"Volkmar, hast du die Elche geschrumpft ...!", oder Unterwegs in den Norden - MS Polarlys 19.09.-03.10.2017

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    • "Volkmar, hast du die Elche geschrumpft ...!", oder Unterwegs in den Norden - MS Polarlys 19.09.-03.10.2017

      Bevor ich nun mit unserem Reisebericht beginne, möchte ich mich erst einmal bei Arctica bedanken. Sie hat kurzerhand einen Titel geschaffen, der uns sehr gut gefiel und der bis zum Ende unserer Reise (und eine kurze Zeit danach) an Bedeutung gewinnen sollte …

      Einleitung oder wilde Gedanken führen zur nächsten Hurtigruten-Tour

      Nach dem wir die zweite Hurtigruten-Tour hinter uns hatten, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann die dritte Tour folgen sollte. Aus verschiedenen Gründen schien dies, nach den Reisen in den Jahren 2013 und 2015, nun das Jahr 2017 zu werden.

      Es wurde eine Machbarkeitsstudie von uns erstellt, deren Ergebnis mit einem klaren „ja“ abgeschlossen wurde. Bei dieser Studie wurden unpassende Statistiken gefälscht, negative Äußerungen wurden nicht zur Entscheidungsfindung genutzt und so weiter. Wir wollten das positive Ergebnis, und so nutzten wir alle Erfahrungen aus der realen Welt der Statistik-Erstellung.

      Das waren die ersten Gedanken zur Planung der Reise. Nun muss ich noch mal etwas ausholen und in das Jahr 2013 zurückgehen. Auf unserer ersten Tour im Jahr 2013 lernten wir ein Ehepaar von der Insel Norderney kennen, mit denen wir uns sehr gut verstanden. Wir haben nach unserer gemeinsamen Reise in den letzten Jahren auf Grund der schönen Insel, dem guten Klima und auch der entstandenen Freundschaft öfter einen Kurzurlaub erlebt. Während unseres letzten Urlaubs sprachen wir unser Hurtigruten-Vorhaben an und fragten, ob von ihrer Seite ein Interesse an einer gemeinsamen Reise bestehen würde. Nach dem ein grundsätzliches Interesse bestand, kam die Frage der Reisezeit auf. Auch hier dauerte es nicht lange und der September war als optimaler Zeitraum erkoren. In der Folge wurde das Schiff und dann der genaue Termin gefunden und gebucht. Es war zu diesem Zeitpunkt noch über ein Jahr bis zur tatsächlichen Fahrt hin, aber das war nicht schlimm, das kannten wir ja schon von den vorhergehenden Reisen. Auch wenn bis jetzt nur die Hurtigruten-Tour ohne An- und Abreise gebucht war, so gab es ab sofort ein Ziel, auf das man sich freuen konnte.

      Die Reise war gebucht und so konnten wir uns Gedanken über das Drumherum machen. Die erweiterte Planung sah dann so aus, dass wir die Anreise einen Tag vor der eigentlichen Abfahrt der MS Polarlys durchführen und im Anschluss der Tour noch einen ganzen Tag in Bergen verbringen wollten. Die Anreise nach Bergen geschah damit am 19. September und die Rückreise am 03. Oktober. Entsprechend dieser Vorgaben wurden die Hotelzimmer und die Flüge so früh wie möglich gebucht.

      Der Weg der Anreise wurde für uns mit KLM von Hamburg via Amsterdam nach Bergen gewählt. Für unsere Bekannten aus Norderney stellte die Frage, welcher Weg für sie der Beste wäre. Sie wählten die Anreise mit dem Pkw und einer Übernachtung in Amsterdam. Am nächsten Morgen sollten wir dann aus Hamburg kommen und anschließend gemeinsam weiter nach Bergen fliegen. Vorab gesagt, es klappte wie besprochen.

      Einen kleinen Haken oder Fragezeichen hatte die Planung der Anreise aber dann doch. Irgendwie lief es mit den Hotelzimmern etwas komisch. Auf der Anreise sollte ein Doppelzimmer im Thon Orion Hotel Bergen Bryggen fast doppelt so viel kosten wie auf dem Rückweg. Hmm, ein Fragezeichen tauchte auf. Aber egal, wir hatten ein Zimmer und das war die Hauptsache. Die Bekannten hatten leider kein Zimmer mehr in diesem Hotel bekommen, fanden aber ganz in der Nähe im „Det Hanseatiske Hotel“ ein sehr schönes Zimmer.

      Einige Wochen später fand ich dann auch die Erklärung, warum es zu unserer Zeit quasi kein Hotelzimmer mehr gab und wir mehr als zufrieden sein sollten. Genau in der Woche unserer Abfahrt fand in Bergen die Weltmeisterschaft der Straßenradfahrer statt. Je näher der Termin dann kam, desto mehr Informationen erhielten wir im Internet über das, auf das wir uns da eingelassen haben. Es kristallisierte sich nämlich heraus, dass die weitgehende Sperrung der Innenstadt eine normale Anreise per Flybussen oder Taxi zu unseren Hotels nicht möglich machte. In diesem Zusammenhang möchte ich positiv darauf hinweisen, dass wir vom Thon Hotel einige Tage vor unserer Anreise per Mail auf die veränderte Lage hingewiesen wurden. Grundsätzlich war es aber auch gut, schon einmal in Bergen gewesen zu sein und die Entfernungen einschätzen zu können.

      So, ich glaube nun alle Aspekte unserer Reiseplanung angesprochen zu haben und werde demnächst mit dem Bericht über unsere Reise beginnen.
      Gruß Volkmar

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    • Freut mich dass ich dass ich helfen konnte :hut:

      Noch ein kleiner Hinweis - bitte sei so nett und ändere den Titel dahingehend dass du nicht das Datum der Hurtigreise schreibst sondern der gesamten Reise - danach gehen wir bei der Bilderanzahl und so würdest du dich doch glatt selbst um 40 Bilder beschränken... ;)
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
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    • @Flemming T.
      Nun bin ich gespannt wie ein Flitzebogen auf deinen Reisebericht. Fast genau ein Jahr später fahren wir nämlich auch, ebenfalls mit der Polarlys :ilhr:

      Und deine Einleitung brachte mich zum Schmunzeln. :girl-dance:
      Erstens gilt ja auch bei dir: Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast
      und zweitens:
      wenn es um eine HR Tour geht: Vernunft ausschalten, dann klappt es.

      LG Trollebo
      Liebe Grüße von Trollebo

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    • Anreise (19.09.2017)

      Der Tag begann für uns sehr früh. Aufstehen war für drei Uhr angesagt und fast eine Stunde später wurden wir schon von zu Hause abgeholt. Der Flug von Hamburg nach Amsterdam sollte um 06:10Uhr starten und da in Hamburg immer mal wieder Probleme mit der Abfertigung auftreten, war ein rechtzeitiges Eintreffen sinnvoll. Es lief aber alles prima, auch die Koffer waren innerhalb der Gewichtsvorgaben, und so saßen wir schon kurz vor fünf Uhr am Gate. Die Zeit bis zum Abflug vertrieben wir uns mit lesen und surfen im Internet . Da der Flieger ein Nightstopper war, konnte ich schon am Vorabend alle Daten über das Flugzeug abchecken, ich bin eben ein Flugzeug-Verrückter und mich interessiert nahezu alles.

      Das Boarding verlief sehr pünktlich, der Start verzögerte sich allerdings auf Grund der Sperrung einer Startbahn (Reparaturarbeiten) um zwanzig Minuten. Dies wirkte sich aber nicht auf die Ankunft in Amsterdam aus, da wir dort direkt landen durften. In Amsterdam trafen wir dann auf unsere Bekannten. Da sie schon am Vortage nach Amsterdam angereist waren und damit etwas mehr Zeit hatten, gingen wir davon aus, dass sie im Gegensatz zu uns gut gefrühstückt hätten. Sie mussten aber auch früh ausstehen und hatten, wie wir auch noch nichts gegessen. In Amsterdam hatten wir aber auch nicht die Zeit etwas für unsere Mägen zu tun, denn es ging um kurz vor halb neun weiter. Auch hier verlief das Boarding zügig und nach einer kurzen Busfahrt gelangten wir an den Flieger nach Bergen .

      Im Flugzeug hatten wir gute Sitzplätze und konnten beim Verladen sehen, dass unsere Koffer noch bei uns waren. Da es mittlerweile eine Angewohnheit geworden ist, möglichst viel Gepäck mit ins Flugzeug zu nehmen, statt es aufzugeben, fand noch eine größere Gepäck-von-vorn-nach-hinten-und-zurück-Tauschaktion in der Kabine statt. Dann wurde es mit einem Mal ruhig im Flugzeug und es passierte nicht mehr viel. Eigentlich hatte ich schon das „Boarding complete“ zum Kapitän gehört, aber es ging nicht weiter. Nach einer kurzen Zeit zog der Kapitän seine Jacke an, kam in die Kabine und schnappte sich die Stewardess, ääh nee, das Mikrofon. Er erklärte uns, dass zur Zeit wegen des starken Nebels keine Landungen und Starts durchgeführt werden können. Es würde nach den Erfahrungen noch etwa 45 Minuten dauern und dann wären wir an der achten Position der startenden Flugzeuge. Der Kapitän erzählte noch ein wenig aus der Fliegerei und forderte uns auf, bei Bedarf doch Fragen zu stellen. Da noch Zeit war ging er durch das gesamte Flugzeug und sprach mit verschiedenen Fluggästen. So etwas habe ich noch nie erlebt, aber es war dadurch eine unheimlich entspannte Atmosphäre und niemand machte Stress - … was auch eh keinen Erfolg gehabt hätte. Er konnte seine Jacke dann auch relativ schnell wieder ablegen und es ging los. Die Ankunft in Bergen fand mit zwanzig Minuten Verspätung statt, was aber niemanden störte.

      In Bergen angekommen entschlossen wir uns die neue Tram für die Fahrt in die Stadt zu nutzen. Auf Grund der Straßenrad-Weltmeisterschaften war sowieso am Bahnhof für alle Verkehrsmittel Schluss. Für vier Personen kostete das Gruppen-Ticket knapp 150 Kronen, was ich bei fünfzig Minuten Fahrzeit als günstig ansehe. Die Strecke ist interessant und man sieht doch wesentlich mehr als sonst und vor allem auch mal etwas anderes. In der Stadt angekommen startete das schwierigste Vorhaben, wir mussten irgendwie zu unseren Hotels kommen. Einmal zum „Det Hanseatiske Hotel“ und wir zum „Thon Orion Bryggen Hotel“. Zum Glück kannten wir von unserem letzten Besuch in Bergen die Entfernungen und so gingen wir die Sache möglichst gemütlich an. Das war bei dem Wetter auch nicht schwer. Es war bewölkt, aber trocken. Bis auf den Fußweg störte die Weltmeisterschaft unseren Weg nur wenig. Es fiel uns wieder positiv auf, wie gelassen solche Veranstaltungen in Norwegen ausgetragen werden. Überall ein lächeln und es wird/wurde bei Problemen geholfen und freundlich auf Sachen hingewiesen. Wir erreichten die Hotels und verabredeten uns für den Nachmittag.

      Den Flyer mit dem Hinweis keine Fahrräder mit auf das Zimmer zu nehmen fanden wir im Hotel vor.

      Am Nachmittag trödelten wir durch Bryggen , guckten ein wenig beim Einzelzeitfahren zu. Nach dem Rennen fuhren die Begleitfahrzeuge in einem Korso zum Ziel und ein Chor folgte per Rad unter Darbietung einiger Lieder. Dann bewegten wir uns Richtung Hurtigruten-Terminalen, um der Finnmarken einen Besuch abzustatten. Wir kamen ungefähr Zeitgleich an. Ein Zugang auf das Schiff war erst ab 16Uhr möglich und so vertrieben wir uns noch etwas die Zeit. Wir konnten sogar an diesem Tag die Nordkapp noch sehen, auch wenn es nur auf einem Bus war. Als es dann so weit war enterten wir die Finnmarken. Unsere Bekannten hatten auf unserer ersten gemeinsamen Reise keine anderen Schiffe besucht und deshalb war es für sie etwas Neues. Wir gingen durch die verschiedenen Decks und begutachteten die Ausstattung. Uns persönlich ist/war die Finnmarken zu groß, aber das sieht jeder anders. Was uns aber aufgefallen ist und dies hauptsächlich im Panoramasalon war, dass die Polster an den Kanten und teilweise auch auf den Flächen sehr abgenutzt und teilweise kaputt waren. Da waren wir doch etwas erschrocken und enttäuscht, da wir das nicht erwartet hatten. Ansonsten ist die MS Finnmarken ein schönes Schiff, natürlich eine Nummer größer als die MS Polarlys – eben „the longest und the biggest“, wie sie uns bei der Begegnung vor dem Hafen von Berlevag noch weismachen wollte.

      Nach der Besichtigung beschlossen wir den ersten Tag doch recht müde mit einem Abendessen bei Egon - …fast hätte ich gesagt „wo sonst ?“.
      Bilder
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      Gruß Volkmar

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    • @Flemming T.
      O, es geht los ! Toll ! Bin dabei !
      Nur nicht so gern im Flieger, schaue mir aber gern die Bilder an.
      Aber jetzt muß ich doch mal fragen: Wer oder was ist " Egon"? :search: Habe von dem Restaurant hier im Forum schon so oft gelesen.
      Freue mich auf die Fortsetzung ! :ilhr:
      :girl-dance: Trollebo
      Liebe Grüße von Trollebo

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    • @Trollebo

      Was ist Egon ? Egon ist ein gutes Restaurant, in dem man unserer Meinung nach für norwegische Verhältnisse günstig und gut essen kann. Die Speisen umfassen hauptsächlich Hamburger, Pizzen und Steaks, wobei man die Hamburger nicht mit den "normalen" Anbietern vergleichen kann. Es ist schon eine Ecke besser.
      Die Speisekarten gibt es dort in vielen Sprachen, so dass in diesem Moment keine großen Überraschungen drohen. Man sucht sich bei Egon einen Platz, sucht sich das Essen aus und bestellt/Bezahlt es unter Nennung der Tischnummer am Tresen. Dadurch muss man nicht lange warten. Das Essen wird dann aber am Tisch serviert. Der Egon am Fischmarkt hat dann auch durch das Gebäude eine besondere Atmosphäre.

      Ich weis nicht, ob es das "Schweinske" in ganz Deutschland gibt, aber in Hamburg würde ich es ungefähr damit vergleichen.

      Egon gibt es in Norwegen über 100mal und hat auch eine Homepage.

      Gruß Volkmar

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    • Man darf aber auch die Nachtischkarte nicht aus den Augen lassen - unsere Tochter würde für den Oreokuchen sonst was anstellen, wärend bei mir der warme Apfelkuchen mit Vanille- oder Karameleis ein Muss ist... :girl-dance:
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
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    • Hallo Volkmar,

      irgendwie haben viele deiner Bilder scheinbar einen extremen Blaustich. Hast du da evtl. die falsche Farbtemp. an der Kamera eingestellt?
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass die alle morgens um vier Uhr gemacht wurden. Versuch doch mal die mit dem Weißabgleich zu korrigieren, sollte normalerweise kein Problem sein. ;)

      Ich habe es mal testweise mit einem deiner Bilder versucht, ohne dann großartig weiter zu bearbeiten:

      Gruß Jobo,

      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.
      - Alexander von Humboldt -

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    • :sdanke: @Flemming T. @Arctica

      für eure Egon-Tipps und -erklärungen. Egon müssen wir bei der nächsten Tour auf jedenfall ausprobieren- wir sind dann ja in Bergen , Trondheim und Oslo und ich bin auch so ein Nachtisch -Fan :girl_sigh: .
      LG Trollebo

      Im November sind wir für zwei Tage in Hamburg ( Busreise, Konzert in Elbphilharmonie ), vielleicht können wir uns das Schweinske mal ansehen. Kann ja im web nachforschen.
      Mein GöGa und ich waren übrigens im Mai dieses Jahr 4 Tage auf eigene Faust in Hamburg- war ein Traum. Machen wir bald mal wieder.

      Liebe Grüße von Trollebo

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    • @Jobo

      Ja, Du hast absolut Recht. Die Kamera war zur Überprüfung und dort wurde der Weissabgleich verändert. Ich hatte sie zwar zu Hause ausprobiert, aber da fiel es nicht auf. Die Farbtemperatur wurde dann tatsächlich am zweiten oder dritten Tag geändert und es wurde besser. Ich werde es jetzt auch noch einmal probieren, die Bilder vor dem Einstellen in den Bericht zu verändern. Nur muss ich mich erst einmal schlau machen.
      Gruß Volkmar

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    • Egon ist eine Institution in Norwegen. Wir gehen immer zu Egon, wenn wir in Bergen übernachten. Da gibt es das Pizza-Buffet für einen normalen Preis und man kann sich nach Belieben sattessen. Auch wenn die Pizzas eher im "american Stil" sind schmecken sie doch gut und man kann von verschiedenen Sorten jeweils ein Stück essen. :thumbup:
      Gruß Jobo,

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    • Flemming T. schrieb:

      Die Kamera war zur Überprüfung und dort wurde der Weissabgleich verändert.

      Ein Grund mehr ein Laptop dabei zu haben uns ich Bilder abends mal anzusehen, ist ja dann doch ärgerlich wenn man nach dem Urlaub feststellt dass etwas nicht stimmt.
      Gruss - Arctica

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    • Flemming T. schrieb:

      Nur muss ich mich erst einmal schlau machen.


      Ein Tipp: Ich benutze ja RawTherapee um meine Raw-Bilder in jpg umzuwandeln. Das ist ein prima kostenfreier RAW-Konverter mit vielen Bildbearbeitungsfunktionen. U.a. hat er auch einen Weißabgleich. Eine einfache Pipette als cursor, die man einfach auf eine normalerweise weiße oder besser noch graue Fläche positioniert wird und anklickt wird. Danach wird das Bild meist in den richtigen oder annähernd richtigen Farbbereich gebracht und man braucht es nur noch abzuspeichern. Funktioniert auch bei jpg-Bildern. ;)
      Gruß Jobo,

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    • So, nach dem es seit Sonntag etwas ruhig um meinen/unseren Reisebericht geworden war, kann ich euch versichern, dass es weiter geht. Ich hatte nur ziemliche Probleme mit den Bildern, die einen starken Blaustich hatten und so nicht meinen Vorstellungen, sowie den Erwartungen im Forum entsprachen. Dieses Problem wurde mit der tatkräftigen Hilfe von Nordlicht und Jobo gelöst. Die noch befallenden Bilder werden jetzt vor dem Einstellen in den Bericht von mir bearbeitet und dann geht es weiter.
      Gruß Volkmar

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    • Tag 1 (20.09.2017)

      Wir haben gut geschlafen und das Hotel hat uns am Morgen mit einem sehr guten Frühstück beschert, das wir ausgiebig genossen haben. Heute ist der Tag der Abfahrt und da lassen wir es immer etwas ruhiger angehen. Nach dem Frühstück haben wir vor dem Hotel den Start des Jedermann-Rennens beobachtet. Es war kein direktes Rennen, sondern mehr eine Ausfahrt. Zuerst hatte ich die Hoffnung, dass die Massen direkt bei uns vorbeifahren, aber sie haben es dann doch vorgezogen nach der Startlinie gleich abzubiegen. Nun gut. Wir bewegten uns Richtung Fischmarkt und wurden vom deutschen Team überrascht, dass vermutlich gerade eine Aufwärmrunde fuhr. Das Wetter war heute nicht so ganz sicher. Wie auf dem Bild zu erkennen sah es zeitweise richtig schlimm aus, es entlud sich aber woanders und so kamen wir mit kurzzeitigem Nieseln davon.



      Auf Grund der Weltmeisterschaften mussten wir uns auch einen guten Weg zum Hurtigruten Terminalen überlegen. Wir haben da einen Tipp von Norwegenfan.123 genutzt und sind vom Thon Hotel in Bryggen mit dem Beffen Richtung Nordness übergesetzt. Das war mal etwas anderes und machte Spaß. Anschließend wieder ein Stück Richtung Innenstadt gegangen, damit wir nicht über den höchsten Berg müssen und dann zum Terminalen. Das Wetter hat uns während dieser Zeit auch nicht geärgert.



      Beim gestrigen Besuch der Finnmarken sagte man uns schon, dass das Terminal während der Tage der Weltmeisterschaft immer sehr schnell überfüllt ist. Das kommt daher, weil man sich in der Stadt nicht so frei bewegen kann und die Reisenden dann lieber gleich ins Terminal gehen. Aber wir waren früh und hatten bereits kurz nach drei eingecheckt. Galt es noch die Sicherheitsbelehrung zu bekommen und dann durften wir endlich auf die Polarlys.



      Ich hätte es beinahe vergessen, aber auf den Bildern ist es zu sehen. Natürlich haben wir die Ankunft der MS Polarlys beobachtet und fotografiert. Aber jetzt sind wir schon auf dem Schiff und nicht nur ich wollen sehen was sich bei der Modernisierung alles verändert hat. Vorher aber trotzdem eine Runde auf dem Umlaufdeck. Dort fiel schon mal angenehm auf, dass man die grünen Matten gegen graue ausgetauscht hat. Es sieht irgendwie freundlicher aus. Beim Umlauf sah ich dann natürlich auch die vielen Tesla´s auf dem Kai stehen und musste sie aufnehmen. Ich persönlich finde zwar diese Art der Motorisierung nicht besonders zukunftsfähig, aber es ist toll, dass ein solcher Hersteller den Konzernen mal zeigt, wie es gehen kann. Ein Blick auf den Floyen darf natürlich auch nicht fehlen, gerade weil die Sportler sich an diesem Tag zum Gipfel empor kämpften.

      Wir hatten nun genug Zeit das Schiff innen zu erkunden. Auf diese Punkte gehe ich aber später noch ein. Bis zur Abfahrt verging die Zeit dann auch recht schnell, immerhin gab es ein erstes Buffet am Bord.



      Zur Abfahrt regnete es dann sogar ein wenig, was uns aber im Moment nicht störte. Auf den ersten Metern konnten wir, völlig überraschend, noch die MS Fram liegen sehen. Sie war uns tagsüber gar nicht aufgefallen. Der Blick nach vorn zeigte uns dann auch, dass wir dem besseren Wetter entgegen fahren würden. An diesem Abend haben wir nur noch die Vorstellung der Mannschaft verfolgt und sind danach müde in die Kojen gefallen.


      Gruß Volkmar

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    • @Flemming T.
      Super,daß es jetzt losgeht.
      Leider kann ich nur noch heute lesen, bin ab morgen auf einer kleinen Reise. Hoffe aber zwischendurch doch mal WLAN zu haben, sonst geht es halt Montag erst weiter.
      Liebe Grüße
      Trollebo
      Liebe Grüße von Trollebo

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    • Tag 2 (21.09.2017)

      Ab heute kann ich versprechen, dass der Blaustich der Bilder kein Problem mehr sein sollte. Ich hatte zwar zu diesem Zeitpunkt der Reise den Fehler noch nicht gefunden, konnte ihn aber jetzt umgehen.

      Der Morgen erwachte also dieses Mal nicht mehr in blau, sondern in wirklich schönen Farbtönen. Es war der erste Morgen auf See, dass bedeutete, wir würden früh um sieben Uhr Torvik erreichen. Da musste ich draußen sein, denn dieser Ort war für mich schon auf den letzten Reisen immer der Ort, der mir sagte, dass ich in Norwegen angekommen bin. Die Nacht verlief übrigens ruhig und wir hatten gut in den neuen Betten geschlafen. Da mein Schlafplatz am Fenster war hatte ich zwar den Vorteil beim Aufstehen schon mal einen Blick nach draußen zu werfen, aber auch immer den sehr schlanken Durchgang zum Bad vor mir.

      Torvik zeigte sich im Licht einer wunderschön aufgehenden Sonne. Ich hatte das Gefühl, den Ort bis jetzt immer nur bei schmuddeligem Wetter gesehen zu haben. Heute sah er jedenfalls viel schöner aus und die vielen schönen Häuser zogen die Blicke an. Es war wie immer nur ein kurzer Halt und so ging es schnell weiter in Richtung Alesund , einer meiner Lieblingsorte auf der Route.



      Am Abend sollte uns Alesund mit Regen empfangen, am Morgen war es aber auch hier sonnig mit leichter Bewölkung. Während unserer letzten Tour vor zwei Jahren war die neue Skyline von Alesund noch im Bau und die MS Nordlys legte auf der Südseite der Stadt an. Die neuen Gebäude erlaben interessante Ansichten. Interessant für Hurtigruten-Mitarbeiter war vermutlich auch der Continental Mark IV. Sie liessen sich die Möglichkeit zur genauen „Inspektion“ nicht entgehen.



      Weiter ging es dann aber zum Hjörundfjord. Auf diesem Teil des Weges wurde das Wetter zeitweise etwas schlechter. Es regnete zwar nur ganz selten, aber die Wolken hingen recht tief. Hier habe ich dann die Zeit zur Erkundung des Schiffes genutzt und im Anschluss etwas im Internet gesurft. In Urke war es für uns klar, dass wir an Land gehen wollten. Zuerst wurden allerdings die Reisenden übergesetzt, die eine der angebotenen Touren gebucht hatten. Im Anschluss kamen wir dann ans Festland. Nach dem wir beim letzten Besuch die rechte Seite des Ortes erkundeten, gingen wir nun links Richtung Kaufmannsladen.



      Von Urke aus konnten wir beobachten, wie die Backbord-Rettungsboote der Polarlys zu Wasser gelassen wurde. Teile der Mannschaft kurvten anschließend mit den Booten durch den Norangsfjord. Wir wollten vor den Ausflugsgästen wieder auf dem Schiff sein und so trieb es uns wieder zum Tenderboot. Inzwischen wurden die Rettungsboote auch wieder an Bord gehievt und in ihre Positionen gebracht. Als die Ausflügler bis auf die Gruppe, die bis Molde mit dem Bus fahren sollte, wieder an Bord waren, setzten wir uns über Alesund nach Molde in Bewegung.



      Das Wetter war immer noch nicht viel besser geworden und deshalb gibt es von diesem Stück kaum Bilder. Wie schon am Morgen erwähnt, regnete es in Alesund . Wir verließen die Polarlys deshalb auch nur ein paar Minuten.



      Bei der Ankunft in Molde erwartete uns bereits die Gruppe, die den Ausflug vom Hjörundfjord über den Trollstigen nach Molde gemacht haben.
      Gruß Volkmar

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