Auf Zick Zack Kurs entlang der Ostsee

    • 2013
    • Auf Zick Zack Kurs entlang der Ostsee

      Im Moment muss ich mal ein bißchen warten bis die Sicherung meiner externen Platte hergestellt ist, deshalb stell ich euch mal was anderes ein. :D

      Seit etwas mehr als 3 Jahren beschäftigen wir uns mit dem Gedanken „Ein eigenes Wohnmobil muss her!“. 2011 machten wir also einen ersten zaghaften Besuch auf dem Caravansalon in Düsseldorf. Ergebnis: Wir waren noch verwirrter als vorher. :wacko1: So viele verschiedene Modelle, unterschiedliche Ausstattungsvarianten und Preise, bei denen es einem mehr als schwindelig werden kann.
      So wird das nichts, wir mussten uns erst mal etwas schlauer machen. Nach vielen Recherchen im Internet , heißen Diskussionen im Bekanntenkreis, wälzen von etlichen Prospekten und nicht zu vergessen einem entsprechenden Kassensturz, kristallisierte sich so langsam ein Wunschmodell heraus:

      Das Wohnmobil sollte nicht zu groß sein, damit man möglichst mobil ist und auch mal in Innenstädten noch einen Parkplatz bekommt, Längsbetten für einen bequemen Schlaf, ohne irgendwelche nächtlichen Turnereien, wären schön, der Dusch- / Waschbereich muss auch für Menschen geeignet sein, deren Kleidergrößen mit einem X nicht mehr auskommt und das Ganze muss natürlich noch bezahlbar sein. :good3:

      Mit diesen Wünschen ging es 2012 das nächste Mal auf den Caravansalon. Nach endlosen Stunden der Lauferei und der erneuten Besichtigung :search: von gefühlt einer Millionen Wohnmobile waren wir unserem Ziel einen großen Schritt näher gekommen, die Anzahl der in Frage kommenden Modelle hatte sich auf eine Handvoll reduziert.

      Wieder zu Hause wurde dann noch mal diskutiert, bewertet und schließlich entschieden. Das Wunschmodell war gefunden, es sollte ein Pössl Roadcruiser werden. Mit einer Länge von 6,35m zwar nicht gerade der Kürzeste, dafür aber mit Längsbetten ausgestattet und einer, aus unserer Sicht, sehr praktischen Raumdusche, die man auch mal vernünftig nutzen kann, wenn gerade kein anderer Sanitärbereich zur Verfügung steht.

      Zwei Tage später standen wir wieder in Düsseldorf und machten Nägel mit Köpfen. Die Wunschausstattung wurde zusammengestellt und zwei Unterschriften später waren wir Besitzer einen neuen Wohnmobils und um einige Euros leichter.

      Liefertermin voraussichtlich März / April 2013. Die lange Zeit des Wartens begann. :blush2:

      Um nicht untätig dasitzen zu müssen beschäftigten wir uns fortan mit dem Innenleben und Zubehör unseres neuen Spaßmobiles und auch hier kann man sich so richtig austoben: Stühle, Tische, Geschirr, Kabel, Stecker Schläuche, Gasflaschen und, und, und…… Unglaublich was es alles gibt. Langsam aber sicher füllte sich unsere „Rumpelkammer“ mit Campingartikeln, so dass man meinen könnte, wir hätten einen Campingmarkt aufgemacht.
      So langsam wurde es Ende März, wir waren von unserer Hurtigrutentour zurück und Ostern stand vor der Tür, aber von unserem Wohnmobil noch kein Mucks. Der März verstrich ohne irgend einen Mucks von unserem Händler. So langsam wurden wir doch etwas unruhig. Ein Anruf beim Händler brachte Gewissheit, der Termin hatte sich um ca. 4 Wochen verschoben: Lieferengpässe in der Fertigung verzögern die Auslieferung. :dash:

      In der zweiten Maiwoche war es dann endlich soweit, der ersehnte Anruf kam. Nach knapp neun Monaten hatte unser neues Familienmitglied das Licht der Welt erblickt und war bereit zur Abholung. Bepackt mit zwei großen Koffern mit allem, was man für ein paar erste Campingnächte braucht, nutzten wir das lange Wochenende über Himmelfahrt und machten uns auf nach Freiburg im Breisgau. Nach gut 2 Stunden intensiver Einweisung und Kontrolle des Fahrzeugs, war die Übernahme abgeschlossen und die erste Fahrt konnte beginnen. :locomotive:

      Entlang des Rheins mit einem Abstecher nach Straßbourg und einer weiteren Nacht in Bingen am Rhein kamen wir wohlbehalten Sonntag zu Hause an.

      Die folgenden Wochen nutzten wir ausgiebig für das Kennenlernen unseres neuen Gefährts. Alles musste verstaut werden. Dinge wurden eingeräumt, umgeräumt und auch wieder ausgeräumt. Das ein oder andere fehlte noch und musste angeschafft werden.

      Eine erste längere Tour stand dann am langen Wochenende über Fronleichnam an. Es sollte in die Eifel gehen. Alles war geplant, die Route stand fest, der Wagen war nahezu fertig gepackt, doch was spielte nicht mit, natürlich das Wetter! :girl_cray2: Es goss wie aus Kübeln, ganz Deutschland drohte langsam aber sicher zu versinken.
      Wir disponierten um und landeten kurzer Hand im schönen Ostfriesland. Schön, wenn man nicht auf Hotelreservierungen und Ähnliches angewiesen ist und so mal eben komplett die Richtung wechseln kann.

      Und so sieht das Ergebnis von aussen aus:



      Gut zwei Wochen später starteten wir dann zu unserer ersten längeren Tour von der wir Euch hier berichten möchten.

      Tag1: Freitag 21.Juni 2013: Gummersbach – Hademstorf

      Heute soll es losgehen. Die vergangenen Tage haben wir damit verbracht all die vielen Dinge, die wir in den nächsten gut zwei Wochen brauchen oder auch nur glauben zu brauchen, so weit mit möglich zu verstauen. Das Womo ist betankt, Frischwasser ist gebunkert und wir waren auf der Waage. Alles in Allem rund 3400kg, also noch gut 100kg Luft nach oben, das passt.

      Da wir noch arbeiten müssen starteten wir erst am frühen Nachmittag so gegen 15:30 Uhr. Um dem üblichen Freitagsnachmittagsverkehr auf der A45 zu entkommen geht es den ersten Teil der Strecke gemütlich über Landstraßen etc. durch das Sauerland über Meschede, Warstein in Richtung Nordosten. Ab Paderborn geht es dann über die Autobahnen A33 und ab Bielefeld über die A2 weiter in Richtung Norden. Ein bestimmtes Ziel für den heutigen Tag haben wir nicht. Plan ist es soweit Richtung Norden zu kommen, wie wir Lust haben. Da es gerade gut lief, mal abgesehen von den Unmassen an polnischen Truckern, die wohl heute auf Teufel komm raus noch die Heimat erreichen wollten, wechseln wir in Hannover über die A352 auf die A7 und fahren noch ein Stückchen weiter.

      Gelandet sind wir dann schlussendlich auf dem „Waldhaus Allertal Campingplatz“ in Hademstorf, irgendwo im Nirgendwo, mitten in der Heide. Zum Campingplatz gibt es nicht viel zu sagen. Das Gelände versprühte den Charme der späten 80er Jahre und auf dem Stand ist es auch geblieben. Einige Dauercamper, deren Wagen schon bessere Zeiten gesehen haben, ein bisschen Krimskrams hier, ein bisschen dort. Alles wirkte etwas unaufgeräumt. Neben uns hat noch ein weiteres Wohnmobil und ein Caravan den Weg in die Einöde gefunden, beide ebenfalls wohl nur auf der Durchreise. Wenigstens gibt es auf Nachfrage noch eine Currywurst mit Pommes, so müssen wir nicht mehr selber kochen. Im Nachhinein frage ich mich allerdings doch, wie es wohl in der Küche ausgesehen haben mag. Na ja besser nicht drüber nachdenken. Probleme gab es jedenfalls keine.

      Den Rest des Abends ist dann Entspannen angesagt. Wenigstens ist es schön ruhig auf dem Platz. Etwas Fernsehen, etwas lesen, die Route für den nächsten Tag vorbereiten, dann ist es Zeit schlafen zu gehen.

      Tages Resümee:
      1. Die Fahrt über Landstraße z.B. durchs Sauerland ist zwar entspannter und man sieht auch noch das ein oder andere, wirklich voran kommt man aber nicht. Ab jetzt geht es bei An- und Abreise, trotz Wochenendverkehr über die Autobahn.
      2. Augen auf bei der Stellplatzwahl !

      Strecke: ca. 321km
      Fahrtdauer: ca. 04:24h
      Stellplatz: 17,00€ (inkl. Strom )

      Bei den folgenden Tagen gibt es dann auch ein paar mehr Bilder von der Gegend und nicht nur von Autos :)
      Gruß christian(us) :hut:

      (Reiseberichte etc. siehe Profil)

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    • So und mal den ersten Tag noch hinterher :D

      Tag2: Samstag 22.Juni 2013: Hademstorf - Travemünde – Lübeck

      Da wir den Tag zuvor früh in unseren Betten waren, sind wir heute auch entsprechend früh wach. Nach kurzem Frischmachen im Womo eigenen Sanitärbereich (Die sanitären Einrichtungen des Platzes haben wir mal außen vor gelassen) gibt es erst mal ein gutes Frühstück. Echt praktisch wenn man Toilette, Dusche, Küche etc. immer dabei hat und sich nicht z.B. erst einmal für den Frühstücksraum fertig machen muss.

      Gut gestärkt machen wir uns reisefertig. Das allmorgendliche Prozedere folgt: Strom abklemmen, Auffahrkeile einsammeln, alles in die Schränke räumen, alle Türen und Klappen sichern, alle Luken dicht usw. Mittlerweile klappte das schon fast perfekt, doch Lerneffekte hatten wir schon reichlich. Mal fährt man ein Stück mit geöffnetem Toilettenraumfenster, dann schafft man es erstaunlicherweise ca. 100km mit geöffneter Dachluke zu fahren (Schon beachtlich, dass das Ganze bei 120km/h auf der Autobahn hält und bei all den weiteren Nebengeräuschen gar nicht auffällt). :wacko1: Mal vergisst man den Kühlschrank richtig zu verriegeln und Schwups hat man die Sauerei, wenn in der nächsten Kurve der Inhalt durch den Wohnraum saust. :girl_cray2: Gott sei Dank ist noch nichts Schlimmes passiert und mit und mit werden die Pannen seltener.

      Diesmal haben wir alles gut verstaut und verlassen dann auch frühzeitig unseren Übernachtungsplatz, ein Wiedersehen, wird es an dieser Stelle, wohl nicht geben. :fie:

      Weiter geht es Richtung Norden über die A7 bis Hamburg und schließlich über die A1/A226 in Richtung Lübeck-Travemünde.

      Unser erstes Ziel für heute ist Travemünde, welches wir gegen 11:30 erreichen. Schnell ist auch ein Parkplatz gefunden. Auf dem Großparkplatz an der Außenallee gibt es einige Wohnmobilparkplätze und für uns ist auch noch einer frei. Von hier aus ist es bis zur Trave nicht weit und wir sehen vom Parkhaus schon eine erste große Finnlines Fähre, die sich auf den Weg nach Malmö macht. Ein erster Gedanke macht sich breit: Mmmm.. man könnte ja auch einfach mal die Fähre nehmen und nach Schweden fahren, wenn man schon mal hier ist. :hmm:

      Nun gut, der Gedanke wird verworfen, wir machen uns auf den Weg zur Trave. Von weitem kann man schon die Passat auf der anderen Seite am Priwallhafen sehen. Für dieses Mal steht eine Besichtigung nicht auf dem Programm, dafür ist der Zeitplan einfach zu eng.



      Wir bummeln weiter entlang der Trave, ein Stück durch die Fußgängerzone bis in den Fischereihafen. Überall gibt es nette kleine Boote zu sehen, Fischer, die ihren Fang ausladen und noch auf dem Anleger zum Kauf anbieten. An einigen Stellen wird Fisch geräuchert. Der Duft von frisch Geräuchertem und Backfisch liegt in der Luft. Schön ist es wieder an der See zu sein. :heart:



      Am Ende des Fischereihafens gibt es dann auch erst einmal Backfisch zu Mittag. Eine Zeitlang sitzen wir am Hafen und beobachten einfach die Fischer und Hobbykapitäne bei ihrem Treiben.



      Irgendwann ist es Zeit, das Programm für heute hat noch ein paar mehr Punkte. Wir machen uns auf den Weg zum Womo, natürlich nicht ohne noch eines unserer geliebten Geocaching-Döschen zu bergen. Mitten in der gut besuchten Fußgängerzonen eine kleine Herausforderung, aber im unbeobachteten Bergen von Dosen haben wir mittlerweile so unsere eigenen Techniken entwickelt.



      Gegen 13:30 geht es weiter zurück nach Lübeck. Durch den Herrentunnel (hier herrschen norwegische Verhältnisse, es wird Maut verlangt) geht es in Richtung Innenstadt. Übernachten werden wir heute auf dem „Wohnmobiltreff Lübeck“ am Sportpark Hülshorst. Der Wohnmobilplatz bietet Platz für ca. 40 Wohnmobile. Als wir den Platz erreichen ist dieser schon gut belegt. Wir finden noch ein Plätzchen in der letzten Reihe. Die Anmeldung und Bezahlung erfolgt im Bowlingcenter nebenan. Dort befinden sich auch die sanitären Anlagen sowie Ver- und Entsorgung. Alles macht einen sauberen und guten Eindruck.

      Wir klemmen schnell den Strom an, stellen alles auf 230V um und machen uns auf den Weg in die Innenstadt. Mit dem Bus, der direkt beim Womo-Platz abfährt, fahren wir ca. 10 min und schon sind wir am Holstentor.



      Nach ausführlicher Begutachtung desselbigen gibt es erst mal ein leckeres Eis und die Tagung des Kriegsrates. Wie sieht unsere weitere Planung aus? Das Wetter ist mittlerweile recht schön, die Sonne scheint, wir entscheiden uns für eine einstündige Stadt-, Kanal- und Hafenrundfahrt. Der Anleger ist direkt in der Nähe.

      Wir suchen uns ein gemütliches Eckchen auf dem Außendeck und kurz danach geht die Fahrt auch schon los. Als erstes geht es Untertrave abwärts am Oldtimerhafen vorbei (Leider waren die meisten alten Schiffe z.Zt. auf der Kieler Woche) bis zum Hansahafen, von dort hat man ein sehr schönes Panorama auf die Stadt mit all seinen Kirchtürmen und den alten Kaufmannshäusern.



      Unter der Burgtorbrücke biegen wir in die Kanaltrave ein, die auf der anderen Seite der Altstadtinsel verläuft. Die Fahrt geht weiter, immer entlang der Altstadt, mit interessanten Einblicken, bis zum Abzweig des Lachswehrkanals, auf dem wir die sog. Hexeninsel umrunden. Für mich der schönste Teil der Strecke. Anschließend geht es wieder ein Stück die Kanaltrave aufwärts um kurze Zeit später in die Obertrave einzubiegen. Hier hat man einen schönen Blick auf das Gängeviertel. Nach dem Passieren der Salzspeicher sind wir nach ca. 1 Stunde wieder am Ausgangspunkt. Für uns eine gelungen Angelegenheit.



      Gesessen hatten wir nun genug, Zeit sich etwas per Pedes zu bewegen. Es gilt den inneren Teil der Altstadt zu erkunden, den Teil, den wir vom Boot aus nicht sehen konnten.

      Vom Schiffsanleger ist es nicht weit und wir erreichen nach ca. 5 Minuten die Breite Straße, an der eine Vielzahl der Sehenswürdigkeiten liegen. Nachdem wir uns einen kleinen Snack gegönnt haben (aus taktischen Gründen :whistle3: ) geht es zuerst zu Niederegger, der Institution in Sachen Marzipan in Lübeck. Für alle, die Marzipan lieben, Freude und Pein zugleich, ist doch die Auswahl an verschiedensten Leckereien einfach zu groß. Auch wir können nicht widerstehen und erstehen ein paar der edlen Süßigkeiten.



      Gegenüber von Niederegger befinden sich das Rathaus und der Marktplatz, auf dem gerade ein Fest stattfindet. Wir verweilen hier ein Weilchen und betrachten uns das Treiben und die sehenswerte Architektur der Gebäude.



      Gemütlich spazieren wir anschließend weiter über die Breite Straße und die Große Burgstraße bis zur Burgtorbrücke. Dort drehen wir um. Zurück geht es etwas abseits der breiten Fußgängerzone, durch die Seitenstraßen und kleinere Gässchen. Auch hier gibt es immer wieder etwas zu sehen und natürlich auch der ein oder andere Cache zu finden. Irgendwann biegen wir rechts ab Richtung Trave. Der kleine Hunger meldet sich mal wieder und wir wollen irgendwo unten am Fluss, in netter Atmosphäre, eine Kleinigkeit essen. Kaum sind wir am Trave-Ufer angekommen fängt es leider an zu regnen. Wir suchen uns darauf hin schnell ein trockenes Plätzchen beim Italiener und verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen.

      Nachdem Spaghetti und Pizza verdrückt sind wird es Zeit Richtung Womo aufzubrechen. Mit dem Bus sind wir Ruckzuck wieder am Stellplatz und nehmen dort noch einen kleinen Absacker auf der Terrasse des angeschlossenen Sportcenters.

      Ein wenig Planung für den nächsten Tag und Fernsehen schließen den Tag ab, zeitig geht es ins Bett.

      Tages Resümee:
      1. Sowohl Travemünde als auch Lübeck werden uns wiedersehen. Hier gibt es einfach noch zu viel zu entdecken.
      2. Travemünde, mit seinen vielen Fährverbindungen, eignet sich gut als Startpunkt für einen Trip nach Süd-Schweden oder vielleicht auch ein bisschen weiter.

      Strecke ca. 206km
      Fahrtdauer ca. 03:00h
      Stellplatz: 9,00€ (inkl. Strom )
      Gruß christian(us) :hut:

      (Reiseberichte etc. siehe Profil)
    • Tag3: Sonntag 23.Juni 2013: Lübeck – Klütz – Boltenhagen – Wismar

      Heute Morgen haben wir uns ein wenig verbummelt und bis wir wegkommen ist es bereist viertel nach Zehn. Wir fahren aus Lübeck raus, unser erstes Ziel heute Morgen ist Klütz.

      Nach kurzer Zeit erreichen wir die Grenze zu Mecklenburg Vorpommern und damit auch die Grenze zur ehemaligen DDR. Bis auf ein paar Hinweisschilder merkt man, 23 Jahre nach der Wiedervereinigung, kaum noch etwas von der einst am Besten bewachten Grenze der Welt. Mensch und vor allem Natur haben hier die Wunden der Teilung nahezu unkenntlich gemacht. Trotzdem schießt mir sofort durch den Kopf: „So jetzt sind wir also im Osten“. Für einen Menschen der mehr Zeit seines Lebens mit Mauer als ohne Mauer verbracht hat wahrscheinlich eine normale Reaktion. Jüngere Generationen denken vielleicht oder sogar wahrscheinlich gar nicht mehr darüber nach und das ist gut so. Vergessen sollte man es aber nie!

      Gegen 11:00 Uhr erreichen wir Klütz. Einen Parkplatz im Zentrum bekommen wir ohne größeres Suchen leider nicht, deshalb fahren wir direkt weiter zum Schloss Bothmer. Vom Parkplatz zum Schloss ist es ein kleiner Spaziergang. Schon von weitem sieht man die einzigartig Festonallee, die sich den Hang hinaufschlängelt.



      Das Schloss selbst befindet sich z.Zt. in Renovierung und kann daher nicht besucht werden. Das Ganze gleicht einer großen Baustelle und an vielen Stellen kann man erkennen, dass hier noch einiges zu tun ist. An anderer Stelle wiederum erkennt man die großen Fortschritte, die hier bereits gemacht wurden.



      Frei zugänglich ist der große Park hinter dem Schloss. Z.Zt. auch etwas verwildert bietet er die Möglichkeit zu einem ausgedehnten Spaziergang.

      Nach einer knappen Stunde machen wir uns wieder auf den Weg. Weiter geht es nach Boltenhagen, das wir nach gut 10min erreichen. Die Parkplatzsuche gestaltet sich allerdings etwas schwieriger, entweder sind die Parkplätze voll oder für unser Womo nicht zugelassen. Nach etwas Suchen finden wir, am Ortsrand, noch einen Parkplatz auf dem wir unser Auto abstellen können.

      Entlang des Strandes bummeln wir von dort aus Richtung Ortsmitte bis zur Seebrücke.



      Hier machen wir erst einmal Halt, denn hier, wie auf vielen weiteren Seebrücken, die wir noch besuchen sollten, ist natürlich auch ein Cache versteckt, den wir unbedingt haben möchten.

      Da das Frühstück mittlerweile schon etwas her ist, meldet sich alsbald der kleine Hunger, und so kommt uns das Restaurant zur Düne an der Strandpromenade gerade recht.

      Gut gesättigt geht es durch den Ort zurück zum Parkplatz. Entlang der Ostsee erreichen wir gegen 15:00 Uhr unser letztes Ziel für Heute: Wismar.
      Wir stellen unser Wohnmobil auf dem Wohnmobilpark Westhafen Wismar ab. Trotz seiner Größe ist der Stellplatz bereits gut belegt und wir ergattern einen der letzten Plätze. Stromanschluss herstellen und Ticket ziehen ist schnell erledigt, Alles weitere erfolgt später. Ein halbe Stunde später sitzen wir bereits auf den Rädern und radeln Richtung Innenstadt.

      Nach ca. 5 Minuten hat man diese erreicht. Immer leicht bergauf geht es nun Richtung Marktplatz, wo wir erst einmal die Wismarer Wasserkunst und die vielen schön restaurierten Fassaden der zahlreichen Häuser aus unterschiedlichen Epochen bestaunen.



      Kreuz und quer geht es nun noch ein wenig durch die weitere Altstadt wo es noch so einiges zu sehen gibt, z.B. die Marienkirche, von der nur noch der Turm steht. Der Rest der Kirche wurde im 2. Weltkrieg durch eine Luftmine stark beschädigt und während der DDR Zeit, gegen den Protest den Bevölkerung, gesprengt und abgerissen.



      Mittlerweile ist es angenehm warm geworden und wir begeben uns wieder zurück zum Marktplatz und genießen ein paar gekühlte Getränke in einem netten Cafe.

      Von dort geht es weiter zurück Richtung Ostsee zum Alten Hafen. Dort treffen wir auf den Nachbau der Poeler Kogge, die dort ihren Liegeplatz hat. Überhaupt macht der Alte Hafen einen netten Eindruck auf uns, vieles ist neu renoviert, einiges stammt augenscheinlich noch aus der Zeit der DDR, alles zusammen macht einen bunten Mix, der irgendwie passt.





      Einige Zeit bleiben wir am Hafen sitzen und schauen dem bunten Treiben der vielen Leute und der ein- und ausfahrenden Schiffe zu, dann wir es Zeit sich ein wenig um das Abendessen zu kümmern. Am Ende des Hafens finden wir eine Fischbude, die frischen und geräucherten Fisch verkauft. Wir erstehen ein Stück Aal und ein Stück Heilbutt, beim Bäcker gibt es noch etwas frisches Brot. Das Abendessen ist gerettet.

      Nachdem wir die Lebensmittel im Kühlschrank deponiert haben, radeln wir noch ein wenig in die andere Richtung, dort soll es eine weitere Seebrücke geben, die wir uns ansehen wollen. Auf halber Strecke macht uns allerdings das Wetter einen Strich durch die Rechnung, es fängt an zu regnen und wir kehren um.

      Zurück am Wohnmobil wird es Zeit für Abendessen. Nach dem Fisch „vernichtet“ ist verbringen wir den Rest des Abends vor und im Womo mit faulenzen, lesen und ein wenig fernsehen.

      Strecke ca. 72km
      Fahrtdauer ca. 01:51h
      Stellplatz: 9,00€ + 2,00€ Strom
      Gruß christian(us) :hut:

      (Reiseberichte etc. siehe Profil)
    • Kein Angst Gerda, aufs Dach mußt Du nicht, ein Plätzchen zum Mtreisen finden wir schon :thumbsup: , dafür gibt es ja noch eine extra Sitzbank und auch sonst ist noch jede Menge Platz. Nur für die Übernachtung müßtest Du dir noch ein eigenes kleines Zelt mitbringen, auf unsere schönen großen Betten verzichtet von uns beiden leider keiner freiwillig :fie:

      Gruß
      Christian :hut:

      P.S. Der Kühlschrank ist zwar voll aber Torte und Eis immer :D
      Gruß christian(us) :hut:

      (Reiseberichte etc. siehe Profil)
    • Tag 4: Montag 24.Juni 2013: Wismar – Insel Poel

      Gegen 10.00 Uhr sind wir startbereit. Gut gefrühstückt ist alles wieder aufgeladen und verstaut. Wir machen uns auf die nächste Etappe. Unser Ziel heute ist die Insel Poel. Bis dorthin sind es ca. 30km, also kaum der Mühe wert, wir haben also alle Zeit der Welt.

      Vom Stellplatz geht es zunächst einmal in den nächsten Baumarkt. Bei dem Versuch heute Morgen Wasser zu bunkern mussten wir leider feststellen, dass unser Adapter wohl noch zu Hause am Wasserhahn hängt und da hilft er uns leider hier nur wenig. :fie:

      Mit neuem Adapter und ein paar anderen Kleinteilen geht es dann weiter Richtung Poel. Eine halbe Stunde später erreichen wir die kleine Insel über den Zufahrtsdamm. Es beginnt das nächste Dilemma. Wir haben völlig vergessen etwas für das heutige Abendessen zu kaufen und unsere Vorräte an frischen Lebensmitteln geben nicht mehr besonders viel her :wacko1: . Also muss erst einmal Supermarkt, ein Metzger oder etwas Ähnliches her. Wir kreisen also ein wenig durch Kirchdorf den Hauptort der Insel bis wir in der hintersten Ecke einen Supermarkt finden.

      Eingedeckt mit neuen Lebensmitteln geht es nach Timmendorf zum dortigen Wohnmobilstellplatz. Der Platz ist eine recht große Wiesenfläche, Strom gibt es an mehreren Säulen. Leider hat der Regen der letzten Tage, und davon scheint es hier einiges gegeben zu haben, an vielen Stellen große Pfützen hinterlassen, die das Ganze etwas matschig machen. Wir kurven ein paar Runden über den Platz und finden schließlich eine Position, die einigermaßen trocken und sauber ist.

      Nachdem die üblichen Arbeiten abgeschlossen sind schnappen wir uns unsere Räder und brechen zu einer Inselerkundung auf. Unser erster Weg führt uns nach Timmendorf zum Hafen. Die kurze Strecke dort hin ist leider im Moment eine einzige große Baustelle. Der Hafenbereich selbst ist nicht besonders groß aber nett gemacht. Ein typischer kleiner Hafen mit ein paar kleineren Fischerbooten, ein paar Restaurants, ein paar Souvenirläden, das war’s. Nicht besonders aufregend aber sehr gemütlich.



      Wir machen erst einmal einen Spaziergang über die Hafenmole, die aus hunderten und aberhunderten von Steinen besteht, bis vorne zur Spitze der Mole. Irgendwo hier muss sich ein Cache befinden, den wir suchen. Den genauen Ort zeigt das GPS mit einer Genauigkeit von ca. 3 – 5 Metern an. Das ergibt einen ganz schön großen Suchradius, wenn man nichts als Steine um sich hat. :search: Nach einer ganzen Weile, teilweise unter den Augen von argwöhnisch guckenden weiteren Besuchern der Mole, gaben wir auf. Wir sind wohl wieder einmal zu blind, der Cache ist weg oder irgendjemand hat den Cache wieder einmal so gut weggetan, dass man ihn nicht mehr finden kann. Die Dose bleibt ist und bleibt verschollen. :dash:

      Wieder zurück am Hafen überkommt uns der alltägliche Mittagshunger. Im nahegelegenen Imbiss gibt es Bratfisch für meine bessere Hälfte und für mich mal ein paar „ordinäre“ Pommes. Wir machen es uns auf der Terrasse des Imbiss gemütlich. Leider scheint Petrus etwas dagegen zu haben und der Himmel öffnet mal wieder seine Schleusen. Die meisten Gäste verziehen sich nach drinnen, wir kriechen weiter unter den Sonnen- (Regen-) -schirm und harren aus bis sich das Wetter wieder beruhigt hat.

      Als wir mit dem Essen fertig sind hat sich auch der Himmel ausgetobt. Im Moment sieht es ganz gut aus. Wir beschließen ein wenig mit den Rädern über die Insel zu fahren. Bis zum Ende des Campingplatzes ist der Weg noch ganz gut ausgebaut, dann verwandelt er sich auf einmal in ein Gemisch aus nassem Sand und mehr oder weniger großen Pfützen. Hier kommen wir nicht weiter. Wir weichen auf einen Pfad aus, der sich entlang des eigentlichen Wegs durchs Unterholz schlängelt. Der Weg ist ziemlich schmal und hat so seine Tücken. Hinter mir höre ich immer wieder die lautstarken Kommentare meiner besseren Hälfte, der das Ganze nicht so wirklich gefällt. :nono: Es geht immer mal wieder bergauf und bergab und ständig um irgendwelche Sträucher und Bäume herum. Durch den gefallenen Regen ist alles auch noch ordentlich glitschig. Eine Weile fahren bzw. eiern wir so vor uns hin. Das es plötzlich hinter mir ganz ruhig geworden ist bemerke ich erst gar nicht, erst bei einem Kontrollblick nach hinten stelle ich auf einmal fest: „Uups, da fehlt ja jemand“. Also wieder ein Stück zurück und gucken was lost ist. Ein paar Kurven zurück finde ich Ute, die sich gerade wieder aufgerappelt hat und sich erst mal ein wenig sortieren muss. :girl_cray2: Eine Baumwurzel war im Weg und hat sie mal kurz ausgehebelt. Schlimmeres ist, Gott sei Dank, nicht passiert. Und wer ist natürlich an dem ganzen Schlamassel schuld, keine Frage: „Ich“. :blush2:
      Nachdem die Wogen halbwegs geglättet sind geht es weiter, und wie es manchmal im Leben so ist, keine 500m weiter stoßen wir auf einen perfekt geteerten Radweg, der zu allem Übel auch noch aus der gleichen Richtung kommt wie unser Trampelpfad. Ich kann mir ein Grinsen :mosking: nicht verkneifen, das Gesicht meiner besseren Hälfte spricht eine ganz andere Sprache. :punish:

      Weiter geht es in nordöstlicher Richtung an der Steilküste entlang. Hier und da machen wir eine kurze Pause und genießen den freien Blick auf die Ostsee.



      Einen gut ausgebauten Weg haben wir nun, dafür zickt jetzt mal wieder das Wetter. Immer wieder fängt es an zu regnen und wir müssen uns einen Unterschlupf suchen. Weiter fahren macht so irgendwie keinen Sinn, wir biegen ab ins Inselinnere, Richtung Kirchdorf.
      Einmal quer über die Insel führt uns nun unser Weg, touristische Highlights gibt es hier keine, nur jede Menge Natur, viel Grün, weite Felder, Vieherden, ab und zu unterbrochen durch einzelne Gehöfte.



      Wir genießen die Ruhe, zwischendurch gibt es noch das ein oder andere Geocaching Döschen an dem wir uns versuchen. Das ein oder andere Mal sogar erfolgreich. Über Wangern und Timmendorf geht es dann langsam aber sicher zurück Richtung Stellplatz. Am Himmel kündigt sich schon das nächste Unheil an. Vorher wollen wir im Trocknen sein.



      Mit einer kurzen Stippvisite beim Bäcker erreichen wir den Stellplatz und machen es uns im Wohnmobil gemütlich. Draußen schüttet es gerade wir aus Eimern. Drinnen gibt es Kaffee und Kuchen.

      Zum Abend hin bessert sich das Wetter deutlich. Wir beschließen den Grill anzuschmeißen und genießen unser Abendessen, zum ersten Mal in diesem Urlaub, vor dem Wohnmobil im Freien. Als alle, heute Morgen gekauften, Köstlichkeiten aufgegessen sind beschließen wir noch eine kleine Runde zu drehen. Das Wetter ist einfach zu schön um den heutigen Tage jetzt schon zu beschließen.

      Wir nehmen die Räder und radeln noch mal zum Hafen. Dort suchen wir uns eine Bank mit Blick auf Hafen und Ostsee und erfreuen uns am Anblick der gerade untergehenden Sonne. :heart:



      Bis die Sonne untergegangen ist bleiben wir sitzen und staunen, danach wird es schlagartig ziemlich ungemütlich, ohne Sonne, und wir machen uns zügig auf den Weg zurück.



      Zurück im Wohnmobil sprechen wir noch kurz die Pläne für den nächsten Tag durch, dann ist es auch schon bald Zeit für eine Mütze Schlaf. Trotz der Tatsache, das wir heute eigentlich gar nicht viel gemacht haben sind wir beide hundemüde.

      Strecke ca. 28km
      Fahrtdauer ca. 00:40h
      Stellplatz: 11,00€ + 2,00€ Strom
      Gruß christian(us) :hut:

      (Reiseberichte etc. siehe Profil)
    • Huhu Christianus,
      solch einen Pössl hatten wir auch schon mal in der sehr engen Auswahl! Ist echt ein interessantes Fahrzeug!
      Letztendlich haben wir uns aber doch wieder für einen Wohnwagen entschieden, nicht nur wegen des geringeren Preises!

      Ich verfolge Deine Tour ganz genau, da wir auch irgendwann mal die Ostsee östlich von Travemünde als Urlaubsziel haben,
      vielleicht sogar "rund um die Ostsee" :rolleyes:

      Ich freu mich auf die Fortsetzung mit weiteren wunderschönen Bildern, so wie die letzten mit der Abendsonne :love:
      Liebe Grüße
      little.point Claudia

      :ilhr:

      Meine Reiseberichte: siehe Profil
    • Vielen Dank für den interessanten Bericht von der Reise entlang der Ostsee. Das erinnert mich an den Film "Ostsee von oben", den ich im Sommer im Kino gesehen habe. :good3:

      Wismar habe ich 2009 besucht. Die Stadt hat mir sehr gefallen - insbesondere das Restaurant "Alter Schwede" und die Brücke mit den Glücks-Schweinchen. :good3:
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Tag5: Dienstag 25.Juni 2013: Insel Poel – Rerik – Kühlungsborn – Heiligendamm – Bad Doberan – Börgerende

      Als ich morgens früh aufwache höre ich bereits, wie die Regentropfen auf dem Dach trommeln, nicht besonders heftig aber beständig. Auch der Blick nach draußen zeigt nichts Gutes. Es ist ziemlich zugezogen. Ich schnappe mir mein Fahrrad und besorge erst einmal Brötchen beim Bäcker.

      In aller Ruhe machen wir uns fertig und frühstücken. Das Wetter ist zwar etwas besser geworden, aber so richtig toll ist es nicht. Wir beschließen weiterzufahren. Vieleicht ist es ja woanders besser, hier lässt sich bei diesem Wetter jedenfalls nicht besonders viel machen.

      Gegen halb zehn verlassen wir den Stellplatz. Am Salzhaff entlang geht es zu unserem erstes Ziel heute Morgen: Rerik. Nach etwa einer dreiviertel Stunde sind wir dort, schnell finden wir einen Parkplatz ziemlich zentral und das auch noch kostenfrei. Uns empfängt ein nettes Örtchen, auf der einen Seite die Ostsee, auf der anderen Seite der Bodden, das sog. Salzhaff. Wir spazieren ein wenig am Bodden entlang zum Yachthafen und verschaffen uns einen Überblick. Eine große Promenade und ein schön angelegter Platz, mit vielen Kaffees, laden zum Verweilen ein. Noch ist es ziemlich früh und auch das Wetter ist nicht so optimal, aber in der Hochsaison ist hier bestimmt ganz schön was los. Wir sind froh, dass wir fast ganz alleine sind.


      Nach ca. einer Stunde geht es weiter, wir haben noch so einiges vor heute. Ca. zwanzig Minuten später sind wir in Kühlungsborn und suchen verzweifelt einen Parkplatz. Von hier aus wollen wir mit der Bäderbahn, der sog. Molli - Bahn, weiterfahren und ohne Parkplatz wird das nichts. Hin und her geht es durch den Ort, massig freie Parkplätze, aber überall hängen diese blöden Schilder „Wohnmobil verboten“ So einen wohnmobilunfreundliche Stadt ist mir bisher noch nicht untergekommen. :dash: Nach einer guten halben Stunde Suche geben wir auf. Wir brauchen eine Alternative und ein Blick ins Internet verrät uns tatsächlich eine solche.

      Ca. 7 Kilometer weiter liegt Klein Bollhagen, dort gibt es einen ausreichend großen Parkplatz, auf dem man bei Bedarf sogar übernachten kann und eine Haltestelle der Molli - Bahn. Eine Viertelstunde später sind wir dort parken unseren Wagen und begeben uns zum Haltpunkt. Kurze Zeit später rauscht auch schon dampfend und pfeifend die Molli heran.


      Im Zug besorgen wir uns beim Schaffner ein paar Fahrkarten für Hin- und Rückfahrt und suchen uns einen Platz. Mit den erworbenen Karten kann man einen Tag lang die Strecke abfahren und beliebig oft unterbrechen. Wir machen unseren ersten Halt in Heilgendamm, der weißen Stadt am Meer.

      Direkt hinter dem Bahnhof, am Strand, befindet sich das Grand Hotel Heiligendamm, ein 5 Sterne Luxushotel mit allem drum und dran, in dem 2007 der G8-Gipfel stattfand. Schon von weitem sieht man die großen weißen Gebäude im typischen Bäderstil. Wir stellen uns mal ganz dumm und traben ohne irgendeine Scheu auf das Gelände. :whistle3: Der Page, am Eingang des Hotels guckt ein wenig argwöhnisch, aber niemand hält uns auf und wir gucken uns das Ganze mal in Ruhe an. Schon gigantisch, was hier so steht. Zum Strand kommen wir leider nicht. Der Eingang war für uns ja kein Problem, die Tore zum Strand sind aber leider alle verschlossen und nur mit Keycard zu öffnen. Wir treten den Rückweg an.


      Um zum Strand und zur Seebrücke zu kommen müssen wir leider einen ziemlichen Umweg in Kauf nehmen. Es geht ein Stück durch den Wald und in einem großen Bogen um die Villenanlage, erst dann erreicht man wieder die Strandpromenade. Aus meiner Sicht eine ganz schöne Frechheit alles so abzuriegeln und Otto-Normal-Verbraucher quasi schön außen vor zu halten. :girl_cray2:

      Trotzdem hat sich der Umweg gelohnt. Am kompletten Strand entlang steht eine Bädervilla neben der anderen, die sog. Perlenkette, teilweise renoviert, teilweise in einem recht schäbigen Zustand. Eine große Kulisse längst vergangener Tage. Große Plakate kündigen weitere Renovierungsarbeiten an, wenn da nicht mal irgendwo das Geld ausgeht und am Ende noch schlimmere Ruinen übrig bleiben, das Hotel hat ja bereits den Besitzer gewechselt.


      Als wir das Ende der Seebrücke erreichen droht der Himmel mit neuem Ungemach. Es wird recht schwarz am Himmel und der Wind frischt auf, kurze Zeit später fängt es an zu schütten. Wir suchen Unterschlupf an einem Pavillon, besonders viel bringt das nicht.


      Als es sich etwas beruhigt hat treten wir den Rückweg an, natürlich müssen wir auch jetzt wieder den kompletten Umweg laufen, ich wäre am liebsten über eines der Törchen geklettert. Meine bessere Hälfte konnte mich gerade noch abhalten. :punish: Tropfnass kommen wir wieder am Bahnhof an und besteigen die nächste Bahn Richtung Bad Doberan.

      Dank der guten Heizung im Zug sind wir schnell wieder getrocknet und genießen im Warmen die weitere Fahrt. Erst geht es ein Stück der Landstraße entlang, dann erreichen wir bereits die Vororte von Bad Doberan. Links und rechts tauchen immer mehr Häuser auf und unsere Molli – Bahn mutiert nun zu einer normalen Straßenbahn. Kurze Zeit später sind wir dann auch schon in der Innenstadt von Bad Doberan. Wir steigen aus und begutachten nochmal ausführlich den Zug. Wirklich ein außergewöhnliches Bild, wie da so ein Dampfzug, schnaubend und pfeifend, mitten in einer belebten Fußgängerzone steht.

      Wir machen uns auf Richtung Klosterkomplex und Münster. Nach ca. einer Viertelstunde erreichen wir das Gelände, das etwas außerhalb des Stadtkerns liegt. Von weitem zieht man bereits die Türme des Münsters und das „Skelett“ des 1979 niedergebrannten Wirtschaftsgebäudes.


      Nachdem wir uns zunächst die Außenanlagen angeschaut haben geht es in das Innere des Münsters. Der Backsteinbau aus dem 12. Jahrhundert hat auch Innen einiges zu bieten und so verbringen wir fast eine Stunde in der Kirche und schauen uns alles genau an.


      Nach dem Besuch des Münsters spazieren wir wieder zurück in die Innenstadt, bummeln ein wenig durch die Gassen, besuchen den Marktplatz und schauen uns die Geschäfte an. Langsam bekommen wir mal wieder Hunger und suchen uns eine nette Bäckerei in der Fußgängerzone. Mit Kakao und Teilchen bewaffnet machen wir es uns auf der Terrasse der Bäckerei gemütlich und schauen dem Treiben in der Fußgängerzone zu. Besonders interessant wird es wenn mal wieder eine Molli – Bahn die Fußgängerzone durchfährt.

      Als die Teilchen verputzt sind machen wir noch schnell ein paar Einkäufe und gönnen uns noch ein kleines Eis, so viel Zeit muss sein.

      Kurze Zeit später kündigt sich bereits der nächste Zug mit lautem Pfeifen an :locomotive: :locomotive: :locomotive: , wir suchen uns schnell ein paar Plätze und treten den Heimweg an.


      In Klein Bollhagen holen wir unser Womo ab und fahren weiter. Gut 20 Minuten später sind wir in Börgerende, hier wollen wir heute Nacht übernachten. Auf dem Wohnmobilstellplatz des Feriencamps Börgerende (Karte) suchen wir uns ein Plätzchen und stellen unseren Wagen ab. Der Stellplatz ist ein einfacher gepflasterter Parkplatz mit Stromanschlüsse, relativ neu angelegt, aber irgendwie etwas lieblos, außerdem zieht es ganz schön heftig. Wenn wir das gewusst hätten, wären wir besser in Klein Bollhagen geblieben. :fie: Wir rangieren ein wenig herum, bis wir einigermaßen vernünftig zum Wind stehen, dann ist es besser.

      Als alles angeschlossen und umgestellt ist nehmen wir die Fahrräder und drehen eine Runde durch die Umgebung. Bis auf den Campingplatz ist alles relativ „tot“. Eine ganze Menge Ferienwohnung, von den aber im Moment nur wenig belegt sind, einige Restaurants, von denen uns aber keins zu richtig zusagt oder die geschlossen sind. Nur der Strand macht einen guten Eindruck, hier verweilen wir eine Zeitlang und lassen die Seele baumeln, für mehr ist es leider zu kalt.


      Ein Weile später sind wir wieder am Campingplatz. Da wir keine Lust zum Kochen haben nutzen wir die zugehörige Gaststätte. Zwei große Portionen Nudeln mit Meeresfrüchten machen uns Papp satt.

      Nach einer Verdauungsrunde auf dem Deich verziehen wir uns in unser rollendes Zuhause und verbringen den Rest des Abends mit dem üblichen Beschäftigungsprogramm. Früh, wie bisher jeden Abend sind wir im Bett verschwunden.

      Strecke ca. 71km
      Fahrtdauer ca. 01:40h
      Stellplatz: 11,00€ + 3,00€ Strom
      Gruß christian(us) :hut:

      (Reiseberichte etc. siehe Profil)
    • Tag6: Mittwoch 26.Juni 2013: Börgerende – Warnemünde – Rostock – Dierhagen

      Als ich aufwache und zum Fenster herausschaue sehe ich blauen Himmel. Das Wetter hat sich merklich gebessert. Schnell besorge ich frische Brötchen im Markt des Campingplatzes, einem guten Frühstück steht damit nichts mehr im Wege.

      Nachdem die üblichen Formalitäten erledigt sind geht es wieder auf die Piste. Nächster Halt: Warnemünde.

      Eine halbe Stunde später sind wir dort. Es beginnt wieder das übliche Spielchen mit der Parkplatzsuche. Am Bahnhof werden wir fündig. Hier gibt es einen großen Parkplatz, den auch wir nutzen dürfen. Leider ist der Parkplatz in einem erbärmlichen Zustand mit riesigen Pfützen. Wir suchen und ein einigermaßen trockenes Plätzchen und nehmen die Fährräder herunter.

      Gut 10 Minuten dauert es bis wir durch die Stadt geradelt sind und beim Teepott ankommen.


      Bevor wir mit unserer Besichtigungstour anfangen müssen wir aber noch eine kleine Aufgabe erledigen. Wir suchen ein bestimmtes Haus. Hier hat meine Schwiegermutter als junge Frau gelebt, bevor sie auf der Völkerfreundschaftanheuerte und schließlich in den Westen „rübermachte“. Nach ein wenig Suchen haben wir das Haus tatsächlich gefunden und einige Fotos als Erinnerung gemacht.

      Anschließend geht es zurück zum Teepott und zum Leuchtturmund an den nahegelegenen Strand. Dieser ist wirklich nett gemacht. Hier werden wir sicher noch irgendwann mal wieder hinkommen, wenn es etwas wärmer ist.

      Vom Leuchtturm aus machen wir einen kleinen Spaziergang auf der Mole, es ist ganz schön windig und die Windböen treiben uns den Sand immer schön genau in die Augen, eine ekelige Angelegenheit.


      Wieder zurück geht es weiter am „Alten Strom “ entlang. Hier liegen unzählige Ausflugsschiffe, Kutter und sonstige Schiffe. Viele der Schiffe dienen als schwimmende Fischbuden von denen Backfisch und Fischbrötchen verkauft werden. Auch ich kann natürlich nicht widerstehen und gönne mir eines meiner geliebten Matjesbrötchen.


      Nachdem wir noch zwei Geocaching Döschen eingesammelt haben geht es langsam wieder zurück Richtung Parkplatz. Schnell die Fahrräder montiert und schon sind wir wieder unterwegs. Nächstes Ziel für heute Rostock.

      Nach 20min erreichen wir Rostock Innenstadt. Der von mir im Vorhinein ausgewählte Parkplatz ist leider besetzt und so drehen wir ein paar extra Runden durch die Stadt bis wir am Stadthafen einen entsprechenden Parkplatz finden.

      Im Nachhinein liegt der Parkplatz sehr günstig, es geht über eine Straße, ein paar Treppen hinauf, über eine weitere Straße und schon sind wir mehr oder weniger in der Fußgängerzone der Innenstadt. Wir bummeln ein wenig durch die Fußgängerzone, meine bessere Hälfte erfreut sich an den Schaufensterauslagen, mir ist es etwas zu voll hier, ein Trubel wie in der „Hohe Straße“ in Köln. :wacko1:


      Am Universitätsplatz machen wir Halt und schauen etwas den unvermeidlichen Straßenkünstlern zu. Manche von den hier Anwesenden haben den Namen Künstler wirklich verdient. Weiter geht es bis zum neuen Markt. Hier ist heute Wochenmarkt und wir erstehen noch ein paar Kleinigkeiten für unseren ziemlich leer gefegten Kühlschrank.


      Nach unseren Einkäufen drehen wir wieder um und statten der St. Marien Kirche, einem weiteren Zeugnis der norddeutschen Backsteingotik, einen Besuch ab. Im Inneren wird gerade renoviert, so dass man sich nicht alle Dinge angucken kann, vieles ist durch Gerüste und Planen verdeckt.


      Mich interessiert besonders die Astronomische Uhr im hinteren Teil der Kirche und diese ist glücklicherweise noch frei zugänglich. Ein ganze Zeit lang stehen wir staunend vor den beiden großen Zifferblättern dieser Uhr und versuchen die Angaben der vielen Zeiger und Zifferringe zu deuten. Erstaunlich wie das alles noch funktioniert, wenn man bedenkt, dass die Anfänge der Uhr aus dem Jahre 1379 stammen und seit dem nur wenige Änderungen und zwei größere Wartungen an ihr vorgenommen worden sind.


      Wir verlassen die Kirche und bummeln zurück durch die Fußgängerzonen Richtung Auto, unterwegs machen wir noch ein paar Einkäufe, dann wird es langsam Zeit sich von Rostock zu verabschieden, bis zu unserem letzten Ziel für heute sind es noch ein paar Kilometer.

      Durch die Rostocker Heide geht es Richtung Fischland-Darß-Zingst, jenem Ziel auf das ich mich am meisten bei dieser Reise freue, habe ich doch schon soviel von der landschaftlichen Schönheit dieses Fleckchens gelesen.

      Eine halbe Stunde, nachdem wir Rostock verlassen haben, machen wir noch einen kleinen Abstecher nach Graal – Müritz. Ein nettes Örtchen, das sicher auch mal einen längeren Besuch verdient hat (ein weiterer Punkt auf unserer Wiederholungsliste), heute haben wir nicht genügend Zeit und erstehen nur etwas frischen Fisch für das heutige Abendessen, dann geht es weiter.

      Weitere gut 20 Minuten später erreichen wir Dierhagen, das Eingangstor zum Darß, genauer gesagt Neuhaus einen Ortsteil von Dierhagen, das neben diesem Ortsteil noch aus Dierhagen-Strand, Dierhagen-Dorf, Dierhagen-Ost und dem Ortsteil Dändorf besteht.

      Übernachten werden wir heute auf dem Campingpatz Neuhaus, der direkt hinter dem Deich liegt. Da wir hier zwei Nächte bleiben wollen, haben wir uns heute für einen Campingplatz entschieden, der etwas mehr Komfort bietet als die meisten Stellplätze. Wir erhalten einen relativ großen Stellplatz auf einer kleinen Wiese mit kleinen Bäumen drum herum. Nicht weit entfernt ist das Sanitärgebäude, das in einem wirklich guten Zustand ist. Auch alle anderen Einrichtungen machen einen guten Eindruck. Wir richten uns ein und machen es uns gemütlich.

      Nicht lange dauert es, dann juckt es uns schon wieder in den Fingern. Was machen wir? Nach kurzer Diskussion entscheiden wir uns für ein bisschen Fahrrad fahren. Wir nehmen die Räder runter, packen ein paar Kleinigkeiten und schon geht es los.

      Zunächst geht es durch Neuhaus. Ein kleines Örtchen mit einem großen Hotel und vielen sehr schönen kleinen reetgedeckten Häusern, die zumeist als Ferienhäuser dienen. Viel scheint hier noch nicht los zu sein

      Weiter geht es durch einen großen Kiefernwald und entlang der Landstraße über gut ausgebaute Radwege nach Dierhagen-Dorf. Hier gibt es sogar mehrere große Supermärkte, die Versorgung für die nächsten Tage ist also schon mal gerettet. In einem Campingwarenladen erstehen wir noch ein Fahrradkörbchen für meine bessere Hälfte, dann geht es zum Hafen, wobei Hafen eher übertrieben ist, es ist mehr ein Anlegeplatz, dafür aber sehr schön gelegen. Viele kleine Segelboote und ein paar ältere Boddensegler haben hier ihren Platz gefunden, außerdem befindet sich hier auch eine Anlegestelle für die Boddenrundfahrten. Wir machen uns ein wenig schlau über die Abfahrtszeiten und die Kosten für solche einen Fahrt, schauen ein wenig den ein- und auslaufenden Seglern zu, dann geht es weiter.

      Nach eine paar Kilometern erreichen wir als nächstes Dierhagen-Strand. Hier ist schon etwas mehr los. Ein paar Buden mit Souvenirs, ein paar Restaurants und Kneipen, alles in einem Kieferwald, laden zum Verweilen ein. Wir machen einen kleinen Abstecher zum Strand. Lange halten wir es dort nicht aus, der Wind treibt den feinen Sand in alles Ritzen und wir fühlen uns wie frisch gepudert. :fie:

      Langsam aber sicher meldet sich wieder mein Freund, der kleine Hunger. Durch den Wald geht es wieder zurück Richtung Neuhaus. Irgendwie verfranze ich mich unterwegs und biege falsch ab. Meine bessere Hälfte, die, wie immer, ein Stück hinter mir fährt bekommt es nicht mit und schlägt eine andere aber leider auch falsche Richtung ein. Eine kleine Weile dauert es bis ich den Fehler und das Fehlen von Göga bemerke. Ich bin, wie auch immer bereits in Neuhaus aber irgendwie in der total falschen Ecke und von Göga keine Spur. :search: Das kann ja wieder heiter werden! :blush2: Ich drehe um, radle zurück und versuche mal Kontakt per Telefon aufzunehmen. Erst meldet sich keiner, dann geht sie endlich dran, den dann folgenden Dialog spare ich mir mal! :girl_cray2: :punish: :superstition: Nach etwas hin und her finde ich sie ein paar Straßen weiter und wir radeln zurück zum Campingplatz.

      Anschließend war erst einmal ein wenig Gutwettermachen angesagt :friends: , bis zum Abendessen hatte sich der Sturm aber bereits gelegt. Ich glaube ich muss mich wohl mal etwas öfters umschauen, sonst fährt sie irgendwann gar kein Fahrrad mehr mit mir. :hmm:

      Ruhig und gemütlich lassen wir den Abend ausklingen und gehen mal wieder früh zu Bett.

      Strecke ca. 81km
      Fahrtdauer ca. 02:10h
      Stellplatz: 21,00€ inkl. Strom , Dusche und Kurtaxe
      Gruß christian(us) :hut:

      (Reiseberichte etc. siehe Profil)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „christianus“ ()

    • Hin und her geht es durch den Ort, massig freie Parkplätze, aber überall hängen diese blöden Schilder „Wohnmobil verboten“ So einen wohnmobilunfreundliche Stadt ist mir bisher noch nicht untergekommen.
      Hihi (ähem...sorry), aber das ist z.B. einer der Gründe, der für ;) den Wohnwagen spricht: Wohnwagen auf nem schönen Campingplatz abstellen und mit dem Auto (oder Fahrrad oder per pedes) die Ausflüge machen. Und abends immer wieder zurück zum Domizil fahren, das fertig auf uns wartet :D

      Ansonsten, dankeschön für den Link des Campingplatzes Neuhaus...........und die Bilder, auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hat. Die Molli-Bahn in der Stadt! Das sieht ja echt interessant aus!!!

      Freu mich auf weitere Bilder!
      Liebe Grüße
      little.point Claudia

      :ilhr:

      Meine Reiseberichte: siehe Profil
    • christianus schrieb:

      Ich glaube ich muss mich wohl mal etwas öfters umschauen, sonst fährt sie irgendwann gar kein Fahrrad mehr mit mir.

      Das ist wohl ein Fall für ein Tandem. Dann kann sie wenigstens nicht mehr anders falsch abbiegen als Du. :D
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX Verweise auf Reiseberichte im Profil

    • @capricorn: den Vorschlag mit dem Tandem habe ich auch schon gemacht, allerdings war mein Motiv etwas anders :mosking:

      @little.point: den Versuch haben wir auch schon gestartet, leider erfolglos :wacko1: , weil völlig orientierungslos und das gibt sie auch unumwunden zu :friends:

      @bine: das möchtest du nicht wirklich :fie: , du weisst glaube ich nicht wie groß und laut 1,54m geballte, aufgebrachte Energie werden können :girl_cray2: :whistle3:

      Gruß
      Christian :hut:
      Gruß christian(us) :hut:

      (Reiseberichte etc. siehe Profil)
    • Aber ich versuche noch zu verstehen, warum GöGa überhaupt aufgebracht war. OK, Du hast Dich verfahren, aber dass GöGa Dir nicht gefolgt war, war doch aber nicht Deine Schuld, sie war doch hinter Dir und nicht umgekehrt.
      Es grüßt Capricorn :hut:

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      7/14 NX Verweise auf Reiseberichte im Profil

    • Ganz einfach:

      Klar war sie hinter mir, leider gibt es da aber dutzende kleine Sträßchen und Wege und ich war "wieder einmal" :nono: etwas zu schnell und soweit weg, das sie nicht mehr mitgekriegt hat wo ich abgebogen bin.
      Aus Frust radelt man (in diesem Falle Frau) einfach irgendwohin weiter :miffy: , merkt irgendwann, das sie sich verfranst hat :search: , dann folgt ein leichter Anfall von Panik :fie: und anschließend, wenn ich sie wieder aufgegabelt habe ein kleiner Wutanfall :girl_cray2: weil ich sowie Schuld bin :laugh1:
      Gruß christian(us) :hut:

      (Reiseberichte etc. siehe Profil)