„Vom Ententeich zur Sturmfahrt" mit MS Trollfjord

    • B-K-B
    • Nun mal hurtig weiter hier:

      Freitag, 7. März 2014
      Tag 8

      Honningsvag 5:30 Uhr, viel zu früh, wird verschlafen. :sleeping:
      7 Uhr schaue ich das erste Mal auf meine Uhr, jetzt aber raus, denn schließlich kreuzt heute ein Geburtstagskind mit seinen vielen Gästen unseren Weg (die MS Lofoten ist 50 Jahre alt und auf ihrer Jubiläumstour sind ca. 25 Forumsmitglieder mit Angehörigen an Bord). 7:50 Uhr, als wir in Havoysund einlaufen stehe ich auf Deck 6 und die Sonne gibt sich mit einem wolkenlosen Himmel auch wieder die Ehre. :thumbup:

      Reiseleiter Magne meldet sich bald zu Wort und erklärt, was für ein Ereignis gleich bevorsteht, zum ersten Mal fordert er uns zu einer lautstarken Schiffsbegegnung auf und ich sehe auf der Brücke auch einen Offizier mit der Kamera im Anschlag. :good3:
      Und rasch kommt die MS Lofoten 8:30 Uhr auf den Wellen tanzend näher. Ganz nah fahren die beiden Schiffe aneinander vorbei und ich kann gut eine Gruppe Fories mit der Forumsfahne auf dem Achterdeck erkennen, ein Deck tiefer werden weiße Tücher geschwenkt, was bei dem Wind gar nicht so leicht zu sein scheint. Cetraria in ihrer grünen Jacke ist auf der Nock gut zu erkennen. Die Lofoten beginnt das Konzert und die Trollfjord gibt ordentlich Antwort (neue Erkenntnis für mich, nordgehende Schiffe grüßen zuerst!). Auch die Geburtstagsgäste tönen mit rufen, trillern, schreien und Sopranstimmen zu uns herüber. :hut: Da können wir nicht mithalten. Schnell ist sie vorbei und verschwindet bald im gleißenden Sonnenlicht in einer rasanten Rechtskurve hinter den Bergen .

      Nun haben wir Zeit und Muße für ein ausgiebiges, leckeres Frühstück. :gutenmorgen: Erst um 10 Uhr verlassen wir das Restaurant, um uns dann, bei wieder herrlichem Sonnenschein und schönen Wolkenbildern, auf Deck 6 zu begeben, bis wir 10:45 in Hammerfest anlegen. :thumbup:



      Wieder wird vor Glätte gewarnt. Aber fast alle Wege sind eisfrei, da wahrscheinlich beheizt. Wie wir erfahren haben reicht es schon wenn das Fjordwasser, welches selten kälter als 4- 6°C ist, durch Schlauchleitungen unter den Gehwegen durchläuft. :8): Rauf auf den Salen gehen wir aber nicht, der Weg sieht doch sehr eisig aus. :thumbdown:

      Wir laufen zunächst nach links am Kulturhuset mit seiner schönen Architektur vorbei bis zur Kurve, von wo ich die Trollfjord mal von der Steuerbordseite fotografieren kann.
      Zur Meridiansäule ist es uns allerding zu weit, wir wollen ja noch mehr von Hammerfest sehen.

      Also gehen wir zurück bis zur Kirche und genießen dann unterhalb den schönen Blick auf das andere Ufer.

      Den Eisbärenclub will ich Peter nicht vorenthalten und beim Verlassen hat der Club ein weibliches Mitglied mehr. Für 180 NOK erhält man eine nummerierte Urkunde einen Aufkleber und den niedlichen Eisbär-Pin. Scheinbar gibt es für Mitglieder Rabatt auf Souvenirs von 10 %. 5 € gehen an den WWF zur Rettung der Eisbären. Und jeden 3. Sonntag im Januar ist Mitgliederversammlung :D
      Nach dem Auslaufen um 12:45 Uhr bei schönstem Sonnenschein gehen wir Mittagessen mit den Berlinern, ebenfalls ein neues Eisbärclub-Mitglied.
      Später an Deck genießen wir noch das herrliche Licht und die Wolkengebilde bis Oksfjord .

      Die See ist ziemlich unruhig und kommt in langen Wellen meist von Vorne oder Steuerbord. Die Loppa macht heute wirklich ein wenig Hoppa. Wir verbringen unsere tägliche Nachmittagsrast, mit Tagebuch schreiben und Reiseführer lesen, bis zum Abendessen in der Kabine. Zwischendurch erreichen wir mit 15minütiger Verspätung um 19:30 Uhr Skjervoy und verkürzen die Liegezeit auf 15 Minuten.
      Zum Abendessen gibt es heute Rentierpastete auf Brot mit Aquavitpreiselbeeren, Wild-Kabeljau mit geräuchertem Erbsenpüree, Kartoffelbrei und gebackenem Fenchel und dann den besten Kuchen der Welt laut Menükarte: Baiserkuchen mit Vanillecreme. Heute gönnen wir uns ein Fläschchen leckeren Barbera für schlappe 355 NOK (45 €) und wieder einmal ist unser Tisch einer der letzten im Speisesaal.
      Als wir schlafen gehen ahnen wir noch nicht, was uns die nächsten Tage erwartet ;)
      liebe Grüße Renate :gr-blume:
    • Sturmfahrt Zu Den Lofoten

      norwegenfan.123 schrieb:

      wahrscheinlich waren wir mit unseren Trillerpfeifen laut für 25 + Anhang!

      das kann man wohl sagen :thumbsup:

      und nun, wie unser Mitreisender den Tag titelte, weiter mit unserer: STURMFAHRT ZU DEN LOFOTEN

      Samstag, 8. März 2014
      Tag 9

      Schon lange bevor wir die Trondenes Kirke passieren bin ich wach. Der Blick durchs Bullauge verheißt kein gutes Wetter. :thumbdown: Rasch ziehe ich mich an und gehe auf Deck 6, wo sich meine Vermutung ob des Wetters schnell bestätigt. Die Sicht ist sehr schlecht und die Trondenes Kirke kann man kaum im Dunst ausmachen. Sprühregen beschlägt immer wieder meine Brillengläser und die Linse der Kamera. :evil: Mit 15 Min. Verspätung laufen wir dann Harstad an, die nordgehende Nordlys macht uns bereits Platz am Kai und sie verschwindet bald im Nebel. Es tut mir leid für die Vesteralen-Ausflügler, bei so einem Wetter kann der Ausflug nicht sehr "aussichtsreich" sein. Doch, dass es auch eine Fahrt mit neuem Ziel werden wird erfahren alle erst später.

      Wir legen erst 9:05 Uhr wieder ab, da wir unheimlich viel Ladung aufnehmen, 2 Gabelstapler fahren ununterbrochen hin und her. Vom Fenster des Restaurants, beim Frühstück, konnten wir es gut beobachten. Da das Wetter schlecht bleibt, treiben wir uns erst mal auf Deck 5 und Deck 8 umher, als plötzlich bei einem Blick aus dem Fenster eine Brücke unterquert wird??? Das kommt mir komisch vor, ein Blick auf Google Maps bestätigt wir sind nicht auf dem Weg nach Risoyhamn , sondern sind gerade unter der Tjeldsund-Brua drunter hergefahren. Ganz schnell bin ich in der Kabine, um mich warm anzuziehen und die Knipse zu holen. Später wird mir erst bewusst, :patsch: dass ich diesen Sund schon dreimal aus der Perspektive eines Busses erlebt habe, Winter und Sommer in beide Richtungen. Entweder auf dem Weg auf die Lofoten oder retour zum Flughafen Harstad-Evenes.

      Die Durchsage von Magne bestätigt die Routenänderung dann auch bald. Wir werden wegen des schlechten Wetters nicht Risoyhamn und Sortland anlaufen, sondern durch den Tjeldsund fahren und dann direkt Kurs auf den Raftsund nehmen, um dann in Stokmarknes die Vesteralen-Ausflügler wieder an Bord nehmen zu können. Das ist ziemlich einmalig - zweimal an einem Tag durch den Raftsund ! Doch bis dahin ist es noch ein stürmischer Weg.

      Nach knapp 2 Stunden fahren wir dann aus dem Tjeldsund auf den Vestfjord. Schon im Sund waren immer wieder starke Windböen zu spüren, doch nun wird es richtig ribbelig. Später wird bestätigt, dass auch hier schon orkanartige Winde bis Windstärke 8 geherrscht haben. Zum Glück nehmen wir sie meistens von vorne. Aber ich hätte nie gedacht, dass so ein großes Schiff, so ächzen und schlingern kann und manchmal rumst es, als wenn ein Felsen im Weg gelegen hat. Und trotzdem genieße ich die Fahrt und Peter findet es auch endlich mal ein wenig aufregend, er hat Spaß daran sich vorne unter der Brücke aufzuhalten und immer wenn die Wellen überschlagen sich wegzuducken, :gamer4: aber immer gelingt es ihm auch nicht ganz und irgendwann sind beide Jacken nass! :laugh1:
      Es gibt wunderbare Lichtstimmungen, Wolken- und Wellengebilde, Regenbogen und türkisfarbenes Wasser säumt immer wieder unseren Weg, :thumbup: bis wir dann nach wieder knapp 2 Std. in den ruhigeren Raftsund einfahren, vorbei an Digermulen.

      Das Wasser ist relativ glatt im Raftsund und doch kommen manchmal so heftige Windböen, :neo: dass ich vorne nicht stehen kann. 2 Seeadler kreuzen unseren Weg und wundern sich wohl um diese Zeit ein Hurtigrutenschiff im Raftsund , in die verkehrte Richtung zu sehen.

      In Stokmarknes kommen wir ca. 15 Uhr an, doch das Anlegen stellt sich als nicht so einfach raus. Wir fahren zunächst am Kai vorbei und die Trollfjord dümpelt mit Seitenstrahlruder, Wind und Wellen langsam wieder zurück Richtung Anleger, doch einmal müssen wir noch mal korrigieren, bevor dann endlich die Leinen geworfen werden und wir ganz sanft anlegen. Die Vesteralen-Ausflügler tun uns ziemlich leid, sie warten schon seit 2 Stunden auf uns und müssen noch so lange im Hagelschauer aushalten bis die Paxe alle das Schif Richtung Hurtigmuseum verlassen haben.
      Wir haben nur 35 Min. für Museum und alte Finnmarken bis die MS Trollfjord wieder ablegen will. Daher gehen wir gleich die Treppe hoch zur Finnmarken und haben noch relativ Ruhe uns alles anzusehen bis der Hauptansturm kommt und es ziemlich eng wird in den Gängen der alten Lady. Ein kurzer Rundgang durch das Museum und schon mahnt das Typhon alle Paxe zur Weiterfahrt.
      Bis zur engsten Stelle des Raftsundes bleibe ich noch auf Deck 6, bevor es dann 17:45 Uhr dunkel wird.

      Heute Abend werden die Essenssitzungen um eine Stunde nach vorne verlegt, damit wir bei der Überfahrt nach Bodö fertig sind, es wird ziemlich heftiger Seegang erwartet. Eigentlich wollten wir heute in Svolvaer einen Gang bis zu den Fischgestellen machen, aber bei dem Wetter hätte sich das wohl eh nicht gelohnt und so ist es uns nicht ganz so schwer gefallen, dass wir essen mussten. Das Essen war wie immer, auch wenn die Küche eine Stunde schneller sein musste, ausgezeichnet.
      Und ich kann mir vorstellen, es ist nicht so einfach, bei Seegang immer aufrecht zu arbeiten :D

      Es gab: Möhrencremesuppe, Lachsforelle, Dillkartoffeln, Miesmuschel, Gemüse und als Dessert Käsekuchen mit Erdbeersauce. :essen:
      Wir sitzen noch bei Tisch, als 21 Uhr die kreuzende MS Nordkapp angekündigt wird. Forie Thomas ist auf ihr und Lupo und ich beeilen uns sie zu begrüßen. Auch wenn die Nordkapp mein Lieblingsschiff ist muss ich doch sagen, das Typhon der Trollfjord gefällt mir besser. Schnell verschwindet sie im Dunkeln und wir treffen die anderen von unserer Tischgemeinschaft in der Bar auf Deck 8 wieder.
      22:10 Uhr legen wir ganz piano in Stamsund an, nachdem wir in einer schnittigen Linkskurve in den Hafen eingebogen sind. Wie ich später aus dem Forum erfahre hat die Nordkapp Stamsund ausgelassen und weiter im Norden fährt die Lofoten bei Windstärke 10 – 12, direkt von Vardo nach Honningsvag . Die ganze norwegische Küste wird von Stürmen heimgesucht.
      Bald gehen wir schlafen und während das Schiff langsam zu rollen anfängt, schreibe ich noch schnell diese Zeilen. Voraussichtlich 4 Std. über den freien Vestfjord bis Bodo mit Wind (Sturm) aus Süd-West! :sleeping:
      Das Wetter heute: Kaum Sonne, viele Wolken, Nebel, Graupel, Schnee, Regen und ganz viel Wind bei 3°C
      Übrigens der einzigste Tag unserer Reise mit Schnee (Graupel) auf Deck :D
      liebe Grüße Renate :gr-blume:
    • Liebe Renate,
      vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht! An den Tag kann ich mich auch noch gut erinnern. Wir waren auf den Vesterålen in Urlaub und haben in Sortland auf die MS Trollfjord gewartet. Das Wetter war unterirdisch und wir haben uns im Einkaufszentrum vor dem Wind versteckt. Leider war dort der Internetempfang so schlecht, dass wir MT nicht aufrufen konnten und so später Sortland ziemlich ratlos wieder verlassen haben. Erst abends in unserer Unterkunft haben wir dann gesehen, welche abenteuerliche Fahrt Ihr hinter Euch gebracht habt. Ich bin froh, dass Ihr und die Trollfjord die stürmische Fahrt so gut überstanden habt und fahre gerne weiter hier mit.
      LG Lundefugl

    • Abwettern in Rörvik

      Sonntag, 9. März 2014
      Tag 10

      Wirklich schon Tag 10????
      Nach dem ich gestern Abend doch erstaunlich schnell vom Vestfjord in den Schlaf geschaukelt wurde, bin ich ca. 3:30 Uhr kurz aufgewacht, da lagen wir in Bodö .
      7:30 Uhr in Ornes sind wir dann aufgestanden und waren eine Stunde später beim Frühstückfast die Ersten. Oder lag es daran, dass heute nicht so viele Hunger hatten?
      Die Finnmarken kam uns dann schon 10 Min. später entgegen, leider war ich zu bequem um raus zu gehen, denn sie kam sehr nah an uns vorbei.
      Lange haben wir gefrühstückt, bis ca. 9:45 Uhr die Polarkreisüberquerung mit dem Lebertran angekündigt wurde. Den habe ich mir heute mal gegönnt, kann nicht schaden und ich muss sagen ich hatte ihn schlimmer in Erinnerung.

      Trotz des schlechten Wetters haben sich auch heute wieder wunderbare Fotomotive aufgetan. Der versteinerte Reiter, Hestmannen , hatte sich eine mächtige Zigarre angesteckt.



      Nesna haben wir dann erst mit 40 Min. Verspätung erreicht. Plötzlich gab es ein großes Getöse beim Anlegen – der Anker – das erste Mal auf unserer Reise wurde er zu Wasser gelassen. Das Meer hat hier wieder die wunderbaren türkisfarbenen Schattierungen. Einfach wieder wunderschön die Farben.

      Bald gibt es ziemlich heftigen Regen. Die Fahrt ist wieder sehr interessant, da nordgehend in der Nacht gefahren. Es geht immer zwischen Festland und vielen, vielen kleinen Inseln, es gibt immer was zu entdecken.

      Heute wird in der Valhall ein Film über Thor Heyerdal (in Englisch) gezeigt. Bereits seit Tromsö haben wir im Atrium eine Ausstellung aus dem KonTiki- Museum Oslo mit vielen Plakaten an den Geländern.
      Unser nächster Hafen ist wieder unaussprechlich: 13:05 erst legen wir in Sandnessjoen an. Abfahrt 13:30 Uhr. Wir gehen essen. Ich muss sagen, der Tipp, immer etwas im Magen zu haben war gut. Jedenfalls hatte ich zu keiner Zeit unserer Sturmfahrt ein flaues Gefühl in Selbigem. Nur mit dem Fortbewegen auf dem Schiff war es doch manchmal recht mühselig. Besonders wenn beim Treppensteigen auf mal die Stufen nicht mehr da sind wo sie sein sollten.
      Aber weiter geht es mit dem nächsten Höhepunkt des Tages: die sieben Schwestern, zu sehen, aber nicht gut zu fotografieren und ihrer Häupter haben sie heute auch vor dem Sch….wetter verhüllt.
      Seit gestern hat sich schon was am Reiseleitercounter getan, es war einer mehr, noch in lässigem Poloshirt und heute wurde die Kleidung dann gewechselt: Magne in lässig, und Eskild mit Dienstkleidung.
      Eine seiner ersten Aufgaben war es sich bei der Brücke nach dem gestrigen Sturm zu erkundigen: 35 m/Sek. (entspricht Orkanstärke) mit Wellen von 5 – 6 Metern. Ich hatte nachmittags mal bei der Reiseleiterin gefragt und sie hat sich auf der Brücke erkundigt, da waren 25 m/Sek.
      Mit 30 Min. Verspätung legen wir in Bronnoysund an und darum haben wir hier nur 45 Min. Aufenthalt. Der Hafen gefällt mir uns so gehen wir von Bord um einen kleinen Rundgang zu machen.

      Weiter geht es dann zum nächsten Höhepunkt: dem Torghatten , wir sind uns nicht sicher ob es das Tor (Loch) ist was da so eben hell im Berg leuchtet und später dann nicht mehr zu sehen ist. Der ganze Berg liegt ziemlich im Dunst und schon kommt auch die Durchsage, dass es bei dem Wetter keinen Zweck hat ihn zu umrunden und wir dafür lieber pünktlich in Rörvik ankommen wollen.
      Das gelingt dann auch. 20:30 Uhr legen wir vor der Polarlys an. Da wir beim Essen sitzen können wir nicht zu ihr rüber und pünktlich 21:15 Uhr legt sie dann nordgehend ab, da kommt bei mir schon ein wenig Schwermut auf, sie hat die Reise noch vor sich und wir haben nur noch zwei Nächte an Bord. :verysad:
      Das Essen ist wieder ausgezeichnet: Lachsforelle mit Pumpernickel und Salat, Schweinerippe mit Walnuss-Rotkohl und Kartoffelauflauf und als Dessert: Creme Brülee an Apfel-Mangosalat mit Waldbeerparfait. :essen:
      Während wir noch am Tisch sitzen kommt die Nachricht: Wegen des Wetters und der anstehenden Folda-Überfahrt mit Vorhersagen von 10-15 m hohen Wellen, bleibt die Trollfjord heute Nacht in Rörvik und morgen früh gibt es neue Infos. Voraussichtlich werden wir dann direkt nach Bergen durchfahren ohne noch einen Hafen anzulaufen.
      Einige Paxe verlassen bereits mit ihren Koffern das Schiff als wir uns mit der Tischgesellschaft zur Bar begeben. Sie werden mit dem Bus nach Trondheim gefahren (eine Fahrt von 7 Stunden, na dann gute Nacht!), um ihren Flieger noch zu erreichen. Irgendwie will bei uns heute auch nicht mehr so rechte Stimmung aufkommen, es werden Spekulationen angestellt, wie und wann wir unseren Rückflug erreichen werden, und ob von Bergen , oder vielleicht dann doch eher von Trondheim .
      liebe Grüße Renate :gr-blume:
    • RORVIK - BERGEN, Non-Stop

      Montag, 10. März 2014
      Tag 11

      Nach der ruhigen Nacht im sicheren Hafen von Rorvik stehen wir erst 7:40 Uhr auf. Beim ausgiebigen Frühstück warten wir auf neue Info, die dann auch um 9 Uhr kommt: „Neue Mitteilung bezüglich des weiteren Reiseverlaufs kommt um 11 Uhr!“ Also machen wir uns auf den Weg zum COOP, Leergut muss noch zurückgegeben werden. :sekt: Bevor wir unser Guthaben wieder auf den Kopf hauen machen wir einen ausgiebigen Rundgang und was wir sehen gefällt uns recht gut. Die Sonne, die unter den Wolken hervorschaut wirft ein tolles Licht auf den Hafen und die Speicherhäuser.



      Aber es weht auch hier ein heftiger Wind in Böen. Nach einem ausgiebigen Bummel durch das Einkaufscenter, welches mittlerweile geöffnet hat erwischt uns auf dem kurzen Weg zum Schiff doch noch ein heftiges Hagelschauer. Jemand erzählt, das ein Einheimischer erzählt hat, er habe die letzte Nacht zum ersten Mal Angst um sein Haus, welches oberhalb in Rorvik steht, gehabt. Also schon kein alltäglicher Sturm, auch für die Einheimischen.
      11:10 Uhr meldet sich Eskild, um uns mitzuteilen, dass wir frühestens um 15 Uhr nach Bergen starten werden, dann gibt es weitere Informationen ob der Heimreise, die wir dann wohl nicht zum geplanten Termin antreten können.
      Aus dem Forum weiß ich, das auch die Lofoten, Nordkapp und die Finnmarken, auf der Suche nach sturmärmeren Strecken, völlig außerplanmäßige Ruten fahren und die Kong Harald in Stokmarknes abwettert.
      13:45 Uhr sollen wir uns alle in der Valhall einfinden. Nun ist es amtlich, wir legen 14 Uhr ab und werden dann am nächsten Tag hoffentlich zw. 18 und 19 Uhr in Bergen ankommen. Der Charterflieger wird auf uns warten, doch spätestens 21 Uhr müssen wir fliegen, da ab 23 Uhr das Nachtflugverbot in D-dorf besteht.
      Dann erhalten wir noch den Rat unsere Kabinen sturmfest zu machen (besonders die Wiskyflaschen ordentlich verstauen, was denkt der denn von uns :mosking: ) Während der Folda-Überfahrt die Außendecks nicht zu betreten und sich nach Möglichkeit nicht so viel auf dem Schiff zu bewegen. Es schaukelt mächtig und das große Schiff ächzt und poltert manchmal bedrohlich.
      Es ist eine ruhige Stimmung an Bord und viele ziehen sich auf ihre Kabinen zurück. Wir halten uns die meiste Zeit beim Reiseleitercounter auf. Auf den Panoramadecks ist es fast leer, hier geht es auch richtig rauf und runter.
      Ca. 17:30 Uhr kommen wir im ruhigeres Gewässer zwischen Inseln und Felsen, gerade richtig um einen wunderbaren Himmel im Abendrot zu knipsen :heart: . Die Stimmung könnte man beschreiben mit der Ruhe nach dem Sturm. :cool: Bis 18:10 Uhr genieße ich die Freiheit auf dem Außendeck, dann ist die Sonne endgültig verschwunden.





      Eskild kündigt dann auch an, das das Schlimmste für heute geschafft ist und die Trollfjord noch gut im Zeitplan liegt. Morgen liegen dann noch die Hustavika und Stad vor uns. Doch das Abendessen wird auf jeden Fall ruhig verlaufen. Heute dann auch nur eine Sitzung, aber das Restaurant ist voll besetzt und so haben die Servicekräfte ordentlich zu tun. Auch einige von ihnen sind betroffen von der Planänderung. Björn, der uns hauptsächlich bediente sollte eigentlich in Kristiansund seine wohlverdiente Freizeit antreten und ein anderer wäre in Molde ausgestiegen. Das heißt nun für sie 2 zusätzliche Dienst-Tage schieben. :verysad: Sie tragen es mit Fassung. :good3:
      Es gelingt, dass unsere Tischgesellschaft zusammensitzen kann, schließlich ist es unser letztes gemeinsames Abendessen der Reise. :friends:
      Heute gibt es: Kürbiscremesuppe, gedünsteten Stockfisch mit Speckwürfeln (ist zum ersten Mal nicht so unseres), Möhren in Sauce und Kartoffelstampf, als Abschluss ein warmes Schokotörtchen mit flüssigem Schokokern und Vanilleeis mit Brombeere. :essen:
      Dazu haben wir uns heute noch mal einen ausgezeichneten Riesling gegönnt, den wir dann später noch in der Bar austrinken. :sekt:
      23 Uhr verschwinden dann alle so nach und nach in die Kojen, um sich mental auf die Hustavika einzustellen, die wir ca. 1 Uhr erreichen werden. :neo:
      Es schaukelt wieder mächtig, aber wir schlafen doch einigermaßen gut.
      liebe Grüße Renate :gr-blume:
    • Das sind ja tolle "Ruhe nach dem Sturm"-Bilder, die Dir gelungen sind. Und die Möwenbrutkolonie auf dem Dach ist auch der Hammer !
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO Verweise auf Reiseberichte im Profil
      7/14 NX
    • Dienstag, 11. März 2014
      Tag 12

      7:40 Uhr aufgewacht, 7:50 Uhr in der Dusche fängt es wieder an zu schaukeln. Aha, die Stad !
      Langsam aber sicher bringt die Trollfjord uns unserem Endziel Bergen näher. Leider gehen uns 7 Häfen zwischen Rorvik und Bergen verloren, aber Sicherheit geht vor und ich denke unser Kapitän Ingve hat alles richtig entschieden! Vielleicht hat auch der Aufenthalt seiner Familie mit Baby-Enkel (ich glaube ab Tromsö nordgehend an Bord) seine Entscheidung beeinflusst. Er war jedenfalls ganz verrückt mit dem Lütten und der fühlte sich auch sehr wohl bei seinem Opa.
      Nach der obligatorischen Morgenrunde über Deck 6 geht es zum letzten Frühstück. Zuvor schauen wir aber noch die nordgehende Nordnorge an. Sie fährt sehr weit an uns vorbei, da sich noch ein kleiner Kutter dazwischenschiebt. Dann tuckert sie ziemlich nah an die Felsen und es sieht so aus als wenn sie dort eine Weile vor sich hin dümpelt , bis sie wieder Fahrt aufnimmt und im weiten Bogen um den Felsen verschwindet.

      Bis 12 Uhr müssen wir die Kabinen räumen und die Koffer vor die Aufzüge stellen.
      Oft drehe ich meine Runden auf Deck 6, der Himmel sieht heute aus, als hätte ein Maler ihn angepinselt.

      Ab und zu schaue ich ins Internet auf Deck 8 oder bei unseren Reisefreunden, die ihr Hauptquartier heute auf Deck 8 im Panorama aufgeschlagen haben, vorbei.
      13:30 Uhr essen wir noch einmal ausgiebig zu Mittag, vorbei ist es nun mit dem herrlichen Dessertbuffet!
      Das Wetter ist grau, bedeckt und immer noch windig, offenere Strecken merkt man sofort. Aber wir fahren die meiste Zeit unter Land und das manchmal mächtig nah an Felsen vorbei. Maloy und Floro sehen wir von weitem vorüberziehen.

      Und wenn mich nicht eine liebe Mitreisende, die ihr tägliches Walking-Rundlaufprogramm absolviert, aufmerksam gemacht hätte, hätte ich beinahe Stabben Fyr Fyr[/definition] auf der Steuerbordseite verpasst um ca. 11:30 Uhr.

      Viel bin ich draußen, die Wolken und der Wind bescheren wieder viele schöne Fotomotive. Unaufhaltsam stampft die Trollfjord ihrem Ziel Bergen entgegen. Ab ca. 15 Uhr wird das Fahrwasser wieder breiter und die Berge flacher, nur weit hinten auf dem Festland sieht man noch weiße Bergspitzen. Die Wiesen sind teilweise schon grün. Hier ist auch wesentlich mehr Schiffsverkehr, so gibt es immer was zu sehen.

      Ab ca. 16:45 kann man in der Ferne einen Ort ausmachen, dass muss Bergen sein. Wir fahren heute nicht unter der Askoybrücke durch, haben wahrscheinlich eine ruhigere Rute gewählt. Im Hafen liegen viele rot-weiße Versorger? und schon fahren wir an Nordenes vorbei. Ich denke, dass einige der Menschen, die ich dort sehen kann schon sehnsüchtig auf die Trollfjord warten.

      Schnell tauschen wir noch Adressen aus mit unseren Reisebekanntschaften und ein paar Erinnerungsfotos müssen auch noch sein, falls ihr hier mitlest: schön war es mit euch! :imsohappy:
      17:25 Uhr legen wir an. Das Verlassen des Schiffes ist gut organisiert, Deck 8 und 7 gehen als Erste von Bord. Dann kommt aber einer unserer Koffer erst sehr spät, so dass die Anderen schon eher in den Bussen sitzen. Kapitän Ingve verabschiedet sich auch von seiner Familie, auf dem Flughafen sehe ich sie später noch einmal wieder.
      Eskild verabschiedet uns noch als unser Bus voll ist und steht dann mit Taschentuch winkend und Tränenabwischend da (immer noch zu Scherzen aufgelegt, er hat sicherlich viel Organisationsarbeit geleistet die letzten Tage, umbuchen von Flügen, zusätzliche Hotelübernachtungen und Paxe beruhigen und informieren usw.).
      Im Flughafen stehen wir bestimmt 20 Min. im zugigen Nebeneingang bis endlich der AirBerlin-Schalter öffnet. :dash: Gleich gehen wir durch den Sicherheits-Check, Peter muss wieder seine Wanderschuhe ausziehen. Unsere restlichen Kronen reichen noch für einen Pizza-Imbiss mit Getränk. :essen:
      19:45 Uhr kommt die AirBerlin aus D-dorf an. Ich halte Ausschau nach Forums-Mitgliedern, kann aber leider keine entdecken. Schade :verysad: . Bald können wir einsteigen und 21 Uhr heben wir ab. Es ist total klare Sicht und wir bestaunen die Lichter von Bergen . Später kann man kann sogar im Dunkeln das Meer erkennen. Bald schon verlassen wir unsere Flughöhe und landen 22:25 Uhr in Düsseldorf. Mit Bussen geht es, nach einer kostenlosen Flughafen-Rundfahrt, zum Terminal. Die Koffer laufen schon über das Band. Zu viert leihen wir uns einen Kombi und A. und P. setzen uns 0:50 Uhr vor unserer Haustür ab, bevor sie ihre Heimfahrt nach Bielefeld fortsetzten. :sdanke: :sdafuer:
      So sind wir zwar erst einige Stunden später und etwas teurer nach Hause gekommen, aber dafür sehr bequem. :good3:

      ENDE
      liebe Grüße Renate :gr-blume:
    • Fazit

      Die Reise hat alle meine Erwartungen (fast alle – die Wal-Sichtung fehlt noch) weitestgehend erfüllt. :heart:
      Traumhaftes Wetter an mehr als der Hälfte der Reisetage – Sturmfahrt, so weiß ich jetzt wenigstens: ich bin einigermaßen seefest, zumindest hatte ich diesmal keinerlei Probleme, außer mit der Fortbewegung auf dem Schiff. :neo:
      Nordlichter, hatte ich schon fast aufgegeben. Aber nun habe ich sie fast an jedem Abend der nordgehenden Fahrt erleben dürfen. Traumhaft, mystisch, Gänsehautfeeling und doch auch ein wenig unheimlich. :heart:
      Die MS Trollfjord bietet alles was man braucht, die Kabine, auch mit eingeschränkter Sicht war in Ordnung. Eventuell könnten die Matratzen mal erneuert werden, aber auch nicht so ein großes Problem, da man ja eh nicht zu viel an ihr horcht. :winki:
      Die Lage der Kabine 732: mittschiffs, zwischen 2 Treppenhäusern, nah zu den Außendecks, auch schnell erreichbar: Deck 5 und 8, habe ich als optimal empfunden. Steuerbord war auch okay, doch würde ich eine Fensterkabine nehmen, dann doch lieber Backbord, denn alles findet auf der Backbordseite statt. An- und Ablegen, Schiffsbegegnungen , die meisten landschaftlichen Höhepunkte ebenfalls. Wenn es dann mal knapp wird kann man auch mal nur den Blick aus dem Fenster schweifen lassen. Andererseits hat die Steuerbordseite Vorteile für Ruhesuchende, ich habe nie mitbekommen wenn wir angelegt haben. :good3:
      Die Crew, einfach nur Spitze, nie habe ich ein unfreundliches Wort mitbekommen, alle waren immer sehr bemüht und besorgt um unser Wohlergehen.
      Das Essen, davon brauche ich euch nicht vorschwärmen, Bis auf einige wenige Gerichte, die mir einfach nicht so zugesagt haben, war es immer vom Feinsten und superlecker. :good3:
      Kein Fisch war trocken, immer alles superzart, auch das Fleisch. Und die Auswahl der Desserts, besonders mittags, unschlagbar. :good3: :good3: :good3:
      An-und Abreise mit Charterflieger problemlos einfach. :good3:
      Sprachprobleme gibt es auch keine. Alles in Norwegisch, Englisch und Deutsch. Oft brauchte man die deutsche Durchsage schon nicht mehr, denn selbst das Norwegisch kann man nach einiger Zeit schon gut verstehen. :good3:
      Für mich steht fest, die nächste Reise kommt bestimmt, schließlich fehlen mir noch einige Orte. Und die Ambassador-Mitgliedskarte ist auch letzte Woche gekommen. Ich weiß nur nicht welche Reisezeit ich dann wählen würde: ich liebe den Winter nach wie vor und würde vielleicht mal mit dem Finmarkslopet kombinieren, sprich einige Tage Aufenthalt in Kirkenes und umpöttern. Oder doch mal in der Mitternachtssonne (muss ich nur länger sparen), der Herbst würde mich schon auch mal reizen. Fest steht, die Wintermonate: Nov., Dez., und Jan. kommen nicht in Frage, ist mir einfach zu dunkel. :hmm:
      Meine bessere Hälfte hat sich erfolgreich gegen den Virus gewehrt, für ihn steht fest, einmal reicht ihm die langweiligste Seereise der Welt. Leider. :negative:

      So, nun noch ein paar Impressionen und dann ist endgültig Schluß:

      Die MS Trollfjord:

      Die alte MS Finnmarken

      Rorvik
      liebe Grüße Renate :gr-blume:
    • Hallo Huskyfan,

      vor lauter Reiseberichten komme ich hier langsam nicht mehr mit. :rolleyes: Habe Deinen jetzt erst mal zu Ende gelesen...

      Huskyfan schrieb:

      Und jeden 3. Sonntag im Januar ist Mitgliederversammlung
      Im Eisbärenclub bin ich bisher auch noch nicht Mitglied (man muss ja Gründe für eine weitere Reise haben ;) ). Ad hoc kommt mir der Gedanke: vielleicht sollten wir uns alle mal anmelden und ein Forumstreffen in Hammerfest zur Mitgliederversammlung ins Auge fassen. :mosking: Mal gucken, was die dann sagen würden. :wacko1:

      Diverse Zitate von Dir: "Zweimal an einem Tag durch den Raftsund ", "wieder tolle türkisfarbene Schattierungen", "eine Nacht in Rörvik ", "das Auslassen von 7 Häfen zwischen Rörvik und Bergen " ... hat ja mal was von einer besonderen Reise. Toll, dass Du Deine Eindrücke mit uns geteilt und uns obendrein so schöne Bilder (mit nicht ganz so üblichen Perspektiven) gezeigt hast. :thumbsup:

      Huskyfan schrieb:

      Die Reise hat alle meine Erwartungen ... weitestgehend erfüllt.

      Huskyfan schrieb:

      Für mich steht fest, die nächste Reise kommt bestimmt,
      Schön, wenn Du Dich so äußern kannst, auch wenn Deine bessere Hälfte das nicht so sieht. Ich persönlich bin nicht in der Situation, finde es aber immer wieder toll, zu lesen, dass der/die Göga der jeweils "besseren Hälfte" eine erneute Reise gönnt.

      :sdanke: für Bericht und Bilder. Hat Spaß gemacht, auf Deiner Reise mit "meiner Trollfjord" mitzufahren. :thumbsup:
      Liebe Grüße, Goldfinch
      :ilhr:


      Links zu meinen Reiseberichten: siehe Profil ...
    • Nach längerer Abwesenheit bin ich nun dazugekommen, Deinen Reisebericht fertigzulesen: ich bin mit großem Vergnügen mit Dir mitgefahren - :sdanke: für den unterhaltsamen Bericht und die herrlichen Fotos! Eure Reise hatte wirklich alles, ein bisschen Seegang und Abenteuer sind doch die Würze :winki: Und wenn's Deinem GöGa langweilig war, dann muss er zukünftig eben mal 12 Tage auf Dich verzichten :lol:
      Viele Grüsse, Albatross
      Reiseberichte im Profil
    • Albatross schrieb:

      Und wenn's Deinem GöGa langweilig war, dann muss er zukünftig eben mal 12 Tage auf Dich verzichten

      Goldfinch schrieb:

      dass der/die Göga der jeweils "besseren Hälfte" eine erneute Reise gönnt.

      Ja, das wird kein Problem sein, da es sowieso immer schwieriger wird die Oldies allein zulassen, kann ich bestimmt mal wieder alleine los.

      Goldfinch schrieb:

      Forumstreffen in Hammerfest zur Mitgliederversammlung

      Das wäre der Joke, ;) nur ist Januar nicht unbedingt meine Reisezeit :( . Aber wenn wir genug Mitglieder zusammen bekommen, gibt es bestimmt eine extra Hurtigforum-Eisbärclub-Mitglieder-Versammlung im März :D
      liebe Grüße Renate :gr-blume:
    • :sdanke:
      liebe Huskyfan, kam erst heute dazu Deinen Bericht fertig zu lesen. Danke dafür und die tollen Bilder. :thumbup:
      War so schön Euch zu treffen und ich denke an unsere Schiffsbegegenung mit Traumwetter gerne zurück.

      Noch ein :heart: liches Willkommen im Club der "alleinreisenden GöGa's" :winki: Mit Novi sind wir schon zu dritt :yeah:
      Liebe Grüße
      Christiane


    • Auch von mir noch ein verspätetes gaaaanz großes :sdanke: schön für deinen mitreisenden Reisebericht. Langsam wusele ich mich hier mal wieder so durchs Forum um nachzulesen und die Berichte zu verschlingen von den Reisen, die zu dem Zeitpunkt stattgefunden haben, an dem wir auch ursprünglich unterwegs gewesen wären ;( Man muss ja wissen , was man verpasst hat :thumbsup: .... Und das war ja wohl so einiges: Nordlichter, traumhafte Lichtstimmungen, raue See..... hoffe mal ihr habt alle auch noch was für nächstes Jahr übrig gelassen :8o:
    • Darf ich auch in den Club??? Mit nem weißen Kreuzfahrer hat GöGa ja schon 2x das Nordkapp besucht, zu einer richtigen Hurtigruten-Tour hat es noch nicht gereicht :whistling:
      Meine Bilder gefallen ihm sehr, er hat viel Spaß an meiner Freude über die Solo-Reisen..... und neuerdings verfolgt er doch ziemlich intensiv auf MarineTraffic, wo unsere Schiff so löngs unterwegs sind :thumbsup: aber März???? Nee - oder??? Och nee.....
      Danke liebe Renate, für Deinen Bericht und die tollen Bilder, es war wirklich schade, dass das Treffen in Bergen nicht geklappt hat. Die letzten Bilder nach dem Sturm sind so coooool. :thumbsup: :thumbsup:
    • In dem Club bin ich auch - meine bessere Hälfte war ja einmal auf der Lofoten. Ihm hat es gefallen und er meint irgendwann wird er es wieder mal machen - aber nicht als und als... :laugh1: Und grösser wie die Lofoten darf ein Schiff sowieso nicht sein!
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!
    • Danke euch für die lieben Kommentare und Lobhudeleien :love:
      Der Reisebericht hier ist immer eine gute Vorbereitung für das Fotobuch :D Dann sind die meisten Recherchen abgeschlossen und die gröbste Fotovorwahl getroffen. Und es ist schön gleichgesinnten damit eine Freude machen zu können :thumbup:

      Mädels, vielleicht können wir dann ja mal eine "Clubreise" anstreben :?:
      liebe Grüße Renate :gr-blume: