Flora und Fauna Norwegens

    • Ist der knuffig....

      Otelius heißt er und ist ein kleiner Charmeur ^^
      Steinar Pedersen ging am 27.10. am Meer spazieren, es war ziemlich stürmisch. Da sah er das kleine leblose Bündel auf den Wellen.:huh: Das kleine Otterbaby konnte sich nicht mehr bewegen und war stark abgemagert. Steinar Pedersen nahm ihn mit nach Hause und wärmte ihn. Zuerst wollte er ihn mit Sahne füttern, aber er brauchte ein Fläschchen. In der Tierhandlung in Sortland gab man ihm Ziegenmilchpulver, sehr nahrhaft und auch geeignet für Otterbabys. Schon nach wenigen Stunden hatte der Kleine seinen Retter als Mutter auserkoren und fiepte laut, wenn er sich entfernte :D Auch das Fläschen nimmt er lieber selbst um zu trinken, wie auf dem Foto zu sehen ist. Jeden Morgen darf er in der Badewanne planschen. Es scheint ihm überhaupt sehr zu gefallen bei Familie Pedersen, und zugenommen hat er auch schon :good3:
      Seine Zukunft ist allerdings noch nicht gesichert. Otter sind seit 1982 geschützt, bleiben aber trotzdem Wildtiere. Niemand darf Wildtiere einfach mit nach Hause nehmen. Steinar Pedersen hat sich eine Genehmigung der Behörden geholt, dass er den Kleinen vorübergehend pflegen darf. Er hat inzwischen beim Tierpark in Namdalen nachgefragt, ob sie bereit wären den Otter aufzunehmen. Noch hat er keine Antwort. Sollte sich keine befugte Aufnahmestelle finden, kann es schlimmstenfalls passieren, dass Otelius eingeschläfert werden muss, weil er zu sehr an Menschen gewöhnt ist..... ;(
      Daran mag auch Familie Pedersen gar nicht denken :fie:
    • So ist es, wenn man anderen auflauert !

      ....Dann kann man sich schon mal eine derbe Ohrfeige einfangen :pleasantry_1:
      Vor allem sollte man sich selbst mal im Spiegel betrachten und sich in einen Adler hineinversetzen. Vielleicht sieht der mich als Lemming oder Ratte :mosking: Sven Martin Fosseng jedenfalls hat offenbar irgend etwas falsch gemacht, als er sich für die Hirschjagd tief neben einen Busch kauerte mit einer schwarzen Strickmütze auf dem Kopf. Der König der Lüfte muss aus seiner Sicht wohl etwas verwirrt gewesen sein und hielt den Kopf für etwas Schmackhaftes. Sven Martin Fosseng weiß jetzt, wie viel Kraft die Fänge eines Adlers haben :whistling: Er hat am Ohr und auf der Kopfhaut einige Schnitte, die stark bluteten. So hat er seine Jagd kurz unterbrochen und sich im Krankenhaus verarzten lassen. Verdutzt ist er aber immer noch :wacko1:
      Im Leserkommentar wird erklärt, dass es sich vermutlich nicht um einen Seeadler sondern um einen Steinadler gehandelt hat. Bekannt sind solche Attacken auch von Habichten oder Falken, wenn der Mensch still am Boden kauert und womöglich noch eine Pelzmütze auf dem kopf hat :laugh1:
    • Warum erlebt man das nicht auf einer Hurtigrutenreise? :girl_cray2: : Bis zu 100 Buckelwale nahe am Boot des Meeresforschers Audun Rikardsen auf Heringsjagd. Einer direkt am Boot, einer stieg hoch aus dem Wasser und ließ sich fallen - nur 30-40 m entfernt. :search: So etwas hatte er noch nie erlebt. Das Ganze passierte jetzt an der Außenseite von Tromsøya. Außerdem ist in dem Artikel die website des Forschers verlinkt. Die Fotos sind einfach nur schööööön ^^ ^^ ^^
    • Fisch ahoi...

      der ganz besonderen Art hieß es an Bord des Fischkutters EGGLAND, der mit Leinen auf Sei aus war und dann fürwahr kapitale Beute aus der Tiefe förderte: Einen Heringshai. Mehrere Meter lang und 61 kg schwer machte der Fisch den Fischersleuten doch ein wenig Arbeit beim Anbordhieven...

      Dies war aber nur möglich, da der Heringshai beim Einholen der Leine bereits tot war, denn die Art ist in Norwegen geschützt und darf nicht befischt werden. So konnte das Exemplar aber gemeinsam mit der übrigen Ausbeute der Tour in Ballstad angelandet werden. Ein wenig Unsicherheit herrscht offenbar noch bezüglich der weiteren Verwetung des Hais, denn so richtig Erfahrung damit hat eigentlich keiner. Auch Fischer Ørjan Jørgensen aus Leknes, der Eigner der EGGLAND, konnte keine wirklich sachdienlichen Informationen liefern, er habe selbst noch nie Heringshai gegessen, wohl aber gehört, dass er wie Walfleisch schmecke.

      Übrigens ist das nun gefangene Tier ein kleines Exemplar seiner Art, denn in norwegischen Gewässern leben Heringshaie von bis zu 200kg und mehr als drei Metern Länge.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Die Wintergäste sind zurück

      ....freuen sich die Vogelfreunde auf der Varanger-Halbinsel. Tormod Amundsen hat schon mal Ausschau gehalten und mit einem Teleobjektiv in Vadsø ein Männchen und zwei Weibchen entdeckt. :search: Dieses geniale Foto hat er im letzten Winter in Båtsfjord gemacht - wirklich prachtvoll :imsohappy:
      Neben den Prachteiderenten überwintern auch Scheckenten in der Finnmark. Zusammen bringen sie die Vogelfreunde in große Aufregung, die jetzt wieder in Scharen mit ihren Kameras unterwegs sind. Die "Hochburg" der Prachteiderente auf der Varanger-HI im Winter ist übrigens Båtsfjord ;)
    • Hausbesetzung auf Norwegisch

      Eigentlich hatte Steen Sleviken aus Tistedal sich ja auf Vögel gefreut, als er nur fünf Meter von seiner Veranda einen Nistkasten anbrachte. Doch dann kam die "Rote Zora", okkupierte kuzerhand das Domizil und funktionierte es flugs zum Kobel um.

      Steen nahm es gelassen auf Video auf und beobachtete das unerwartete Leben vor der Verandatür. Zur Belohnung geht es nun nach Svalbard, denn sein Film wurde bei ut.no zum Zuschauervideo des Jahres gewählt. :x-w00t:

      Aber aufpassen, lieber Steen, wenn ich das Ende Deines Filmes richtig deute, dann bahnt sich schon die nächste Hausbesetzung auf Norwegisch an... :x-wink:
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Ein besonderer Badegast

      Nachdem der Herr Forumskapitän heute ja schon ein besonderes Erlebnis in der Dusche hatte, sollte er schön aufpassen, dass er morgen nicht am Ende dort einen Mitbewohner vorfindet, der zwar am hinteren Ende irgendwie nixengleich ausläuft, ansonsten aber graubefellt und ganz anders gebaut ist, als Arielle :mosking:

      Denn einen solchen zoologisch wohl als Heuler bekannten Bewohner hat derzeit die Dusche von Tierfreundin Tanja Swahn aus Fredrikstad. Freitag klingelte ihr Telefon, da Spaziergänger in Vaterland bei Fredrikstad einen Heuler an Land gesehen hatten, der nicht wieder zurück ins Wasser fand. Besorgt, dass zudem streunende Hunde und Vögel dem Tier zusetzen könnten, machte Tanja sich auf den Weg und nahm das gut 10 kg schwere und 70cm lange, sehr geschwächte Tier kurzerhand mit nach Hause und setzte es erstmal in die Duschwanne ihres Badezimmer, dem Seehundfreundlichsten Habitat in ihrem Heim und taufte den Heuler auf den Namen "Findus" (wird ja die reinste Forumsgeschichte hier :x-wink: ). Neben der nötigen Feuchtigkeit bekommt der Heuler dort auch seine eigene Version des Nordkappbuffets serviert :x-thumbsup: Zusammen mit einer Penicillinkur hat Tanjas Pflege bereits guten Erfolg gezeitigt, sodass "Findus" schon bald in die Hände professioneller Pfleger gehen kann, die ihn auf die Auswilderung vorbereiten sollen.

      Also Jobo: Immer schön aufpassen :x-wink:
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Immer schön aufpassen,

      sollte man in Åsnes Finnskog, dann könnte man ein Erlebnis wie Glenn Sillerud-Myrvang haben. Letzten Donnerstag sah und filmte er einen besonderen Elch, über den in der Gegend schon Geschichten kursierten: Saltogpepper ist halb braun und halb weiß - eben ein "Halbbino". Im Herbst hatte er bei der Jagd bereits eine alte Elchkuh in der Gegend gesehen, die zu drei Vierteln weiß und zu einem Viertel braun war.

      Die Expertenmeinungen über die Ursache der ungewöhnlichen Färbung gehen auseinander. Offenbar handelt es sich nicht um einen Gendefekt, sondern um Folgen normaler Vererbung, sodass von Albinos nicht wirklich die Rede sein kann. Dies gilt übrigens auch für die meisten der ein bis zwei komplett weißen Elche, die jährlich in Norwegen gesichtet werden. Der Veterinär-Professor Jon Arnemo geht davon aus, dass Saltogpepper ein Nachfahre des 2006 landesweit berühmt gewordenen weißen Elchs Albin ist, der aber kein Albino war und demzufolge auch keine roten Augen hatte.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)
    • Oh man , da lese ich grad die AN und mir wird uebel. :bad:
      Wisst Ihr wie die Samen frueher Ihre Rentiere kastriert haben?
      Wenn nicht , koennt Ihr dies hier sehen( weiter unten gibts ein Video) ..... aber Vorsicht , mir ist uebel geworden :bad:

      - Oh man , was man nicht alles so in den Mund nimmt :fie: :puke: -
      Hilsen Eva :flower:
    • Adler-Bankett

      Tolles Video über eine Adlerversammlung am Breisundet. :thumbsup: Man hatte einen gefrorenen, großen Köder ausgelegt. Zuerst kamen nur andere Seevögel, dann ein Habicht und nach einer Woche der erste Adler. Danach wurden es immer mehr. Einer hatte sogar einen gebrochenen Fuß, was ihn offenbar nicht entscheidend behinderte.
    • Immer schön aufpassen...

      sollte man derzeit, wenn man vor Senja auf Angeltour geht, denn neben den Zweibeinern sind auch die Wale ganz wild auf den Dorsch. Eine besondere Erfahrung in diese Richtung machte nun Helge Opdahl aus Evenes, als er bei einem Fischzug mit einem Wal kollidierte und ins Wasser geschleudert wurde. Da er noch selbst von dem Vorfall berichtet, hat er auch nicht den Jona gemacht ;) und war bereits am Tag danach wieder auf dem Wasser unterwegs. Seine größte Sorge sei es übrigens gewesen, statt ins Wasser zurück ins Boot zu fallen, als er hochgeschleudert worden war.

      Die Walart ist übrigens unbekannt, wahrscheinlich war es ein Knöll- oder Finnwal.
      Takk for oss

      BRITANNICUS :)