HR die Dritte, Trollfjord die Zweite - 14. - 27.05.2017

    • B-K-B
    • @uschi2304
      Oh, das freut mich sehr, daß noch jemand das Buch kennt.
      Ich habe es nach meiner ersten und nochmal vor meiner zweiten HR- Reise gelesen. Und werde es nochmal lesen, denn HR die Dritte steht für nächstes Jahr Herbst an.
      Danke für deine Bestätigung, uschi2304 !
      LG Trollebo
      Liebe Grüße von Trollebo

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    • :sdanke: @Trollebo für den Buchtipp und da @uschi2304 für die Bestätigung. Das Buch kenne ich noch nicht, kommt aber sofort auf die "Beschaffungsliste" bzw. werde ich mir schnellstmöglich kaufen.

      Klingt jedenfalls sehr interessant, denn an einer konkreten Person bzw. Familiengeschichte werden die ganzen Ereignisse dieser fürchterlichen Zeit viel greifbarer als anhand der reinen geschichtlichen Fakten.

      Nachsatz: Und schon bestellt! :thumbup:
      Grüße
      Jörn

      09/14 FM, 05/15 + 05/17 TF
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    • Nochmal zurück zum Buch - ich habe es auch gelesen, es ist sehr beeindruckend, zeigt viel von der Geschichte, aber auch was Liebe alles mit sich bringen kann. Übrigens ist der Mann auf dem kleinen Friedhof der Trondenes Kirke bei Harstad beerdigt und ich habe mir mal vorgenommen irgendwann sein Grab zu besuchen.

      Die Kirche von Vardø ist wirklich hübsch, bei unserer Tour 2010 war sie auch geöffnet


      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

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    • @Arctica
      Als wir 2014 beim Vesterålenausflug Trondenes Kirke besucht haben, habe ich mich auch ein wenig auf dem Friedhof umgeschaut und einige Bilder gemacht. Vielleicht stand ich damals sogar vor dem Grab, ohne den Hintergrund zu kennen.

      Mal schauen, ob ich in den Bildern was finde, dann lass ich's Dich wissen.
      Grüße
      Jörn

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    • So, nun bin ich auch endlich dazu gekommen, deinen Bericht bisher in einem Rutsch zu lesen. Ganz herzlichen Dank :)

      Die Fotos aus dem Trollfjord und dem Raftsund sind grandios mit dieser Lichtstimmung,
      - ich kannte bis jetzt auch nur den hängenden Landegomann
      - und das Buch habe ich vor Kurzem gelesen, nein, verschlungen, ich fand es sehr beeindruckend. Unsere Guide Sigrid beim Vesteralen Ausflug erzählte schon von dem Buch und dass er dort beerdigt sei, doch das Grab selbst habe ich nicht gesehn, war soviel mit anderen Eindrücken beschäftigt. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

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    • Montag, 22.05.2017

      Ich schlafe tief und fest, bis sich um 6:30 Uhr der Wecker meldet. Die übliche morgendliche Routine, kurz ins Bad und dann zum Frühstück. Das Restaurant ist heute noch ausgesprochen leer und füllt sich auch nicht wesentlich, bis ich gegen 7:40 Uhr wieder Richtung Kabine gehe. Hier war in den letzten Tagen bereits deutlich mehr los.

      Das Wetter ist recht bescheiden, es ist grau in grau, diesig, nasskalt und etwas windig. :( Rechtzeitig vor Havøysund



      und etwas später dann zur Begegnung mit der Lofoten bin ich aber trotzdem auf Deck.



      Den weiteren Vormittag verbringe ich bis zur Ankunft in Hammerfest abwechselnd in der Kabine, schlafe sogar nochmals ein paar Minuten :sleeping: (habe offenbar noch immer Nachholbedarf) oder im Panoramasalon. Nach draußen zieht es einen nicht wirklich. :/

      In Hammerfest nehme ich am Ausflug " Hammerfest - Die nördlichste Stadt der Welt" teil. Den hatte ich zusammen mit dem Ausflug in Trondheim (an dem ich wegen des Nationalfeiertags aber nicht teilgenommen habe) und dem Tromsøausflug bei der Buchung als Dreingabe bekommen. :thumbup:

      Der Ausflug ist trotz des Wetters lohnend, :good3: allerdings findet er unter ziemlichem Zeitdruck statt, da die Abfahrt in Hammerfest im Frühjahr eine Stunde früher erfolgt. :negative: Zunächst geht es an der Kirche und dem Friedhof vorbei in Richtung Meridiansäule.



      Hier war ich bislang noch nicht. Wir erfahren, dass die Säule an die Forschungen erinnert, die Newtons Theorie nachgewiesen habe, dass der Erddurchmesser von Pol zu Pol geringer sei, als am Äquator, die Erde also keine perfekte Kugel ist. Nach kurzem Fotostop geht's anschließend auf der gleichen Straße ein Stück zurück und dann am noch immer eisbedeckten Storvannet vorbei durch ein großes Wohngebiet auf den Salen. Hier gibt es den zweiten Stop. Die Aussicht von hier oben ist einfach schön, :good3: auch bei diesem Wetter und der Kontrast zum September 2014 könnte nicht größer sein. :pupillen:



      Seinerzeit haben wir bei strahlend schönem Herbstwetter den Salen über den Sikk-Sakk-Veien "erklommen". Eine herrliche Herbststimmung lag über der Stadt, die Farben leuchteten, der kleine See lud beinahe zum Baden ein. :love: Heute bestimmen Schneereste, Grautöne und Eis auf dem See die Szenerie ...

      Bereits vom Salen hören wir die Trollfjord hupen. Der Kapitän drängt bereits zur Abfahrt, obwohl es erst 11:35 Uhr ist... ?( Wir kommen pünktlich um 11.45 Uhr wieder am Schiff an, doch bis alle an Bord sind, dauert es dann noch ein paar Minuten. Gegen 11:50 Uhr kann die Trollfjord dann aber ablegen.



      Auf der schönen Strecke nach Øksfjord bleibt das Wetter bescheiden. ;(



      Es regnet immer wieder und für einige Zeit ist die Sicht gleich Null. Doch als wir Øksfjord anlaufen



      versucht die Sonne gerade, sich durch die Wolken zu kämpfen. Weit ist sie zwar noch nicht gekommen, aber sie arbeitet dran. Die Wolkendecke beginnt sich ein Stück zu heben und gibt die Sicht auf die umliegenden Berge nach und nach frei. :pupillen:



      Doch je weiter wir uns dann von Øksfjord entfernen, wird es wieder zunehmend grau und auf der Loppa sieht man wieder so gut wie gar nichts ... :thumbdown:

      Auch in Skjervøy macht die Sonne einen Anlauf, die Wolken zu besiegen, doch viel kann sie nicht ausrichten. Bei der Passage von Hamnes ist es trocken und so stehen wieder ein paar Einwohner auf dem Kai und begrüßen die Trollfjord Fahnen schwenkend und sogar mit einer Feuerwerksrakete. Die Trollfjord grüßt zurück und wir winken den Einwohnern zu. :hi:



      Doch direkt hinter Hamnes sieht es wieder ganz anders aus. :(



      Ein kräftiger Schneeregenschauer zieht über uns hinweg und die Lyngenalpen zeigen sich dunkel wolkenverhangen, so dass man die Aussicht auf diese schöne Bergkette nicht wirklich genießen kann. :negative:



      Aber immerhin hatte ich hier 2015 einigermaßen klare Sicht, so dass ich die Bilder dieser beeindruckenden Bergkette wenigstens im Kopf abrufen kann.

      Ich lege mich ein Weilchen hin und schlafe auch ein wenig, es wird ja spät heute Abend. Als ich wieder wach bin, sehe ich, dass auf der weiteren Strecke nach Tromsø sogar kurzzeitig die Sonne durchkommt. :)



      Doch bei der Anfahrt auf Tromsø ist es wieder wolkenverhangen und regnerisch. Als ob ich etwas anderes erwartet hätte... ;)



      Dennoch ist es ein besonderer Moment, als wir kurz vor Mitternacht bei witterungsbedingt gedämpftem Tageslicht die Ishavskathedrale betreten. Schon das Licht gibt dem Konzert einen ganz anderen Charakter als bei unserem ersten Besuch im September 2014. :thumbup:



      Das Mitternachtskonzert ist wieder ein Genuß. Die Sopranistin (Gro-Anita Gyring Kval) ist hervorragend, der Cellist (Gregory Ildeykin) und die Organistin (Linde Mothes), die auch am Flügel spielt, nicht minder. :love: :love:

      Ein norwegisches Volkslied, ganz ohne Begleitung vorgetragen, eröffnet das Konzert. :love: Die folgende Barcarole - nein, nicht die Berühmte von Jaques Offenbach, sondern von der mir völlig unbekannten Liv-Benedicte Bjørneboe - wird virtuos auf Cello und Orgel vorgetragen. :thumbup: Die Toccata von Widor ist wie erwartet ein gewaltiges Klangerlebnis. Ich halte die ganze Zeit Augen geschlossen, versinke ganz in den Klängen. Die Töne und Akkorde schwirren und schweben durch die Kathedrale, die tiefen Töne kann man förmlich spüren. Durch die volle Konzentration auf die Klänge erlebe ich die Toccata unglaublich intensiv... :love:

      Bei Solveigh's Lied aus der Peer Gynt Suite, bekomme ich Gänsehaut, so ergreifend ist der Vortrag :thumbup: und das nur auf dem Flügel vorgetragene Frühlingsrauschen bringt tatsächlich ein wenig vom Frühling nach Tromsø . :thumbup: Auch der Sämische Joik hört sich in der dargebotenen Interpretation sehr harmonisch an. Die Aufzählung könnte man für das ganze Konzert fortführen, alle Stücke waren sorgsam ausgewählt und wunderbar interpretiert, doch das würde den Rahmen sprengen. Als Zugabe gibt es mit "Komm lieber Mai und mache ...", einen sehr passenden Ausklang für dieses sehr schöne Mai-Konzert. Und für mich steht schon jetzt fest, dass ich das Konzert auch auf den nächsten Touren auf jeden Fall wieder besuchen werde. :thumbsup:

      Als wir gegen 1:00 Uhr aus der Kathedrale kommen, hat es aufgehört zu regnen, es zeigen sich sogar ein paar Wolkenlücken und ein ganz besonderes Licht liegt über den nächtlichen Stadt. :thumbup:



      Tromsø gibt sich zum Abschied doch noch versöhnlich ... Vielleicht springt ja dann beim nächsten Mal doch noch der Funke über. ?(
      Grüße
      Jörn

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    • @Älbler
      Danke Jörg für den ausführlichen Bericht, besonders aber für die Beschreibung deiner Emotionen beim Mitternachtskonzert in der Eismeerkathedrale in Tromsö . Ich kann alles nachempfinden und bekam schon beim puren Lesen Gänsehaut. Wir haben inzwischen zweimal so ein Mitternachtskonzert erlebt und sind uns sicher, bei unserer dritten HR Tour 2018 dieses Event wieder zu buchen. Das ist wohl immer einer der Höhepunkt einer HR Reise.
      LG Trollebo

      Nachtrag:
      Ich sehe gerade in meinen Unterlagen im Mitternachtskonzertprogramm vom 2.3. 2017, daß da derselbe Cellist wie bei deinem Konzert gespielt hat. Mehrere Stücke von Grieg standen auch auf dem Programm und ein Joik.
      Liebe Grüße von Trollebo

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    • Dienstag, 23.05.2017

      Heute hat die Bundesrepublik ihren 68. Geburtstag, denn am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verabschiedet. :thumbup: Doch im Gegensatz zu Norwegen ist dieser Tag bei uns kein Feiertag und so nimmt auch kaum jemand von diesem Datum Notiz. ?(

      Doch zurück nach Norwegen...

      Obwohl ich erst gegen 1:30 Uhr ins Bett gekommen bin, wache ich um 6:30 Uhr auf und bin hellwach. Ich beschließe, trotz der kurzen Nacht aufzustehen und gehe gegen 7:00 Uhr wie üblich zum Frühstück. ||

      Das Wetter sieht heute wieder etwas freundlicher aus. Es ist ziemlich frisch, aber trocken und zeitweise kommt sogar die Sonne durch. Harstad und besonders Trondenes Kirke liegen zeitweise im Licht der Morgensonne. :good3:



      Und nach der Passage von Trondenes Kirke entdecke ich im Sonnenlicht auf den Höhen der Halbinsel Trondenes die großkalibrige Hinterlassenschaft der Wehrmacht. :/



      Dass man die vom Schiff aus sehen kann, war mir bislang nicht bekannt. ?( Auch bei der Ausfahrt aus dem von Zerstörungen glücklicherweise weitgehend verschonten Harstad wird man somit mit der unrühmlichen jüngeren deutschen Geschichte direkt konfrontiert. :/

      Bei der Fahrt durch die Risøyrenna bin ich natürlich ebenfalls auf Deck. Da es zwischenzeitlich aber wieder weitestgehend zugezogen hat und ein kalter Wind weht, ist es auf Deck 6 vorne ziemlich unangenehm. Die Passage aus dieser Perspektive zu sehen, ist aber dennoch wieder beeindruckend, so dass ich die Kälte gerne in Kauf nehme.



      In Risoyhamn hat sich am beschädigten Kai noch nichts getan, die Stelle, an der die Trollfjord den Kai rammte, ist weiterhin nur gesichert, aber Reparaturarbeiten sind offenkundig noch nicht in Gang. :pupillen:



      Auf der weiteren Strecke bessert sich das Wetter dann zusehends. :)



      Einige Minuten vor Sortland verkündet Eskild, dass es eine Tradition sei, die Busse mit den Vesterålenausflüglern auf Deck 6 vorne winkend zu begrüßen. ?( Und kurz darauf erscheint er dann auch mit einer Norwegenflagge. So weit so gut und nett für die Ausflügler, doch ich hätte es noch schöner gefunden, wenn man das auch bei den Schiffsbegegnungen so gehandhabt hätte. Aber die wurden nur per Durchsage angekündigt und das war's. :negative: Wenn ich nur daran denke, was Elisabeth auf der Finnmarken aus ettlichen Schiffsbegegnungen gemacht hat. Flaggen und Luftballons waren da ein Muss… :love:

      Sortland , die blaue Stadt, präsentiert sich bereits weitestgehend freundlich



      und auf der Strecke nach Stockmarknes nehme ich auf Deck 9 sogar ein Sonnenbad. :love: Allerdings ist der Fahrtwind weiterhin sehr frisch, so dass man das Sonnenbad nur im Schutz des Kamins etc. wirklich genießen kann.



      In Stockmarknes gehe ich dieses Mal nicht ins Museum, sondern nutze das gute Wetter, den Ort etwas zu erkunden. Von der Mitte der Brücke bietet sich ein recht schöner Blick auf den Ort, die Trollfjord und auch die Berge im Hintergrund.



      Anschließend erkunde ich noch ein paar Straßen, bevor ich wieder an Bord gehe.



      Die ganze Strecke durch den Raftsund und natürlich auch den Trollfjord bin ich auf Deck 6 vorne. Das erste Mal erlebe ich diese Passage bei gutem Wetter und Sonnenschein. :imsohappy:



      Es ist ein echtes Erlebnis und ein Fest für's Auge, die noch immer schneebedeckten Berge erstmals in Gänze und dann auch noch im Sonnenschein zu sehen. Zeitweise macht sich bei mir auch wieder Reizüberflutung bemerkbar, ich muss ein paar Tränen verdrücken ... ;(

      Auch die Fahrt in den Trollfjord (auf der 3. Tour zum vierten Mal :thumbup: ) ist wieder ein Traum,



      auch wenn Sie an die nächtliche Einfahrt am vergangenen Donnerstag nicht heranreicht. Das war einfach ein kaum mehr steigerungsfähiges Erlebnis. :love:

      Kurz vor der Einfahrt nach Svolvær gehe ich zum Essen. Es gibt heute Buffet, sicherlich um den Organisationsaufwand mit der Verschiebung der Essenszeiten aufgrund der verschiedenen Ausflüge zu reduzieren. Die Teilnehmer der Seeadlersafari kommen zurück, die Lofotenausflügler gehen und der Rest möchte Svolvær erkunden. Die Zeit habe ich bewusst gewählt, da dann die Lofotenausflügler und die, die in Svolvær sofort an Land möchten, schon fertig sind oder erst nach dem Landgang essen werden und die Rückkehrer von der Seeadlersafari noch nicht an Bord sind. ;) Und auf die halbe Stunde, die ich für den Landgang verliere, kommt's mir nicht an. Ich liege mit meiner Überlegung richtig, im Restaurant ist relativ wenig los, :thumbup: ich kann ohne Hektik am Buffet auswählen und auch in relativer Ruhe essen.

      In Svolvær mache ich anschließend einen etwas ausgedehnteren Rundgang kreuz und quer durch die Stadt. Der Wind ist fast ganz eingeschlafen, die Luft ist zwar noch immer recht kühl, aber die Abendsonne wärmt und das Licht ist herrlich ... :good3:



      Und für Spiegelungen scheint der Hafen prädestiniert. :good3: Bis jetzt habe ich praktisch jedes Mal reizvolle Aufnahmen mit Spiegelungen machen können.



      Als wir Svolvær verlassen, bleibe ich noch bis zur Begegnung mit der Nordkapp an Deck. Auch sie findet bei herrlichem Abendlicht statt.



      Anschließend hole ich mir noch Tee und setze mich für einige Zeit in den Panoramasalon. Doch kurz nach der Ankunft in Stamsund gehe ich in die Kabine. Ich brauche mal wieder etwas mehr Schlaf. :sleeping:
      Grüße
      Jörn

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    • @Älbler
      Hallo Jörn,
      bei deinen Bildern und natürlich deinen Beschreibungen des Tagesaublaufs geht einem wieder das Herz auf und man möchte gleich wieder los.
      Da ich gerade beim Sortieren und Bearbeiten der Fotos unserer HR Winterreise Februar 2017 für einen Reisebericht bin, sehe ich wunderbar die Veränderung in der Natur, in den Farben und im Licht.
      Wie anders alles im Mai aussieht und doch hat jede Jahreszeit, ja jedes Wetter auf so einer Reise seinen Reiz. Ich bin auf unsere Herbsttour gespannt. Aber bis dahin heißt es Geduld haben bis September 2018 und die Reiseberichte im HR Forum helfen den Virus zu pflegen .
      Danke für das "Wieder-Mitnehmen".
      Liebe Grüße von Trollebo
      Liebe Grüße von Trollebo

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    • Danke fürs mitnehmen.
      Toll, was du für ein Wetter hattest. In diesem Teil haben wir nur die Wolken bewundert, es ist -wie du geschrieben hast- schön, die Berge mal ganz zu sehen.
      Vielleicht wird meine dritte Fahrt irgendwann mal eine im Mai. Mann will aber lieber Sommer, wenn überhaupt nochmal.
      Wo ich dir noch zustimmen muss, ist die "Tröte" der Richard With, anders kann man das Ding nicht nennen. Der Klang der Lofoten vor Harstad machte mir damals Gänsehaut.
      Schönen Feiertag, wer einen hat.
      Viele Grüße
      Tina
    • @Trollebo Auf Deine Septembertour kannst Du Dich wirklich freuen. Wir hatten aus verschiedenen Gründen unsere erste Tour auch im September unternommen und waren restlos begeistert. Man fährt vom Spätsommer Südnorwegens ind den schon herbstlichen Norden und wieder zurück. Das Licht und das herbstliche Farbenspiel im Norden sind einfach traumhaft und der Abstecher in den Hjørundsfjord ist wunderschön. Da würde ich Euch ggf. den Ausflug "Eine Kostprobe Norwegens" empfehlen. Der Besuch im Hotel Union in Øye ist fast eine Zeitreise ins ausgehende 19. Jahrhundert und die Landschaft im Norangsdalen ist einfach grandios. Und dann bietet der September natürlich schon gute Chancen auf Nordlicht bei trotzdem noch recht langen Tagen.

      Ich denke, meine nächste Tour werde ich auch wieder für September ins Auge fassen. Und wenn's Dich interessiert, kannst Du ja meinen damaligen Reisebericht lesen, bis September 2018 hast Du ja noch genügend Zeit (der ist nämlich auch ziemlich ausführlich ausgefallen)... ;)

      @Tina Auch wenn's Dich etwas Überzeugungsarbeit kosten wird, den Mai würde ich den Sommermonaten auf jeden Fall vorziehen. Einerseits sind die Schiffe noch nicht so voll wie im Sommer und auch die Preise sind noch ein gutes Stück niedriger, andererseits hat man in der zweiten Maihälfte oben im Norden auch schon Mitternachtssonne ... Man muss deswegen also net extra im Juni oder Juli auf Tour gehen. Nur den Geirangerfjord gibt's halt im Mai noch nicht. Und klar, es kann auch Mitte Mai - wie ich dieses Mal erleben musste - im Norden noch sehr winterlich und recht frisch sein, aber das hat in Kombination mit der Mitternachtssonne auch seinen ganz eigenen Reiz.

      @Laminaria Genießt Eure Tour trotz der traurigen Ereignisse der letzten Wochen. Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass auch das Wetter mitspielt und Ihr gerade im Trollfjord ähnlich tolle Lichtstimmungen erleben dürft.
      Grüße
      Jörn

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    • @Älbler unsere erste Hurtigtour startete am 28. Mai 2013 und wir hatten am 29. Mai Geiranger-Tag. Was nicht ging war die Busfahrt mit Trollstigen - dafür waren wir einen oder zwei Tage zu früh. Bei der Gelegenheit möchte ich mich mal für deinen tollen Reisebericht samt Bildern bedanken. Du schreibst echt klasse.
      Grüße aus dem Rheinland

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    • @Älbler
      Danke für deine aufmunternden Worte und Tipps zu unserer HR Tour im September 2018. Wir hatten auch gedacht, daß das
      herbstliche Farbenspiel sehr schön sein könnte.
      Dazu haben wir in Bergen einen Tag extra gebucht, um eventuell von dort noch einen Ausflug zu machen. Haben uns noch nicht für einen bestimmten entschieden. Hat ja noch Zeit.
      Und auch für Trondheim steht ein Tag zusätzlich auf dem Plan: Vielleicht für ein Wiedersehen mit Röros. Wir haben auf unserer letzten Wohnwagenreise 2014 durch Schweden wieder einen Abstecher nach Röros gemacht. Waren vorher schon mehrmals dort. Wir mögen dieses hübsche historische Städtchen sehr.
      Mal sehen welche Ausflüge es werden, werde hier im Forum noch ein bißchen nach Beschreibungen und Empfehlungen suchen.
      Liebe Grüße von
      Trollebo
      Liebe Grüße von Trollebo

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