Weihnachten & Neujahr im Reich der Pinguine

    • Antarktis
    • Berna schrieb:

      Ja die Einfahrt von Deception Island ist schon schmal und weil's unter dem Wasser noch unsichtbare und etwas hinterhältige Felsen hat, wird's für die Schiffe nochmals schwieriger.

      Deswegen ist unser Kapitän damals beinahe ausgerastet, als uns an der Stelle ein argentinisches Versorgungsschiff überholt hat :ireful: Wenige Tage später ist genau dort die MS Nordkapp auf Grund gelaufen.
      Bei mir kommen auch Erinnerungen hoch :love: danke :thank_you: Ich bin gespannt, was ihr noch alles gesehen habt, der Wal direkt neben dem Polarcirkelboot war ja Wahnsinn!
      Viele Grüsse, Albatross
    • @ Arctica: genau der Stationsarzt legte auf dieser argentinischen Station Almirante Brown Feuer. Jetzt ist nicht's mehr davon zu sehen. Bei unserem Besuch war die Station auch nicht "bemannt". Aus Spargründen sei die Station geschlossen. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Station ziemlich klein war, warscheinlich auch, weil einige der abgebrannten Häuser abgerissen wurden.

      @ Albatross: nur zu verständlich, dass da der Kapitän sauer wurde. :cursing: ..wenn man um die Tücken weiss...


      02.01.16, Port Lockroy – Lemare-Kanal – Wilhelmina Bay
      Verständlich, dass wir am nächsten Morgen eher spät zum Frühstück gingen. Das Wetter war nicht besonders gut und die noch verbleibenden Polarcirkelbootfahrten oder Schneeschuhtouren mussten für den Moment abgesagt werden. Das Wetter besserte sich dann zunehmend und die Fram steuerte Port Lockroy an. Als zweitletzte Gruppe konnten wir Port Lockroy besuchen. Im Museum war’s interessant und sicher war's in früheren Jahren nicht ganz so gemütlich für längere Zeit in der Antarktis zu leben. Auch weil die Ausrüstung in vielerlei Hinsicht sicher nicht so praktisch war wie jetzt. :/ Im Buch auf dem Kochherd war eine Seite aufgeschlagen mit einem "Pinguin-Brust" Rezept... :?: Wir guckten uns auch die Sachen im Laden genauer an. Es wurden dort ja die Souvenirs verkauft, die wir am Abend zuvor geholfen haben ins Lager zu bringen. :girl:



      Aber auch draussen war’s interessant, man kam mit den Menschen, die sich auf Port Lockroy aufhielten ins Gespräch oder beobachtete die Pinguine. :search:



      Dieser hübsche Vogel heisst Seidenschnabel und reinige die Pinguinkolonie von Unrat

      Später fuhr die Fram weiter Richtung Lemaire-Kanal. Ganz gemütlich ging’s an beeindruckenden Bergen entlang, diese zeigten sich mal ganz und kurze Zeit später hatten sie wallende Wolken- oder Nebelgewänder an.



      Beim Lemaire-Kanal kam ziemlich heftiger Wind auf mit ca. 8 – 9 Beaufort und dass Eis wurde in den Kanal-Eingang getrieben. Bei diesen Verhältnissen war es leider nicht möglich in den Kanal zu fahren. :verysad:


      Das Schiff wendete und fuhr durch den Neumayerkanal zur Wilhelmina Bay. Dort war’s dann sehr ruhig und wir sichteten die ersten Wale. Diejenigen Personen, die noch die Polarcirkelbootstour vor sich hatten waren richtige Glückspilze. Sie konnten so zu sagen in die Plankton fressende Wal-Herde fahren und alles aus sehr grosser Nähe beobachten. Wir konnten dies nur vom Schiff aus mit unsern Ferngläsern beobachten und waren auch so ziemlich beeindruckt. :thumbsup:



      Ein schöner Abschluss des Aufenthalts in der Antarktis . Nach dem Abendessen sassen wir noch lange im Observationsdeck und genossen bei einem Drink diese einmalige Eis- und Schneelandschaft. Erst als die Fram auf’s offene Meer fuhr, gingen wir zu Bett und bemerkten, dass es wieder stärker zu schaukeln anfing. :sleeping:
      Herzliche Grüsse
      Berna
    • Berna schrieb:

      @ Arctica: genau der Stationsarzt legte auf dieser argentinischen Station Almirante Brown Feuer.

      Für alle, die die Story nicht kennen - Almirante Brown war eine bemannte Forschungsstation. Die Mannschaft war jeweils ein Jahr da und sollte dann ausgetauscht werden. So kam Anfang der 80er Jahre das Schiff mit der neuen Crew, nur für den Arzt - traditionell der Chef bei Forschungsstationen - kam kein Ersatz. Notgedrungen blieb er noch ein Jahr. Als das Jahr darauf wieder keine Ablösung kam brannte er die Station nieder, das Versorungsschiff war schon wieder weg. Er wusste aber dass sich in der Nähe ein amerikanisches Kriegsschiff befand, dass die ganze Mannschaft aufnahm. Argentinien gab darauf die Station auf.

      Schade dass ihr nicht so tolles Wetter hattet wie wir, sowohl in Port Lockroy wie im Lemaire.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
      Jan 2016 LO

      Reiseberichte siehe Profil!
    • @Arctica
      Danke, dass du die Geschichte vom Stationsarzt hier erzählt hast, so detailliert hätte ich das nicht mehr geschafft. Danke, dass ich mir deine Fotos ansehen durfte mit Sonnenschein :thank_you: . So ist es eben, mal hat man's dort gut und dafür an einem andern weniger.


      03.01.16, Seetag – Drake Strait
      Wir genossen unser Frühstück bei ziemlich bewegter See. Danach hörten wir uns den Vortrag von Kurt Aeschbacher an, wie seine Talksendung für’s Fernsehen entsteht. Das war äusserst interessant. Dann war’s aber auch Zeit für etwas frische Luft. Die Sonne schien zwar, aber so vergnüglich war’s draussen doch nicht, wegen dem starken Wind. Deck 5 war geschlossen, man konnte nur noch auf Deck 7 nach draussen. Die Wellen waren recht hoch und spritzen weit über den Bug hinauf. Die Fram schaukelte ganz schön, mal hatte man das Gefühl, das Schiff fahre in den Himmel und kurz darauf ging’s ziemlich steil ins Wasser hinunter. Der Speisesaal aber auch das Observationsdeck wurden übersichtlicher, etliche Passagiere hatten Probleme mit dieser rauhen See. :bad:





      Auch Mitglieder vom Expeditionsteam oder Bertrand Piccard mussten ihre Vorträge abbrechen weil, wie es ein Mitreisender ausdrückte „sie sich das Frühstück nochmals durch den Kopf gehen liessen“. :puke: Wir denken, dass wir ziemlich seefest sind. Allerdings nahmen wir jeweils eine Tablette und dann fühlten uns den ganzen Tag über sehr gut. Es wurde ein ruhiger Tag mit plaudern, essen und trinken – einfach die Seele etwas baumeln lassen. :)



      Gegen Abend wurde das Meer für unsere Begriffe leicht ruhiger aber viele fanden das trotzdem nicht so toll. <X Wir nutzten die recht günstige Offerte und liessen unsere Wäsche waschen, damit’s zu Hause dann nicht so viel wurde. :whistling: Am Abend gab’s noch ein „Talk“ mit Kurt Aeschbacher und Mitgliedern vom Expeditionsteam über die Reise und die Höhepunkte auch aus Sicht des Expeditionsteams. ;)

      04.01.16, Seetag – Drake Strait
      Der zweite Tag auf See. Spannende Vorträge und anderes liessen die Zeit trotzdem schnell vergehen. Während wir in einem Vortrag sassen, ertönte plötzlich die Stimme vom Kapitän durch die Lautsprecher, er bot die „Schiffsfeuerwehr“ auf und erwähnte, dass für uns Passagiere keine Gefahr bestehe :woot:. Nach einiger Zeit vernahmen wir die Stimme erneut und erfuhren, dass alles unter Kontrolle sei, ein Motor sei defekt aber das Schiff könne ganz gut mit den restlichen drei Motoren das Ziel in Ushuaia erreichen. :thumbup: Zu keinem Zeitpunkt trat Hektik auf, alles ging ganz ruhig weiter, wir fühlten uns zu jeder Zeit absolut sicher. Das war der Grund, weshalb einige Fories dann später im Frühling 2016 ihre Reise in Amsterdam nicht antreten konnten :verysad: , weil eben der vierte Motor repariert werden musste.
      Später gab‘s noch eine Information zum Ausschiffungsprozedere und für die Rückreise nach Buenos Aires. Die Koffer mussten ja auch noch gepackt werden – mit der frisch gewaschenen Wäsche. Es war immer noch viel Bewegung im Schiff. Teilweise spritzten die Wellen bis zum Observationsdeck hoch.



      Diese beiden Bilder hat der Bordfotograf von der Brücke aus gemacht und ich glaube die zeigen sehr gut die bewegte See (es sind die einzigen hier im Bericht, die nicht von uns sind). Am Schluss der Reise kauften wir auch noch die CD mit den "offiziellen" Fotos der Reise. Das eine oder andere Bild macht sich daheim im Fotobuch als Ergänzung zu den unsrigen Fotos sehr gut.



      Die Fram fuhr noch zum Kap Horn. Das Wetter war etwas trüb und wir sahen knapp die Station und die „Albatross-Skulptur“ aus einiger Entfernung. Ich verzichtete darauf viele Fotos zu machen. :wacko:



      Dann kam der Zeitpunkt, wo sich Kapitän und Mannschaft offiziell von den Passagieren verabschiedeten mit einer kurzen Rede und einem Drink im Observationsdeck. Die Crew sang ein Lied und alle stiessen auf die gute und schöne Reise an :sekt: – sie war ja auch der Hammer! Bei uns Passagieren kam auch etwas Wehmut auf – war doch diese tolle Reise bald zu Ende und es hiess Abschied nehmen von herzlichen, freundlichen Menschen :friends: . Das letzte Abendessen an Bord wurde uns dann serviert. Selbstverständlich durfte der Schlummerbecher :beer: im Observationsdeck nicht fehlen und die Gespräche mit den Mitreisenden.
      Herzliche Grüsse
      Berna
    • Kurt Aeschbacher hätte ich mir auch mit Freuden angehört :)

      Hier hattet in jeder Beziehung besseres Wetter in der Drake-Passage wie wir - bei uns war es grau, dafür Ententeich :D
      Gruss - Arctica

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    • 05.01.16, Ushuaia – Buenos Aires
      Die Fram kam bereits um 0730 h in Ushuaia an. Wir waren für den ersten Flug nach Buenos Aires gebucht und mussten schon früh raus. :thumbdown: Wir packten die letzten Sachen in unsere Koffer, genossen das leider letzte Frühstück an Bord und dann hiess es endgültig Abschied nehmen vom gemütlichen Schiff und all den lieben Crewmitgliedern. Selbst der Kapitän und das Expeditionsteam verabschiedeten sich persönlich von uns Passagieren - man verabschiedete sich von Freunden. :love: Auf dem Kai beobachten die argentinischen Beamten mit Argusaugen, dass alle Passagiere möglichst rasch in die bereitgestellten Busse stiegen, die uns zum Flughafen brachten. Am Flughafen dauerte es dann ungewöhnlich lange mit dem Securitycheck. So hatte der Flieger ca. 45 Min. Verspätung bis er abflog. In Buenos Aires klappte es diesmal besser mit der Gepäckausgabe und es war ca. 1500 h als wir im Hotel anlangten. Wir bezogen unser Zimmer, gingen aber bald darauf aus dem Hotel und wollten uns noch etwas die Stadt ansehen. Es war aber ziemlich warm und auch nicht besonders vergnüglich. :hechel: Traurig waren wir trotzdem nicht, wir haben die Stadt schon auf einer früheren Reise kennen gelernt. Deshalb genehmigten wir lieber ein Bier und gingen dann zurück ins Hotel. Um 2000 h ging’s zum Abschiedsessen und zur Tangoshow in ein spezielles Lokal d.h. Theater. Das Essen war ganz gut, aber es riss uns trotzdem nicht vom Hocker. Mit den Mitreisenden konnte man nochmals über die schöne Reise plaudern. Die Tangoshow gefiel uns gut, aber der Abend wurde für unser Gefühl trotzdem ziemlich lange. Wir waren froh, als die Show fertig war und freuten uns auf das bequeme Bett vor dem langen Flug.

      Hier noch einige Bilder aus Buenos Aires


      06.01.16 / 07.01.16 Buenos Aires – Frankfurt – Zürich – Bern
      Wir konnten ausschlafen. Das grosse Frühstücksbüffet war nur in seinen Dimensionen gross aber nicht reichhaltiger als dasjenige auf dem Schiff. Aber wir hielten uns zurück. Wir hatten uns mit Mittreisenden zum Mittagessen verabredet, weil wir nochmals ein gutes Stück argentinisches Fleisch essen wollten.

      Vorher machten wir noch dem Hotelswimmingpool auf dem Dank einen Besuch.


      Zu Fuss gingen wir dann zum Mittagessen. Den Restauranttyp erhielten wir von der örtlichen Reiseleiterin. Aber dieses Restaurant hatte geschlossen und wir fanden zum Glück in der Nähe ein anderes, das uns ebenfalls zusagte. :essen: Um 1200 h waren wir noch die einzigen Gäste, aber wir wollten genügend Zeit haben weil wir um 1400 h wieder im Hotel sein mussten. Das Essen war jedenfalls hervorragend und wir genossen es einfach. Wegen den warmen Temperaturen verzichteten wir auf den guten argentinischen Wein und tranken lieber ein Bier. :beer:



      Dann bummelten wir wieder zurück zum Hotel und kamen gerade rechtzeitig, um uns mit dem Bus zum Flughafen bringen zu lassen, die Koffer wurden separat dorthin gebracht.

      Schnappschüsse vom Stadtbummel


      Die Ausreiseformalitäten und die Sicherheitskontrolle benötigten ziemlich viel Zeit. Es reichte dann nochmals für einen Drink mit Mitreisenden, bevor der lange Flug startete. Der Kapitän kündigte wenige Turbulenzen an, aber der täuschte sich, es gab immer wieder teils starke Turbulenzen, so dass ich immer wieder wach wurde und kaum schlafen konnte. In Frankfurt gab’s dann wieder lange Strecken zum gehen, dafür war der Flug nach Zürich so kurz, dass sie nicht einmal allen Passagieren eine Erfrischung servieren konnten. :girl_witch: In Zürich kam das Gepäck ziemlich schnell und man verabschiedete sich von vielen Mitreisenden, von einigen sehr herzlich. Mit dem Zug ging’s nach Bern, wo wir mit dem Bus die letzte Etappe nach Hause hinter uns brachten so das wir um ca. 1600 h gesund, zufrieden und mit besten Eindrücken zu Hause ankamen. <3

      Ganz abgeschlossen war dann die Reise noch nicht. Wie schon erwähnt war ja ein "Fernsehmann" mit auf der Reise und er hat ein deutsches Mitglied vom Expeditionsteam in seine Talksendung eingeladen. Ca. 4 Wochen nach unserer Heimkehr erhielten wir vom Reisebüro eine Mail mit dem Aufzeichnungstermin und Sendedatum gegen Ende Februar 2016 In Zürich. Wer Lust hatte, durfte sich als Zuschauer anmelden. Göga und ich gehörten dann zu den ca. 30 Glücklichen, die sich diesen Talk live anschauen konnten und das hat uns sehr gut gefallen. :thumbsup: Von ca. 180 angeschriebenen Personen hätten sich 90 angemeldet und ca 30 Personen wurden dann ausgelost. In der Talksendung gibt es jeweils 4 Gäste und sie hat jedes Mal einen besonderen Titel. Nach der Sendung wurden die Antarktis-Mitreisenden noch zu einem Drink eingeladen und wir konnten nochmals mit vielen Mitreisenden aber auch mit Kurt Aescbacher und dem Expeditionsmitglied plaudern. Das fanden wir dann einen wirklich gelungenen Abschluss der Reise! :dance3:

      Fazit
      Wir waren uns schnell einig, die Reise in die Antarktis gehörte zu unsern allerbesten Reisen! Wir haben ja schon einiges von der Welt gesehen, aber die Eindrücke gingen sehr tief. Ich bin jedenfalls froh und dankbar, dass ich diese Region besuchen konnte. Tief beeindruckt haben mich die tolle Landschaft und die einmalig schöne Tierwelt! Die Bilder begleiten mich noch heute in Gedanken und ein Fotokalender und Fotobuch halten die Erinnerung zusätzlich sehr lebendig. :heart:
      Die Reise war vom Reiseunternehmen und Hurtigruten hervorragend organisiert und alles klappte einwandfrei. Auf der Fram war alles wie gewohnt sehr gut und die gesamte Besatzung, sei es die nautische Crew, vom Hotelbetrieb oder das Expeditionsteam verdienen einfach ein grosses :sdanke: -schön.

      Den Fories danke ich für das rege Interesse an meinem Reisebericht. Nun verabschiede ich mich in die Skiferien ins Südtirol. Irgendwann finde ich dann vielleicht auch Zeit, um dem Forum von meiner Sommerreise 2016 auf die Lofoten zu berichten.
      Bilder
      • 16-07 009.JPG

        95,47 kB, 640×360, 77 mal angesehen
      Herzliche Grüsse
      Berna
    • Ich bedanke mich ebenfalls herzlich für diesen ganz besonders eindrucksvollen Reisebericht. :clapping: Ihr habt einige wahre Tierparadiese und grandiose Landschaften erleben dürfen An den Bildern konnte ich mich gar nicht satt sehen.
      Nicht jeder kann eine solche Reise unternehmen. Deshalb nochmals :sdanke: fürs Mitreisenlassen :!:

      Viele Grüße
      Laminaria

    • Berna schrieb:

      dafür war der Flug nach Zürich so kurz, dass sie nicht einmal allen Passagieren eine Erfrischung servieren konnten

      Früher gab es auf der Strecke morgens sogar ein Frühstück. Wenn es der Flugverkehr erlaubte, z. B. Sonntagmorgens wollten wir von der Flugsicherung Zürich einen direkten Anflug erlauben, wurde aber meist abgelehnt weil die Kabine nicht fertig wurde. Jede Kurve musste ausgeflogen werden...

      Berna schrieb:

      Wir waren uns schnell einig, die Reise in die Antarktis gehörte zu unsern allerbesten Reisen! Wir haben ja schon einiges von der Welt gesehen, aber die Eindrücke gingen sehr tief.

      Da stimme ich voll zu. Ich bin ja im gleichen Jahr wie die Antarktisreise drei Monate später auf Hurtigfahrt, merkte aber dass diese Reise zu nah an der Antarktis war, ich brauchte irgendwie Zeit zum Verdauen. Was mich auch beeindruckte war diese Ruhe - keine anderen Schiffe, keine Flugzeuge am Himmel, und selbst das eigene Schiff hörte man kaum wenn es sich an eine Einsscholle mit Robben schob.

      Danke für den Reisebericht, hat Spass gemacht nochmal mitzufahren :)
      Gruss - Arctica

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    • @Berna Vielen Dank für den interessanten und informativen Bericht und die vielen tollen Bilder :thumbsup:
      Auf Facebook habe ich ja schon ein paar Bilder gesehen, aber so ausführlich bekommt man doch noch viel bessere Einblicke. Eine wirklich ganz tolle Reise, habt Ihr gemacht, danke, dass Ihr uns mitgenommen habt! :sdanke:
      LG Lundefugl

    • Vielen Dank für diesen tollen Bericht! Eine Antarktisreise ist etwas Unvergessliches :love: Ich habe lange überlegt, ob ich mir so eine Reise nach 2007 nochmal leisten soll, aber ich glaube, den ersten Eindruck kann man nicht mehr toppen. Virtuell nochmal mitzufahren war wunderbar :thank_you:
      Viele Grüsse, Albatross
    • Geht mir auch so @Albatross - ich fürchte dass wie bei einer eventuellen zweiten Tour nicht nochmal so ein Wetterglück hätten, so dass dann die Enttäuschung gross wäre. Wobei die Reisekasse dann so einen Entschluss doch auch etwas einfacher macht ;). Und ausserm stehen bei mir auch noch Patagonien und die Fjorde auf der to-do-Liste.
      Gruss - Arctica

      Jan 2009 FM * Jan 2010 NL * Jan 2011 FRAM (Antarctica) * Apr 2011 NN * Mrz 2012 LO * Jan 2013 LO (Alta)* Feb 2014 KH *
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