Zum Ostereier suchen ans Nordkap Die große Norwegen Panorama Reise mit der MS Richard With vom 29.03.-12.04.2015

    • B-K-T
    • Zum Ostereier suchen ans Nordkap Die große Norwegen Panorama Reise mit der MS Richard With vom 29.03.-12.04.2015

      So lange angedroht jetzt ist es soweit. Geplant war kein Reisebericht, da ich zum Zeitpunkt der Reise das Forum noch nicht kannte, nach dem aber schon mehrmals Fragen nach Ostern kam und ich auch noch keinen Reisebericht über eine Gruppenreise gelesen habe will ich das jetzt mal tun.

      Nach 2 Teilstreckenreisen und mir im Jahr zuvor die Reise bei Trauerbewältigung unheimlich geholfen hatte und mir dabei klar wurde was mir fehlt, nämlich Ruhe die ich hier bekomme, stand schnell fest das ich unbedingt mal eine längere Reise machen muss. Dass es so schnell wird, war eigentlich nicht geplant aber es kommt halt unverhofft oft. Die Urlaubsplanung lief alles andere als optimal, der Block über Ostern war nicht das Problem. Für den Sommerblock war vereinbart, dass ich den Termin nach meinem Urlaub nachreiche. Da es da eh immer kritisch ist im Sommer/Herbst und meist schieben angesagt ist oder Verzicht auf die Wochenenden. Nach Rückkehr telefonisch bei der Vertretung nachgefragt wie es mit freien Terminen aussieht und den Wunsch notieren lassen. Nütze aber nichts, da der Termin zum Abgabezeitpunkt nicht eingetragen war muss ich nehmen was noch frei ist. Was nun? Beim Stöbern über die Webseite von Hurtigruten was man mit den verfügbaren Urlaubsterminen sinnvolles anfangen kann, ergaben sich 3 Optionen. Überrascht stellte als ich fest das die Nordstjernen wieder für Hurtigruten fuhr. Spitsbergen mit dem Schiff das hätte was. Infrage kam nur die Tour nach Spitsbergen, der Rest passte vom Termin nicht bzw. war mir zu kurz. Die Lady musste noch warten, da es hier zu Problemen mit den Wochenenden bzw. dem Zeitlichen Abstand zum anderen Urlaubsblock kam. Bleib die Wahl zwischen der Panoramatour über Ostern und einer vollen Runde mit der Lofoten nach den Herbstferien. Am Herbst hatte ich so meine Zweifel wie die Wetter- und Lichtverhältnisse sein werden. Das ich einigermaßen Hochseetauglich bin wusste ich zwar, immerhin hatte ich auf meiner ersten Reise, auch mit der Lofoten, auf der Hustadvika schon Windstärke 6-8 mitgemacht und mir ging es dabei bestens, aber Zweifel blieben. Die wurden unerwarteter durch einen Modellbahntermin im Herbst erst mal zur Seite geschoben. Da es aber in mir immer lauter schrie du musst raus du brauchst Schiff wurden alle bisherigen Pläne für Ostern über Bord geworfen und kurzerhand die Panoramatour festgemacht. Ich bin zwar kein Freund von All inklusive Reisen, nur nachdem doch recht viel Zeit ins Land gegangen war, ca. 6 Wochen Vorlaufzeit blieben noch, kam mir das Paket ganz recht. Sogar eine halbwegs preiswerte Innenkabine(372) war noch zu bekommen.


      2015 bot Hurtigruten auf einigen Reisen Vorträge durch einen Gastreferenten an so auch bei dieser Tour wo Donald Bäcker, der Wetterfrosch vom ARD-Morgenmagazin, 3 Vorträge zum Thema wie kommt das Wetter ins Fernsehen und Klima/Klimawandel hielt. Hinzu kam kamen noch Vorträge der Gruppenreiseleiter, nicht zu verwechseln mit der Schiffsreiseleitung, zu Leben und Arbeiten in Norwegen und der Geschichte von Hurtigruten. Der wurde zwar dann eher ein Vortrag zur Geschichte der MS Lofoten und Nordstjernen. Übel genommen hat es ihr keiner und die Tatsache das der zur Verfügung gestellte Raum fast zu klein war spricht auch für sich. Die Insider dürften jetzt wissen wer es war. Mir gab sie damit den endgültigen Rest in Sachen Nordstjernen und ab da gab es nur noch ein Ziel du musst wenigstens einmal mit ihr gefahren sein. Wie man in Norwegen das Osterfest begeht war noch die Zugabe, weil die Reise über Ostern ging.

      Die Vorträge von Donald Bäcker und über Ostern waren für alle Reisende die deutsch verstehen offen soweit man davon wusste. Sie wurden nicht durch die Schiffsreiseleitung angesagt. Entschuldigt hatte man sich dafür das die Vorträge Tagsüber stattfanden da in den Abendstunden eine amerikanische Reisegruppe immer Kinovorführung machte. War aber zeitlich gut gelöst, da wenn möglich die offenen Seestrecken genutzt wurden und es sind ja keine Pflichtveranstaltungen.



      Sonntag 29.03. Das Abenteuer beginnt

      In den Reiseunterlagen befand sich ein Infoheft mit dem Reiseablauf wo auch drin stand das man zwischen 12:00 und 13:00 Uhr im Color Line Terminal sein soll und nach der Gruppenreisenummer Ausschau halten solle. Dass die An- und Abreise mit der Bahn erfolgt versteht sich von selbst als Berufseisenbahner. Nur kennt man ja die internen Meldungen was sich alles hinter „Verzögerungen im Betriebsablauf“ verbergen kann und wie schnell mal eine halbe Stunde drin ist oder durch einen verpassten Anschluss man gepflegt 2 Stunden später am Ziel ist und ist endsprechend vorsichtig bei der Wahl der Verbindung. Es traf sich also gut, dass es aus meiner Wahlheimat eine direkte Verbindung nach Kiel gibt. Ist zwar etwas früh aber warum unnötiges Risiko eingehen. Bis Hamburg ging trotz Baustellenfahrplan alles gut, dann kam aber was kommen musste: Streckensperrung wegen Personen im Gleis. Nach ca. 20 min ging es weiter und es kam auch die beruhigende Ansage das in Kiel die Fähren erreicht werden, bei fast 3 Stunden Übergang habe ich mir aber nicht wirklich Sorgen gemacht, ist die Wartezeit wenigstens nicht so lang.

      Vom Bahnhof bis zum Anleger ist es nicht allzu weit und der „Pott“ ist auch nicht zu übersehen. Außerdem zeigte sich wieder, der Mensch ist auch nur ein Herdentier, einfach der Masse folgen im Zweifel. Wenn man die Hinweisschilder beachtet braucht man seinen Koffer auch nicht unnötigerweise zu viele Treppenstufen hochschleppen.

      Im Terminalgebäude gibt es am Ende der Schalter einen Halbrunden Sondercheckin-Schalter da war auch der Zettel mit der Gruppenreisenummer an der Scheibe zu finden. Da es noch recht ruhig war, habe ich erstmal beobachtet wer sich da so anstellt um das allgemeine Durchschnittsalter festzustellen. Ich hatte fast damit gerechnet den Status des Gruppenkükens zu bekommen aber den konnte ich wohl noch an ein junges Paar abgeben.

      Am Schalter gab es neben der Bordkarte für Color Line in dem Fall die MS Fantasy, einen kleinen Notizzettel mit der Sitzplatznummer für die Bergenbahn und einen Infozettel mit dem Ablauf für die nächsten 2 Tage. Danach war warten angesagt die mit dem organisieren von was Essbaren überbrückt wurde. Irgendwann setzte sich die Masse Richtung Boarding in Bewegung also dem allgemeinen Herdentrieb folgen. Auf dem Schiff angekommen erstmal der Schreck wo bist du denn hier gelandet Disneyland lässt grüßen. Der Begriff Musikdampfer trifft es wirklich recht gut.



      Kabine war erstaunlich schnell auf Deck 10 gefunden. Eine echte Innenkabine und keine zur Einkaufsstraße die wohl öfters Reisegruppen bekommen wie vom Rieseleiter zu erfahren war. Nachteil da ist, die Fenster sind echte Fenster und die Unterhaltungsscheinwerfer draußen können da schon mal kurz rein leuchten. Kabine entspricht dem üblichen Standard nur bei 2erbelegung sollte der andere für einen selbst das Kuscheltier sein. Ich hatte zum Glück das Doppelbett für mich allein.



      Wieder raus an Deck das Ablegen stand an. Kiel verabschiedete sich bewölkt.



      In der Kieler Förde war dann erst mal Schiffserkundung angesagt. Hier bin ich das erste Mal an der Schiffsgröße verzweifelt. Nach 3 Runden im Kreis laufen hatte ich endlich meine Kabine wiedergefunden. Wie übersichtlich ist da die Lofoten dachte ich mir. Dass sich diese Aussage im Laufe der Reise noch ändern sollte in Bezug auf Schiffsgröße und sich verlaufen, wusste ich da noch nicht.

      Um 17:00 Uhr stand die Infoveranstaltung für die Reisegruppe an mit Begrüßungscocktail in der Tower Bar auf Deck 14. Problem das Deck 14 ist nicht ausgeschildert und zwischen Deck 13 und der Observation Lounge, Deck 15, war nur der Nachtclub zu finden und der war von der Showtruppe als Übungsraum belegt. Die Begrüßung fand dann in einem Nebenraum der Lounge statt. War zwar etwas eng aber Platz ist in der kleinsten Hütte und solange dauerte es ja nicht. Die beiden Reiseleiter(in) stellten sich vor und es wurde nochmal der Ablauf der nächsten Tage erklärt. Es wurde auch gefragt wer schon mal mit Hurtigruten unterwegs war, es waren recht wenige die sich meldeten. Zum Schluss wurde noch eine schöne und hoffentlich halbwegs ruhige Fahrt gewünscht. Speziell er hoffte darauf, schließlich war er seit Silvester schon unterwegs und hatte bis zum Tütenverbrauch schon alles mitgemacht. Es wurden dann noch Schlüsselbänder verteilt mit der Bitte diese bei den Vorträgen zur Kenntlichmachung der Reisegruppe zu tragen. Schön brauche ich mir nur noch einen Kaffeebecher kaufen, den gab es damals ja noch, weil Bordkarte und Schlüsselband bleiben bei mir zusammen und hängen hier an der Wand.

      Rechtzeitig zum ersten Höhepunkt der Reise war ich wieder an Deck. Gegen 18:30 Uhr kommt die „kleine“ Brücke über den großen Belt.



      Danach war erst mal die Suche nach was Essbaren wieder angesagt, weil irgendwie hatte ich es verpeilt dass Mittag- und Abendessen nur auf dem Hurtigrutenschiff inklusive ist und sonst nur Frühstück. Wer seine Reiseunterlagen liest und auch die Infozettel ist klar im Vorteil. Man hat aber genügend Auswahl um nicht zu verhungern. Auf Show hatte ich keine Meinung und draußen wurde es dunkel und es gab eh nur Wasser zusehen. Da Sonntag war und die ARD im Fernseher gefunden wurde, gab es Tatort als Bettlektüre passenderweise einer aus Kiel.

      Gruß vom Rhein
      Siggi
    • Montag 30.04. Oslo-Bergenbahn-Bergen

      Der Oslofjord begrüßte uns trüb mit Schneeregen nach dem die Nacht ruhig war, zumindest habe ich gut geschlafen.



      Beim Anlegen lief im Kopfkino „Speed 2 – Cruise Control“ warum auch immer.



      Vor dem Terminalgebäude standen für uns 2 Busse bereit, gekennzeichnet mit Hurtigruten und der Gruppennummer, die uns ohne Umwege zum Bahnhof brachten. Die Bahnfahrt erfolgt nur mit Handgepäck der Rest wurde vom Gepäckservice extra ins Hotel nach Bergen gebracht. Die Koffer mussten aber selbst bis zum Bus durch die Pass- und Zollkontrolle getragen werden.



      Die reservierten Plätze für uns waren im Wagen 6 zu finden. Die Inneneinrichtung der Wagen kam mir zum Teil bekannt vor, entweder sind die Sitze im ICE aus Norwegen oder was wohl eher der Fall ist, sie sind deutsch da ja der Zug auch von einer in der Schweiz entwickelten Lok gezogen wurde.

      Die 7 Stunden Zugfahrt waren für mich recht kurzweilig. Nur das letzte Stück ab Voss zieht sich etwas da hier der Tunnelanteil höher ist.



      Tief verschneit zeigte sich der obere Teil der Strecke um Finse dort wurde auch auf Deutsch durchgesagt das man extra wegen einer deutschen Reisegruppe etwas länger halten würde. Das man in Norwegen über Ostern gern zum Skifahren fährt hat man gemerkt die Bedingungen waren aber auch bestens hier oben.



      Während es vor Finse noch sehr sonnig war zog es sich auf der anderen Seite der Berge zu.

      In Bergen konnte wer Lust hatte mit der Reiseleiterin zu Fuß zum Hotel gehen für die anderen stand ein Bus zur Verfügung. Ich hatte mich der Fußgruppe angeschlossen und es gab noch 2 Tipps wo man gut essen gehen kann. Im Hotel, Scandic Neptun wurden durch den Reiseleiter die Zimmerschlüssel verteilt und nach dem ich meinen Koffer gefunden hatte erst mal frisch machen. Das Hotelzimmer hatte etwas Altbackenes an sich, hier hatte ich den Eindruck versucht Hurtigruten etwas zu sparen. Für eine Nacht aber brauchbar.



      Der Abend stand zur freien Verfügung. Erstes Ziel war der Hurtigrutenterminal welches Schiff liegt wohl am Kai. Es war die VESTERÅLEN. Ich kannte sie bis dahin noch gar nicht und wenn man sie zum ersten Mal sieht wirkt sie doch etwas merkwürdig und nicht aus einem Guss wie die anderen Schiffe. Als erfahrener Hurtigrutenfahrer hätte man es eh gewusst und sich auch eine Gästekarte für eine Besichtigung besorgt ich habe mich mit einem Foto von gegenüber begnügt.



      Nächstes Ziel war das Egon, nein nicht zum Pizza essen es gab Fisch. Die anschließend vorgesehene nächtliche Stadtbesichtigung, ich liebe Nachtfotos, musste wegen einsetzenden Regens abgebrochen werden und es ging zurück ins Hotel.

      Gruß vom Rhein
      Siggi
    • Ach es gibt tatsächlich interessierte Leser :D

      Dienstag 31.03. Bergen

      Beim Sinnieren was man mit dem freien Vormittag anfangen kann, kam von einem Mitreisenden der Spruch: „Warst du nicht auf den Fløyen warst du nicht in Bergen “ Da das Wetter noch recht gut war also gleich erst mal hoch. Oben lag noch Schnee der aber recht schnell in der Sonne schmolz. Zum runterlaufen fehlte mir die Lust.



      Wieder unten streifte ich Ziellos durch Bergen mit einem Zwischenstopp zum Mittagessen im Holbergstuen.



      Gegen 14:00 Uhr startete dann die Stadtrundfahrt vom Hotel aus. Die Stabkirche Fantoft war das erste Ziel. Von der Reiseleiterin gab es noch eine rührende Geschichte von einem Paar das unbedingt hier heiraten wollte. Das nenne ich wahre Liebe zu diesem Ort und zueinander. Die Besonderheit liegt in der Geschichte der Kirche.



      Wieder in Bergen war dann natürlich Bryggen das Ziel und weiter ging zu es Fuß durch die kleinen Gassen.



      Ziel der Stadtrundfahrt war der Hurtigrutenterminal. Im Bus gab es dann noch mehre Organisatorische Infos so, dass man sich um den Koffer nicht kümmern braucht der wird durch die Mitarbeiter direkt aufs Schiff vor die Kabine gebracht. Desweitern den Check-In und die Sicherheitsunterweisung macht jeder für sich. Die angegebene Tischnummer für das Abendessen ist uninteressant, die Reisegruppe hat feste Tische und die werden neu verteilt um schon entstanden neue Freundschaften hier zu berücksichtigen, man solle sich an Bord dann bei den Gruppenreiseleitern melden und die würden auch die Sonderwünsche an die Küche weiterreichen. Für die Gruppe wird auch täglich ein eigener Infozettel erstellt der an der Infowand bei der Schiffsreiseleitung hängt. Auch eine tägliche Infosprechstunde was man an Land machen kann wird es geben. Es gab dann noch, wie immer am Schluss, die Wettervorhersage und da sollte man am nächsten Morgen entweder früh aufstehen um noch in Ruhe duschen zu können oder so lange im Bett bleiben bis alles vorbei ist und eventuell auf das Frühstück verzichten. Dann mal Willkommen zu Hause. Irgendwie kommt einem ein Hurtigrutenschiff immer so bekannt vor auch wenn die Richard With nach der Lofoten und Finnmarken erst das 3. Hurtigrutenschiff ist was ich betrete.



      Nach der AskøyBrügge war dann Bettruhe angesagt.

      Gruß vom Rhein
      Siggi
    • Mittwoch 01.04.

      Dass die Wetterwarnung kein verfrühter Aprilscherz war hatte ich schon in der Nacht mitbekommen. Ich hatte versucht ohne Ohrstöpsel zu schlafen was selten lange gut geht und beim hohlen selbiger merkte ich das ordentlich Bewegung im Schiff war. Nach dem für halbwegs Ruhe gesorgt war, habe ich mich wieder in den Schlaf schaukeln lassen.

      Nach dem Frühstück hatten sich die Schiffsbewegungen soweit beruhigt das ich mich an Deck traute um mal die Nase in den Wind zuhalten wie denn die Lage draußen ist. Wie sie sehen, sehen sie nicht viel. Etwas blauer Himmel konnte ich dann doch entdecken.



      Für die die noch was besorgen wollen kam von der Gruppenreiseleitung der Hinweis dass man das in Ålesund machen müsste da in Norwegen schon Donnerstag Feiertag wäre und die nächste Einkaufsmöglichkeit erst wieder in Tromsø bestehen würde. Für Ålesund hatte ich mich für den geführten Stadtrundgang entschieden. Erstes Ziel war, da wir ja Baustellenbedingt am Storneskaia/Prestebrygga langen, zwangsläufig das Projekt Bankskøyta, dem Nachbau eines historischen Fischereisegelschiffes.



      Weiter ging es ins Jugendstilmuseum. Nach Sprachgruppen geteilt konnte eine Gruppe die Apotheke erkunden während die andere Gruppe im Zeittunnel war.



      Die restliche Führung durch die Stadt erfolgte trocken, der Schauer kam passend während des Besuches des Museums runter. Der Ausflug war zwar auch auf Deutsch angekündigt der Großteil erfolgte aber auf Englisch und so interessant war er nicht wirklich für mich. Den Museumsbesuch kann man auch so machen und anschließend die Stadt selbst erkunden ist in meinen Augen besser. Da die Treppe auf den Aksla wegen Renovierung eh gesperrt war es aber ein passender Ausgleich.



      Weiter ging es dann mit voller Kraft in den nächsten Schauer nach Molde .



      Damit das leckere Abendessen nicht so schwer im Magen liegt, bittet die Hustadvika danach zum Wellenreiten.







      Der einzige der Scherze an dem Tag machte war Petrus.

      Gruß von der Mulde
      Siggi

      PS: Hier geht es erst in ein paar Wochen kurz vor dem Stammtisch in Frankfurt weiter. Nicht weil ich die Lust verloren hätte, ich brauch nur ganz dringend Schiff auch wenn es nur eine ganz kurze Tour von Harstad nach Trondheim wird.
    • So endlich mal Zeit hier weiter zu machen. Hoffentlich werde ich bis Ende des Jahres noch fertig. :S

      Donnerstag 02.04. Gründonnerstag

      Am Morgen sah ich erst mal doppelt. Was aber nicht am Bier bzw. Wein vom Vorabend lag, bekanntlich ist man hier oben ja eher pleite als mit Filmriss unterm Tisch zu liegen, sondern an der Kong Harald die südgehend am Kai lag.



      Der Donnerstag ist Norwegen schon der erste Osterfeiertag und somit war in Trondheim nicht viel los. Was also anstellen, wenn man zum 3. Mal hier ist und bei extrem wechselhaften Wetteraussichten? Etwas Kultur geht immer und so wurde die Stadtrundfahrt mitgemacht. Auch wenn ich nicht so der Liebhaber von Kirchenbauten bin man kann sich den Dom ja mal anschauen. Am Aussichtpunkt angekommen, wo man angeblich einen wunderbaren Blick über Trondheim hat, kam erstmal ein heftiger Schneeschauer runter und wie sie sehen, sehen sie nicht viel. Dafür reichte es kurzzeitig für ein Winterwunderland. Der Schnee war aber genauso schnell wieder weg wie er gefallen war.



      Nach der Domführung brach Hektik aus und man drängte zum Aufbruch. Es war doch erst kurz vor 10 und auslaufen ist erst in 2 Stunden dachte ich mir? Was ich erst jetzt mitbekommen hatte, dass es für beide Schiffe nur eine Stadtrundfahrt gab und die Kong Harald läuft ja schon um 10 aus, deshalb die Eile also.

      Da sich das Wetter inzwischen etwas beruhigt hatte, bin ich noch mal los Richtung Speicherhäuser.



      Der weitere Tag verlief unspektakulär und Donald Becker hatte seinen ersten Vortag gehalten. Die erhoffen Regenbögen wie ich sie 2012 hier erlebte blieben leider aus.

      Ein Foto vom Kjeungskjær Fyr musste natürlich sein, auch wenn ich beim raus suchen des Fotos jetzt erst dachte, ich hätte mich im Ordner vergriffen. Es ist aber tatsächlich aus 2015. Im Gegenlicht passt er besser zur vorherrschenden Wetterlage.



      Auf der Folda gab es noch ein etwas anderes Lichtspiel.



      Für Rørvik hatte die Gruppenreiseleiterin zu einer Exklusivführung auf die MS Lofoten eingeladen. Das neue Vermarktungskonzept war ja gerade erst angelaufen und den endgültigen Umbau kannte Sie auch noch nicht. Viel Zeit blieb nicht und so musste das herzliche Hallo, als wir auf die Lofoten kamen, etwas kürzer ausfallen. Auch wenn vorher schon feststand das ich wiederkommen werde, so festigte sich der Entschluss bei mir für die erste volle Runde kommt nur Sie in Frage!



      Gruß vom Rhein
      Siggi