Alle Jahre wieder...

    • Weihnachten ist gerettet

      Wer kennt ihn nicht, den Weihnachtsstress? Tausend Dinge wollen erledigt werden, bevor man sich auf den Weg zu seinen Lieben machen kann und schließlich am 24.12. im Lichterglanz des Tannenbaums den Weihnachtszauber auf sich wirken lassen kann...

      So hat es auch Truls Bjørkestøl aus Tromsö erlebt, der sich gestern Nachmittag per Schnellfähre auf den Weg zu seinen Lieben machen wollte. Schnell nur noch das preislich generöse Weihnachtsgeschenk für seinen Bruder wollte er einpacken, bevor es auf den Weg zum Hafen gehen sollte. Doch fast wäre er den Herztod gestorben - denn das Geschenk war weg! Nirgends in seiner Wohnung fanden sich die Gaben! Panik machte sich langsam breit - und dann fiel es ihm ein:

      Er hatte da doch zwei Tüten in den Müllschlucker der Wohnanlage geworfen... Und in den Flur hatte er doch nur einen Müllbeutel gestellt... :dash:

      Zu seinem Retter wurde Bard Jørgensen, der Direktor der Müllabfuhr, der sich nach Truls' Anruf Begleitung seiner Gattin höchstselbst auf den Weg machte und nach gut 15 Minuten den Bunker des Müllschluckers aufsperrte - seine Privatnummer war die einzige, die Truls in der Hektik aus dem Telefonbuch gefischt hatte und die ihm nach Feierabend noch erfolgversprechend schien. Hinabklettern in die Grotte musste der Bittsteller aber selbst. Glücklicherweise, so Truls, sei der Müllbunker fast leer gewesen und seine Geschenketüte lag obenauf - etwas flau sei ihm aber doch geworden, bloß habe er keine andere Wahl gehabt. Er sei Jørgensen sehr dankbar für die Hilfe in der Not, so Truls.

      Selbstverständlich ist diese Hilfeleistung übrigens nicht. Eigentlich gälte die Regel, dass Dinge, die Leute wegwürfen auch im Müll zu verbleiben hätten, denn es sei ja deren Eigenverschulden. Nur in ganz seltenen Fällen würde man doch Ausnahmen machen - und so befindet sich Truls in Gesellschaft mit Leuten, die ihrer Eheringe oder anderer sehr persönlicher Artefakte verlustig gegangen sind. Ihnen allen ist übrigens gemeinsam, dass sie den Müll selbst zu durchsuchen hätten.

      Für ihn hat Weihnachten schon am 20.12. begonnen. :x-squint:
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    • Auch eine schöne Weihnachtsgeschichte

      1918 waren noch andere Zeiten. Die DS STAVANGERFJORD wurde in Dienst für den Verkehr zwischen Norwegen und Amerika gestellt. Oft brachte sie Apfelsinen für die Kinder mit, eine absolute Rarität. Manchmal wurden sie gar nicht gegessen, sondern in ein Regal gestellt...und vertrockneten. Bei den Kindern hieß das Schiff nur "appelsinbåten". Nach dem Krieg entwickelte sich schnell eine Tradition zu Weihnachten daraus, die 1963 jäh endete. Die DS STAVANGERFJORD fuhr nicht mehr. :x-crying:
      Heute kam die alte DS ROGALAND nach Stavanger und....brachte Apfelsinen mit. :x-squint: Es ist ein Projekt "appelsinbåten" entstanden, speziell für behinderte Kinder. Man möchte eine alte Tradition wieder aufleben lassen. Ein Weihnachtsmann war auch an Bord und warf den Kindern Apfelsinen zu. :x-smile:
    • Der Weihnachtsmann ist Norweger!

      Und damit basta! :x-attention: Damit das auch endlich allen klar wird, die meinen, am Nordpol könne man wohnen (alleine die Vorstellung, dass ab und an ein U-Boot durch den Stubenboden drückt spricht doch eindeutig gegen dieses Märchen) hat die aus Hong Kong gebürtige Lonyearbyerin Po Lin Lee eben in Longyearbyen den größten Briefkasten der Welt errichten lassen, der bei einer Höhe von 9,3 m den bisherigen Rekordbriefkasten aus Japan um stolze 2,1 m überragt.

      Dass mit dieser Aktion des ganzjährig geöffneten Weihnachtsbriefkastens auch Touristen angelockt werden sollen, gibt die überzeugte Wahlspitzbergenerin offen zu, viel wichtiger sei aber, dass aller Welt deutlich werde: Der Weihnachtsmann lebt auf Svalbard, denn dort liege die nordpolnächste Stadt!

      Übrigens: In Longyearbyen gibt es zwei Weihnachtsbriefkästen, denn einen Hausbriefkasten hat Julenisse natürlich auch, nämlich an seinem ständigen Wohnsitz auf Gruve 2 fjellet, der stillgelegten Kohlegrube, die der gute Mann übernommen hat. Allerdings ist dieser Kasten den Kindern aus Longyearbyen vorbehalten und wird auch nur in der Vorweihnachtszeit geleert - dafür aber vom Hausherrn persönlich. Und dieser Tradition möchte Po Lin Lee mit ihrem Riesenpostkasten auf keinen Fall das Wasser abgraben. :x-thumbup:
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    • Richtige Zeit - falscher Tag

      Dumm gelaufen ist es für die Neue Kirche in Åsane - ihr Weihnachtseingeläut begann zwar zur richtigen Uhrzeit - um 17.00 Uhr - aber am falschen Tag, nämlich heute. Traditionell erklingt das Weihnachtseingeläut von norwegischen Kirchen an Heiligabend, danach sollen die Glocken während der Weihnachtstage traditionell (weitestgehend) schweigen.

      Kaplan Rolf A. Rasmussen geht von einer Störung der das Geläut steuernden Uhr aus, genaueres werde man aber erst nach den Feiertagen in Erfahrung bringen können.
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    • Julenisses Flugzulassung

      Luftfartstilsynet, die norwegische Luftaufsichtsbehörde, hat Julenisse am 18. Dezember die Luftverkehrszulassung für sein Fluggerät mit dem Rufnamen SANTA ONE ausgestellt. Damit schloss man eine schon etwas länger bestehende Lücke, die bei Julenisse auch für ein wenig Gewissensbisse gesorgt hatte...

      Bisher, so gab er im Rahmen des Weihnachtskaffees der Behörde, in dessen Rahmen ihm auch die norwegische Zulassung überreicht wurde, zu, habe er nur eine amerikanische Zulassung gehabt. Da er aber mit gutem Beispiel vorangehen wolle, habe er in so vielen Ländern wie mögliche, darunter eben auch Norwegen, nationale Zulassungen beantragt.

      Luftfahrtsdirektor Stein Erik Nodeland betonte, man habe den Antrag von Julenisse wie jeden anderen Antrag auch genau geprüft und sei zu dem Schluss gekommen, dass er alle Anforderungen für die Zuteilung erfülle. Einige Ausnahmebestimmungen ergäben sich aus der Besonderheit des von Julenisse betriebenen Luftverkehrs: Da der Umfang der Flugoperationen jedes Jahr nur einen ganz kurzen Zeitraum umfasse, habe man seitens der Luftaufsicht auf die Einhaltung der ansonsten geltenden Ruhezeiten verzichten können. Auch darf Julenisse außerhalb von Flugplätzen landen und starten, wobei ein gültiger Wunschzettel des Grundbesitzers (oder seiner Angehörigen) als Erlaubnis gälte.

      So auf der sicheren Seite packte der gute Mann seinen Schlitten voll und machte sich auf den Weg auf seine Geschenketour - von der er sich jetzt sicher wohlverdientermaßen ausruht.
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    • Mack-Brauerei & Polaria abgerissen!

      Wer hätte das gedacht? Zwei wohlbekannte Gebäudekomplexe in Tromsö sind zu Anfang des Jahres einfach abgerissen worden: Die Brauerei Mack und Polaria. Die wackeren Vertreter der Staatsmacht konnten übrigens nicht eingreifen, denn die Polizeistation wurde kurzerhand auch plattgemacht!

      Und das alles von einer einzigen Frau!

      Es handelt sich übrigens um das Abräumen der Tromsö-Variante von pepperkakebyen. :P
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    • Volksaufstand für den norwegischen Weihnachtsbaum

      Dass norwegische Weihnachtsbäume in zahlreichen europäischen Städten eine lange Tradition besitzen, sich großer Wertschätzung erfreuen und immer wieder auch gute Geschichten liefern, ist eingangs ja schon ausgewalzt worden.

      Das hätte sich vielleicht auch Oslos Bürgermeister Fabian Stang zu Herzen nehmen sollen, als er nach Entlastungspotenzialen für die Stadtkasse forschte und auf die drei Weihnachtsbäume stieß, die die norwegische Hauptstadt seit Kriegsende alljährlich nach London, Rotterdam und Reykjavik schickt. Das sei zu teuer, so Stang, und außerdem sei es wenig umweltfreundlich, Weihnachtsbäume über große Distanzen zu transportieren. Deshalb strich er Rotterdam und Reykjavik den alljährlichen Lichterbaum - und stieß in ein Wespennest.

      Denn in Rotterdam kämpft man nun um den norwegischen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus. Der TV-Journalist Maarten Timmer steht hinter einer immer mehr Zuspruch findenden Facebook-Aktion für das norwegische Immergrün. Die Argumente aus Oslo seien zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, so Timmer, aber man dürfe den Wert der Tradition nicht vernachlässigen. Nach Kriegsende hätte der Lichterbaum aus Oslo in der durch die deutsche Bombardierung von 1940 schwer zerstörten Stadt ein Zeichen der Hoffnung gegeben und sei im Laufe der Jahrzehnte zu einem Symbol der Freundschaft zwischen den Hafenstädten Oslo und Rotterdam geworden.

      Oslos Bürgermeister Fabian Stang zeigte sich ob des zunehmenden Kampfes für den norwegischen Weihnachtsbaum bewegt - er habe gar nicht damit gerechnet, dass den Bürgern Rotterdams so viel an dem Baum liege. In Oslo überlegt man deshalb nun, welche preisgünstigeren Alternativen es gibt, im Gespräch ist u.a. einen Baum aus Belgien zu beschaffen und Rotterdam zu schenken. Auf jeden Fall, so Stang, sei es herzerwärmend, dass die Rotterdamer ihren norwegischen Weihnachtsbaum bereits jetzt vermissten.
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    • Schaber-Knack mit Weihnachtsbaum

      Kaum ist Advent, da üben diese prachtvollen Lichterbäume wieder ihren ganz eigenartigen Zauber auf die Menschlein aus, die sich in ihrer Umgebung mit Weihnachtsstimmung und Festtagsglitter infizieren lassen wollen. Oder auch nicht?! :wacko: Jedenfalls schienen zunächst himmlische Mächte am Werke, als der Festbaum auf dem Universitätsplatz in Oslo in scheinbar sphärische Schwankungen geriet - hin und her, her und hin bewegte sich das seiner natürlichen Erdverbundenheit verlustige Waldgewächs, bis schließlich dezente Knackgeräusche zu vernehmen waren. =O

      Nein, nein, es war nicht das Werk höherer Mächte oder gar von ob der Strahlkraft der Glitzerbäume desorientierte Außerirdischer - es war ein Mann in den Endzwanzigern, der dem Lockruf des Edelgewächses nicht hatte widerstehen können. Als die Staatsmacht anrückte, bewies er, dass er nicht nur hochklettern, sondern auch schnell wieder absteigen konnte. Der Versuch, den gestrengen Wachtmeistern dann zu entkommen, scheiterte jedoch kläglich, und so verbrachte der Abenteurer erstmal ein wenig Zeit im Polizeigewahrsam und muss wohl zudem bei den Festgaben für seine Lieben deutlich sparen, da er einer happigen Geldbuße entgegensieht. :dash:

      Lapidarer Kommentar der Polizei: Es wäre deutlich billiger für ihn gewesen, in eine Kletterhalle zu gehen... :mosking:
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    • Alle Jahre wieder...

      kommen auch in Norwegen viele Menschen nach dem traditionell deftigen Weihnachtsschmaus zu der Erkenntnis, dass eine Wanderung "auf den Underberg" oder "entlang der Linie" der Verdauung förderlich sein könnte und nehmen noch einen, der sich dann zwischen dem mahlzeitenbegleitenden Wein und Bier doch gut versteckt und gar nicht auffällt. Blöd ist nur, dass nicht Jeder zu Hause schmaust oder am Tag nach der Bescherung fernab der eigenen vier Wände auf Besuch geht - und da kommt dann oft die gestrenge Staatsmacht ins Spiel und entführt so manch scheckkartengroßes Dokument, ohne das das weitere Führen eines Automobils nicht mehr legal ist. :x-unsure:

      Dabei können sich Polizisten durchaus schöneres vorstellen, als zum Fest der Liebe die Scheidung von Lenker und Lenkrad durchzuführen, und so hat auch dieses Jahr wieder Geir H. Marthinsen, Distriktchef der Polizei in Troms und Finnmarken, seiner dichterischen Ader freien Lauf gelassen und am frühen Heiligabend via Twitter seine und seiner Kollegen Weihnachtsbotschaft mit einem Augenzwinkern veröffentlicht - bereits zum zweiten Mal in Folge. Ein drittes Gedicht hatte der dichtende Polizist an Silvester des letzten Jahres getwittert. :x-w00t:

      Ob das schon reiche, um von einer Tradition zu sprechen, möchte Geir nicht sagen, aber er verweist auf den durchaus ernsten Hintergrund der Aktion, nämlich die stetig steigende Zahl von Alkoholfahrten. Und bei deren Bekämpfung bleibt es nicht nur bei mahnendem Dichterwort, denn dieses Jahr nimmt die norwegische Polizei an einer europaweiten Kampagne gegen Alkohol am Steuer teil und plant tausende zusätzliche Alkoholkontrollen.

      Da könnte also durchaus für den einen oder anderen weinseligen Wagenlenker aus "Oh, du fröhliche" ein "Lappen adé, Scheiden tut weh" werden... :x-pinch:
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    • Es ist mal wieder so weit...

      Ob es am zunehmenden Alter liegt, dass Weihnachten irgendwie dauernd wieder vor der Tür steht, oder an dem sommerlichen Verkaufsstart von Lebkuchen, Marzipankonfekt und Glühwein, kann ich nicht sagen. Aber eins ist klar: Weihnachten darf sich die gute, alte Post mal wieder wie in der guten, alten Zeit fühlen, platzen die Briefkasten doch vor Weihnachtspost, weil Jeder seine Lieben zum Fest der Liebe grüßen möchte - oder seine Kollegen.

      So auch Erna Solberg, ihres Zeichens Statsminister.

      Zumindest was die Motivwahl der Weihnachtsgrüße, die die Regierungschefin dieses Jahr an 600 - 700 Empfänger in aller Welt verschickt, ist Ernas Karte schon etwas besonderes, wurde doch extra ein Fotowettbewerb veranstaltet!

      Diesen hat die 59-jährige Lehrerin Inga Tveito aus Bergen mit einem stimmungsvollen Winterbild aus Fjellandsbø in Uskedalen gewonnen. Zu der Gegend hat die Regierungschefin übrigens auch einen persönlichen Bezug, denn ihre Schwester hat dort eine Hütte.
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    • Der Weihnachtsmann ist tot!

      Jedenfalls stand es so in einer Todesanzeige in der norwegischen Zeitung Aftenposten, die sich nun um Schadensbegrenzung bemüht. Trotz wirksamer interner Kontrolle erschien heute in den digitalen Angeboten des Blattes eine fiktive Traueranzeige, derzufolge der Weihnachtsmann mit dem Geburtsdatum 12. Dezember 1788 gestern am Nordkapp das Zeitliche gesegnet habe und am 28. Dezember begraben werden solle.

      Aftenposten ist die Angelegenheit ziemlich peinlich, die Anzeige wurde sofort aus den digitalen Angeboten des Verlags entfernt und will nun seine hausinternen Prüfmechanismen weiter optimieren.
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    • Ordentlich Prügel bezogen hat das norwegische Verteidigungsministerium für das Posten aus der "Kampffliegerbäckerei" :wacko1: und sich nun mit einem weihnachtskompatibleren Bild entschuldigt... :hail: Die nicht sehr zur Weihnachtsbotschaft passe wollenden Backformen sollen die für nächstes Jahr geplante Indienstnahme der ersten neuen F-35-Kampfflugzeuge der norwegischen Luftwaffe "bewerben" und hätten sich, so der Backformenhersteller, binnen kurzer Zeit zu einem Verkaufsschlager der Saison entwickelt... :doofy:
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    • Bei der Weihnachtsklauerei

      Seit einigen Jahren werden unter einem Tannenbaum im Amfi Kirkenes Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder in der russischen Nachbargemeinde Nikel gesammelt. Wer geben möchte, legt einfach dort ein Päckchen ab - und auch dieses Jahr hatten sich wieder gut 60 Stück dort eingefunden. Hatten, denn nun sind sie fort: schlichtweg geklaut! :cursing: Wann genau das passiert ist, lasse sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, möglicherweise bereits am letzten Dienstag oder Mittwoch, so die Leiterin des Einkaufszentrums, Kristine Ramberg. Man habe den Diebstahl zur Anzeige gebracht, die Aufzeichnungen der Überwachungskameras würden, so noch vorhanden, ausgewertet und der Baum aus dem Erdgeschoss, wo er dieses Jahr erstmals gestanden hat, wieder in die erste Etage des Amfi gebracht. Ein kleiner Trost ist da, dass weiterhin Liebesgaben einträfen, so Ramberg.

      In den vergangenen Jahren waren unter dem Weihnachtsbaum im Amfi Kirkenes jeweils über 100kg Spielsachen eingesammelt worden. Die Spender werden lediglich gebeten, die Pakete nach in Frage kommenden Altersgruppen zu kennzeichnen, und auch die norwegischen und russischen Zollbehörden hatten stets mitgespielt und auf eine Öffnung der Päckchen am Grenzübergang Storskog verzichtet.
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    • Echte Lofot-Weihnachtsbeleuchtung

      Allüberall leuchtet, blitzt und blinkt es dieser Tage ja wieder aus Büschen und Bäumen, von Dachrinnen und Giebeln, in Kaufhäusern, Schulen, Arztpraxen... Eine ganz besondere Weihnachtsbeleuchtung kann man dieses Jahr aber vor dem Friseursalon in Gravdal auf Lofoten bestaunen, denn Friseur Odd Hagen Pettersen hat begonnen, die alten, von seinem Schwiegervater stammenden Glasnetzschwimmer zu Außenbereichs-Leuchtkörpern umzubauen und diese nun in die Birke vor dem Haus sowie am Haus selbst angebracht und verbreitet nun echte Lofot-Weihnachtsstimmung.

      Na, wenn das nichts ist!
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    • Öffnungszeiten

      Einen offenbar ganz schlimmen Befall von Weihnachtsvirus weist der Geschäftsführer des Spar-Marktes in Husnes in Südhordaland auf. =O Jedenfalls lässt sich das an dem Aushang der Weihnachtsöffnungszeiten in seinem Markt ablesen, die Käufer darüber informieren, wann sie zwischen dem "Tag, vor dem Jesus geboren wurde" bis zum "zweiten Erholungstag" ihre Kronen im Geschäft ausgeben können. :saint:
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