Richard With über Ostern 2017 (08.-21.04.17)

    • B-K-T
    • Trollebo schrieb:

      Leider habe ich noch keine Zeit gehabt, mich mit dem Foto-Verkleinerungsprogramm zu beschäftigen, sonst hätte ich auch schon einen Reisebericht geschrieben geschrieben.

      Liebe/r Trollebo, Du hast das Verkleinern von Fotos doch bereits perfekt geschafft, indem Du Dein Avatarfoto erstellt hast. Das Verkleinern der Fotos für die Reiseberichte geschieht nach demselben Prinzip wie das zum Verkleinern von Fotos für den Avatar. Also nur Mut!

      Ich warte schon gespannt auf Deinen Winterreisebericht freuen, denn ich lieber Winterfotos über alles. :love:
    • @Sternaparadisaea
      Beim Avatar habe ich gar nichts gemacht. Das wurde automatisch verkleinert. Jetzt bin dabei mit dem empfohlenen Programm Bilder im Stapel zu verkleinern. Hat beim zweiten Versuch geklappt.
      Habe unter" Test 2 " ein Bild rein bekommen. Weiss aber noch nicht sicher, wie ich Text und Bild ineinander bekomme.
      Nun muss ich erstmal eine Fotoauswahl treffen zum Verkleinern. Bei der Menge gar nicht so einfach und zeitraubend.
      Aber ich bleib dran. Mein Avatar ist auch von der diesjährigen Winterreise.
      Liebe Grüße und vielen Dank für die tolle Betreuung.
      Trollebo
      Liebe Grüße von Trollebo

      Reiseberichte in meinem Profil

    • 17.04.17 Tag 8, Hammerfest, Lyngenfjord

      Danke für eure Kommentare :love:
      Eins ist ganz sicher: Heute sind die 20 Fotos nur ein Ausschnitt. Ich hätte noch 20 weitere dazutun können.

      Von Mehamn um 1 Uhr habe ich nichts mitgekriegt, ob wir da überhaupt waren? Beim nächsten Brummen ist es schon sehr hell, ich dachte, das ist Honningsvag und jetzt könnte ich richtig aufwachen. Die Uhr zeigt sowas Komisches an, ist die stehengeblieben? Beim Blick nach draußen ist aber was falsch, da sind Häuser, wo in Honningsvag keine sind. Nochmal Blick auf die Uhr – 3:15, 3:20. Also besser doch noch nicht aufwachen und weiterschlafen, soweit das geht . Das war Kjöllefjord .
      Zwei Std. später folgt das nächste Brummen, diesmal ist es aber irgendwas vor 6 und tatsächlich Honningsvag . Auf der Webcam haben wir angelegt. Nochmal kurz rumdrehen, aber als wir weggefahren sind, war es ca. 6:15 Uhr, schalte ich den TV wieder ein. Es sieht mal wieder richtig schön draußen aus. A. stöhnt nur und dreht sich um. Draußen sind Geräusche auf Metall; auf Deck 6 schiebt einer Schnee und wirft es in großem Bogen ins Wasser. Hinten bei uns war er wohl vorher, am Fenster kommt er auch noch vorbei. Dann ist Ruhe. Und ich überlege: aufstehen und duschen, oder stattdessen in der engen Stelle raus und dann erst duschen? Als ich lange genug überlegt habe, kommt nur noch die zweite Möglichkeit in Frage, denn draußen scheint die Sonne und wir sind gleich da. Einpacken, raus. Wen trifft man da? Die üblichen .

      A. ist heute toll drauf, „Katastrophenkabine“, Vibrationen nicht normal usw, war von 1-4 wach und auch sonst. Laut Aussage von anderen hört man das Brummen auch weiter vorne. Als wir mal unter der Brücke standen, war es beim Anlegen auch so laut, und wenn er heftig einschaltet, dann vibriert es überall im Schiff. Als wir nach Havoysund reinfahren, gehen wir zum Frühstück. Das ist verspätet von 08:00 bis 08:30 (also das Frühstück ist von 7-10 und jetzt dementsprechend leer). Nebenan ist der Offizierstisch. A. ist mit den Vibrationen beschäftigt und geladen, er weiß wie Vibrationen entstehen, er spricht den Chief Engineer darauf an. Der bestätigt es, sagt, es wäre nur bei diesem Schiff so und es wäre für das Schiff normal, weil es entsteht, wenn man das Ruder seitwärts stellt. Also, wenn der sachte von seitlich vorne an den Kai ranrollt, dann scheppert es nicht so wie wenn er praktisch seitlich rein muss. Es wäre halt so bei diesem Schiff. Ende der Diskussion.
      Ich gehe sofort beim Ablegen raus, und da ist auch schon die Trollfjord am kleinen Inselchen. Fotos für Esther aus dem Hurtigforum. Schöne, aber nur mit meinem, die Leica hat noch Pause…. Und Esther ist nicht draußen, sondern beim Frühstück.

      Danach geht A. richtig ins Bett (die Kabine war schon schnell gemacht, das geht morgens immer Zack Zack) und ich raus, sonnig, wunderschön. Man kann sich überall aufhalten, auch rundherum laufen, ohne zu erfrieren. Die Finger sind nur eiskalt, nicht tiefgekühlt. Der wilde arktische Ozean macht heute auf Ententeich.
      Um 10 Uhr Durchsage: wegen Verspätung erreichen wir Hammerfest erst um 11:10 Uhr, fahren aber pünktlich um 11:45 Uhr ab. Also bleibt dort eine halbe Stunde.

      Um 10:45 gibt’s auf Deck 7 noch Erklärungen zu Melkoya und der Gasanlage, dazu gibt’s wärmenden Kaffee gratis, mit Chili oder Ingwer scharf gemacht. Die Milchinsel. Damit hat jemand viel Geld verdient. Statoil hat für 50 Mill. die Anlage gebaut. Draußen im Meer fördern sie Erdgas in 300 m Tiefe, bringen es mit Leitungen hierher, hier wird es zu Flüssiggas und mit 70 Schiffen nach Europa und Amerika verschifft. Irgendwie fließt der Gewinn nicht komplett ab, sondern kommt auch dem Land und Hammerfest zugute. Norwegen macht vieles richtig. Bei der Erklärung war ich aber grade auf der anderen Seite, den Felsen fotografieren.

      Da liegt der größte Felsbrocken der Welt im Wasser vor Hammerfest . Es ist kein Berg wie die anderen. Er wurde vom Eis der Eiszeit mitgebracht und reicht bis auf den Grund des Fjords. Australien nimmt zwar in Anspruch, mit Ayers Rock den größten zu haben, aber wenn man das unterhalb der Wasserfläche mitrechnet, dann ist der hier der größte.
      Was für ein Wetterchen! Alle sind begeistert, Sonne und Wolken, tollste Farben. Wir gehen in Hammerfest mal kurz raus, eine halbe Stunde ist nicht viel, stapfen durch 10 cm wunderschönen Neuschnee, der auf ca. 20 cm dickem Eis drauf ist, und genießen die Sauberkeit und das Weiß. Autos halten, wenn Touristen über die Straße wollen .


      Essen: Fisch. Vier Sorten auf dem Vorspeiseteller, zwei Sorten bei Hauptspeise, jeden Tag drei versch. Zubereitungen von Lachs, schmecken alle gut, aber eine Sorte besonders! Nachtisch schwächelt grade nach meinem Geschmack, passt nicht so zu mir, heute gibts auch keine Beeren.
      Kurz Ruhe, aber das geht bei mir nicht, schreibe ein bisschen was auf, und dann muss ich wieder raus, bei dem Wetter kann man nicht drin bleiben!
      Öksfjord ist umgeben von Bergen , allein in den Fjord hineinzufahren ist traumhaft, gigantisch, usw., einfach wunderschön.

      Stimmt, hier waren wir mal... da war es wolkig, dunstig, neblig, viel haben wir nicht gesehen. Wow, was da noch alles drum herum ist! Und es riecht nach Fisch von der Fischfabrik.
      Habe mir auch Ausland zu meinem Handy-Vertrag dazu gekauft und kann jetzt mal ein paar Bildchen verschicken. Draußen geblieben, einen Tee gemacht und mit raus genommen, bis es zu kühl wurde, dann für ein Stündchen in die Lounge. Da ist ziemlich voll und es wird immer lauter. Wir fahren bei strahlend blauem Himmel und noch blauerem Meer um die Spitze von Öksfjord nach Skervoy herum, unterhalten von der Ingrid aus dem Hintergrund, die laut erzählt.
      Um 5 ist wieder Info-Talk. Sie haben heute immer noch Plätze für das Mitternachtskonzert angeboten, auch für die Ausflüge morgen sind noch Plätze frei. Das Programm, das am Konzert gespielt wird, lag unten aus. Um 6 Uhr wieder essen, war sehr lecker, hab nicht aufgeschrieben, was, und zugleich war draußen Skervoy in Sonne, das wir nur hinter Glas sehen konnten.

      Dann folgt der Abschnitt Lyngenfjord, der nur im April und Mai gefahren wird. Ab 19 Uhr sind wir draußen. Eisig!!! Die Farben zeigen teilweise, wie kalt es ist (kann nicht viele Fotos hier einstellen).

      Am schönsten soll es gegen 20 Uhr sein, aber die Wertung kann ich nicht bestätigen, es ist überall schön. Um ein paar Kurven, dann kommt der Ort Havnes, der schon in früheren Zeiten eine wichtige Handelsstation war. Ein Boot kommt mit einem Wasserski-Fahrer, der seine Künste zeigen muss, immer wieder, damit ihn auch jeder sieht .
      Havnnes steht am Schild dort dran, aber auf der Karte steht Hamnes. Was denn nun? In Havnes, das nur aus ein paar Häusern besteht, liegt ein schönes Segelboot. Vorne sind mehrere Leute versammelt und machen mit Tröten auf sich aufmerksam. Der Kapitän macht mit und trötet zurück, so unterhalten sie sich ein bisschen.

      Das war ein netter Empfang. Ob die das jeden Abend machen, sich auf ein Feierabend-Bier treffen und das Schiff begrüßen? Die Berge dahinter sind die Lyngen-Alpen, eine über 90 km lange Bergkette und ziemlich hoch. Der höchste Berg ist 1833, der ist vermutlich links hinter den anderen und nicht sichtbar, und wir fahren entlang dem nördlichen Teil der Bergkette, die beiden höchsten hier sind 1300 bis 1500 m hoch. Ich war beim Reiseleiter und habe gefragt, ob sie die Kong Harald ansagen. Wir sind heute Abend ja später, wir werden sie nur von weitem sehen, aber sie wollen sie ansagen. Tut er dann auch. Wir kriegen sie aber einigermaßen drauf. Dazu sind auf der anderen Seite wunderschöne Farben, in echt eingefangen.

      Später singt Johan wieder in der Bar. Um halb 11 ist für uns Schlafenszeit. Heute ist Nordlichtmöglichkeit Stufe 5. Hm. Erst mal schlafen. Als wir Tromsö anlaufen, höre ich eine Durchsage draußen im Flur, obwohl ich eigentlich eingeschlafen war, aber offenbar noch nicht fest genug. Die Neugier siegt, ich muss rausgucken, wir fahren grade unter der Brücke durch, na passt doch!, wir drehen, es ist noch nicht ganz dunkel, und von grün am Himmel ist nichts zu sehen. Aber mehr Wolken als vorher. .Das Mitternachtskonzert wollte ich nicht besuchen, weil wir morgen früh den Vesteralen-Ausflug gebucht haben. Nächstes Mal. Es soll wieder wunderschön gewesen sein. Und von Nordlicht wurde am nächsten Tag nichts erzählt. Ein Foto gab es beim nächsten Gathering, aber ohne genaue Angabe, wann und wo.

      Viele Grüße
      Tina
    • 18.04.17 Tag 9 Vesteralen

      Die Abfahrt von Tromsö und das Anlegen in Finnsnes waren heute SEHR laut und scheppernd, so schlimm war es selten.
      Draußen wurde wieder mal das Fenster ganz kurz abgespritzt, aber das war kontraproduktiv, man sieht jetzt fast nix mehr, der Dreck wurde verteilt und ist gefroren in Bahnen von 5 cm Breite. Fotografieren ist jetzt unmöglich.
      Plan für jetzt: 7 Uhr frühstücken, 7:45 Lofoten fotografieren, 7:55 anstellen, im Bus rechts einen Platz kriegen.
      Draußen ist es bewölkt, keine Sonne, weiße Schaumkrönchen vor Harstad , aber es schaukelt nicht. Wir gehen kurz vor 7 zum Frühstück, nach diesem Krach heute Nacht in Katastrophenstimmung, („wie kann man so eine Schüssel für Passagiere benutzen…“), früh genug fertig, sehe schon die Trondenes Kirche, und drüben parkt die Lofoten grade aus.
      Kalter Wind, ich wollte doch nur mal ein Foto machen. Aber da ist noch das Seezeichen und vieles mehr, was alles schön aussieht. Hände wärmen und dann die Lofoten in schönstem Licht und mit schönem Hintergrund fotografieren. Kalt, aber wunderschön. Mein Fotograf schläft in der Zeit einen Kurzschlaf, ich hätte seinen Foto nehmen können, der hat keine Flecke innen drin. Egal, nicht zu ändern. (Inzwischen ist er schon gereinigt zurück vom Service).

      Geweckt, mitgeschleppt, unten ziemlich früh raus, zum Bus, Platz auf der rechten Seite gekriegt. So, das, was ich erledigen musste, ist geschafft. Jetzt lassen wir uns spazieren fahren.
      Unsere Führerin ist Susanne, redet wie ein Wasserfall, macht in Englisch heftige Fehler, die sogar mit Schulenglisch auffallen, erklärt aber mehr in Deutsch und ist in engl manchmal kürzer.
      Zuerst fahren wir durch Harstad , hier bauen sie einen großen Tunnel, sie haben noch nicht den Durchstich, aber schon 950 000 Mio. Mehrkosten. Eine Maut haben sie letztes Jahr eingeführt.
      Wir kriegen in den nächsten drei Stunden eine große Menge an Informationen, die ich hier nicht einstelle, sonst fährt ja keiner mehr .
      Der Schnee ist hier schon richtig verdreckt.

      Die Fahrt geht an Kirche vorbei, vor der ein Monument von Hans Egede steht, dem wir in Nuuk begegnet sind, dem Grönlandmissionar. Der ist von hier. Und seine Frau von einer Insel in der Nähe, wo wir später weitläufig vorbeikommen.

      Wir halten zuerst an der Trondenes Kirche, der ältesten Steinkirche hier in Norwegen. Sie ist wie eine Festung gebaut, mit bis zu 2 m dicken Mauern. Als wir dort aus dem Bus klettern, also ca. 8:35, sehen wir unser Schiff wegfahren. Da hatten wir noch Aussicht.

      Drin sollen wir uns erst hinsetzen, es gibt einen 10-Minuten-Gottesdienst für uns. Als wir kommen, läutet der Pfarrer in weiß grade die Glocke im Kirchtürmchen nebenan. Begrüßung, Text aus den Psalmen auf Englisch, Text aus Johannes auf Deutsch, Vaterunser egal in welcher Sprache, Lied Lobe den Herren in 7 Sprachen auf dem Zettel, 2 Strophen, fertig. Die Erklärung zur Kirche hatten wir vorher schon im Bus. Wir dürfen uns danach umsehen und Fotos machen.
      Danach gehen wir ins Museum, das gut eingeteilt und hübsch gemacht ist, WLAN hat es auch, wenn man den Anmeldename als Passwort eingibt. :) Die dicke Kanone (viertgrößte der Welt) ist hier nicht, die steht im Militärbezirk, wenn man die ansehen will, dann muss man sich bei der Tourist Info anmelden.
      Um 10 vor 10 ist Abfahrt, da fängt es an zu schneien. Und hört nicht mehr auf.

      Bei dieser Fahrt war es bis auf den einen Moment am Ende völlig egal, wo man sitzt. Wir haben nämlich NICHTS gesehen. Ihr meistgebrauchtes Wort war: theoretisch. ….müssten Sie jetzt links das sehen, wenn Sie was sehen würden…
      Nach 25 min hatten wir einen Stop von 10 Minuten an einem Gezeitenstrom, die engste Passage für das Wasser. Der ist im Moment friedlich. Jetzt fließt es raus, später wieder rein, Unterschied ist 1,5 Meter. (Ich bin erstaunt, dass ich doch so viel fotografieren konnte, in der Erinnerung blieb nur: nix zu sehen).

      Im Moment und die meiste Zeit sind wir auf der Insel Hinnoya, die Norwegens größte Insel ist.
      Die nächste Kommune heißt Kvafjord, anders geschrieben?. Landwirtschaftlich wichtig, hier wachsen Norwegens nördlichste Erdbeeren, aber erst Ende August.

      Wir erreichen Hemmoya. Hier gibt’s mit Sicherheit Rentiere. Gleich finden sie links welche, und zweimal sind auch rechts mehrere. Meist so schnell, dass ein Foto schwierig ist.

      Um 11 Uhr erreichen wir die Fähre über den Gullesfjord nach Flesnes. Unsere Reiseleiterin zeigt uns stolz, dass sie direkt neben der Fähre wohnt, Haus gekauft, wo viel zu renovieren war, wo sie immer noch dran sind.

      In der Fähre geht es 2 Decks hoch, dort müssen wir uns auf einer Seite zusammenkuscheln, wo gedeckt ist, jeder kriegt ein Herz mit dem braunen Käse, der keiner ist, und ein süßes Teil mit Zimt drin, das sehr lecker schmeckt. Plus eine Tasse Tee oder Kaffee.
      Erklärung später, der Käse heißt Brunost = brauner Käse, wird irgendwie anders hergestellt und ist gar kein Käse, und das leckere Teil heißt Lefse, gibt’s an Weihnachten oder Ostern nach Familienrezept. Innen drin die Füllung ist aus Puderzucker, Zimt und Butter.
      Danach sind wir zwar Fähre gefahren (im Schnee ohne Sicht nach irgendwo), sind aber immer noch auf derselben Insel.
      Inzwischen schon 6 cm Neuschnee, es schneit weiter. Noch 29 km bis Sortland .
      Wir biegen links ab auf die alte Straße, nicht durch den Tunnel, wir sollen doch die Landschaft genießen….
      Eine Lawine hat 1956 ein Dorf verwüstet, 13 Tote, die Männer waren fischen, deshalb traf es nur Frauen und Kinder. Ruinen sind noch zu sehen.
      Nächster Halt nach einer engen, kurvigen Straße, die links steil runter geht, wo man Wasser sieht, und die erst gestern und vorgestern gesperrt war. Manchmal ist sie für Wochen gesperrt, dann haben sie nur noch per Fähre umständlich Kontakt nach draußen. Heute schneit sie zu… Jetzt sind wir schon bei 10 cm schön sauberem Schnee. Sie gibt als Grund für den Halt an: Und jetzt gehen wir alle nach draußen und bauen einen Schneemann und machen eine Schneeballschlacht. Man sieht nämlich nichts.

      Eigentlich ist das hier ein toller Aussichtspunkt, wo man einen schönen Fjord umgeben von schönen Bergen sehen kann, auch den höchsten Berg mit 1262 m. Theoretisch. Aber heute – schneits, Sichtweite 10 Meter. Ab hier ist Hinnoya ein Teil von den Vesteralen. Am Anfang vom Ausflug noch nicht.
      Sie beruhigt uns, dass wir pünktlich kommen werden und unser Schiff kriegen, denn „sonst können Sie ja klagen und massig Geld verdienen…“.
      Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis wir da sind, aber dann sagt sie, eigentlich müssten Sie jetzt links vor sich eine schöne Brücke sehen, und dann sieht man tatsächlich Sortland am Ufer gegenüber, auf der Insel Langoya , hier unten ist die Sicht etwas weiter. Wir fahren an eine Bushaltestelle und sie macht es spannend. Will noch nicht sagen, wieso und erzählt munter über Sortland . Ich höre nicht zu und habe A. beauftragt, seinen Vesselfinder anzuwerfen. Unser Schiff kommt! Will er nicht fahren? 5 Minuten warten wir ca. Dann geht’s los, sie sagt zu den noch ahnungslosen Leuten, sie sollen die Kameras bereithalten, gleich gäbs ne Überraschung, die anderen haben sowieso den Foto in Bereitschaft, wir fahren hoch, Ei da ist ja unser Schiff, na sowas!, dann tutet das Schiff unten, und der Bus antwortet von oben etwas zaghafter. Vorne stehen ein paar Männlein (und Frauen) mit zwei Fahnen, einer ist Reiseleiter Marc mit der erkennbaren Jacke. Bei dem Wetter ließen sich kaum Leute erweichen, das Mittagessen aufzuschieben.

      Dann sind wir gleich da und steigen aus dem Bus aus in 10 cm Neuschnee. Es ist schön, sein Schiff ankommen zu sehen!

      Rein, Abladen und zum Mittagessen. Ist ruhig hier, grundsätzlich.
      Für unser Bad geht Axel selbst Klopapier organisieren, der junge Zimmerservice-Mann vergisst immer die Reserverolle. Auch Kaffeebecher bringt er gleich mit. Kaffeetütchen hat er sich neulich einige geben lassen.
      Nach dem Essen kriegt Axel den lange ersehnten Schlaf, ich fange an, den heutigen Morgen einzutippen. Bis ein Schatten am Fenster vorbeizieht – ups, die Brücke, wir sind schon fast in Stockmarknes. Unterbrechung, rausgehen, das Ankommen fotografieren.

      Axel schläft weiter. Ich packe mich ein und gehe mal raus, gucken, was da Städtchen sonst noch hat außer dem Museum. Viele Frisöre! Hier ist es definitiv wärmer, das ist sehr deutlich zu merken. Es gibt auch mehr Matsch, viele Pfützen von getautem Schnee.

      Als ich zurückkomme, stinkt das ganze Schiff nach Schuhcreme, sogar in der Kabine. Irgendwo haben sie gewachst.
      Die Abfahrt erlebe ich hinten draußen, bin ganz alleine, es schneit ja wieder ein bisschen.
      Jetzt krieg ich aber die Brücke!

      Dann kann ich wieder weiter eintippen, aber ruckzuck ist schon der Anfang vom Raftsund , wir fahren zwischen die Felsen und dann um die Ecke auf die Brücke zu. Warm bis zur Kurve, dann ist vorne wieder wie gewohnt eisig an den Fingern

      Seezeichen, Häuser, dunstig, Nebel, der zu Schnee wird, irgendwann fängt es an, leicht zu schneien, wird dann stärker. Nach 25 min Raftsund kommt ein Boot längsseits, verbindet sich mit unserem Schiff, legt eine Gangway rüber, und die Teilnehmer der Seeadler- Safari steigen um. Sofort ist auch ein Adler da, der wohl die Uhr kennt, jeden Tag um halb 5 kommen Menschen und füttern mich, … nein, er gehört anscheinend zu, Boot, denn er landet hinterher drauf und ist dann drin verschwunden.

      Das Boot fährt woanders hin. Wir fahren weiter. Ich bin kurz rein, Hände aufwärmen, gehe dann wieder raus, als er um die Kurve zum Trollfjord fahren soll, ….sollte,… aber er bremst nicht… und sofort kommt die Durchsage, dass der Trollfjord gestrichen wird, weil man nix sieht. Na gut, für mich kein Drama, wir haben schon mal in einen dunstigen Trollfjord reingeguckt, wo man fast nicht das Ende sehen konnte.
      Wieder ein bisschen Zeit zum Tippen, reicht aber immer noch nicht, heute müssen wir schon um 17:30 essen, wegen Svolvaer . Jetzt kommen wir etwas früher an, aber alles andere bleibt so.
      Essen: ziemlich viel mit Karotten. Dann haben wir 2 Std Zeit für diesen Ort und laufen mal rum Richtung Brücke. Das Wetter ist eher doof, es nieselt so zwischen Regen und Schnee, unangenehm und grau. Sagte ich schon, dass mir Schnee lieber ist?

      Wir gehen zu den Roerbuer; bis zu den Stockfisch-Gestellen ist es noch weit hinten rum, deshalb lieber zurück. Es wird weniger und hört auf, von oben nass zu sein.
      Bei Abfahrt sind wir draußen, aber sonst nicht viele, warten auf die Spitzbergen, die gleich kommt und sogar angesagt wird. Dann ist Feierabend.

      Noch ein Bier und ein Wein oben mit Blick auf grau-weiße Berge, dann kommt die Lesestunde, auf die wir keine Lust haben, wir gehen runter und ich tippe bis Stamsund doch tatsächlich den Tag fertig ein. Gute Nacht.
      Viele Grüße
      Tina
    • Wahrscheinlich richtig erkannt; nicht die Lage, sondern die Auswirkungen vom Lärm in der Nacht. Miese Stimmung und gereizt sein färbt ab. ;(
      Einstellung von Mann seit gestern: die drei Nächte werde ich auch noch rumkriegen! Das war die Antwort auf meinen Vorschlag, er soll doch mal zur Rezeption gehen.
      Es kommt ja nur noch ein Schiffstag. Heute später irgendwann.
      :lofoten2:
      Viele Grüße
      Tina

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    • 19.04.17 Tag 10, Polarkreis bis Rørvik

      Nachts habe ich ein Anlegen und ein Ablegen gespürt/registriert, aber für mich ist das nicht störend. Um 5:45 Uhr schiebt draußen wieder jemand Schnee, das empfinde ich als laut.
      Zum letzten Mal aufwachen, wo es schaukelt und in den Ecken knarzt, morgen sind wir um 6 Uhr schon festgebunden. Heute ist der traurige Tag mit dem „zum letzten Mal“. Aber so schlimm wurde es dann gar nicht.
      Um 6 Uhr klingelt der Wecker bei Nachbars. Pünktlich . Die andere Seite ist auch schon im Bad. Ich fahre Schiff mit Webcam und Karte. Das lässt sich aushalten , oder anders gesagt: Es macht die Fahrt ein großes Stück hochwertiger, wenn ich gucken kann, wo wir grade sind, ohne Lärm machen zu müssen (anziehen, rumoren, rumkruschteln, rausgehen). Es ist einfach geil!!
      Wow, das Fenster sieht geputzt aus! Aber richtig! Ich habe nichts mitgekriegt. Oder war das der Regen?

      Um 6:30 fährt er zwischen Inseln, da wird es ruhiger. Um 7 Uhr erreichen wir Oernes . Da wir etwas Verspätung haben, habe ich es nach dem Duschen noch raus geschafft und die Abfahrt genossen.

      Eine Sache stört gelegentlich, heute besonders und gleich zweimal nacheinander: wir haben einen Raucher mit besonders stark riechenden (man könnte auch sagen: stinkenden) Zigarillos dabei, der steht natürlich fast immer zeitgleich mit mir hinten draußen. Der Rauch hält sich an nix, das gesamte Deck wird damit geflutet, egal, woher es grade zieht. Es verwirbelt wohl unter dem Dach. Ich bin einmal nach ganz vorne ausgewichen, aber da erfriert man. Und beim nächsten Mal ist er schon wieder da. Kann man nix machen…
      Einen Tee machen, dann ein Meeting mit der Nordlys. Eigentlich reicht die Zeit zum Frühstücken gut zwischen Schiffstreffen und Polarkreis .

      An Land ist jetzt im unteren Bereich kein Schnee mehr, wir sind schon zu weit südlich. Ab 9 Uhr ist die Landschaft besonders schön. Heute fahren wir nicht dieselbe Route am Polarkreis wie auf der Hinfahrt, sondern etwas anders zwischen den Inselchen hindurch. Überall wohnt mal jemand. Eisiger Wind! Aber schön! Auch ein Adler lässt sich mal sehen.
      ist das Kunst oder kann das weg....

      Oben ist die Polarkreis-Zeremonie mit Souvenir, d.h. es gibt einen Löffel. Drin ist es warm . Man kann sich auch wieder Polarkreis-Stempel für die Postkarten abholen.
      Wann werden wir eigentlich packen?
      Für heute Nachmittag ist Regen mit Schnee gemeldet, das klingt nicht so gut, ich muss doch heute Abend das Zeug in den Koffer packen, da sollte es schon trocken sein. Aber morgen in TRD siehts noch weniger gut aus… ich denke später darüber nach.
      Vor uns kommt etwas Dunkles auf uns zu.
      Ich gehe mal die Bereiche im Schiff besuchen und fotografieren, wo ich noch gar nicht war, z.B. auf Deck 2. Dort hört man den Motor im Flur ganz deutlich, aber ob das auch in den Kabinen so ist?

      Bei Mistwetter ist Pause, ich sortiere den Kram für die Koffer vor, was wo rein; eigentlich würde ich rausgehen bei der Anfahrt auf Nesna , aber das Bild im TV ist eindeutig, wir fahren in eine Schneewolke rein.
      In Nesna ist Action, so dass wir Verspätung kriegen (oder schon hatten). Die Brücke geht runter, es geht was nicht, Brücke fährt wieder rauf, und wieder runter, dann passt es. Viele Leute warten, auch mit Koffern. Hinten steht ein Leichenwagen. Schiff hupt schon. Leichenwagen fährt nach Rangieren rückwärts ins Schiff rein, während der Gabelstapler daneben Kisten einlädt. Auf mindestens einer steht wieder Fisch drauf.!! Ein großes Auto lädt viel Gepäck aus, sie haben Stress, bis sie die ca. 10 Koffer drin haben. Dann kommt noch einer rausgesprungen und holt um die Ecke zwei Fahrräder, auch über die Laderampe rein in den Bauch. Nachdem der Leichenwagen wieder rausgefahren ist, fahren andere Autos rein; winken, geschafft, Rampe hoch, Abfahrt. Es war mindestens 11:30.

      Um 12 gehen wir zum Essen. Fisch, Fisch, Fisch und nochmal leckeres Rentiergulasch, davon haben sie wohl eine Menge eingefroren. Dann kommt die Brücke in den Blick, Helgelandbrücke , 1065 m lang, eröffnet in 1991. Sie wurde mal zur schönsten Brücke Norwegens gewählt.
      Aber erst ist noch der Nachtisch dran, volles Programm, Cremekuchen, Schokokuchen, Beeren….. hmmmmmmm.
      Heute mussten ziemlich alle Fotos bearbeitet werden, sonst wären sie zu grau.
      Um 12:45 angelegt. A. ins Bett, ich raus. Habe nur 10 Min. Zeit, wir hatten wieder verkürzten Aufenthalt, einmal nach rechts, Fotos machen, es regnet, eine Postkarte im Narvesen kaufen. Viel Schiffsverkehr.
      Das ist nicht so gut....
      Sandnessjoen spricht man Sandnesschön. War heute nicht schön, sondern nass.
      Wir sind wieder pünktlich.
      Nach der Abfahrt ist es etwas windig und feucht vorne und nur hinten gut auszuhalten. Eine Schwester lässt sich sehen bis fast oben, aber der Rest ist wieder „theoretisch“. Wir haben leichte weiße Schaumkrönchen. Später sieht man die 7 noch ganz gut, es fehlt nur die obere Spitze, das war für dieses Wetter eine ganz gute Aussicht.

      Am Ende der Kette der 7 Schwestern befindet sich die Alstahaug Kirche mit der einen Kuppel.
      Beim letzten Mal standen wir als Anfänger draußen und bekamen von Capricorn erklärt, dass da eine Kirche sein muss und suchten danach.
      Heute stehen wir mit „Anfängern“ (aber gut informierten!) draußen und suchen sie. Und finden sie auch schnell wieder.

      14 Uhr Werbeveranstaltung: Destinationen von Hurtigruten, „Buchen Sie bald, die Gletscher verschwinden“. (Man muss ja die Reisen irgendwie verkaufen!) Dann kam noch die Aussage: Wir haben Geld, wir haben gute Leute, es wird sich entwickeln, Sie werden sich wundern, wo auf der Welt Hurtigrute fahren wird. Ich interpretiere das, dass sie eine Kreuzfahrtgesellschaft werden wollen, Expeditions-KFs natürlich, kein Massentourismus. Die Ansätze kann man schon erkennen.
      Immer wieder mal gibt es technische Probleme bei Johans Präsentationen, am Anfang der Reise ständig, es gab keinen Ton, es hing. Vielleicht kam es daher, weil er mit uns an Bord kam und sich hier auch erst reinfinden muss. Vorher war er auf der Nordkapp.
      Zugleich um 14 Uhr haben sie einen Workshop angeboten: wie mariniert man Lachs, für 295 Nok. Wäre auch interessant gewesen, aber man kann nicht alles, und kochen tu ich sowieso nicht so gern. Das ist eine Aktivität für ein nächstes Mal (bei schlechtem Wetter).

      Immer noch weiße Schaumkrönchen, aber es schaukelt nicht. Und Axel urlaubt immer noch im warmen Bett, behauptet, dass sie nach der schlimmen Nacht in Tromsö , wo es ganz besonders viel gescheppert hat, etwas repariert haben.
      Im Anschluss an die Werbung ist gleich das Gathering, diesmal deutsch und englisch zusammen, ein Filmchen aus dem Maschinenraum (der Nordkapp), letztens bekamen wir schon ein Filmchen über die Brücke gezeigt, weil keiner hin darf. Bei den höheren Kategorien ist doch angegeben, man dürfte besuchen, wenn möglich. Ob sie es jetzt ganz abgeschafft haben?
      Im Moment, kurz vor Bronnoysund , schaukelt es ein bisschen. Er hat schon mal für heute Abend 21:45 Uhr auf der Folda Movement angekündigt.

      Bronnoysund : Wir fahren drauf zu, drehen ab und machen eine komplette Drehung mit schöner Schieflage (das scheint der Kapitän zu mögen, siehe Ankunft Bergen ), dann fahren wir doch hin. Der Grund war ein anderes Schiff, das erst rausfahren musste. Dadurch waren wir auch hier nicht pünktlich, aber das habe ich nicht genau aufgeschrieben.
      Beim Eis sind vor uns tatsächlich nur 5 Leute, später ist die Schlange länger, so gibt es erst das Eis und dann den kurzen Spaziergang zum Midst of Norway-Schild.

      Abfahrt ist um 17 Uhr – zugleich bieten sie oben in der Aussichtslounge einen Abschiedstrunk an. Eine offizielle Sache mit Sekt und Ansprache. Das geht aber doch nicht, wenn wir unter der Brücke durch auf den Torghatten zufahren, sich da oben drin zu verkriechen!

      Vorne ist es nach der Abfahrt schön, aber besser auf einer Seite, da ist der Wind nicht so schlimm. Wir sehen das Loch von der falschen Seite, einen Engländer kann ich auch noch aufklären, wo es denn jetzt ist. Viele sind gleicher Meinung, dass man jetzt hier unten sein muss.
      A. testet mal den Sekt und kommt wieder. Zum Aufwärmen und weils vorne so zieht, gehen wir auch mal hoch und kriegen auch noch ein Gläschen, wir bekommen noch mit, wie Johan die Voraussetzungen erzählt, die man braucht, um bei Hurtigs auf dem Schiff zu arbeiten: Mehrere Sprachen, davon eine skandinavische + englisch + nochwas, egal. Schichten: 22 Tage arbeiten, 22 Tage frei.
      Wir gehen wieder raus und warten auf das Loch im Berg, im Moment sind wir auf der Seite vom Berg. Und dann fährt er einfach gradeaus weiter, Durchsage: wegen des Windes hat der Kapitän beschlossen, dass wir nicht den Schlenker fahren. Ok, ich habs schon mal. Bitte sehr, vor 4 Jahren sah es so aus:

      Man muss einfach mehrmals fahren, damit man nicht enttäuscht ist, wenn mal was ausfällt.
      Auf der Vesteralen hatten sie für den Abend vor Trondheim ein Käptns-Dinner angekündigt und manche hatten einen Sakko an. Hier nicht, der Sakko ist umsonst mitgereist.
      Ich hatte heute Morgen für mich Fisch bestellt, weil ich kein Ochse oder sowas halb-rotes zum Abschied will. Es gibt Flunder. Ich habe ein Kärtchen da liegen. Aber unsere Nicht-Fleisch-Esserin hatte keins. Also klären wir das gleich am Anfang, dass hier noch mehr Fisch hin muss, und die Bedienung entdeckt, dass sie das wohl vergessen hat. Das war aber mehrmals in den letzten Tagen so.

      Und es lief weiter nicht alles rund. Bei der Vorspeise hatten zwei Herren keinen Kaviar und kein Feldsalat-Blatt auf dem Teller, halbfertig ausgeliefert. Es war sowieso nicht viel auf dem Teller, da fällt es gleich auf. Die ersten beiden bekamen ihren Hauptgang. Dann passierte lange Zeit nix. Ok, die haben eine andere Tischnummer und Fleisch. Es folgte 2x Fisch für die Damen. Wieder lange Zeit nix. Wir haben dann mal angefangen, bevor die Flunder schlecht wird (lecker!). Unsere Männer guckten schon ganz hungrig. Irgendwann bekam einer einen Teller hingestellt, der andere bleib ohne. Weg war der Bediener. Drüben auf der anderen Seite kontrollierten sie, ob jeder was hat, aber hier ließ sich keiner mehr blicken. Dann kam doch einer in Reichweite, wurde sechsfach gestoppt, und mein Mann musste nicht hungrig auf die Folda .

      Grundsätzlich was zum Essen: die Portionen sind nicht groß, für uns ist es grade richtig bei drei Gängen. Nur die Fleischesser, die bekommen manchmal Riesenportionen. Es hat NIE etwas nicht geschmeckt. Einschränkungen nur wegen persönlicher Vorlieben (ich mag dies nicht, ich mal das nicht).

      Packen gehen, das ist nicht schwer. Einen Koffer füllen, der bleibt zu bis daheim. Der Rest wird in Feinarbeit erst morgen früh verteilt. Nur eine Frage zählt: Wo müssen wir noch dran und wo ist das?
      Um 8 Uhr waren wir schon fertig.
      Dann gibt es eine Durchsage für alle, dass es nach Roervik schaukeln wird (ich fand es gar nicht viel, das heftigste war die Stad am 2. Tag). Gleich gehen wir noch die Nordkapp besichtigen. Erst mal gehen wir hinten raus und gucken, wie sie ankommt. Da ist ja der Stinker mit dem Zigarillo schon wieder! Abstand halten. Er sieht grundsätzlich aus wie ein sehr netter Mensch, aber unter diesen Voraussetzungen müssen wir uns meiden.

      Die Nordkapp ist neu wie die Kong Harald, und im Gegensatz zu der vor ca. einer Woche gefällt mir jetzt das Schiff besser in der neuen Ausstattung, obwohl sie gleich sind. Der Shop müsste nicht so groß sein. A. findet es nicht gut, dass die neuen genauso kosten wie die „alten“. Die sind jetzt eher Kreuzfahrtschiffe. Unsere RW hat einfach Treppen, pflegeleicht und abwischbar . Die neuen haben Teppich auf den Treppen, das macht es schon edler. Johan hat es gesagt, es verändert sich.

      Sie fährt zuerst in der Dämmerung ab, dann wir. Wir suchen uns einen Platz oben bei Wein und Bier. Es schaukelt kaum. Als wir um 22:15 müde ins Bett gehen, knarzt die Kabine so wie heute Morgen.
      Viel zu viel Werbung für so wenig Bewegung.
      Mit Nordlicht rechne ich heute Nacht nicht mehr. Und da kein Hafen kommt, wird es grundsätzlich ruhig bleiben.
      Viele Grüße
      Tina
    • Tina, da hättet Ihr wirklich zur Rezeption gehen und um eine ruhigere Kabine bitten sollen.

      Mir wurde auf der TROLLFJORD im März letzten Jahres die Kabine 302 zugewiesen - also direkt über den Bugstrahlrudern - und ich habe umgehend um Verlegung gebeten. Auf die Schnelle war nichts Anderes als die Kabine 493 frei, wo mich aber die Maschinengeräusche über Nacht sehr störten. Am nächsten Tag erhielt ich dann für den Rest der Reise die Kabine 336. Die war so schön ruhig, dass ich für meine diesjährige März-Reise von vorn herein die Kabine 334 reservierte.

      Das Umbuchen auf die 336 war damals nicht einfach, obwohl das Schiff bei weitem nicht ausgebucht war, denn auch Kurzstrecken-Reisende belegen zwischenzeitlich viele Kabinen und blockieren teilweise nur für wenige Tage. So ist es schwierig für rundreisende Passagiere anderen Platz zu finden. In meinem Fall hat sich Linda an der Rezeption viel Mühe gegeben und so kann ich sagen: "Linda saved my cruise".

      Beste Grüße

      Lupo

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Lupo“ ()

    • 20.04.17 Trondheim, Dovrebahn und 21.04. Heimreise

      Schiff hupt, TV mit Webcam an, wo sind wir? Rechts nah am Ufer, Regenwetter, wie vorhergesagt, da möchte man im Bett bleiben. Wir sind schon auf der Zielgeraden. Manchmal lohnt ein Blick nach draußen, da sind Häuser direkt am Fjord. Bevor wir drehen, gelingt mir schon ein Schuss der Finnmarken durch das wieder nicht sehr durchsichtige Fenster.
      Er scheppert nochmal richtig doll und heftig beim Drehen, dann parken wir rückwärts ein, 6:40 Uhr. Nachbars Wecker war auch wieder pünktlich. A. hat ziemlich gut geschlafen, wir hatten ja heute Nacht auch keinen Halt.
      Wir packen gemütlich alles zusammen; haben viel Platz zum Verteilen und müssen auch noch nicht fürs Flugzeug packen, erst morgen früh. Gepäck unten im Gepäckraum deponieren.
      Einen Umschlag für die Crew kann man in einen Briefkasten am Eingang des Restaurants werfen, das ist dann für alle.
      Gemütlich gefrühstückt, mit der richtigen Marmelade
      ^^ bringebaer; blöbaer ist keine da, macht aber nix. Danach gehen wir rüber zur Finnmarken. Es regnet in Strömen.

      Beim letzten Mal wurde ich ja zurückgeschickt, weil ein kleines Mädchen ihre Pflicht sehr ernst nahm. Es steht auf dem Schild, dass Ausweis verlangt wird. Jetzt habe ich den Perso dabei und zeige ihn gleich, er wundert sich ein bisschen darüber, und alle anderen kommen nur mit ihrer Schiffskarte rein. ☹
      Und sofort Hände desinfizieren.
      Sie ist größer, sieht aber auch so aus wie die kleineren Schiffe. Die vorderen seitlichen Gänge außen auf Deck 5 sind überdacht, auch hinten ist auf zwei Decks viel überdachter Platz. Das finde ich mal gut. Auf diesem Schiff kann man ja bis ganz vorne und wie in einem Stadion an den Geländern stehen, dafür fehlt das Stück vorne unter der Brücke, das gibt’s nicht. Alles ist großzügig, der Shop ist auch nur klein, so wie auf der RW. Der war auf der Kong Harald viel größer (zu groß). Es gibt ein Deck mehr oben drauf. Im Gegensatz zur Trollfjord hat sie keine ansteigende Lounge, sondern eine sehr großzügige. Man könnte noch eine Reihe Stühle hinstellen. Die Sessel dort sind alle befestigt; in der RW nur die Tische, die Sessel kann man verschieben.
      Es ist auch schon mehr ein Kreuzfahrtschiff. Teppich auf den Treppen... Damit würde ich gerne mal fahren (wollte ich sowieso wegen dem begehbaren Bug, aber jetzt noch mehr).
      Danach zurück, wir lösen mit der Cruisecard wie erwartet einen Alarm aus, aber sie wissen Bescheid. Nochmal richten, was umpacken, Handschuhe und Schirm raus, dann geht der Spaziergang los. Ich musste nix nass einpacken. Die dicksten Jacken sind verpackt, heute ist Regenoutfit angesagt.
      15 Minuten Gehzeit, meist mit Gegenwind, Schirm festhalten, der klappt immer wieder um, hält aber durch und ist nötig. Regen in der Brille finde ich sehr unangenehm. Wieso haben wir uns eigentlich kein Taxi genommen? Weil wir heute noch 7 Std. im Zug sitzen und Bewegung brauchen!

      Um 9:50 sind wir im Bahnhof, um 13:20 fährt unser Zug. Erst mal hinsetzen und abtropfen.
      Dann inspizieren wir die Gepäckfächer unten und schaffen unseren Kram runter. Es geht ganz einfach, sehr gut geführtes Menü auf deutsch, sehr zu empfehlen. Ein Schließfach kostet 60 Kronen für den ganzen Tag. Wir nehmen ein großes unten, Kreditkarte mit Pin, und Sesam öffne dich, eins geht auf, Lämpchen blinkt. Koffer rein, einer bleibt übrig. Mal anders packen und schon sind 2 große Koffer, ein Handgepäck-Trolley und die Tasche für oben drauf da drin. Knopf drücken, zu, Quittung sehr gut aufheben, denn da steht der Code zum Öffnen drauf.
      Rundgang irgendwohin, wo waren wir denn noch nicht? Immer noch Schirm gut festhalten. Wir landen beim Konzerthaus, gehen auf der anderen Seite weiter und treffen schöne alte Holzhäuser, Alt-Trondheim. Im Regen.

      Über die alte Brücke, an den Häusern am Kanal von hinten vorbei, kreuz und quer, noch eine andere Kirche, Our Ladys Church, da sind wir trotz offener Tür gleich wieder raus, dort war Obdachlosen-Frühstück; zum großen Platz mit schnellem Internet der DNB Bank.
      Danach gucken wir uns das Einkaufszentrum an. Mann, ist das groß, schön und mit vielen kleinen und größeren Geschäften. Im Moment hat ganz Trondheim Schlussverkauf, salg überall. Wir sitzen mal drin und A. trinkt einen Kaffee. Auch hier freies Internet . man muss nicht vor der Tür stehen. Dann spricht uns eine nicht so gut aussehende alte Frau mit wenig Zähnen an, sie saß gegenüber auf der Bank am Elefant, und sie war extrem nett, hat sich gefreut, mal deutsch reden zu können, wäre mal mit einem Deutschen verlobt gewesen, ist 79 und wünscht uns alles Gute! Sowas sind schöne Begegnungen.
      Wir kaufen uns noch Sandwichs fürs Mittagessen und Croissants für die Kaffeezeit im Narvesen und weiter gehts. Der Regen wird zaghafter! Der Wetterbericht für Oslo meldet keinen Regen mehr, deshalb versenke ich am Ende den gelben Schirm im Mülleimer, weil er schon uralt und an mehreren Stellen gebrochen ist. Trotz heutiger Leistung und weitgereist. ;) Wo der schon alles war!

      Um ca 12 Uhr sind wir auf dem Rückweg Richtung Bahnhof – da könnten wir doch gucken, wie die Finnmarken wegfährt. Oben auf der Überführung ist ein Outdoor Geschäft. Weil mein Mann den ganzen Morgen das Thema hat, dass Helly Hansen doch tolle Jacken macht und er vielleicht so eine brauchen könnte, eine nicht ganz so dicke, gehen wir rein. Auch hier ist salg. 50% auf Jacken. .. Er probiert und hat gleich gefunden, was er im Internet suchen wollte. 1249 statt 2500. Während er probiert, bewegt sich die Finnmarken von ihrem Platz weg, ich schnappe mir seinen Foto und gehe mal rüber an den Rand der Brücke für schöne Fotos vom Schiff bei Munkholmen .

      Der Bub im Laden hatte keine Ahnung. Wegen MwSt musste er seinen Chef anrufen - Leider bekommen wir keinen Tax refund, es geht noch nicht, sie haben es noch nicht installiert, sie wären ja erst ein paar Monate hier im Laden drin… das ist ein typisches Beispiel dafür, dass in Norwegen manches langsamer geht. Bei uns wäre das nach drei Wochen alles klar. Und dann meint er, der Abbuchungsbeleg müsste nicht unterschrieben werden. Dann musste ich noch nach einem Kassenbeleg fragen. (Nachtrag hinterher: Es war schon alles aus Norwegen von der Kreditkarte abgebucht, aber die Jacke lange nicht. Erst 2 Wochen später).
      Im Bahnhof Mittagessen, dann Koffer unten rausholen, an den Bahnsteig, da steht der Zug schon. Die Bahnhofshalle hatte sich ganz gut gefüllt, es wollen viele Leute nach Oslo. Wir haben unsere Sitze gefunden, schön, eingerichtet, angenehm.

      Der Kaffeeautomat, der auch Wasser und Schokolade ausspuckt, ist defekt, ein junger Mann bringt Kannen mit Kaffee und Wasser nach hinten. Schoko gibt’s aus einem Päckchen, fast so viel Zucker, wie der Becher groß ist; ich mache mir einen Tee.
      Internet geht, Norgeskart funzt nicht, dann nehme ich einfach MarineTraffic für die Karte, zusammen mit der Beschreibung der Route aus dem Hurtigforum.
      Steilwandkurven. Heizung am Fenster heizt gut. A. schläft - bis der Schaffner kommt, aber ich habe das Ticket. Wir haben nur vier Wagen, die Bergenbahn war länger. Der Zug brummt sehr laut.
      Wir klettern gleich langsam höher, schnell ist wieder Schnee da. Und sonnig ist es auch oft, der Regen ist vorbei.
      Hjerkinn
      Die Fotos waren alle zwischen 14 und 16 Uhr.
      15:00 Uhr Oppdal, Wintersportort, Nationalpark liegt jetzt rechts. Die höchste Gegend ist hier bis Dombas, bis 15:55 Uhr. Es sind oft zu viele Bäume im Weg. Einen Tunnel mit Kehre haben wir auch dabei.
      Meist ist links Aussicht, manchmal auch rechts. Bis Otta kann ich wechseln und drüben rausgucken, dann sitzt dort jemand. Bis 16:15 geht’s steil bergab.
      Um 17 Uhr sind wir im Allgäu, lange Zeit. Das ist nicht mein Urlaubsgebiet. Bis jetzt war die Aussicht meist links, ab Hunderfossen ist der Fluss bzw. See und die schönen Aussichten auf der anderen Seite.
      Lillehammer nach 6 Uhr, dann ist die Gegend auch bewohnter.
      Inzwischen fahren wir auch noch per GPS und Karte auf A.s Handy in Echtzeit mit. Das Ding warnt ihn, er soll im Ort nicht so schnell fahren….
      Schon 7 Uhr. Den heutigen Tag eingetippt und viel rausgeguckt, die Zeit ging rum. Im Prinzip könnten wir schon heimfliegen, wir halten auch am Flughafen an.
      In Oslo haben wir eine kleine Wanderung zum Hotel, weil ich eins mitten drin in der Nähe vom Rathaus rausgesucht habe. Es ist aber angenehm und ok.

      Scandic Victoria. Wir bekommen diesmal ein größeres Zimmer, es ist ein Eckzimmer direkt über dem Eingang hinter der Fahne. Teilweise etwas abgewohnt, aber alles ok. Viele Steckdosen gibt es, und ein Bügelbrett. Nee, das heben wir mal für daheim auf.
      Das Bett ist auch nur 1,40 breit und sehr weich. Die Klimaanlage brummt wie ein Schiff, aber ohne Vibrationen. Und im Bad gibt’s jetzt keine Fußbodenheizung mehr .
      Wir hängen was an den Strom und gehen nochmal zum Wasser. Hier sind viele Leute unterwegs, meist junge Leute.

      Wo könnte man denn mal noch eine Kleinigkeit essen? Sowas wie Pommes oder so? An Aker Brygge gibt’s überall große Portionen, aber beim Asiaten gibt’s ein paar kleine Frühlingsrollen. Wir sitzen draußen! Frühlingstemperaturen! Und so essen wir zum Abschluss jeder drei Mini-Frühlingsrollen von 5 cm Länge für 12,- pro Person. Dazu noch ein Bier für A.
      Ein würdiger Abschluss.
      Die Elektroautos sind hier schon gut vertreten. Der meistverkaufte in Norwegen ist der BMW.
      Ich mag die Stadt inzwischen mehr als vor dem Urlaub.

      21.04.17 Oslo – Heimreise

      Draußen kann man oben die Sonne sehen. Man müsste noch hierbleiben können! Jetzt gibt es nochmal ein gutes Frühstück mit allem. (Das beste jemals war aber das im Hotel in Bergen ).
      Es schwankt immer wieder schiffsmäßig…
      Um 10 Uhr müssen wir los, wir sind kurz vorher fertig. Ich möchte nochmal ans Wasser, so ziehen wir die Koffer rechtsrum Richtung Bahnhof.
      Urlaubswetter :-(
      Wieder fahren wir mit dem Zug für ca. 10,-€ pP zum Flughafen. Der Zug ist ziemlich voll, ich bleibe am Eingang bei den Koffern stehen, sonst würden sie wegrollen.
      Beim Flughafen kommen wir gut durch, trotz 10 Chinesen vor uns am Global Blue Schalter. Erst am Gate kommt die Nachricht, dass wir nicht um 12:45, sondern um 13:25 Uhr fliegen werden. Rumsitzen, und draußen scheint die Sonne.
      Boarding ab 1 Uhr. Ansagen wieder akzentfrei deutsch . Die Verspätung kam zustande, weil in Frankfurt 40 Min. Verspätung war wegen viel Verkehr. Dann musste er hier beim Landen noch extra kreisen, weil er nicht landen durfte.
      Um ca. 13:38 sind wir abgehoben.

      15:14 aufgesetzt, um 15:50 waren wir mit unseren Koffern vereint.
      Hier blüht schon der Raps!!
      Ich schaukle. Besonders nachts im Bett. Am nächsten Morgen beim Aufwachen – Orientierungsprobleme, wo bin ich, wieso schwankt es so? Nach zwei Tagen hat es aufgehört.

      Berechnung:
      Wir lagen bei den Kosten 280,- unter der Planung von vorher, inkl. der drei Ausflüge.
      Im Vergleich zur voll organisierten Hurtigruten-Panoramareise (wir mit Direktflug nach Oslo anstatt Colorline) sind wir zusammen 1400,- € günstiger gefahren. Das ist schon für einen der Komplett-Reisepreis der Herbstreise .
      Der Fragebogen zur Reise kam per Email: aber nur an eine Emailadresse. Also mussten wir da hinein zwei ganz unterschiedliche Bewertungen schreiben. Eine davon war nicht so positiv. Es hat aber keine Rückfrage gegeben.

      Schiffsmäßig bin ich ein Hurtigruten-Typ. Es ist alles so einfach und pflegeleicht und ‚nah dran‘. Aber da wir auch alle anderen Schiffe mögen und gerne ausprobieren, fahren wir im Herbst mit der Queen Victoria. Da kommt alles aus dem Kleiderschrank mit, was man bei Hurtigs sicher nicht braucht

      Im Profil bei Über mich findet man Links zu drei Reiseberichten.
      Vielen Dank fürs Mitreisen, obwohl unser schöner Schnee inzwischen schon weggetaut ist.
      Viele Grüße
      Tina
    • Entweder hatte bei euch die Küchencrew gewechselt oder ihr habt die Portionsgrößen beim Dinner anders empfunden, bei uns war es im Vergleich zu anderen Schiffen nicht sparsam. Es kann natürlich auch sein, dass wir von den vielen Norwegern an Bord profitiert haben ;)

      Tina schrieb:

      wir haben einen Raucher mit besonders stark riechenden (man könnte auch sagen: stinkenden) Zigarillos dabei, der steht natürlich fast immer zeitgleich mit mir hinten draußen. Der Rauch hält sich an nix, das gesamte Deck wird damit geflutet, egal, woher es grade zieht. Es verwirbelt wohl unter dem Dach. Ich bin einmal nach ganz vorne ausgewichen, aber da erfriert man.

      Das Problem kenne ich auch von vielen HR-Reisen, ich stand dann immer dick eingepackt an den zugigen Stellen, die den Rauchern zu kalt waren :wacko1:

      Vielen Dank für's Mitreisen-Dürfen, dein anschaulicher Bericht und die schönen Bilder haben viel Spass gemacht :thank_you: Es ist erstaunlich, wie anders eure Reise war, angefangen beim Expeditionsteam, das es bei uns noch nicht gab, bis hin zum überwiegend schöneren Wetter.
      Viele Grüsse, Albatross
      Reiseberichte im Profil
    • Tina ich kann dir bestätigen, dass die Finnmarken ein schönes Schiff ist.

      Nach 2 x Midnatsol und 1 x Nordkapp ist es mein absolutes Lieblingsschiff. Nicht nur wegen dem begehbaren Bug, sondern auch wegen vieler weiteren Vorteile, die dafür sprechen.

      Das dir das Allgäu als Urlaubsgebiet nicht gefällt, ist allerdings schade. Aber jeder hat so seine Vorlieben.



      LG seealpe (aus dem Allgäu ;) )
    • seealpe schrieb:



      Das dir das Allgäu als Urlaubsgebiet nicht gefällt, ist allerdings schade. Aber jeder hat so seine Vorlieben.
      LG seealpe (aus dem Allgäu )

      liebe seealpe, bitte nicht persönlich nehmen. Da ist es schon schön, aber es gibt so wenig Meer (so richtig riesig) und Schiffe.... Bergauf laufen finde ich doof, anstrengend, deshalb reicht mir normal eine Deichhöhe zu erklimmen. ^^ Im Urlaub.
      Gegensätzlich dazu mag ich Aussicht, weshalb man mich doch öfters mal auf einen Hügel rauf kriegt, wie z.b. heute von Assmannshausen nach Rüdesheim.
      Liebe Grüße
      Viele Grüße
      Tina
    • Vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Fotos. :thumbsup:

      Ich bin immer wieder überrascht wie viele Nuancen es bei der ansich immer gleichen Reise gibt. Das macht es so interessant. :)

      Ich bin gerne mitgereist :) und wünsche euch viel Spaß bei eure nächsten Tour :)
      LG Sehpferd /Helga :ilhr:

      [/url]
    • Liebe Tina,

      nein, dass nehme ich überhaupt nicht persönlich. Daher auch das schmunzelnde Smiley.

      Ich liebe beides, dass Meer und die Berge. Daher ist es in Norwegen die ideale Kombination, wobei ich mir da die Berge auch von unten anschaue. Ausnahmen: Aksla und Fjellheisen.

      Vielen Dank für deine tollen Berichte und die sehr schönen Foto`s !!!

      LG seealpe