Einmal Paradies bitte, hin und - ohweia - doch hoffentlich wieder zurück

    • 2014

    • 25. September



      Natürlich liegt auch diesmal im Flieger ein kleines Päckchen von Air Mauritius bereit. Da ich den heftigen Geruch der Teile im Innern schon kenne, lasse ich mein Päckchen zu. Mein Sitznachbar allerdings öffnet seines und verstaut es anschließend in seinem Handgepäck. Der wird sich freuen, wenn er es Zuhause wieder auspackt. Eigentlich schade, ist doch der Grundgedanke die Fluggäste mit dem Nötigsten für den langen Flug zu versorgen gut.



      In dem Päckchen befinden sich blaue Socken zum Überziehen, eine Klappzahnbürste mit einer kleinen Tube Zahnpasta, ein Kamm, Gehörschutz und eine Augenabdeckung, dazu noch ein Kugelschreiber.

      Der Flug ist ähnlich schlimm wie der Hinflug. Lediglich die Tatsache, dass ich nun wusste, was auf mich zukommt hat es etwas erträglicher gemacht. So habe ich sowohl die Decke, wie auch das kleine Kopfkissen, welches immer auf den Sitzen bereitliegt noch zusätzlich auf den Sitz gelegt. Einerseits spürt man dann die Stangen im Sitz nicht so stark und andererseits sitzt man etwa zwei Zentimeter höher, was einem minimal mehr Bewegungsfreiheit auch bei den Beinen gibt, sofern man dort überhaupt von Bewegungsfreiheit sprechen kann.
      Da ich den ganzen Tag schon hin und wieder kurz die Augen zugemacht habe, z.B. auf der Liege am Strand, bin ich auch etwas ausgeruhter als auf dem Hinflug und benötige daher nicht so viel Schlaf während des Fluges. Ich nutze dies und stehe alle 20 bis 30 Minuten auf und gehe nach hinten, um vor der kleinen Küche hin und her zu laufen, oder einfach nur ausgestreckt dort zu stehen.
      Der Boden dort ist recht warm, so dass ich dort auch in Socken (die Schuhe habe ich diesmal auch ausgezogen) stehen kann ohne kalte Füße zu bekommen. Das Bordpersonal sagt auch nichts zu den vielen Fluggästen, die ständig hier herumlaufen oder stehen. Sie wissen auch wie eng die Sitze sind und wie schwer es gerade für größere Personen ist, dort fast zwölf Stunden eingepfercht zu sitzen.



      Das Frühstück wird kurz vor 7:00 Uhr serviert. Kaum sind alle fertig weist uns der Flugkapitän über die Lautsprecher auf das Mont-Blanc-Massiv unter uns hin. Da ich nicht direkt am Fenster sitze, gelingen mir leider nur unscharfe Aufnahmen.
      Wenig später befinden wir uns im Landeanflug auf Paris – Charles-de-Gaulle. Die Landschaft unter uns ist allerdings nicht sichtbar, ein dichte Schicht Bodennebel hält sie verborgen. Lediglich die Strommasten der Überlandleitungen schauen aus dem Nebel heraus, ein wirklich grotesker Anblick.

      Man kann sich vorstellen, wie froh ich bin, als wir gelandet sind und sich endlich die Türen öffnen. Mein erster Weg im Gate führt zu der großen Übersichtstafel. Der Flug nach München steht im Plan und ist nicht annulliert, ich atme auf.

      Ich befindet mich im Terminal 2E, allerdings diesmal scheinbar an ganz anderen Ende. Doch es steht schon eine Bahn bereit, die mich in wenigen Minuten zum Terminal 2F bringt. Hier muss ich nur noch fünf Minuten zu Fuß gehen und bin am Gate F26. Der Flug nach München ist auch schon ausgeschrieben.

      Als das Boarding los geht, stehe ich recht günstig. In der Mitte wird nur für die Business-Class und die Spezialkartenbesitzer geöffnet. Für die Economy-Class wird ein Band gleich in meiner Nähe geöffnet. Ich bin somit als einer der Ersten im Flieger. Welch ein Unterschied, der kleine Airbus hat schöne breite, gemütliche Sitze. Die Sitzreihen stehen in akzeptablen Abstand und unter den Sitzen ist auch kein Kasten, der ein Ausstrecken der Beine verhindert.
      Doch das Bordpersonal fordert nun die einsteigenden Fluggäste auf, das Gepäck oben so eng wie nur möglich zu verstauen, der Flieger sei bis auf den letzten Platz ausgebucht.

      Ich befürchte schon das Schlimmste, aber wenig später höre ich die Worte: „Boarding completed“ und der Platz neben meinem Nachbarn am Fenster und mir ist immer noch leer. Auch als ich mich umschaue, sehe ich nur eine halbvolle Maschine. Da haben wohl etliche Fluggäste den Flug wegen des Streiks nicht mehr rechtzeitig erreicht.

      Wir heben pünktlich ab und nach einem kurzen angenehmen Flug landen wir ebenso pünktlich in München. Mein Koffer braucht diesmal auch nicht lange und ich kann den Gatebereich verlassen.

      Wie eigentlich fast immer, ist der stündlich fahrende Bus nach Landshut nur wenige Minuten zuvor abgefahren. Also suche ich mir im Flughafen zuerst noch was zu essen.

      Der nächste Bus kommt aber bald schon und nach der kurzen Fahrt bis ich um 14:00 Uhr wieder Zuhause.

      Nachdem ich alles ausgepackt habe, schreibe ich eine deutliche Mail an DER-Touristik. Die Reaktion darauf kommt dann im Fazit, das bald folgt.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

    • Fazit



      Vorab: Durch meine gesundheitlichen Probleme kurz vor der Reise konnte ich nicht alles so machen auf Mauritius, wie ich ursprünglich mal geplant hatte. Daher beschränkt sich natürlich mein Fazit bei den Ausflügen und Touren nur auf die wenigen die ich machen konnte.

      Die Insel: Mauritius bieten für jeden etwas. Sei es die Küstenregion mit den Stränden für die Sonnenanbeter, Badenixen und alle Arten von Wassersportlern, sei es das Inland für Wanderer, Radler oder Mietwagenurlauber (ACHTUNG, sehr gewöhnungsbedürftiger Linksverkehr). Die Insel ist vielfältig und hat vom Berggipfel bis zum Tauchrevier alles zu bieten.
      Die Preise sind ähnlich den Preisen bei uns, allerdings steht das Einkommen der Menschen hier in keinem Verhältnis dazu.
      Ich habe die Insel jetzt am Winterende erlebt, eine sehr angenehme Zeit, was das Klima betrifft.
      Die Haupttouristengebiete liegen im Norden und Nordwesten. Der Nordosten und vor Allem der Süden ist kaum touristisch erschlossen. Auch der Südwesten, mein Reisegebiet ist eher noch wenig touristisch überladen.

      Die Menschen: Ich habe in den ganzen zwei Wochen fast nur freundliche und herzliche Menschen gesehen. Egal ob im Hotel, in den Orten, auf den Märkten oder einfach nur auf den Straßen. Auffällig ist, wie friedlich und tolerant hier Menschen der verschiedenen Kulturkreise und Religionen neben- und miteinander leben.

      Das Hotel: Ein gut geführtes 4-Sterne Hotel mit überwiegend freundlichem und hilfsbereitem Personal. Ein kleines Problem in meinem Zimmer wurde schnell und gut beseitigt. Das Essen war durchweg gut bis hervorragend. Lediglich ein wenig mehr einheimische Küche hätte ich mir gewünscht.
      Das Zimmer war sauber und sehr groß. Den kleinen insektenfangenden Mitbewohner brauchte ich nicht mal extra zu bezahlen :good3: :mosking: .
      Der Strand war immer sauber und eigentlich fand man immer einen Platz auf einer Liege. War die eine Ecke voll, gab es an der nächsten noch Platz.
      Die ganze Anlage machte oft eher den Eindruck eines schönen botanischen Gartens, als eines Hotels.

      Die Ausflüge: Insgesamt waren die Ausflüge sehr gut, allerdings auch nicht billig. Besonders hervorheben kann ich den Reiseleiter des Mahébourg-Ausfluges und den deutschsprachigen Privatfahrer mit Fahrzeug.
      Negativ bleiben mir in Erinnerung der Fahrer des Ausfluges farbige Erden, den habe ich auch an dem ganzen Tag nicht einmal lächeln sehen und die Reiseleiterin des Ausfluges Pamplemousses.

      Die An- und Abreise: Der Transfer von und zum Flughafen funktionierte immer reibungslos und pünktlich. Die Flüge München-Paris und Paris-München, durchgeführt von Air France, waren angenehm und nicht zu beanstanden.
      Die Langstreckenflüge mit Air Mauritius habe ich im Bericht ja schon ausführlich beschrieben. Es waren die schlimmsten Flüge, die ich je mitgemacht habe. Sollte ich jemals noch einmal nach Mauritius reisen, werde ich auf jeden Fall mit Emirates oder einer anderen angesehenen Fluggesellschaft fliegen, selbst wenn die Flüge dann 1.000,- Euro mehr kosten.

      Der Reiseveranstalter: Jahn-Reisen/DER-Touristik (Vorort vertreten durch Mautourco). Eigentlich hatte ich Jahn-Reisen von einer früheren Reise gut in Erinnerung, aber in gut zehn Jahren verändert sich scheinbar doch einiges.
      Wie ich schon schrieb, hatte ich DER-Touristik am Ankunftstag noch eine Mail geschrieben und gefragt, was ich nun von meiner Geduld hatte. Die Vorort-Reiseleiterin hatte sich überhaupt nicht mehr bei mir gemeldet und die Mitarbeiterin der DER-Touristik letztmalig am Tag vor der Abreise, kurz nach Mittag. Antwort bekam ich allerdings von DER-Touristik erst mal keine.
      Am 1. Oktober habe ich dann erneut die Mail gesendet, wieder keine Reaktion. Am 7. Oktober die Mail erneut als Reminder versendet mit der Frage, ob ich denn irgendwann mal eine Stellungnahme bekomme. Diese Mail habe ich auch gleichzeitig an eine Presse-Mailadresse von DER-Touristik geschickt.
      Am 10. Oktober bekam ich dann endlich eine Mail von der Kundenbetreuung der DER-Touristik, für die Verzögerung bei der Bearbeitung meines Anliegens entschuldige man sich ausdrücklich und eine Beantwortung gehe mir im Laufe der nächsten Woche zu.
      Auf meine darauf sofort gesendete Antwort mit dem Vorschlag die Angelegenheit in Ruhe am Telefon zu besprechen, meine Rufnummer hatte ich eingefügt, kam nur eine automatisierte Emfangsbestätigung, keine Antwort.

      Statt dessen fand ich am 13. Oktober einen Brief von DER im Briefkasten.
      Man bedauere, dass ich mit der gebuchten Reise nicht zufrieden gewesen sei und entschuldige dies ausdrücklich.
      Die Vorort-Reiseleiterin habe mich schon beim ersten Gespräch darüber informiert, dass der Buchungswunsch eines EXIT-Platzes erst am Abreisetag möglich sei.

      Sollte dies die Reiseleiterin gegenüber DER wirklich so gesagt haben, ist dies eine dreiste Lüge. Zumal es natürlich Unsinn ist, dass ein solcher Platz erst am Abreisetag gebucht werden kann. Dies geht, wie mir auch Air France bei einem Anruf bestätigt hat, jederzeit vorher. Schließlich bringt dies Air France ja auch wieder Einnahmen.

      Letztlich sei der Flug ja buchungsgemäß durchgeführt worden. So kann man es natürlich auch formulieren, wenn man sich gewisser Verantwortung entziehen will.

      Das Paar, welches dann mit Emirates geflogen sei, habe einen ganz anderen Flug gehabt, der storniert worden sei, daher habe man die Reisenden umbuchen müssen. Da kann ich mich nur auf das berufen, was die beiden mir im Bus und auf dem Flughafen gesagt haben.

      Zuletzt bedanke man sich bei mir für den „Erfahrungsbericht“ und hoffe mich weiterhin zum Kundenkreis zählen zu können. Na ja, das klingt schon irgendwie sarkastisch und ich kann dazu nur sagen, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

      Ich habe dann am gleichen Tag per Mail geantwortet und den Sachverhalt bezüglich einer Buchung des EXIT-Platzes klargestellt und erneut um Stellungnahme gebeten, warum sich weder die Vorort-Reiseleiterin noch DER-Touristik an den Tagen vor der Abreise noch einmal mit mir in Verbindung gesetzt haben. Immerhin sei ja auch am Dienstag noch eine Buchung bei Emirates möglich gewesen.

      Wie ich nicht anders erwartet habe, ist bis heute keinerlei Antwort darauf bei mir eingetroffen und wird wohl auch nicht mehr eintreffen.

      So kann man sich Kunden natürlich auch vergraulen. Dabei ging es mir nicht einmal um eine Entschädigung in irgendeiner Form, aber über eine ehrliche Entschuldigung mit dem Eingeständnis Fehler gemacht zu haben hätte ich mich schon gefreut. Die bisherigen nicht näher spezifizierten „ausdrücklichen Entschuldigungen“ sind wohl eher etwas fürs Phrasenschwein.

      Sollte mich jemand fragen, werde ich diesen Reiseveranstalter definitiv nicht empfehlen.

      Mein besonderer Dank gilt meiner Relaisstation in Deutschland, die sowohl Informationen die sie von mir erhalten hat an die entsprechenden Personen weitergegeben hat, wie auch Information an mich weitergereicht hat.


      Inzwischen ist das Paradies auch schon wieder Vergangenheit und der triste Alltag hat mich wieder.



      …. ich glaube, ich bin urlaubsreif ….. :dance3:

      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -
    • Schade, dass so ein toller und bestimmt auch nicht ganz preiswerter Urlaub durch die Unsicherheit um die Rückreise so nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen worden. Du hast sicher versucht, das beste daraus zu machen. Danke auf jeden Fall für die umfangreiche und detaillierte Berichterstattung.
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO Verweise auf Reiseberichte im Profil
      7/14 NX
    • Hallo Jobo,

      vielen Dank für den tollen und spannenden Reisebericht und die wunderschönen Fotos. :thumbup: Da sind Erinnerungen in mir hochgekommen, das war richtig schön. :imsohappy: Ich kann dir nur beipflichten, was du über die Insel geschrieben hast. :thumbsup: Mauritius ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wir waren damals in der Gruppe unterwegs, waren 7 Personen und hatten für die ganze Zeit 2 Mietwagen. Dadurch war das auch gar nicht so teuer und wir waren flexibel. Allerdings ist der Linksverkehr schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Tagen ist Göga gefahren, als ob er schon immer links gefahren wäre. :S Für mich war es noch viel schwieriger mit einem rechts gesteuerten Auto zu fahren, vor allem mit der linken Hand zu schalten. :wacko1:
      Schade, dass du dich so ärgern musstest aber ich hoffe, dass die schönen Erinnerungen überwiegen !!
      Viele Grüße
      Seemaus
    • Also ich hatte nie vor mir einen Mietwagen dort zu nehmen, was ich sonst im Urlaub ganz gerne mache. Zu dem Linksverkehr kommt ja auch noch die Fahrweise der Einheimischen und die ist auch .... ;( .
      Am seltsamsten war es für mich, als ich bei dem Privatfahrer auf dem "Beifahrersitz" saß. In England hat mir das damals nichts ausgemacht, aber hier auf Mauritius :wacko1: . Alleine wenn der Fahrer dann jedesmal "falsch" in einen der unzähliggen Kreisverkehre einfuhr. :gamer4:

      Der Fahrer hat mir dann auch von einer deutschen Familie erzählt, die vor wenigen Wochen einen schweren Verkehrsunfall mit dem Mietwagen auf Mauritius hatten. Die Mutter und die Kinder wurden gleich schwer verletzt nach Deutschland zurück gebracht. Der Vater verstarb nach wenigen Tagen auf Mauritius im Krankenhaus. In Nachhinein hatte sich herausgestellt, dass die nichts falsch gemacht hatten, aber dafür der Unfallgegner.
      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -
    • Hallo Jobo,
      unser letzter Abend auf Mauritius neigt sich leider schon dem Ende entgegen. :sdagegen: Morgen können wir noch bis 17 Uhr das Hotel Lux Grand Gaube genießen und dann gehts zum Flughafen. Um 20:55 uhr Ortszeit starten wir Richtung Paris und sind dann am Sonntag um 9 Uhr in Frankfurt.
      Danke für deine Tipps und PN's und natürlich Deinen Bericht. Mauritius ist wirklich eine traumhaft schöne Insel mit unheimlich netten Leuten. Wenn ich zuhause alle Fotos gesichtet und meine Gedanken sortiert habe, werde ich hier auch einen Reisebericht einstellen.
      P.S.: Unser Hinflug mit Air Mauritius war für mich übrigens auch eine Tortur, insofern kann ich deine Schilderungen absolut bestätigen. Morgen fliegen wir mit Air France zurück und ich hoffe, dort ist es ein bischen besser. :sbitte: :sbitte:
      Viele Grüße aus Mauritius
      Rainer
      Gruß aus Bonn
      Rainer

      Reiseberichte und meine eigene Hurtigruten-Homepage mit allen fünf Reisen im Profil.
    • Hallo Rainer, schön, dass du dich mal kurz live meldest. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen angenehmen Rückflug. :thumbup:
      Gruß Jobo,

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      - Alexander von Humboldt -
    • Hallo,
      wir sind heute Mittag gut wieder zu Hause angekommen. Der Rückflug mit AF war wesentlich angenehmer. Vor Allem aber auch, weil wir eine Dreierreihe für uns zwei alleine hatten. Der Temperaturschock war schon ziemlich krass. Gestern Mittag noch bei mind. 35° im indischen Ozean ( Wassertemperatur nur wenig unter Körpertemperatur ) geschwommen und heute Morgen bei 5° in Frankfurt gelandet. Brrrrrr. Jetzt müssen wir uns erstmal wieder im Alltag zurecht finden.
      Gruß aus Bonn
      Rainer

      Reiseberichte und meine eigene Hurtigruten-Homepage mit allen fünf Reisen im Profil.
    • Ich freue mich für euch, dass ihr einen angenehmeren Rückflug hattet als ich. Nun heißt es wieder Badehose gegen lange Unterhose tauschen und der Novemberkälte trotzen :D .
      Gruß Jobo,

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      - Alexander von Humboldt -
    • Es ist erstaunlich. Ich hatte ja nicht mehr mit einer Reaktion von DER-Touristik auf meine letzte Mail (vom 13.Oktober) gerechnet, doch gestern traf noch ein Brief bei mir ein.
      Nicht wirklich etwas Neues oder gar eine richtige Entschuldigung, aber zumindest klingen die Floskeln etwas weniger abgenutzt.

      Man habe meinen Ausführungen entnommen, dass ich nicht ganz zufrieden sei mit der Bearbeitung meiner Reklamation. Dies bedauere man sehr, das auch bei Beschwerden die Kundenzufriedenheit das oberste Ziel sei :hmm: .
      Gleichzeitig bitte man um Verständnis, dass auch die Reiseleitung Gelegenheit zu einer Stellungnahme der Vorwürfe haben müsse. Das Ergebnis dieser Prüfung habe man mir ja bereits am 10.Oktober mitgeteilt. Es käme durchaus vor, dass Aussagen von Kunden und Reiseleitung konträr seien. Dies resultiere aus Missverständnissen und Unklarheiten, die bei der Korrespondenz vor Ort mit der Reiseleitung aufgetreten seien ( :search: welche Korrespondenz ?( , ich habe ja von der Reiseleitung tagelang nichts gehört :grumble: ).
      Meinen Unmut werde man aber nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern zur Prüfung an die Fachbereiche weiterleiten. Allerdings können man mir das Ergebnis natürlich nicht mitteilen, da es sich um einen internen Vorgang handele.
      Man hoffe aber, mich bei meiner nächsten Reise vom Service überzeugen zu können.


      Na ja, ich denke da erübrigt sich jeder weitere Kommentar. :negative:
      Gruß Jobo,

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      - Alexander von Humboldt -
    • Manche Firmen kennen einfach kein Grenzen. Nachdem ich ja so einen Ärger mit Jahn Reisen (DER-Gruppe) bei der Mauritius-Reise hatte, besitzt man jetzt, nach fast zwei Jahren die Dreistigkeit mir einen Hochglanzprospekt für eine Mauritiusreise mit Jahn zuzuschicken.

      Dazu dann im Text der Verweis (sinngemäß): ....sie als Premiumkunde .... bei Buchung .... 50% Rabatt ... auf Wellnessbehandlung .... bei Ankunft ... Flasche Sekt .....

      Sorry, aber das finde ich einfach nur dreist.

      Aus Höflichkeit sage ich lieber nicht, wo die sich während der Wellnessbehandlung ihre Flasche Sekt hinste...... können .....

      Wenn ich noch einmal nach Mauritius reise, dann bestimmt nicht mehr mit diesem Veranstalter. Dann buche ich das gleiche Hotel (der Service war sehr gut) und meine Flüge und Transfers selbst.
      Gruß Jobo,

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