Berge, Bäume, Seen sehen (Westkanadarundreise)

    • 2017
    • Berge, Bäume, Seen sehen (Westkanadarundreise)

      Irgendwann letztes Jahr stellte sich die Frage wo unsere nächste grössere Reise hinführen soll. Da diesmal unser Sohn uns begleiten soll fielen noch anstehend Urwaldwünsche flach und es kritallisierte sich Kanada heraus. Männe war zwar erst nicht ganz so sicher, liess sich aber bald anstecken. Aber wohin? Wie lang? Westkanada - ok - wer kennt sich aus, was muss man gesehen haben!? Mama - mach mal...

      Na gut, erstmal Tante Guugel befragen, nach Reiseberichten suchen. Welche Spots fahren geführte Touren an? Nächster Weg - der gute alte Buchhandel und Reiseführer enrstanden - zwar bin ich ein recht digitaler Mensch, aber Reiseführer mag ich einfach immer noch in Buchform, da kann man im wahrsten Sinne des Wortes besser nachschlagen. So langsam wurde die Sache konkreter. Rundreise? Oder eine einfache Fahrt? Ich hätte gerne mit dem Schiff die Insidepassage gemacht, das ist aber eine Fähre die fünfzehn Stunden unterwegs ist, morgens zu unchristlicher Zeit losfährt und abends spät ankommt. und das in einem der regenreichsten Gebiete. Sehe meinen Sohn schon jaulen und meckern. Also verworfen. Soll es eine einfach Fahrt werden von Calgary nach Vancouver? Oder umgekehrt? Es wurde dann letztendlich eine Rundfahrt Vancouver - Vancouver

      Das grobe Gerüst stand im Oktober (meine Herren interessierten sich immer noch nicht - Mama, mach mal...) Mittlerweile war auch der Termin klar, es sollte im Juni losgehen, da kann man noch einen Feiertag zupacken, zumal unser Sohn auf seiner Arbeit sowieso Brückentag hat. Also gleich mal Flüge und Mietwagen gebucht - Männe wollte mal einen SUV (und das wo er der Meinung ist, SUV verdirbt den Charakter... :D ) . Bei drei Gepäckstücken plus Handgepäck grosser SUV (später sagte er immer ICH hätte den grossen gewollt...)

      So langsam nahm die Tour Gestalt an und ich begann über booking Zimmer zu reservieren, immer so, dass sie stornierbar sind bis kurz vor Bezug, was ich dann auch öfters tat, weil einige Strecken nochmal umgestellt wurden. Reservierte Zimmer haben den Vorteil dass man nicht schon früh am Nachmittag suchen muss und uns war nicht ganz klar wann die Saison eigentlich beginnt. Dazu kommt, dass dieses Jahr mit grösserem Touristenaufkommen zu rechnen ist, da alle Nationalparks gratis besucht werden können, schliesslich feiert Kanada 150 Jahr Unabhängigkeit. Ein weiterer Vorteil ist das amerikanische System, dass man ein Doppelzimmer zahlt, das aber zwei grosse Betten (Queensize oder sogar breitere Kingsizebetten) hat, so dass man mit bis zu vier Leute ins Zimmer kann.

      eTa (Electronic Travel Authorization, eine Art Visa, ähnliche dem ESTA von USA) online beantragt - innerhalbe Minuten bekamen wir die Mails mit dem OK.

      Kurz vor der Reise übermittelte ich Männe dann die Koordinaten der Hotels, damit er sie schon mal im Navi eingibt...
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • ~ 15. 06. 2017 OOODonnerstag OOOFlug ~


      Wetter: In Vancouver strömender Regen, 14°

      Um 10:00 bringt uns ein Freund zum Flughafen. Check-In wurde schon online erledigt, Gepäck war schnell aufgegeben, Bording problemlos, auch die Security ist total entspannt. Abflug 13:30. 9 Stunden Flug verbringe ich mit Spielen an der Konsole in der Vorderlehne und vor allem mit Filme schauen. Essen nichts besonderes, Service aber sehr gut.

      Immigration geht sehr schnell, da alles digital an Maschinen erledigt wird, erst geht es zu einem Terminal wo man die Zolldeklaration auf einem Bildschirm ausfüllt, man scannt seinen Pass, dann muss man noch ein paar Fragen anklicken, alles schön in der gewünschten Sprache, in unserem Fall also deutsch, danach wird man von der Kiste fotografiert und man bekommt einen Ausdruck mit Foto. Dann marschiert man zum Kofferband, holt seinen Koffer und am Ausgang gibt man den Wisch ab.

      Auch unser Auto bekommen wir schnell, ein gesprächiger Inder managt alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Es ist das grösste Auto am Platz, ein FORD EXPEDITION, das Ding wiegt 2,5 Tonnen, in Anbetracht der 3,5 Liter-Maschine ist der Verbrauch mit 12L / 100km schon fast gering. Wobei man mit einem 106 Liter fassenden Tank auch recht weit kommt :D Am meisten begeistert mich allerdings die sich sanft öffnende und schliessende automatische Heckklappe und Rückfahrkamera.



      Ich fahre, Walter lotst mich mit seinem Handnavi, das andere Navi ist noch im Koffer. Leider regnet es in Strömen. Unser Motel ist aber schnell gefunden

      Nach Zimmerbezug fahren wir nochmal Downtown und schauen uns bei einer kleinen Rundfahrt um. Unterwegs kaufen wir noch Wasser in einem 7eleven. Zurück im Hotel gehen wir auf die andere Strassenseite zum Abendessen in eine kleine Kneipe, recht gut, Patrick und ich hatten Rindersteak mit krossgebratenen Kartoffelscheiben und gegrilltem Gemüse, Walter hatte einen Burger mit Pommes. Es ist das einzige nichtasiatische Restaurant im Viertel - und so gerne wir asiatisch essen, am ersten Abend in Amerika sollte es nicht gerade sein.

      Gegen 21 Uhr sind wir im Motel und telefonieren noch über WhatApp mit Walters Schwester, die ebenfalls vor kurzer Zeit hier in Kanada war.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • ~ 16. 06. 2017 OOOFreitag OOOVancouver ~


      Wetter: leichte Bewölkung, 20°


      Natürlich sind wir um 4 Uhr wach, zumal wir ja früh schlafen gingen. Wir quälen uns etwas rum und gehen kurz vor 7 zum Frühstücken. Normales amerikanisches Motelfrühstück, Kaffee aus der Kanne – absolut trinkbar –, Tee, O-Saft Toastbrot, Bagels, Margarine, Jelly, Peanutbutter, Müsli, Milch, hartgekochte und geschälte Eier u. ä. Allerdings ist niemand da um das Frühstücksbuffet zu betreuen, wenn etwas fehlt muss man eine Etage höher zur Rezeption. Wird dann aber sofort nachgelegt. Was uns mehr stört - Pappteller, Plastikbesteck, mit den Messern ist es schlicht unmöglich etwas zu bestreichen, und Pappbecher, alles wandert später in den Müll. Haben wir so aber nur in diesem Motel erlebt.

      Gegen 09:00 fahren wir nach Gransville Island. Gransville Island entstand vor rund 100 Jahren als Halbinsel durch Aufschüttung, es wurde als Industriegebiet benötigt. Heute beherbergen die ehemaligen Industriehallen Souvenirläden, Kunstgalerien und eine schöne Markthalle. Einzig eine Zementfabrik der Firma Heidelberg Zement ist noch in Betrieb. Ständig wuseln eifrige Wassertaxis auf dem Kanal zwischen Gransville und der Stadt hin- und her.





      Irgendwie erinnerten mich die Bootchen immer an die kleine BEFFEN von Bergen



      In der Markthalle

      Auf dem Parkplatz müssen wir uns erstmal schlau machen, wie es funktioniert. Es gibt einen Kassenautomat, da gibt man die Autonummer ein, die gewünschte Zeit und wirft entweder den genauen Betrag in Münzen ein oder zahlt mit Kreditkarte. Um 10:00 sind wir mit einer Verwandten verabredet, sie arbeitete bis vor kurzem für ein Jahr in Vancouver. Sie kommt mit leichter Verspätung und wir gehen in die Markthalle und trinken einen Kaffee und knabbern eine Kleinigkeit, die wir beim Bäcker in der Halle geholt haben. Wir schauen uns noch etwas um und unsere Verwandte möchte mit uns ein Foto machen, dass sie an einer bestimmten Stelle mit allen ihren Besuchen macht. Sofort springt ein älterer Asiate mit grosser Kamera um den Hals herbei und bietet sich an die Fotos zu machen. Dies tut er mit Hingabe, stellt uns um und knippst uns eifrig.

      Wir fahren zum Stanleypark, dem grössten Stadtpark Kanadas. Von hier hat man eine tolle Aussicht auf die Skyline. Auch gibt es einen Platz mit vielen Totempfählen. Ständig starten und landen kleine Wasserflugzeuge, sie machen einen Höllenlärm.







      Auch einen Kinderspielplatz mit Wasserspielen gibt es -
      anschliessend kann man die Kleinen hier trockenföhnen







      Unsere Verwandte verlässt uns leider schon bald wieder, da sie noch Termine hat. Sie rät uns zum Lighthousepark, ca 15km vor der Stadt zu fahren. Allerdings muss man vom Parkplatz ziemlich weit laufen, so dass wir weiterfahren bis Horseshoe Bay. Hier werden wir in drei Wochen unser Auto auf die Fähre laden.



      Wir essen etwas und fahren dann über die Autobahn zurück nach Vancouver, ans Canada Place. Canada Place ist das Messe- und Kongresszentrum sowie Kreuzfahrtterminal. Es sollte ein touristisches Zentrum werden, zumal es in der Nähe der Altstadt liegt, allerdings wird ihm der Rang von Gransville Island abgelaufen. Freitagnachmittag ist ziemlich viel Verkehr, wir finden aber schnell einen Parkplatz. Schauen uns etwas um und fahren dann zurück ins Hotel.



      Canada Place



      Die moderne Stadt bei Canada Place



      Die Dinger machen einen Höllenlärm

      Gegen 19:00 gehen wir in das Kneipchen gegenüber, heute ist viel los und wir müssen etwas auf einen Tisch warten. Essen eine Kleinigkeit. Kurz nach 21:00 sind wir wieder im Hotel.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • @Arctica
      Zunächst erst einmal Danke für den Bericht bis hierhin.
      Freue mich schon auf die nachfolgenden Tage!

      Ohne BC Ferries zwischen Port Hardy und Prince Rupert? Schade!
      Aber ich sollte bedenken: Bei mir hat es auch erst bei der 4 Reise nach BC geklappt.

      LG Klaus
      Liste der Reisen findet sich in meinem Profil.

      HR-Virusinfektion passierte im März 2015.
    • Klaus E. schrieb:

      Ohne BC Ferries zwischen Port Hardy und Prince Rupert? Schade!

      Ja, schon schade irgendwie, aber ich habe schon bei den zwei relativ kurzen Fährfahrten gemerkt - Sohn und Schiff passen einfach nicht zusammen, er langweilt sich tödlich und jede Art von Fahrtwind ist im ein Gräuel :S
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • Liebe @Arctica, ist super, dass du uns so kurz nach deiner Rückkehr schon von deiner Reise berichtest. Vielen Dank. Ich war ja so gespannt zu erfahren, wo du unterwegs warst. Also Westkanada. Das weckt Erinnerungen. 2010 hatten wir mit Freunden eine vierwöchige Wohnmobil-Rundreise geplant. Einen Tag vor Reisebeginn wurde unser Freund, der das Wohnmobil fahren wollte/sollte, krank und wir mussten alles stornieren. Glück im Unglück: Wir waren richtig versichert - entweder alle vier oder keiner. Unser Freund und danach mein Lebensgefährte sind inzwischen verstorben und so blieb Kanada nur ein Traum.
      Nun freue ich mich von Orten zu lesen, mit denen ich mich damals intensiv befasst hatte.
      Bin gespannt auf die Fortsetzung.
      Liebe Grüße Eva, z.Zt.in Mehamn
    • Hallo Eva - HUCH - du bist in Mehamn =O Dann gute Reise!

      Einen Tag vor Abreise - das ist hart. Wobei besser wie unterwegs wenn es dann schon sein muss. Vielleicht kannst du doch Kanada noch einplanen, vielleicht bei einer geführten Rundreise? Lohnt sich auf alle Fälle!
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • ~ 17. 06. 2017 OOOSamstag OOOVancouver ~


      Wetter: Bewölkt, 17°

      Um 05:00 sind wir wach, einerseits immer noch Jetlag, andererseits waren wir ja auch früh im Bett. Kurz nach 06:00 schlafe ich nochmal eine kleine Runde, nach 08:00 gehen wir aber frühstücken. Wir möchten als erstes nach Gastown, dem Altstadtteil von Vancouver fahren. Als wir zum Auto kommen sehen wir dass es in der Nacht auf dem Hotelparkplatz aufgemacht wurde, der Inhalt des Handschuhfachs – vor allem die Wagenpapiere – liegen auf dem Beifahrersitz. Unser Navi, das in der Mittelkonsole lag wurde geklaut mitsamt Kabel. Das Ding war acht Jahre alt und der Akku funktioniert schon nicht mehr, wirklich glücklich wird der Dieb nicht damit. Uns erschüttert eigentlich mehr dass man diesen Wagen einfach aufmachen kann ohne etwelche Spuren zu hinterlassen. Der Wagen verschliesst sich aber schnell selbst. Falls man nun irrtümlich den Schlüssel im Wagen hat und sich somit ausschliesst kann man den Wagen über einen Code öffnen, den man über ein Tastenfeld an der Fahrertür eingeben muss. Wir vermuten dass dieser Code irgendwie gescannt wurde.

      Wir melden es an der Rezeption, Polizei bringt nicht viel Sinn, wir wollen aber sicherheitshalber zum Vermieter. Der Rezeptionist sucht uns die nächste Adresse raus, wir suchen sie, finden aber nichts. Nachdem wir einige Zeit gesucht haben fahren wir zurück zum Hotel, machen uns nochmal schlau und fahren dann nach Nordvancouver, dort soll es auch ein Büro geben, das finden wir aber auch nicht, also lassen wir es dabei, zumal der Wagen ja keinen Schaden hat. So entern wir zwei Einkaufszentren, im zweiten werden wir fündig und kaufen ein neues Navi, das Nachfolgegerät unseres alten. Preis fast gleich wie in D. Witzigerweise ist der der Verkäufer ein junger Mann aus der Nähe von Frankfurt. Da meine bessere Hälfte alle Hotelkoordinaten nicht nur auf dem Autogerät, sondern auch auf dem Handnavi sowie auf seinem Laptop gespeichert hat sind die wichtigen Punkte schnell wieder hochgeladen und wir geniessen fortan unser neues Navi. Das natürlich nie wieder auch nur fünf Minuten im Auto verbleibt.

      Wir fahren zurück in die Stadt und besichtigen nun den historischen Stadtteil Gastown. Der Name hat nichts mit Gas zu tun, er kommt von einem gewissen John Deighton, genannt Gassy Jack, der 1867 hier das erste Lokal eröffnete. Highlight des Viertels ist eine dampfbetriebene Uhr.







      Immer wieder begeistert uns die Elektrik, die manchmal eher an ein 3.-Welt-Land erinnert...



      Das Viertel ist ganz hübsch, aber viele Touristen, besonders da ein Riesenkreuzfahrer im Hafen liegt. Patrick sucht noch einen bestimmten Sportladen, da aber das Shirt seines Lieblingsvereins, den Green Bay Packers, einem American-Football-Team aus Wisconsin, sagenhafte 150 CAN-Dollar (rd. 100 Euro) kosten soll lässt er es. Wir spazieren noch etwas durch die Altstadt und fahren dann ins Hotel, mit dem Navi haben wir viel Zeit verbraucht, so dass wir für heute Schluss machen und in der gegenüberliegenden Kneipe unseres Vertrauens den Abend ausklingen lassen.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • @Arctica -ich freue mich sehr über Deinen Reisebericht und bin gespannt auf die nächsten Tage. Kanada wäre auch noch ein Traum von mir. Meine Tochter mit ihrem Mann war vor ein paar Jahren dort und hat in einem Kanada-Forum damals von unterwegs berichtet. Es muss wohl auch einen Kanada-Virus geben, denn die beiden sind anscheinend infiziert worden. Da bin ich neugierig, welches Reiseland in der Zukunft bei Dir "Sieger" bleibt. Auf jeden Fall vielen Dank für's virtuelle Mitnehmen.
      Liebe Grüße
      Erika
    • Ich habe in einschlägigen Foren auch schon mitbekommen dass es wohl einen Kanada-Virus gibt. Keine Angst - einen Kanadavirus wird es bei mir nicht geben - übrigens genau so wenig wie einen Norwegenvirus, bei mir ist es "nur" ein Hurtigrutenvirus. Mein grosse Liebe ist und bleibt Spanien ;)
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • Wie schön - ein Kanada-Reisebericht!
      Ich fahre gerne mit und erinnere mich an unsere Westkanada-Reisen.

      Die Inside-Passage ist grandios - wenn gutes Wetter ist (hatten wir). Aber ich habe mir sagen lassen (z.B. in Kanada-Foren), dass in mind. 80 % aller Fahrten, das Wetter auf der Strecke nicht gut ist. Und wenn man dann die saftigen Preis berücksichtigt, ist die Entscheidung, lieber etwas anderes in der Zeit zu erkunden, zumal bei nicht guter Schiffkompatibilität sicherlich die bessere Entscheidung.
    • ~ 18. 06. 2017 OOOSonntag OOOVancouver - Princeton ~


      Wetter: in Vancouver leichter Regen, später bewölkt, in den Bergen 9°, in Princeton warm


      Nach dem Frühstück packen wir, um 09:00 fahren wir los Richtung Osten.. Erster Stopp ist beim Bridal Veil Fall, wo wir ein paar Schritte durch den Wald müssen. Durch einen Fels fällt der Fall fächerförmig, daher sein Name, Brautschleier. Der Fall ist wirklich sehr schön.



      Weiter geht es zum Manning Provincial Park. Wir fahren hoch zum Lightning Lake.



      Der See ist sehr schön und mit dem Wald im Hintergrund kommt richtig „Kanadafeeling“ auf, leider ist das Wetter nicht so toll und es regnet leicht. Hier springen jede Menge kleiner Hörnchen herum und sowohl auf hin- wie auf dem Rückweg sehen wir jeweils ein Reh (Rehe werden wir auf unserer Fahrt noch oft sehen).





      Wir fahren zurück, vor der Auffahrt gibt es ein Restaurant / Café mit Shop und wir würden gerne einen Kaffee trinken und eine Kleinigkeit essen, leider ist das Café aber sehr klein und alle Tisch sind besetzt, so dass wir weiterfahren. Wir queren die Schnellstrasse und fahren auf der anderen Seite steil und kurvenreich den Berg hoch, hier gibt es eine Aussichtsplattform mit tollem Blick. Auf der Plattform springen jede Menge Hörnchen (Squirrels) rum, zumal ein Paar sie füttert. Sie erzählen dass sie immer wenn sie nach Vancouver fahren hier hochfahren mit Nüssen und die kleinen Kerle füttern. Wie überall findet man hier auch jede Menge Krähen.






      Zurück auf der Schnellstrasse fahren wir nach Princeton, wo wir unser gebuchtes Zimmer beziehen.



      Das Örtchen ist sehr klein, hat ein kleines historisches Zentrum, ansonsten nur Motels, ein paar Restaurants und jede Menge Tankstellen (die letzte Tankstelle war 75km vorher!). Wir gehen in ein „Familyrestaurant“ in typisch amerikanischem Stil, mit 4er-Tischen und auf jeder Seite eine Bank. Wir essen eine Kleinigkeit – die Boys jeweils ein Sandwich, ich einen Cesars-Salat – und machen dann noch einen kleinen Ausflug. GöGa entdeckte auf der Karte eine Nebenstrasse, die zu zwei Orten führt. Nach einigen Kilometern erreichen wir Coalmont, das irgendwie gespenstisch ist, heruntergekommene Häuser neben schönen, aber kleinen Häusern, in den Vorgärten die Geschichte der amerikanischen Autoindustrie. Aber das absolute Highlight ist das alte, früher sicher schöne Hotel, das am Zerfallen ist. Lost places.




      Wir fahren etwas weiter und erreichen Tulameen am Otter Lake, ein kleines, einsames Ort, mit aber hübschen Häuschen.




      Zurück in Princeton gehen wir ins „Familyrestaurant“ zum Abendessen, trinken noch einen Absacker im örtlichen Pub und ziehen uns zurück.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • ~ 19. 06. 2017 OOOMontag OOOPrinceton - Castlegar ~


      Wetter: wolkig, 20°

      „Motelfrühstück“ - Kaffee/Tee, O-Saft, den man sich im Kühlschrank holt, Toastbrot oder Bagels, Margarine und Marmelade oder Erdnussbutter, Müesli, Milch und Naturejoghurt.

      Um 09:00 starten wir, als erstes wird getankt. Oft wird man unterwegs aufmerksam gemacht, dass die nächste Tankstelle erst in ....km ist - in den Rockies waren es einmal 278 km!
      .
      Unsere Tagesstrecke führt entlang der US - Grenze nach Castlegar. Wir fahren durch Osoyoos, einem sehr touristischen und florierendem Ort, das hauptsächlich von Wein lebt. Uns ist hier aber zuviel Rummel um anzuhalten.






      Die Weinberge von Osoyoos



      In Grand Forsk machen wir Pause und essen etwas – Burger und Sandwiches. Weiter geht es einen Pass hoch bis auf 1530 M. Hier gibt es eine lange Baustelle, die Strasse ist für viele Kilometer nur einspurig. Vor uns fährt ein extralanger Laster, der Probleme hat mit der Steigung und ziemlich den Verkehr aufhält. Vor der Kolonne fährt ein „Pilotcar“.

      In Castlegar angekommen entern wir unser Motel und machen anschliessend noch einen kleinen Roundtrip in die Umgebung. Gegen 18:30 gehen wir in die Bar / Restaurant im Nebengebäude des Motels und essen gut zu Abend. Es fällt auf dass es hier in fast allen Restaurants hauptsächlich Burger und Sandwiches gibt, zwei bis drei Salate und immer eine Tagessuppe. Steaks gibt es weniger, Rindfleisch ist sehr teuer.. Ausserhalb der grossen Städte findet man kaum einen McD und noch weniger BurgerKing, nur örtliche Ketten wie DQ, AW oder Tim Horten.

      Witzerweise hat unser Zimmer ein Fenster in die Schwimmhalle. Nachteil ist allerdings dass man es nicht öffnen kann und somit haben wir einen ständigen Kampf mit der Klimaanlage, die keine konstante Temperatur hält, sondern nur abkühlt, sich dann ausschaltet und bei steigender Raumtemperatur mit Donner und Getöse wieder einsetzt.


      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • ~ 20. 06. 2017 OOODienstag OOOCastlegar - Revelstoke ~


      Wetter: Leicht bewölkt, in Revelstoke am späteren Nachmittag Regen m. Gewitter


      Um 08:30 sind wir wieder auf der Strasse, nicht ohne den Wagen wieder vollgetankt zu haben. Wir fahren gegenüber dem Valhalla Provincial Park am Sloacan Lake entlang.




      In dem kleinen Örtchen Silverton gibt es einen Fotohalt.






      Bei Nakusp kommt wir an den Upper Arrow Lake.




      In Galena Bay müssen wir die Fähre nach Shelter Bay über den Upper Arrow Lake nehmen. Da es ausser der Fähre keine Möglichkeit gibt Richtung Revelstoke zu kommen ist die Fähre kostenlos.




      Gegen 14:00 sind wir in Revelstoke. Insgesamt eine sehr schöne Fahrt mit ganz wenig Verkehr, oft sehen wir lange keine anderen Autos. Als erstes kehren wir in einem Denny‘s ein und essen eine Kleinigkeit. Denny's ist eine US-amerikanische 24-Stunden-Restaurantkette mit sehr gutem Essen.

      Unser Hotel liegt etwas ausserhalb. Nach dem Check-in und Zimmerbezug ruhen wir uns ein halbes Stündchen aus.





      Sicht von der Hotelterrasse

      Unser nächster Weg führt uns zum Meadows in the Sky Parkway. Am Parkeingang gibt man uns einen Parkpass, der jedoch dieses Jahr wegen dem 150. Geburtstag von Kanada nichts kostet. In steilen Kurven geht es hoch bis auf 1540m, leider ist dann Schluss, da hier immer noch Schnee liegt. Inzwischen regnet es auch mal mehr, mal weniger.





      Wir fahren zurück und touren einmal durchs Ort, das aber nicht viel hergibt. In einem Liquor Store kaufen wir uns ein paar Dosen kanadisches Pils um abends mal im Zimmer einen Schlückchen zu uns zu nehmen, in fast jedem Zimmer gibt es einen Kühlschrank. Wir beschliessen heute mal fein zu essen und leisten uns ein 3-gängiges Essen im Hotel, sehr teuer, aber excellent. Dann gibt es noch einen Absacker in der Hotelbar.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • ~ 21. 06. 2017 OOOMittwoch OOORevelstoke ~


      Wetter: Leicht bewölkt

      Haben gut geschlafen. Frühstücken im Hotel, dann starten wir zu einer Rundfahrt. Wir fahren südwestlich über den Transcanada Highway. Wir suchen eine Strasse Richtung Norden zum Shuswap Lake, auf unserer Karte ist sie eingezeichnet, unser Navi findet sie aber nicht und stellt darauf erstmal die Arbeit ein. Wir müssen feststellen dass das Navi recht hat, die Strasse scheint nicht mehr zu existieren (allgemein machen wir mit der Strassenkarte schlechte Erfahrungen - manche Strassen gibt es nicht, dafür andere, die nicht drauf sind). So fahren wir weiter nach Vernon und wollen dort eine Strasse Richtung Norden zurück zum Transcanada Highway nehmen, aber auch diese auf unserer Karte verzeichnete Nebenstrasse scheint nicht mehr durchzugehen. Das heisst – wir dürfen denselben Weg wieder zurückfahren bis Revelstoke.





      Was ist jetzt hier "authentisch"?



      Erst gucken - dann kleben...


      Auf der Rückfahrt besuchen wir Crazy Creek, einen Wasserfall den man zu Fuss über eine Hängebrücke (wir Schweizer würden dagen e Gwagglibrugg) überqueren kann.






      Die kleine Strasse über den Fluss ist der Transcanada Highway Nr. 1!



      Transcanada Highway Nr. 1 - auf dem zweiten Bild etwas breiter...



      Gegen 1700 sind wir wieder im Hotel. Alles im Allem eine schöne Fahrt, die uns zur Abwechslung mal durch eine Gegend voller Obst- und Gemüseanbau und Wein führte. Man merkte in Orten wie Vernon, dass es dieser Gegend wohl recht gut geht. Leider gibt es von der Route nicht soviele Fotos - entweder bin in selbst gefahren und / oder es gibt keine Haltemöglichkeit mit dem Wagen.

      Wir ruhen uns etwas aus und fahren dann runter nach Revelstoke, wo wir in einer Sportsbar / Grill essen. Schein sowas wie die Ortskneipe zu sein. Ich essen Bisonfleisch, schmeckt aber nicht so besonders.

      Revelstoke ist lustig – eine junge Dame fuhr gestern die Fähre und ebenso fährt eine junge Frau, die man optische eher bei den Chearleeder einordnen würde einen Riesentruck. Eine junge Frau mit langen blonden Locken führt auch den Bautrupp in unserem Hotel und in der Ortskneipe findet man auch nur Damen in der Küche und an der Theke - dafür sind unsere „Zimmermädchen“ hier alle männlich, in allen Altersgruppen vertreten. Ich habe aber etwas Probleme die Leute in Revelstoke zu verstehen, sie reden auch sehr schnell.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • ~ 22. 06. 2017 OOODonnerstag OOORevelstoke - Lake Louise ~


      Wetter: Leicht bewölkt, 18°

      Morgens fahren wir zum Frühstücken runter ins Ort zu Denny‘s, wo es ein köstliches Frühstück mit Pancakes gibt.




      Deftiges und Süsses - das stärkt für den Tag!


      Dann tanken wir voll – die nächst Tankstelle findet man schliesslich erst in 150km! Zurück ins Hotel, fertig machen und kurz vor 10:00 sind wir auf Route. Wir fahren ein kurzes Stück auf dem Transcanada Highway, halten dann auf der rechten Seite bei Skunkk Cabbage Bordway, einem hölzernen Rundweg. Zu sehen gibt es grosse Pflanzen die wie Kohl aussehen und sehr stinken sollen. Allerdings ist nicht gerade Blütezeit, so dass wir verschont werden.








      Ein Wasserläufer


      Wir fahren 5km weiter, nächster Stop beim Giant Cedars Bordway, ihr geht auch ein hölzernerner Spazierweg durch einen Wald – fast Regenwald – wo man riesige Rot-Zedern sieht, die bis 500 Jahre alt sein sollen. Beide Spazierwege waren sehr schön und haben sich gelohnt.







      Unser Weg führt weiter durch die Berge bis Golden. Auf dem höchsten Punkt, dem Rogerspass, stellen wir die Uhr eine Stunde vor, von Pacific time auf Mountain time, wir fahren von British Columbia nach Alberta. Ab Golden gibt es zwei Möglichkeiten nach Lake Louis zu kommen, den direkten Weg (ca. 87km) und den langen Weg über Radium Hot Springs und dann durch den Kooteney Park, rd. 150km weiter. Da es noch früh ist entscheiden wir uns für den längeren Weg. Die Strasse nach Radium Hot Springs ist nichts aussergewöhnliches, viele Seen, Flüsse und Bäche und immer mal Häuser und Farmen. Die Strasse durch den Park ist aber sehr schön, da man die Berge vor sich stehen sieht. Die Gipfel sind immer noch schneebedeckt. Wir sehen einige Rehe.






      Immer wieder sieht man abgebrannte Teile

      Lake Louis ist eine kleiner Touristenort, besteht eigentlich nur aus einem grossen Parkplatz mit ein paar Geschäften sowie einigen Hotels. Wir checken in unserem Hotel ein.





      Gegen 19:00 wollen wir zum Essen in das kleine Restaurant des Hotels, da stehen aber schon einige Leute, die auf Tische warten. So spazieren wir ca. 500m wo Walter bei einem Spaziergang ein Restaurant entdeckt hat. Das Essen ist gut, aber halt das Übliche, Patrick isst Linguine mit „Fleischbällchen“ an Tomatensosse - drei tennisballgrosse Kloppse und Walter und ich Riesenburger mit Fritten, die immer sehr lecker sind. Zurück im Hotel gehen wir in die Bar, wo ab 22:00 eine Dreimannband aufspielt – Rock, Bob Dylan usw., macht Laune. Bedient werden wir von einem jungen Mann aus Bayreuth. Kurz vor Mitternacht ziehen wir uns zurück.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!


    • ~ 23. 06. 2017 OOOFreitag OOOLake Louise ~


      Wetter: Leicht bewölkt

      Wir fahren zum Hauptplatz und trinken in der Bäckerei einen Kaffee und essen eine Kleinigkeit. Nach einem kurzen Stopp im Hotel fahren wir zum Lake Moraine. Wir sind noch recht früh und finden einen Parkplatz, schon eine Stunde später muss man weit laufen und der Verkehr wird durch Lotsen - Flagman - geregelt.







      Dann geht es auf den Transcanada Highway 1 Richtung Golden, dem Weg den wir gekommen wären, wären wir gestern nicht über Radium Hot Springs gefahren. Von hier wollen wir zu den Takakkaw Fällen, die Strasse ist aber im oberen Teil gesperrt wegen gesprengter Steinlawinenabgängen. So begnügen wir uns mit den Stromschnellen beim Zusammenfluss von Yoho River und Kicking Horse River.





      Wir fahren weiter zur Natural Bridge, ein absolut lohnenswertes Schauspiel.







      Weiter geht es den Berg hoch zum Emerald Lake.






      Ein Güterzug bei Field - sie haben oft über 100 Wagen und drei bis vier Lokomotiven.


      Wir sind müde, uns reicht es etwas und wir fahren zurück nach Lake Louis, wo wir in der Bäckerei einen kleinen Imbiss zu uns nehmen. Anschliessend geht es zu einer kleinen Siesta ins nahe Hotel.

      Da es erst kurz nach 15:00 Uhr ist beschliessen wir nach Banff zu fahren. Wieder geht es über den Transcanada Highway, diesmal auf die andere Seite, 60km in südöstliche Richtung, wobei wir die Hälfte des Weges schon kennen durch unsere Fahrt gestern vom Kootonay Park. Banff hat sehr touristisch, mit vielen Souvenirläden, Liquorshops und Restaurants und sehr vielen Touristen, hauptsächlich Asiaten (wie überall hier). Walter kauft sich eine Mütze, da er morgen wandern möchte und er in Lake Louis nichts passendes gefunden hat.





      Wir verziehen uns bald wieder von dem Rummel und fahren zum nahen Lake Minnewanka





      Auf dem Rückweg nach Lake Louise sehen wir auf dem Pannenstreifen der Gegenspur mehrere Autos und einen Reisbus stehen. Patrick meint einen Bären gesehen zu haben, der gerade im Wald verschwindet. Zurück in Lake Louis gehen wir in einem von Asiaten geführten Restaurant am Hauptplatz Abendessen. Das Essen ist so teuer wie überall, aber nur mittelmässig, das schlechteste Essen auf unserer Reise.

      Für ein Stündchen ziehen wir uns ins Zimmer zurück, um dann nach 20:00 wieder loszufahren. Uns Ziel ist Tiere zu sehen – am Liebsten Bären oder Elche. Wir fahren die Parallelstrasse zum Transcanada Highway Richtung Banff. Hier sind wir fast die Einzigen auf der Strasse, wir fahren ca. eine Stunde hin und eine Stunde wieder zurück, aber ausser ein paar interessante Vögel und einem Reh sehen wir nichts. So gehen wir auf ein Bier in die Hotelbar – statt baer dann halt beer!
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!