SAS: Allgemeines & Aktuelles

    • SAS: Allgemeines & Aktuelles

      Erinnert Ihr Euch noch an den letzten Jahreswechsel, als SAS kurz vor der Pleite stand und erst in letzter Minute gerettet wurde und den Flugbetrieb aufrechterhalten konnte?

      Jetzt hatte Konzerndirektor Eivind Roald endlich einmal einen wirklich schönen Termin, denn als er das Konzernergebis für das Rechnungsjahr Oktober 2012 - November 2013 präsentierte, konnte er als erster SAS-Chef seit sechs Jahren ein positives Betriebsergebnis vermelden: Vor Steuern wurde ein Überschuss von SEK 433 Millionen (ca. € 48 Millionen) erwirtschaftet, von denen nach Steuern SEK 179 Millionen (ca. € 20 Millionen) als Gewinn stehenblieben.

      Roald gab sich zuversichtlich, dass die schwedisch-dänisch-norwegische Fluggesellschaft nunmehr gut für die Zukunft aufgestellt sei, betonte aber, dass die Zukunft nach wie vor große Herausforderungen aufweise, nicht zuletzt durch die enorme Konkurrenz im Luftverkehrssektor, sodass man um jeden Fluggast kämpfen müsse. SAS scheint dieses zunächst mit dem Werben um lukrative Business Class-Passagiere tun zu wollen. In Norwegen sollen deshalb Möglichkeiten in Bergen , Stavanger und Trondheim geschaffen werden, diese schneller durch die Sicherheitskontrollen zu bringen, während in Oslo eine neue Business Class Lounge gebaut werden solle. Auch soll das konzerneigene Bonusprogramm für Business Class-Passagiere lukrativer ausgestaltet werden.

      Warnende Töne kommen hingegen aus dem Mund des Wirtschaftsanalysten Jacob Pedersen von Sydbank, der von starkem Gegenwind sprach, aber dennoch das SAS-Ziel, auch im kommenden Rechnungsjahr ein positives Gesamtergebnis zu präsentieren, nicht für komplett unrealistisch hält. Denn immerhin habe sich die Gesellschaft ein mittelfristig zu Kostenersparnissen im Umfang von SEK 1,2 Milliarden (ca. € 133 Millionen) führendes Sparprogramm auferlegt.

      Zu den Positiva (die letztendlich auch zu Betriebskostenersparnis führt) in diesem Jahr gehört auch der Verkauf der von SAS gehaltenen Widerøe-Anteile, die SEK 2,8 Milliarden (ca. € 310 Millionen) in die Kassen gespült hat.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Wir fliegen jetzt zum ersten mal mit SAS. Habe einen Flug von Frankfurt nach Oslo über Kopenhagen gebucht und von Bergen auch wieder über Kopenhagen zurück nach Frankfurt. In Kopenhagen haben wir 2,5 Stunden Aufenthalt. Reicht die Zeit im Normalfall für unser Gepäck? Wie sieht das mit dem einchecken aus? Muß man das vorher am Comuper machen oder geht das auch am Schalter, wo man die Koffer abgibt? Was habt ihr für Erfahrungen mit SAS und Kopenhagen gemacht?
    • Hallo @Seestern, die Umsteigezeit reicht dicke für euer Gepäck!
      Zum Einchecken in Frankfurt können vielleicht andere etwas sagen, entweder wird es am Schalter gehen und/oder es hat auch Automaten.
      In Norwegen geht alles über Automaten, man muss auch die Banderole selber kleben und das Gepäck aufs Band stellen und scannen. Es ist aber alles sehr übersichtlich und selbsterklärend und zur Not hat es nette Leute, die helfen.
      SAS ändert manchmal Flugzeiten, dann bekommt ihr ein Mail- oft geht es nur um Minuten. Wenn ein Flug gecancelt wird, werdet ihr verständigt und könnt mit einem Menschen im Callcenter die Alternativen durchsprechen. Mir ist das ein paarmal passiert, aber es wurde immer gut geregelt.
      Viele Grüsse, Albatross
      Reiseberichte im Profil
    • Bei mir kam mein Gepäck bisher immer mit mir an ( war bis jetzt mehrfach mit SAS unterwegs) Kopenhagen solle dicke reichen an Umsteigezeit. Ich habe bisher immer online eingecheckt, geht in Frankfurt aber auch am Schalter. Wenn es an den Automaten Probleme gibt, sind immer nette Helfer da. Bin FRA-Cop-BGO , Oslo-Cop-FRA, Trondheim-Oslo-FRA und BGO-Cop-FRA geflogen. Einmal war auf dem Rückflug wegen Verspätung der Anschlussflug weg und es gab eine zusätzliche Übernachtung in Kopenhagen, das wurde völlig unproblematisch gelöst - auch hier das Gepäck durchgecheckt.
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

      [/url]
    • Selbst in der Abflughalle in Bergen gibt es GAAANZ hinten in der Ecke versteckt noch mindestens einen (ich glaube es waren sogar zwei) "normale" Schalter zum Einchecken mit Personal. Ich "musste" dort hin, weil ich ja mit Rollstuhl unterwegs war. Wer es nicht weiß, wird diese(n) Schalter nicht einfach so finden. Ich denke aber, dass das auch für gehende Passagiere möglich sein sollte. Man muss eben im Zweifelsfall klar genug zu erkennen geben, dass man mit der Selbstbedienungsvariante Probleme hat. Wenn man von draußen vom Bus kommt, dann ist in der Abflughalle ganz links eine Infotheke für SAS/Wideröe etc und gegenüber (ganz rechts) eben so ein Schalter für die anderen Fluggesellschaften (KLM, ...). Dahin muss man sich als Gehbehinderter wenden; und die bringen einen dann zu dem/den unauffälligen Schaltern zum vollwertigen Einchecken.

      Ja - in Frankfurt gibt es die normalen Schalter; aber dort ist die benötigte (Warte-)Zeit einfach viel länger. Wenn man da nicht so lange herumstehen möchte, dann hat das eigenhändige Einchecken und Gepäckabgeben doch seine Vorteile.

      Gute An-/Abreise und vor allem eine gute Reise mit dem Schiffchen!!!

      LG Klaus
      Liste der Reisen findet sich in meinem Profil.

      HR-Virusinfektion passierte im März 2015.
    • Seestern schrieb:

      Habe einen Flug von Frankfurt nach Oslo über Kopenhagen gebucht und von Bergen auch wieder über Kopenhagen zurück nach Frankfurt. In Kopenhagen haben wir 2,5 Stunden Aufenthalt. Reicht die Zeit im Normalfall für unser Gepäck?

      Wie meinst Du das mit der Zeit für das Gepäck? Wenn Du von Frankfurt über Kopenhagen nach Oslo fliegst, musst Du Dich in Kopenhagen nicht um Dein Gepäck kümmern, sondern einfach nur zum Abflugsgate gehen. Da reichen 2,5 Stunden Umsteigezeit natürlich locker. Und wenn Du von Norwegen über Kopenhagen nach Frankfurt fliegst, gilt das für das Umsteigen in Kopenhagen ebenfalls.
    • Das hat nichts mit Gepäckkümmern zu tun, wenn man nur eine kurze Umsteigezeit hat reicht es für die Bodenmannschaft nicht das Gepäck - das ja erst zum Terminal muss, da neu sortiert wird und dann zum Flieger geht - umzuladen. Ich denke Seesterns Frage zielt darauf ab. Das ist ja der Grund warum es viele zwar persönlich schaffen in kurzer Zeit umzusteigen, aber dann ohne Gepäck dastehen.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • Ach, so ist das gemeint. Aber zweieinhalb Stunden müssten für das Umladen in CPH auch gut reichen. Ich fliege öfters mit SAS über Kopenhagen nach Norwegen und mein Gepäck ist dabei bisher immer mitgekommen. Nur einmal hat auf einem Rückflug von Oslo über Kopenhagen nach Hamburg eine knappe planmäßgie Stunde in Kopenhagen zwar für mich gereicht, aber nicht für meinen Koffer. Das lag daran, dass das Flugzeug zwar pünktlich (sogar überpünktlich) in CPH war, aber ziemlich lang auf ein freies Gate warten musste, wodurch die Umsteigezeit und auch die Umladezeit so kurz wurden, dass nicht alle Koffer auf den Anschlussflug umgeladen werden konnten.
    • Das mag ja sein wenn man pünktlich ankommt - aber mal ein kleine Problemchen, die ankommende Maschine hat Verspätung (was im Winter gar nicht so selten ist) und es klappt nicht mehr. Ich sage nur Nebel - Schneeräumung - Enteisung der Maschine - Koffer an Bord aber der Passagier nicht. Und das muss noch nicht mal der aktuelle Flug sein, das kann sogar der vorhergehende Flug sein. Bei den kurzen Standzeiten holt das die Maschine nie auf über den Tag.

      Ich werde nie kapieren wieso die Leute immer davon ausgehen dass Flugzeuge pünktlich sind... :whistling:
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • Hallo Seestern,

      wir flogen 2015 über Kopenhagen. Die Umsteigezeit ist absolut ausreichend. Uns reichten auch 45 min beim Rückflug. Es erwies sich als Günstig, dass wir damals im Vorfeld unsere Sitzplätze buchten. Die Flugzeuge waren ziemlich klein, da ist es bei größeren Körperausmaßen schon angenehm, am Notausstieg zu sitzen. Da ist eben mehr Platz. Richte Dich aber darauf ein, eventuell lange Wege gehen zu müssen. Wir kamen am Ende des Terminal C an und mussten zum Anfang von Terminal A. Noch ein Tipp: wir aßen damals im O' Leary. Dort war ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. das Personal war freundlich und die Speisen schmeckten.

      Alles Gute

      Alter Vater