26.06. - 06.07.2012 Islands fantastischer Süden...

    • 2012
    • 26.06. - 06.07.2012 Islands fantastischer Süden...

      Island begeistert mich schon seit geraumer Zeit - Reiseberichte, Dokus und ein Bildband zu Weihnachten rückten diese wunderbare Insel ins Ziel des Interesses. Zufällig wurde ich beim Surfen im Internet auf "Ice-Zeit", einen Veranstalter für Kleingruppenreisen in Island, aufmerksam. Nach kurzer Bedenkzeit und einem sehr netten Telefonat entschied ich mich für eine Reise in den Süden Islands, welche als Fototour ausgeschrieben war. Von dieser Tour möchte ich hier berichten und ein paar Fotos zeigen, da mich Island in seinen Bann gezogen hat.

      Kurzer Test ob das Einbinden der Fotos funktioniert:



      Sonnenuntergang um 02:31 Uhr am Kap Dyrhólaey


    • 26.06.2012
      Flug ab Frankfurt mit Icelandair um 14 Uhr, wir sind eine kleine Gruppe von 6 Leuten. Michi, unser Reiseleiter, nimmt uns in Keflavik in Empfang. Nach einer Stärkung mit Skyr und Saft geht es entlang der Südküste zur ersten Unterkunft: Hestakráin, ein Reiterhof mit Pension und Pub in einem Thermalgebiet zwischen Selfoss und Fludir.



      An der Südküste


      27.06.2012
      Unsere Ziele heute:

      Kerið - ein Kratersee in der Region Suðurland an der Straße von Selfoss ins Haukadalur.

      Þingvallavatn - ein See im Südwesten Islands im Nationalpark Þingvellir und ist umgeben von vier aktiven Vulkansystemen.


      Þingvellir - Nationalpark, "Ebene der Volksversammlung", Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten. Am Aussichtspunkt wird ein neuer Weg hinab in die Schlucht gebaut, deshalb fahren wir einen Parkplatz unterhalb an und machen uns auf zum Öxarárfoss.











      Öxarárfoss - ein Wasserfall im Þingvellir National Park







      Nach einer Brotzeit geht es dann weiter zu den Geysiren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „hotte73“ ()

    • Hallo Michael,

      traumhafte Bilder. Island steht auch auf unserer Wunschliste. Den Reiseveranstalter habe ich sofort gegockelt - und gefunden. Ich werde mir das auf alle Fälle einmal ansehen. :)
      Viele Grüße
      Roland

      - Februar 2012: Finnmarken B-K-T
      - Dezember 2013: Trollfjord B-K-T
      - Juni 2014: Midnatsol B-K-B
      - Oktober 2015: Teilstrecken
    • Geysir Gebiet - Eines der Hochtemperaturgebiete des Landes, die Erde brodelt und der Namensgeber aller Springquellen unsere Welt, der "Große Geysir" ist zu bewundern. Nur wenige Schritte daneben sein kleiner Bruder Strokkur, welcher regelmäßig etwa alle 10 Minuten ausbricht. Leider hat uns hier ein Regenschauer erwischt, welches aber nur kurz anhielt. Zeit zum Aufwärmen und Trocknen im Cafe. Es ist recht voll, Kreuzfahrer sind unterwegs und wechseln sich halbstündig ab - bei unserer Abfahrt traf gerade Bus-Nr. 23 ein.







      Wir waren dann nochmal abends da, bei besserem Licht.

      Wenn Jeep, dann richtig ;) :



      Zum Abschluß des Tages besuchten wir Gullfoss - den goldenen Wasserfall der Hvítá. Der Wasserfall rauscht über zwei Stufen (11 m und 21 m hoch) in eine tiefe Schlucht. Es gibt 2 Aussichtpunkte, vom unteren Parkplatz kann man bis zu den Wasserfällen laufen. Es ist jedoch sehr viel Gischt in der Luft und durch ein Regenschauer etwas rutschig. Der Wasserfall ist beeindruckend, etwas durchnässt geht es dann zurück zur Unterkunft.













    • Vom Geysir kommen noch ein paar Fotos, wir waren nochmal am Abend dort. Da war das Licht besser und nicht soviel Dampf in der Luft, die Farben im ganzen Gebiet waren wirklich einmalig. Ein paar Fotos hab ich noch :)

      28.06.2012
      Das frühe Aufstehen lohnt sich heute, die Sonne strahlt. Rund um unsere Unterkunft Hestakráin gibt es einige Weiden mit Islandpferden und eine wunderbare Aussicht. Heute ist der Tag der Wasserfälle, Islandpferde und der Mücken.










      Hjálparfoss - der Fluss Fossá í Þjórsárdal stürzt hier malerisch zwischen Basaltsäulen in zwei Arme gespalten etwa 20 m in die Tiefe. Er ist recht gut erreichbar, am Wasser gibt es reichlich Mücken. Diese sind lästig, stechen aber glücklicherweise nicht.



      Ganz in der Nähe besuchen wir Stöng, die ausgegrabenen Fundamente eines wikingerzeitlichen isländischen Gehöfts. Zu Fuß geht es weiter in die Gjáin, ein wunderbares Tal mit zahlreichen Wasserfällen und Bächen. Michi zeigt uns den besten Weg, wir besuchen den Gjárfoss und durchqueren eiskalte Bäche.














      Nach einer Brotzeit am Rand des Tales machen wir uns auf zum Háifoss. Der Fluss Fossá í Þjórsárdal stürzt hier über eine steile Stufe von 122 m in die Tiefe. Oberhalb des Wasserfalls gibt es einen Parkplatz, von hier machen wir uns an den Abstieg. Die Wanderung ist etwas anstrengend, da man immer am Abhang geht und es einiges an Steinen und Geröll gibt. Am Wasserfall angekommen ist der Anblick überwältigend, ein kurzes Regenschauer sorgt für sehr stimmungsvolles Licht. Der Aufstieg ist wird dann auch gut überstanden.













      Auf der Rückfahrt treffen wir noch eine Herde Islandpferde, welche nach einer Reittour auf dem Heimweg ist. Zufällig gehören sie zu unserer Unterkunft Hestakráin, die Inhaber bieten auch geführte Mehrtagestouren zu Pferd an. An einer Tankstelle werden noch einige Mückennetze erstanden, die in den nächsten Tagen gute Dienste leisten.











      Nach dem Abendessen (sehr lecker) endet der Abend im Hot Pot, unserer persönlichen Thermalquelle an der Unterkunft.
    • Moin, Hotte73!

      Überaus beeindruckende Bilder! Besonders auch vom Gullfoss. Wie winzig kommen mir die Menschen auf der Aussichtsplattform vor dem gigantischen Wasserfall vor. :8o: Bin gespannt, was du uns noch an Photos zu bieten hast und sage Dakeschön, dass du uns an soviel Schönheit teilhaben lässt!

      Liebe Grüße von Ulli
    • Ein paar Fotos habe ich noch, Landmannalaugar und Jokursalon waren für mich die Highlights dieser Tour. Die kommen bald :) Beim Gullfoss war sehr viel Wasser in der Luft, erst bei unserer Abfahrt zeigten sich die Regenbögen. Die Aussichtplattform ist recht gut erreichbar, mit Stativ und Kamera war es mit etwas zu rutschig, bin deshalb nicht ganz vor gegangen. Nass wird man aber auch schon auf dem Weg ;) . Wenn alles klappt, bin ich nächstes Jahr im Februar wieder dort, da ich als Alleinreisender momentan nicht bereit bin die Preise von Hurtigruten zu zahlen.

      29.06.2012
      Heute besuchen wir das Tor zur Hölle, wie man im Mittelalter vermutete, den Vulkan Hekla. Unser Ziel ist der Sauðafellsvatn, ein See in unmittelbarer Nähe von Hekla. Der See ist von Lavafeldern umschlossen, man hat einen wunderbaren Ausblick auf die Landschaft. Wir umwandern den See und begutachten die Lava aus der Nähe.







      Nach einer Brotzeit im Lavafeld geht es dann weiter zum Raudaskàl, dem rotem Berg. Michi schafft es trotz Schneefeld den Bulli sicher auf den Berg zu fahren und auch wieder hinab.



      Nach dem Abendessen machen wir uns nochmal auf ins Geysir-Gebiet. Heute spielt das Wetter mit, es ist auch nicht mehr viel los...













    • Ich muss leider noch etwas warten bis es wieder losgeht, wünsche Euch auf jeden Fall gutes Wetter und auch unvergessliche Reisen!

      30.06.2012
      Es wird ein langer Tag, wir verlassen Hestakráin und machen uns auf den Weg ins Hochland. Es geht Richtung Hekla und dann bei wunderbaren Wetter Richtung Landmannalaugar. Immer wieder ist Zeit für Fotostopps, die Landschaft ist überwältigend schön.














      Michi bewältigt mit dem Allrad-Bulli eine ausgewaschene Piste zum Ljótipollur, man hat eine gute Aussicht und kann in der Ferne die großen Gletscher sehen.







      Wir stoppen dann wieder am Frostastaðavatn, die Farben geben einen Vorgeschmack auf Landmannalaugar. Hier ist auch Stopp der Überlandbuslinie und Aufenthaltsort diverser Mückenschwärme.





      Wir erreichen Landmannalaugar, vorher muß noch eine Furt bezwungen werden. 3 Motorradfahrer versuchen es an der tiefsten Stelle und werden ziemlich nass.