Was tun bei Seekrankheit?

    • Als ich mir so ein Bändchen kaufen wollte, hat mir eine Apothekerin gesagt, noch besser als das Band sei Akkupressur und hat mir gezeigt wo ?
      2 Finger breit hinter dem Handgelenk in der Mitte zwischen den Sehnen leicht massieren soll mindestens genauso helfen. Ich kann leider nichts dazu über die Wirkung sagen, da die See bei uns so ruhig war und ich das bisschen Geschaukel eher lustig und angenehm fand :rolleyes:
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

      [/url]
    • Die Seabands nützen ja die Technik der Akupressur. Die Knöpfe der Bänder müssen genau dort positioniert werden, wo man natürlich auch mit einem Finger pressen kann. Es ist aber wichtig, das auf beiden Seiten gleichzeitig zu machen - und das ist mit den Seabands einfacher, weil die Hände frei bleiben, um sich festzuhalten.
      Gerda (Alta Connection) :lofoten2:
    • Vielleicht einfacher (preiswerter?) wie in der Apotheke gibt es die Seabands auch im Warenhaus, Abteilung Reisegepäck, am Ständer mit Kofferanhänger, Brustbeutel etc. ;)
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • Sorry, aber da muß ich nochmal nachfragen.

      Die Bänder gibt es von 4.00 Euronen bis 21.00 Euronen

      Habe keine Ahnung welche gut oder nicht so gut sind. Aber Angst dass es mir sehr schlecht gehen
      könnte. <X
      Vielleicht kann Jemand sagen - welches Material gut ist.

      Sag mal Danke für den großen Erfahrungsschatz in diesem Forum.

      Einstweilen liebe Grüße, Ricka :)

      Ach übrigens, es sind nur noch 4 Monate, wir freuen uns riesig.
      es war eine :godtur: mit der Kong Harald
    • Ich denke, dass ist wohl egal, Hauptsache sie drücken auf den Akupressurpunkt. Sagittaria hat mal Seabands gemacht, indem sie an einem Arm einen Haargummi und am anderen Arme eine Armbanduhr hatte und darunter jeweils eine Tablette in einem Blister geschoben. Bereits das hat ihren Anflug von Seekrankheit vertrieben.
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX Verweise auf Reiseberichte im Profil

    • Ricka schrieb:

      Aber Angst dass es mir sehr schlecht gehen könnte.

      Falsch - du bist dir doch sicher NICHT sehr krank zu werden, warum solltest du ;) An diesem Satz musst du noch etwas arbeiten, den Angst seekrank zu werden ist schon der halbe Weg dahin... (was nicht heisst dass man nicht Vorsorge treffen soll, falls es einem dann wieder erwarten doch heimsucht...!)
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • @Arctica,

      Du hast ja soo recht. Ich bin mir ganz sicher , es wird mir sehr gut gehen. Ich werde jeden Tag genießen.

      Kleinere Ausflüge auf See habe ich ja auch bei unruhigem Wetter schon gut überstanden. Und mein Mann ist seetauglich. Ist auf der alten MS Hanseatic ( die 1969 vor NY ausgebrannte) gefahren. HH/NY

      Die Psyche- was wäre es ohne sie. ---manchmal viel einfacher---

      Danke für die Erinnerung, man vergißt was man so alles hat.
      es war eine :godtur: mit der Kong Harald
    • moin
      ich kann nur empfehlen, sich einen Ingwertee zu machen.
      Und hat das geholfen, nicht nur bei der HR-Reise auch auf der Noröna nach Island und zurück.
      Also genauer ist es so, dass wir an die Hilfe glauben müssen.
      Nach dem ersten SchaukelTag haben wir sowieso nix mehr gemerkt.
      Also nur nicht verückt machen.
    • Fragen vor der ersten Fahrt

      ?( Ich habe vor im April 18 meine 1. Fahrt mit Hurtigrouten auf der MS Vesterälen von Bergen nach Kirgenes zu buchen. War immer schon mein Traum, nur eines verunsichert mich sehr. Ich weiß nicht wie seetüchtig ich bin. Von Sturm bis Flaute ist ja alles drin.
      Wäre toll, wenn mir jemand von seinen Erfahrungen berichten könnte und was bei heftigem Wetter hilft. .. :(
    • Hallo @Uschi18 ,

      die Ungewissheit hatte ich vor meiner ersten HR-Reise auch. Glücklicherweise konnte ich dann feststellen, dass mir Bewegungen des Schiffs nichts ausmachen. Was aber hilft, wenn man wirklich von Beschwerden geplagt wird - ich denke das ist sehr unterschiedlich. Es gibt natürlich die chemischen Mittel, die auch an Bord verkauft werden. Andere Dinge (Magnetarmbänder, elastische Dinge am Handgelenk, die Druck ausüben, ...) wirken vielleicht eher psychologisch (?). Ich denke, dass hier noch einige wohlgemeinte Ratschläge als Antwort kommen werden. Ein universelles Wundermittel gibt es aber wohl nicht. Ich wünsche dir, dass du auf der Fahrt feststellen wirst, dass du selbst gar nicht über Hilfe nachdenken musst, weil du keine Beschwerden hast. In jedem Fall aber eine wunderschöne Reise!

      LG Klaus
      Liste der Reisen findet sich in meinem Profil.

      HR-Virusinfektion passierte im März 2015.
    • Hallo Uschi,

      ​da ich weiß dass ich überhaupt nicht seefest bin hab ich mir die Tipps hier im Wiki sehr genau durchgelesen und mich daran gehalten. Zudem hab ich mir die Akupressurbänder (seabands) schon vor der Reise besorgt und während der ganzen Fahrt getragen (auch auf der Color Magic und der Bergen- bzw. Dovrebahn ). Und was soll ich sagen: Es hat super funktioniert. Wir hatten bei etlichen offenen Meerstrecken heftiges Geschaukel, viele Passagiere sind gar nicht zum Essen erschienen oder haben das Restaurant fluchtartig verlassen. Mir ging es immerhin so gut dass ich etwas essen und trinken konnte und mich auf dem Schiff (Nordlys) bewegen konnte. Und wenn gar nichts mehr hilft: Hinlegen und schlafen.

      Ich wünsche dir jetzt schon eine gute Reise bei schönem Wetter und ruhiger See.

      LG
      Uschi
    • Ich kaufe bei Bedarf "Postafen" auf dem Schiff. Die helfen gut und machen - zumindest mich - nicht müde.
      ​In Deutschland hat's die früher auch gegeben, mittlerweile nicht mehr, weil - wie mir ein Apotheker erklärt hat -
      ​die Zulassung für Deutschland abgelaufen ist und eine Neuzulassung für den Hersteller sehr teuer wäre und sich
      vermutlich nicht rechnet.
      ​Die in Deutschland erhältlichen Reisetabletten wirken bei mir durchwegs wie k.o.-Tropfen. :sleeping:
      LG
      Marianne

      2015 B-K-B mit MS Vesterålen
      2016 B-K mit MS Lofoten
      2017 B-K-B mit MS Kong Harald
      2018 B-K-B mit MS Lofoten
      2019 Spitzbergen-Expedition mit MS Fram
    • Ich habe in meinem Seekajak schon ein paar Sturmfahrten auf dem offenen Meer erlebt, wo ich wohl mehr kopfmäßig damit beschäftigt war, mir Gedanken zu machen, wie und wann ich wieder unter Land komme. Von Seekrankheit wusste ich damals so gut wie nichts.

      Nun war ich aber gerade erst (Dezember 17) auf der MS Vesterålen und habe einen Tag mit 2 mächtigen Wellengängen erlebt und eben auch 95% der Leute an Bord und deren ihr Empfinden. Ich habe mich vorab auch hier eingelesen und mir das "dagegen atmen" gemerkt - für den Fall der Fälle. Außerdem wollte ich ja auch diesen Sturm "erleben" und genießen und habe mich dann währenddessen vorne am Bug oben in den Trollfjorden-Salong ans Fenster gesetzt und die Wellen beobachtet und gefilmt (Bericht folgt noch).

      Mein Fazit:
      Ich finde es sinnvoll, den Wellen zuzusehen, denn es gut, wenn man sieht, wo das Gefühl herkommt, bzw was es auslöst.
      Außerdem ist es immer gut, den Horizont oder das Land zu sehen, dass man einen "festen Punkt" hat, der sich eben nicht bewegt.
      Ich habe während des Zuschauens mal gedacht, ich setzte mich um, um eine andere Aussicht mal zu haben. Da habe ich gemerkt, dass mir etwas schwummrig wurde. Das lies beim erneuten Hinsetzen aber langsam wieder nach und ich beschloss also sitzen zu bleiben, da wo ich gerade war. Um das komische Gefühl wieder loszuwerden habe ich dagegen geschnauft und schon war es auch binnen weniger Minuten wieder weg.

      Somit glaube ich (zumindest für mich), dass man sich einfach keinen Stress machen sollte, das sogar genießen kann, wenn man ruhig bleibt und sich so gut wie gar nicht bewegt. Die Freundin, die mit mir mitfuhr machte auch den Fehler, dass sie sich umgedreht hat und anders hinsetzte. Dann hat es sie auch erwischt und sie sagte, das nächste mal bleibt sie einfach ruhig da, wo sie ist und alles bleibt gut.
      Auch auf andere Paxe habe ich nicht geachtet, denn sonst hätte es mich wohl auch erwischt oder die kleine Panik hätte sich übertragen, keine Ahnung. Allerdings habe ich bei denen bemerkt, dass es ihnen erst schlecht ging, als sie sich bewegten, rumlaufen wollten oder zu viel gelacht haben - Sekunden und die Tüte musste beglückt werden. Sie wurden jedoch dann recht schnell von Crewmitgliedern abgeholt und in die Cafeteria mittschiffs gebracht und ich saß dort dann die meiste Zeit alleine. Ich war entsetzt, wie es dort zuging, als ich wieder dorthin kam später.

      Beim zweiten Sturmabschnitt sind wir abends einfach ins Bett, da auf dem Schiff eh nichts los war und wir sind beide sehr schnell darüber eingeschlafen, als wir gedanklich den Wellenrythmus verfolgt haben...
      Bilder
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      • Sturm 3.jpg

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