    • Freitag 22. Januar 2016 (Tag 6)

      Besuch bei Knut Erik Jensen

      Um 6:30 Uhr werde ich wach. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir einen Kai. Anscheinend liegen wir noch in Hammerfest . Da bonimali sich nicht wohl fühlt, stehe ich auf und gehe schon einmal frühstücken, wobei ich fast alleine im Speisesaal bin. Hat die Loppa doch stärker zugeschlagen :?: :/
      Gegen 8:30 Uhr – zu Beginn der blauen Stunde – werden wir zur Begegnung mit der MS Trollfjord nach draußen gerufen :ilhr:



      Eine halbe Stunde später sind wir auf Schleichfahrt nach Havøysund :|



      Dort angekommen – es sind immer noch -5°C – erwartet uns eine wundervolle Winterstimmung. Der Kapitän gibt uns ein paar Minuten Auslauf, wir fahren erst um 9:30 Uhr weiter :)
      Ich gehe schnell ein paar Meter die Straße hinauf. Im festgefahrenen Schnee ist das kein Problem. Das sehe ich aber anscheinend als einziger so – auf dem Rückweg treffe ich keinen anderen Passagier. Am Hafen steht nur eine Frau, die vergeblich auf Kundschaft wartet :(



      Nachdem ich bonimali ein kleines Frühstück gebracht habe, genieße ich wieder die Morgenstimmung an Deck. Pünktlich zum Sonnenaufgang um 10:30 Uhr ruft Asgeir uns zum Mittagessen, was mich aber nicht zum reingehen animiert :S



      Gegen 11:30 Uhr gehe ich dann doch zum Mittagessen, schließlich wollen wir in Honningsvåg Knut Erik Jensen besuchen. bonimali fühlt sich noch nicht besser, daher schickt sie SoStei und mich alleine los :hmmmm:
      Kurz nach 12 Uhr gehen wir von Bord. Bald darauf entdecken wir einen unschwer erkennbaren Langzeitparker :whistling:



      Wir folgen nun einer Wegspur, die uns durch das Elvedalen nach oben führt :locomotive:



      Ca. 90 Meter oberhalb des Orts treffen wir dann eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang auf den wohl berühmtesten Einwohner des Städtchens – oder weshalb steht hier eine Büste von ihm? ?(



      Auf dem Rückweg machen wir in der Hauptstraße noch ein paar interessante Entdeckungen :mosking:



      Kurz vor Ende der blauen Stunde erreichen wir wieder den Hafen.



      Da es bei der Abfahrt nach wie vor bedeckt ist, besuche ich die heutige Veranstaltung der lokalen Küche. Es gibt ein vom Weihnachtsmann entsorgtes Rentier (zumindest hat uns Asgeir das so erzählt). Aufgrund der hohen Anfrage haben wir aber nur ein Bein erhalten, das vor unseren Augen fachmännisch zerlegt wird :hmm: Derweilen dürfen wir Rentierwurst probieren (vom Aquavitverkauf wird diesmal diskret Abstand genommen :D ).
      Ich führe anschließend erst einmal das Logbuch weiter.

      Gegen 16:30 Uhr werden wir zum Besuch der Finnkjerka nach draußen gerufen. nach dem dritten Versuch geht dann auch die Lasershow los. Diese wird allerdings abrupt beendet, als ein Schlauchboot die Funkverbindung stört. Zum Ausgleich dürfen wir ein paar Königskrabben auf den Arm nehmen. Gegen 17 Uhr erreichen wir dann halbwegs pünktlich Kjøllefjord , wobei sich der Mond ein wenig durch die Wolken zeigt.



      Bald darauf gibt es schon wieder etwas zu essen. Ich setze mich anschließend erneut ans Logbuch, da die Polarlicht-Vorhersage aktuell nur Kp 2 anzeigt. Dass das nicht viel zu sagen hat, zeigt sich eine halbe Stunde später: Nordlichtalarm :8o: Ein kurzer Blick nach draußen sagt mir, dass sich ein längerer Aufenthalt lohnen könnte :clapping: Also ziehe ich mich erst einmal kältetauglich an, bevor ich mich auf das (unbeleuchtete) Deck 6 begebe. Dort stehen wir zu zweit und genießen die Aussicht :rolleyes: Währenddessen stehen sich auf dem beleuchteten Achterdeck die Passagiere gegenseitig auf den Füßen ;(







      Nach ca. 45 Minuten schaltet der Kapitän das Nordlicht ab und dafür die Festbeleuchtung an X/ – wir erreichen Berlevåg . Da es heute keine Schiffsbegegnung gibt und sich das Nordlicht komplett verzogen hat, begebe ich mich in die Koje :sleeping:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


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    • Samstag, 23. Januar 2016 (Tag 7)

      Eine Stadt im Schnee und eine Stadt im Eis

      Der heutige Morgen verläuft ganz ruhig. bonimali ist zum Glück wieder auf den Beinen, so dass wir gemütlich frühstücken gehen :gutenmorgen:
      Kurz nach 8 Uhr wünscht uns Asgeir über die Bordlautsprecher einen „schönen kalten Morgen“ – bei -14°C echte und -20°C gefühlte Außentemperatur auch angemessen :fie:
      Wir gehen trotzdem an Deck und genießen die Anfahrt auf Kirkenes :)



      Nachdem die Ausflügler und die Abreisenden das Schiff verlassen haben, begeben wir uns ebenfalls an Land. Nach ein paar Metern stolpern wir schon über den ersten Husky :/



      Die MS Lofoten passt sich farblich gut in die Umgebung ein, während der russische Soldat immer noch auf seine Ablösung wartet – die aber wohl im Tiefschnee feststeckt :whistling:



      Wir stapfen weiter durch die Schneestadt :8):



      Auf dem Rückweg zum Schiff erreichen wir ein Gräberfeld (auf Neudeutsch wohl auch Friedhof genannt). Dort sehen wir Wegmarkierungen in Form der am Straßenrand gebräuchlichen roten Stangen, deren Sinn sich uns aber verschließt ?(



      Gegen 12 Uhr sind wie wieder an Bord (gleichzeitig mit den Ausflüglern), so dass wir uns gemeinsam beim Mittagessen aufwärmen können :essen:
      Pünktlich um 12:30 Uhr kommt eine Durchsage, dass sich die Abfahrt verschiebt – der Kapitän hat entschieden, auf 2 Passagiere zu warten, die im verspäteten Flieger aus Oslo sitzen. Das trifft sich insofern gut für uns, dass wir in Ruhe zu Ende essen und trotzdem zur Abfahrt um 13 Uhr wieder draußen stehen können :D
      Wir fahren nun durch den Bøkfjorden nach Norden (wir sind ja nun auf der südgehenden Route :mosking: ), wo wir von einer mystischen Stimmung begleitet werden – die Sonne ist ja schließlich auch schon untergegangen.



      Gegen 16 Uhr erreichen wir Vardø , wo wir um 17 Uhr wieder abfahren sollen.



      Beim Anlegemanöver nähern wir uns einem Gesamtkunstwerk, das allerdings vom Kapitän (zumindest teilweise) rücksichtslos zerstört wird :S



      Um 16:25 Uhr können wir endlich an Land. SoStei, bonimali und ich umgehen die Schlange, die sich zum Eisbaden begibt. Statt dessen begeben wir uns in eine Eisstadt bei warmen -8°C. Leider haben wir viel zu wenig Zeit, die Skulpturen im Detail zu betrachten. Daher geben wir auch kein Votum über den Gewinner ab :pardon:





      Die MS Lofoten können wir ganz einfach daran erkennen, dass sie sich nicht am Wettbewerb beteiligt :whistle3:



      Nach der Abfahrt bleibe ich noch kurz draußen, aber der Himmel ist immer noch zugezogen. Daher widme ich mich wieder dem Logbuch.
      Nach dem Abendessen erreichen wir Båtsfjord . Hier zeigt sich schon wieder der Mond, so dass ich mich für eine Mond- und Polarlichtwache vermumme :|



      Gegen 21 Uhr zeigt sich sogar ganz kurz ein Polarlichtchen ^^



      Bei der Anfahrt auf Berlevåg stellt der Kapitän wieder das Licht an. Da jetzt aber auch wieder eine Wolkendecke heranzieht und wieder keine Schiffsbegegnung ansteht (auch unser potentielles Nachfolgeschiff ist in der Werft), verziehe ich mich in Richtung Koje :sleeping:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:


    • Sonntag, 24. Januar 2016 (Tag 8)

      Der Tag der zwei Expeditionen

      Pünktlich um 7:45 Uhr legen wir in Havøysund an. Die letzten Tage hat es getaut, aber wir bringen die Kälte wieder mit: es sind -7°C. Draußen ist blankes Eis, aber ich will mir den Blick in der ersten Morgendämmerung trotzdem nicht nur von innen ansehen :/



      Zu Beginn der blauen Stunde legen wir ab, nachdem ich für den Rückweg von der Bank zum Schiff beinahe 5 Minuten gebraucht habe – der Ausflug war eigentlich nicht als Expedition geplant :wacko1:



      Um 8:26 Uhr saust die MS Nordlys vorbei :godtur:



      Anschließend geht es mit den schönen Morgenstimmungen weiter :rolleyes:



      In Hammerfest unternehmen SoStei und ich eine Expedition auf den Salen – bei schönster goldener Stunde. bonimali ist der Weg zu vereist; sie biegt in den Eisbärenclub ab ;)
      Oben merken wir den doch recht heftigen Wind :/



      Die Stafettpinne hat den Aufstieg auch überlebt :D



      Den Rückweg gehen wir langsam an, da sich unter dem Neuschnee stellenweise Eis befindet – die Spikes sind heute kein Luxus X/



      Auch in Hammerfest lassen wir uns den verschneiten Friedhof nicht entgehen ^^



      Gegen 12:30 Uhr sind wir zurück an Bord und wärmen uns beim Mittagessen auf. Wir haben gerade den Hauptgang hinter uns, als Asgeir ein Manöver mit Hubschrauberbeteiligung ankündigt. Wir wollen uns das nicht entgehen lassen und gehen auf Deck 6. Hierbei genießen wir die spektakuläre Aussicht :|



      Nach 20 Minuten kommt eine erneute Durchsage: Das Manöver fällt aus. Dann müssen wir uns halt wieder dem Nachtisch-Buffet widmen… :S
      Die blaue Stunde lassen wir uns danach ebenfalls nicht entgehen.



      Die Loppa verbringe ich alleine bei Vollmondaufgang auf Deck 6, allerdings gibt es weder Seegang noch schöne Mondbilder noch Nordlicht.
      Skjervøy erreichen wir mit einer Stunde Verspätung – also gerade nach dem Abendessen. Hier nehmen wir frischen Fisch zum Aufwärmen an Bord – schließlich steht auf den Verpackungen 0-4°C :mosking:



      Passend zur Abfahrt setzt Schneegestöber ein. Dem fällt auch die Begegnung mit der MS Nordkapp zum Opfer - das Schiff fährt einfach auf der falschen Seite vorbei (um Fotos machen zu können) :whistle3:
      Um 22 Uhr beginnt die Modenschau mit internationalen Models - den besten der MS Lofoten (Zitat Asgeir). Wie immer macht es Beteiligten und Zuschauern viel Spaß :thumbup:



      In Tromsø haben wir unsere Verspätung aufgeholt – Punkt Mitternacht sitzen wir bereits mit ca. 25 Personen in der Tromsdalen kirke zum Mitternachtskonzert. Selbiges ist wie immer sehr stimmungsvoll, aber auch viel zu früh zu Ende. So liegen wir bereits vor der Abfahrt wieder in unseren Kojen :sleeping:
      Chor: Wir sind alle Individualisten :)
      Einzelstimme: Ich nicht :P


      Reiseberichte siehe Profil :lofoten2: