Kirkenes: Umzug des Dampfschiffskais?

    • Kirkenes: Umzug des Dampfschiffskais?

      Nun ist auch der Dampfschiffskai in Kirkenes in die Diskussion geraten, denn der örtliche Kandidat der Fremskrittsparti (Frp) fordert die Rückkehr ins Stadtzentrum des nördlichen Wendehafens. Auch das Hafenamt ist informiert, so Hafenchef Eivind Gade-Lundlie, der ab Mitte September nach einem geeigneten Anleger suchen lassen will. Auch mit Hurtigruten habe er schon gesprochen, so Gade-Lundlie.

      Zur Erinnerung: Bis in die frühen 1980er hat Hurtigruten die Kaianlage hinter dem verfallenen Seemannsclub beim Amfi angelaufen, bevor der bis heute benutzte Kai im Gewerbegebiet Prestøya in Gebrauch kam.

      Wo genau ein neuer, zentrumsnaher Anleger liegen könne, ist aber noch nicht klar. Sentrumskaia, der im Gespräch ist, ist zu kurz für die heutigen Schiffe und liege zudem direkt an der vielbefahrenen E6. Es könnte also Bauarbeiten geben...
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    • Großer Wurf in Kirkenes?

      Der gewünschte zentrumsnahe Dampfschiffskai in Kirkenes könnte sich in ein großes städtebauliches Konzept einordnen, dass der Architekt Olav Kvalnes jetzt vorgestellt hat. Dazu hat er vier Modelle vorgeschlagen, die sich von einem bescheidenen "Aufhübschen" der bestehenden Strukturen über Verbindungen zwischen dem derzeitigen Stadtzentrum und abgelegeneren Bereichen bis hin zu einer Verdoppelung des derzeitigen Zentrums in Richtung Nordwesten unter abgeknickter Verlängerung der bestehenden Fußgängerzone gehen. Dabei möchte er auch die dort liegenden, in absehbarer Zeit aber freiwerdenden Industrieflächen in das Zentrum integrieren.

      Ein schnell zu verwirklichendes Projekt ist das aber nicht. Kvalnes selbst hält einen Zeitraum von 30 Jahren für die Realisierung für nötig. Dabei gilt es auch die Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen, der sich in Norwegen verstärkt der Bewahrung der den Norden des Landes prägenden Wiederaufbauarchitektur annimmt. Wichtig, so der Architekt, sei weniger eine genaue Umsetzung seiner Ideen, sondern der Wille zum Anfangen als Initialzündung für die Schaffung eines Kirkenes mit modernem Antlitz.
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    • Die Mühlen mahlen

      Håvard Lund, der kommunale Planungs- und Entwicklungschef in Kirkenes hat mitgeteilt, dass die Gemeinde und Hurtigruten übereinstimmten, den Dampfschiffskai des nördlichen Wendehafens mittelfristig zurück ins Stadtzentrum zu verlegen, sodass die zuständigen politischen Gremien zeitnah in die Behandlung der Frage einsteigen könnten. Als größte Schwierigkeit schätze er dabei das geringe "Hinterland" der angestrebten Lösung beim alten Seemannsklub an, die allerdings überwindbar sei. Wesentlich einfacher sei die Frage zu beantworten, wohin die russischen Trawler verlegt werden könnten, die derzeit am Ort der Begierde lägen, denn schließlich werde ja der alte Dampfschiffskai frei. ;)

      Stellt sich bloß noch die Frage, ob es bei Realisierung überhaupt noch Hurtigruten gibt... ?(
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