Norwegische Küste und Spitzbergen (18.-28.03.17)

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      Norwegische Küste und Spitzbergen

      Vorgeschichte:
      Mit 8 Jahren (das war 1985…) habe ich im Fernsehen um Weihnachten rum etwas über die Eisberge und den hohen Norden gesehen. Anhand der Bilder, die ich noch im Kopf habe muss es wohl Norwegen oder Island gewesen sein. Irgendwann vor Jahren bin ich auf Hurtigruten gestoßen und habe mir gedacht JA, DAS ist es!!

      Dann war es soweit.
      Am 18.03.17 stand ich nun in München am Flughafen mit zwei weiteren Mädels, die sich spontan angeschlossen haben und wir flogen sehr früh über Oslo nach Bergen , wo am gleichen Tag die Vesteralen ablegte. Am Flughafen war ich schon fast durchgeschwitzt, da ich noch nicht oft geflogen bin und es kaum glauben konnte, ein paar Stunden später so weit weg auf See zu sein. Am Rande bemerkt: ich bin Seekajakfahrer.

      Im Flugzeug bestellten wir einen Kaffee und einen Tomatensaft auf englisch bei norwegischer Besatzung. Wir bekamen daraufhin einen Apfelsaft. Nach nochmaliger Nachfrage servierte man uns ein Wasser. Das mit dem Kaffee und dem Tomatensaft klappte jedoch noch und wir fragten uns lachenderweise, wie es wohl werden wird…. :whistling:


      Am nächsten Morgen waren wir sehr früh auf den Beinen, da wir es nicht erwarten konnten, rauszugehen um die Landschaft zu sehen und zu riechen. Die Luft leicht windig und so ungewohnt klar und rein. Der Himmel war bedeckt, aber ich bin eh ein Winterkind und kein Sonnenfan. Alles um uns herum hat uns sofort derart in den Bann gezogen, dass wir zum ersten Frühstück uns bereits zwingen mussten doch irgendwann mal das Restaurant anzusteuern und nach innen zu gehen.

      An diesem Tag gingen wir in Alesund von Bord, wo wir unseren ersten Troll begegneten. Außerdem sagten wir abends in Molde Hallo zum Rosenmädchen vor dem Radhus. Mit einem wunderschönen Blau verabschiedete sich der erste Tag auf See....

      Tag 3 der Reise
      Nach dem Frühstück machten wir uns auf zu einem Stadtbummel durch Trondheim - Hafen, Nidarosdom und die schönen Häuser mussten bewundert und fotografiert werden.
      Das Wetter war mal wolkig, mal sonnig und auch mal in tiefschwarze Stimmung wechselnd, aber trocken. Am Nachmittag gab es auf dem Außendeck frische Muscheln und man musste auch den heimischen Aquavit probieren :thumbup:
      Bilder
      • 17.03.19 19 x Maloy-Torvik J (Copy).JPG

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      • 17.03.19 32 09.45 Maloy-Torvik K (Copy).JPG

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      • 17.03.19 132 18.00 Molde K (Copy).JPG

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      • 17.03.19 150 19.31 Molde-Kristiansund (Copy).JPG

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      • 17.03.20 82 11.13 Trondheim K (Copy).JPG

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      • 17.03.20 101 14.16 Trondheim-Rorvik J (Copy).JPG

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      • 17.03.20 121b 15.36 Muscheln Aquavit J (Copy).JPG

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    • Tag 4, 21.03.17
      Die Nächte wurden zunehmend kürzer, da man doch das Gefühl bekam draußen etwas zu verpassen. Zudem wurde früh morgens der Polarkreis überquert und nachdem König Neptun seine Eiswürfel unter dem Shirts verteilt hatte, war die Stimmung sehr gelassen und auch die letzten Mitreisenden hellwach.
      Die Überfahrt zu den Lofoten war lustig schaukelig und das Klima wurde zunehmend rauer.
      An der Mündung zum Trollfjord verteilte der Chefkoch heiße Fischfrikadelle und das Trollfjordgetränk. Die Beleuchtung des Trollfjordes fand ich etwas unzureichend und zähle es nicht unbedingt zu einem tollen Erlebnis, werde es aber sicher noch weitere Male besser sehen….

      Tag 5, 22.03.17
      Wir nehmen Kurs auf Tromsö , heißt für uns, wir müssen dieses wunderbare Schiff verlassen. Eigentlich dachten wir „5 Tage auf dem Schiff – das reicht schon….was wollen wir da so lange machen“ ?( Ha! Von wegen! Wir wollten auf einmal gar nicht mehr unser Ziel Spitzbergen anpeilen, wir wollten auf dem Schiff bleiben! Für uns war jedenfalls klar, wir kommen wieder! Mit diesem Gedanken und einem wunderbaren klaren, sonnigen Tag mit den gigantischen weißen Bergen in dieser arktischen Stille packten wir wehmütig unsere Sachen.

      ....schreibt mal was, ich weiß sonst nicht, wie ich eine neue Seite mit weiteren Bildern einstellen soll :thumbsup:

      Bilder
      • 17.03.22 62 13.30 Finnsnes-Tromso K (Copy).JPG

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      • 17.03.22 71 13.40 Finnsnes-Tromso K (Copy).JPG

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      • 17.03.21 47 10.05 Ornes-Bodo K (Copy).JPG

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      • 17.03.22 58 13.24 Finnsnes-Tromso K (Copy).JPG

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    • (Tag 5 Fortsetzung)
      Der letzte Schritt vom Schiff tat weh. Richtig weh. Aber es gab kein Zurück. Nach 3 Minuten Fußweg checkten wir im Hotel ein, wo wir die Nacht verbracht haben. Anschließend bummelten wir etwas durch die Stadt und beschlossen, wieder zum Hafen zurück zu kehren um unser Schiff zu verabschieden.
      Ich habe mich vor der Reise und auch schon die Jahre vorher über alles Mögliche informiert über Norwegen und Spitzbergen, aber wohl trotzdem nicht ausführlich genug. Denn wir hatten die Idee, je eine Dose einheimisches Bier zu genießen wenn unser Schiffchen ohne uns ablegen wird. Tja. Nun saßen wir da. Am Hafen. Mit einem Bier. Wir wunderten uns, dass uns die Menschen, die an uns vorbeiliefen so seltsam ansahen. Auch drei junge Norweger liefen lachend an uns vorüber, bis einer umdrehte und uns auf englisch grinsend sagte, dass wir das gar nicht dürfen. =O Wir waren über uns selbst entsetzt! 3 Mädels aus Bayern – an etwas haben wir nicht gedacht! Dann sagte er, ist ok, aber 1 Meter hinter uns steht ein Polizeiwagen!! Glaube, so schnell hat von uns noch keiner ein Bier leer getrunken! :D

      Tag 6, 23.03.17
      Am nächsten Tag liefen wir 3 Minuten zum Bus, welcher uns zum Flughafen brachte. Longyearbyen war das Ziel. -10° verriet uns die dortige Temperatur auf unseren Handys. Wir flogen im Schneeregen von Tromsö ab und landeten spektakulär (ich dachte schon, die Bremse vom Flieger fängt gleich an zu glühen und war froh, einen Gurt um den Bauch zu haben) irgendwo im Nirgendwo.
      Wir fuhren mit Bus zum Spitsbergen-Hotell und gönnten uns dort den teuersten Burger, den wir je gegessen haben und dazu probierten wir auch dort ein einheimisches Weissbier. (Nicht, dass jetzt der Eindruck entsteht, wir tranken nur Bier – nein, es waren insgesamt drei, man muss ja mal regionale Getränke probieren. :thumbsup: ) Die Zimmer waren toll, sogar mit Badewanne und Kaffeemaschine, die wir allerdings nicht nutzten.
      Wir machten uns anschließend gesättigt auf um das Städtchen zu erkunden. Etwas mulmig war uns, denn man spürt, das Thema Eisbären ist allgegenwärtig.
      Das letzte Foto (17.03.24 140...) ist anschließend in dieser Nacht entstanden und wie man im Dateinamen sehen kann, nachts um 03:03 Uhr.

      Tag 7, 24.03.17
      Nun ging es gut gefrühstückt (jedoch vom Schiffs-Buffett noch etwas verwöhnt) zum ersten gebuchten Ausflug: eine Gletscherhöhle! Eine Schneekatze holte uns früh um 9:00 vor dem Hotel ab, mit der wir gemächlich den Longyearbreen (Gletscher) hinauf fuhren. Wir durften vorne im Fahrzeug mitfahren, denn unsere Begleiterin stammte ursprünglich aus Polen, sowie auch meine Mitreisende Freundin. Die Unterhaltung war wohl sehr spaßig, jedoch konnte ich dem leider nicht folgen.
      Die Höhle war toll! Dazu muss ich sagen, dass wir, vor allem meine Freundin, Höhlengänger sind (ich bin ehr passiv aktiv, da es mir schon irgendwann zu eng wird und ich auch keinerlei Seilerfahrung habe). Wer mehr über diese Höhle lesen und Fotos sehen will, kann Ende diesen Monats hoffe ich, auf der Homepage von „tagfern“ der Höhlenforschung Südbayern e.V. mehr darüber erfahren. Anschließend gab es heißen Tee, der mit Blaubeersirup vor Ort zubereitet wurde und Kekse dazu.

      ...schreibt mal wieder was - habe immer noch nicht rausgefunden, wie ich den nächsten Tag(e) mit den nächsten 20 Fotos einstellen kann :whistling:
      Bilder
      • 17.03.22 88 16.29 Tromso K (Copy).JPG

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      • 17.03.22 98 18.13 Tromso J (Copy).JPG

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      • 17.03.23 60 15.39 Spitsbergen Hotel J (Copy).JPG

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      • 17.03.23 74 16.15 Bar Spitsbergen Hotel J (Copy).JPG

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      • 17.03.24 140 03.03 Longyearbyen nachts K (Copy).JPG

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      • 17.03.24 116 10.09 IceCave J (Copy).JPG

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    • Tag 8, 25.03.17
      Der nächste Ausflug stand auf dem Programm: eine Hundeschlittenfahrt! Da wir alle drei Hundebesitzer sind, für uns natürlich mal ein ganz anderes Erlebnis mit den Vierbeinern. Wir bekamen einen dicken Overall, mächtige Stiefel, Handschuhe und Schneebrillen gestellt und fühlten uns wie Eisbären im Winterpelz. Und wir hatten tolles Wetter an diesem Vormittag. Danach gab es in der Hütte heiße Getränke und eine Welpenstreichelstunde bevor es wieder zurück ins Hotel ging. Dort blieben wir natürlich nicht, denn uns zog es wieder nach draußen und suchten uns ein nettes, kleines Cafe. Außerdem besuchten wir das Museum neben der Uni, was sehr sehenswert ist! Man kann die dort wildlebenden Tiere sehen, mehr über den Kohlebergbau erfahren, sowie auch über den Walfang und die ersten Pioniere, die in dieser Gegend gestrandet sind (wobei ich glaube schon alle historischen Bücher über die Arktis gelesen zu haben). Ganz toll!
      Während wir uns dort vergnügten begann ein Schneesturm. Die Temperaturen sanken. Der kalte Wind spickte uns wie Eisnadeln auf die Nase – was anderes sah man von unseren Gesichtern wohl auch nicht mehr.

      Tag 9, 26.03.17
      Da wir eine zusätzliche Nacht auf Spitzbergen verbrachten (am Tag 8 ging kein Flug nach Oslo), wechselten wir das Hotel. Nicht nur, weil dies zwei Drittel weniger kostete, sondern auch, weil wir damit noch etwas anderes erleben. Also zogen wir nach dem Frühstück in das Coal Miners um. Da dies einen Kilometer von der Stadt entfernt war und…achja, die Eisbären….wir wollten mit unseren Koffern bzw. Tramperrucksäcken und dazu unbewaffnet dann nicht laufen. Also nahmen wir ein Taxi. Uns zog es anschließend natürlich wieder raus und liefen diese Strecke hinter bewaffneten Menschen Richtung City. Rentiere kreuzten unsere Wege.
      Da wir von dem reichlichen Essen auf der Vesteralen mehr als verwöhnt waren, hatten wir uns in Tromsö im Supermarkt etwas eingedeckt und machten uns an diesem Abend eine Dose Lapskaus in der Gemeinschaftsküche warm.
      An diesem Tag hatte es -21°

      Tag 10, 27.03.17
      Nun hieß es Abschied nehmen von diesem wundersamen Land der Eisbären. Leider – oder zum Glück – konnten wir keinen entdecken. Man hat uns erzählt, dass 2006 der letzte Bär die Stadt aufgesucht hat und sich an einem unbewaffneten Touristen zu schaffen machte. Sie verirren sich jedoch ehr selten in diese Gegend, wurde uns erzählt, da dort die Küste nicht mehr zufriert und es entsprechend keine Eisschollen und somit keine Robbenlöcher mehr gibt, also als Nahrungsquelle uninteressant ist. Aber man weiß ja nie….
      Der Flug über dieses Land war atemberaubend schön bei bester Sicht, die man sich nur wünschen kann! In Oslo gelandet wurden wir mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt.
      Bilder
      • 17.03.25 25 09.53 Hundeschlittenfahrt K (Copy).JPG

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      • 17.03.25 35 10.26 Hundeschlittenfahrt K (Copy).JPG

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      • 17.03.25 77 12.20 Hundeschlittenfahrt K (Copy).JPG

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    • Das sind in der Tat tolle Fotos. :good3:

      Ist das Bild aus Molde eine Langzeitbelichtung? Als ich am 3. März 2014 - im Rahmen der MS-Lofoten-Jubiläumstour - dort war, war es deutlich dunkler - oder machen die 16 Tage später so viel aus? :hmm:

      Spitsbergen ist ein interessantes Ziel - wobei ich mir sowohl eine Fahrt mit der NORDSTJERNEN, als auch eine Kombi-Reise wie diese vorstellen könnte - letzteres aber vermutlich eher in umgekehrter Reihnenfolge. :hmm:

      Die Datumsangaben haben mich zunächst irritiert, da ich von Tag-Monat-Jahr ausgegangen bin - bis mir klar wurde, dass es Jahr-Monat-Tag ist ... :pardon:
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • Hallo Katl,
      herzlich Willkommen hier.
      Mit Deinem Bericht bist Du ja echt flott unterwegs :)
      Das Dich der unheilbare Virus befallen hat, habe ich bei Tag 4 gelesen - Trollfjord noch besser sehen ;)
      Übrigens: Du hast schon recht mit der Aufforderung: bitte schreibt was.... Sonst kannst Du eine Stunde nach dem letzten Einstellen erneut loslegen.
      Lynghei

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    • Tag 11, 28.03.17
      Nachdem wir die Nacht im Hotel am Flughafen Oslo verbrachten ging es zurück nach München. In München gelandet wurden wir abgeholt und ich zum Bahnhof gefahren, da ich noch 200 km mit dem Zug nach Hause musste und mein Rücksack mit 14kg kam mir vor wie Blei. Zudem waren wir etwas sprachlos. Wir wurden schlagartig in eine Welt versetzt mit Massen an Menschen, lauten Geräuschen, eine Hektik herrschte und die Luft war so dick, dass wir uns vorkamen wie ein Fisch, der kein Wasser bekam. Im Zug war es so eng, dass ich mich auf meinen Rucksack setzen musste und mir Arme und Füße einschliefen und ich Angst hatte, ich komme niemals mehr lebend irgendwo an. Es war furchtbar!

      Resümee
      Es war eine ganz, ganz tolle Reise!
      Die Seereise hat mich so fasziniert, dass ich seitdem jeden Tag, meist mehrmals auf die Webcam des Schiffes schaun muss. Ich muss wieder aufs Schiff!
      Spitzbergen, ja, man muss es gesehen haben. Man darf sich auch vor der Kälte nicht fürchten, denn wir waren uns einig, dass die -21° sich anfühlten wie bei uns die matschigen -2°. Ich hatte ein dickes Halstuch dabei und hatte es nie an. Allerdings fand ich die Spikes an den Schuhen sehr sinnvoll, denn der Schnee dort läuft sich ganz anders als bei uns.
      Zwecks den Fotos. Ich hatte nur ein Sony-Xperia-Smartfon dabei und besitze gar keinen Fotoapparat :D Insgesamt haben wir 2063 Fotos gemacht.
      Und zu den Bildern: Ich habe das Datum verkehrt herum geschrieben, damit es am PC in der richtigen Reihenfolge erscheint. Auch habe ich sie durchnummeriert und mit Uhrzeit versehen, da es interessant ist, wenn man innerhalb 1 Minute in verschiedene Richtungen Fotos macht und dann feststellt, dass man anhand vom Licht und der Stimmung alles gleichzeitig haben kann.
      Die Reise wird in erster Linie auch südwärts angeboten. Ich hatte mich allerdings entschieden sie nordwärts zu buchen, da man auf die Art von "hier" dort hoch fährt. Andersrum wäre man ständig auf der Heimfahrt gewesen und ich dachte, man erlebt es mehr, wenn man sich der Arktis nähert, anstatt dort auszusteigen und eben heimwärts die Eindrücke oder Veränderungen eventuell nicht so wahrnimmt.

      So, das war nun mein Erlebnis mit der Vesteralen und Spitzbergen :lofoten2:
      Bilder
      • 17.03.28 52 Oslo-Mü (Copy).JPG

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    • @Katl
      Was für ein toller Bericht und wunderschöne Fotos !!! Ich kann dir alles nachfühlen, obwohl ich noch nicht auf Spitzbergen war, aber eine richtige weiße HR Winterreise, bis -16°C in Kirkenes , dieses Jahr liegt hinter uns.
      "Raus, nach daußen " und "ich muß wieder aufs Schiff", und dann die gespürte Enge hier in der Heimat, so geht es mir auch immer, obwohl ich ja auf dem Land lebe.
      Und täglich per webcam "Schiffchen verfolgen" wie mein Göga immer schmunzelnd sagt.
      Wenn du dich für diese nördliche Region interessierst könntest du Freude an folgendem Buch haben:
      "Eine Frau erlebt die Polarnacht" von Christiane Ritter.
      Sie ist ihrem Mann, der dort immer wieder für Monate als Forscher und Jäger lebte, für einen Winter in die Arktisregion gefolgt und hat dort, manchmal wochenlang allein, in einer Hütte gelebt. Und sie beschreibt tagebuchartig diese Zeit. Vor allem ihre Schilderungen der Natur und die damit einhergehenden eigenen Gefühle haben mich fasziniert Das war, wenn ich mich recht erinnere um 1930. Das Buch wurde immer wieder neu aufgelegt. Ich habe es inzwischen 3x gelesen! Und mir sogar Sätze oder Textpassagen heraus geschrieben, so wunderbar formuliert sie, was die Natur dem Menschen sein kann. Christiane Ritter ist über 100 Jahre alt gworden.
      Nun liebe Katl, träumen wir weiter, und versuchen wir unsere Träume hin und wieder zu verwirklichen.
      Ganz liebe Grüße von
      Trollebo
      Nachtrag:
      Ich habe gerade nochmal Rezensionen bei Amazon zu dem Buch von Christiane Ritter gelesen: Diesen kann ich nur zustimmen und ich bin sicher, daß du dieses Buch, gerade nach deiner Spitzbergenreise, mit Freude und innerer Zustimmung lesen wirst.
      Liebe Grüße von Trollebo

      Reiseberichte in meinem Profil

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    • @Katl vielen Dank für Deinen Reisebericht. Er hat meinen Wunsch Spitzbergen im (Spät-)Winter zu bereisen nochmals bestärkt. Ich fand die Landschaft, die Ruhe und auch die Eisbären im Sommer schon beeindruckend, aber mit richtig Schnee ist das nochmals eine völlig andere Welt. :girl_sigh:
      Gruß Eisbär



      Reiseberichte siehe Profil
    • @Trollebo
      Ja, dieses Buch kenne ich. Habe es mir vor Jaaahren gekauft und auch bereits schon 3x gelesen. Ich hatte es sogar auf der Reise dabei, was allerdings völlig überflüssig war. Es ist wirklich mit das beste Buch, das es auf diesem "Gebiet" gibt und auch ich würde es jedem hier empfehlen!!
      Schiffchen-guggen war ich heute auch schon 2x :thumbsup:

      Gruß, Katrin