Bilderbericht meiner Tour vom 02.04. bis 08.04.2015 auf der MS Trollfjord

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    • Bilderbericht meiner Tour vom 02.04. bis 08.04.2015 auf der MS Trollfjord

      So beginne ich meinen Bilderbericht meiner ersten Hurtigruten Reise mit dem Blick auf das Land, welches ich auf einem Kurztrip mit der Colorline lieben gerlernt habe.

      Tag 1: Bergen



      Hatte noch Zwei Tage vorher ein heftiges Sturmtief über ganz Europa für Chaos gesorgt, überraschte mich das gute Wetter dann doch sehr.

      In Bergen angekommen wurden wir von einem kleinen Bus abgeholt und am Hurtigruten Terminal abgesetzt. Das Schiff war noch nicht da, also Gepäck eingecheckt und gegenüber des Terminals auf die Ankunft gewartet.



      Viele Fotos, Bilder, Bücher und Berichte hier im Forum gesehen und gelesen, dann läuft sie in den Hafen ein und man kann es kaum erwarten das Schiff zu betreten.

      Nur kurz beim Anlegen zugeschaut ging es erstmal Bergen erkunden, bis zur Abfahrt am Abend war noch genug Zeit.



      Bestes Wetter in Bergen . Also ab auf den Berg und die herrliche Aussicht genießen.



      Eine schöne bunte Stadt die sich auch im Winter und Frühling sehen lassen kann und ohne einen Besuch von Bryggen geht es natürlich auch nicht.



      Endlich durfte man aufs Schiff. Vor der Kabine standen schon die Koffer, bezugsbereit waren sie noch nicht daher erst einmal das Schiff erkunden.
      Auf der gesammten Reise war ich wohl am meißten auf dem Umlaufdeck ganz vorne am Bug anzutreffen.
      Links auf dem Hügel ist das Aquarium zu sehen, rechts davon eine Technische Hochschule soweit ich weiß.



      Mit zunehmender dunkelheit kam auch die Abfahrt immer näher. Vom Panorama Deck hatt man einen guten Blick über das Abendliche Bergen , hier die Johanneskirche auf der linken Seite.



      Am Nachmittag noch von Oben gesehen jetzt von Unten...



      Ein paar Minuten hielt ich es noch draußen aus. Müdigkeit von der Reise zur Reise und der doch sehr kalte Wind zwangen mich aber schließlich ins Bett.

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    • Da sage ich doch mal herzlich willkommen im Forum, Du bist ja schon einige Monate angemeldet aber nun erst aktiv. Toller Einstieg - mit einem Reisebericht. :)
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO //
      7/14 NX Verweise auf Reiseberichte im Profil

    • Danke für die netten Worte und ich freue mich das die Bilder gefallen.

      Tag 2: Maløy bis Kristiansund

      Hinter mir liegt eine fürchterliche Nacht. Das Schiff stampfte, schaukelte, rollte auf und ab von links nach rechts. Meine Gedanken sitzend auf der Bettkante um 2, 3, 4 Uhr Nachts; "Die Reise hat erst angefangen, ich bin Seekrank und dafür soviel Geld ausgegeben. Verdammt!"

      In Maløy
      angekommen, wenn auch nur kurz, kein Wellengang mehr. Rauf aufs Deck und erstmal frische Luft schnuppern. Tief eingeatmet und naja was riecht
      man wenn man 100m von einer Fischfabrik festgemacht hat...?

      Egal dafür schönes Licht. Die Bilder sind 12Minuten auseinander und 2 verschiedene Lichtstimmungen.



      Auf der Strecke Richtung Torvik ging es noch mal so Richtig Auf und Ab, was meinem Frühstücksteller ziemlich Leer aussehen ließ.
      Die Berg und Talfahrt war dann irgendwann vorbei, dem Magen gings dann auch wieder entsprechend, dazu kam dann die Sonne hinter den Wolken hervor.



      In Ålesund angekommen runter vom Schiff und ab in die Stadt. Vorweg, diese Stadt ist meiner Meinung nach mit die schönste auf der Route. Leider war der Treppenaufstieg zum Aksla gesperrt. Also Alternativ Programm.
      Hab ich schon erwähnt das Ostern eine nicht so optimale Zeit ist um zu reisen? Alle Geschäfte zu und die Straßen leer. Hat aber auch etwas für sich. Noch mehr Ruhe und weniger Trubel.



      Pünktlich zur Abfahrt zog es sich dann etwas zu.



      Die Einfahrt in Molde wird durch einen riesigen Spiegel makiert.



      Bei der Abfahrt in Molde stand die Sonne schon sehr teif und sorgte für lange Schatten.



      Die erste Schiffsbegegnung bei Tageslicht stand bevor und es sollte uns Südgehend die MS Lofoten begegnen.



      Ein letztes mal winken dann ging auch der 2. Tag vorbei.

    • Dennis:

      Brillante Bilder!

      Da taucht die Frage auf, ob diese irgendwie nachbearbeitet worden sind. Mit der Begrenzung auf 150 kB ist beispielsweise die Qualität der Bergen- oder Alesund-Fotos sicherlich nicht zu erreichbar. Das Bild der TROLLFJORD ist ja wohl vom Floyen aus geschossen worden. Welche Brennweite wurde verwendet, und ist ein Stativ verwendet worden?

      Unabhängig von den Hurtigruten-relevanten Bildern, habe ich die grandiosen Flugzeug-Abbildungen genossen. Da würde mich interessieren, wie insbesondere die Nachbrenner-Flugaufnahmen zustande gekommen sind. Mit einem festen Dreibeinstativ ist das wohl nicht zu schaffen, ein Einbeinstativ wäre wohl aber hilfreich.

      Danke und beste Grüße

      Lupo
    • DenWue schrieb:

      diese Stadt ist meiner Meinung nach mit die schönste auf der Route

      Tja, so gehen die Meinungen auseinander. Zugegeben - es ist die Stadt die die schönste Lage hat - ich persönlich mag sie gar nicht. Dieses Blümchenzeugs an Aussenfassaden finde ich irgendwie abartig. Ich finde zu diesem Ort einfach keinen Zugang.
      Jan 2009 FM ~ Jan 2010 NL ~ Jan 2011 FRAM (Antarctica) ~ Apr 2011 NN ~ Mrz 2012 LO ~
      Jan 2013 LO (Alta) ~ Feb 2014 KH ~ Jan 2016 LO ~ Feb 2018 LO

      Reiseberichte siehe Profil!

    • Huhu,

      Das Bild ist vom Floyen und ich habs mit 400mm Brennweite gemacht. Die 150kb begrenzung tut jedem Bild weh, deshalb hab ich sie auch Extern hochgeladen.
      Die meißten Bilder mache ich ohne Stativ, das Stativ wird nur bei schlechten Lichtbedingungen ausgepackt. Die Flugzeugbilder mach ich Freihand, bei den Geschwindigkeiten wäre ein Stativ nur hinderlich.

      Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bine“ () aus folgendem Grund: Unnötiges Zitat entsprechend den Forenregeln entfernt/Bine

    • Tag 3: Trondheim bis Rørvik

      Es ist bereits nach 7Uhr30 als ich aus dem Bett falle, die Gardine vom Fenster wegschiebe und wir schon lange im Hafen von Trondheim liegen.
      Schnell fertig gemacht, dem Frühstücksbuffet kurz Hallo gesagt und dann runter vom Schiff. Von den 6 Stunden Liegezeit bleiben dann nicht ganz 4 Stunden übrig für ein wenig Stadtbummel.

      Mit uns lag noch die MS Midnatsol am Kai.



      Am Bahnhof und am Yachthafen vorbei ging es in Richtung Dom.




      Das Thema der Reise war "The Arctic Awakening" und das zeigte die Natur auch in der Königsstadt



      Ich muss hier an der Stelle gestehen das ich mit Trondheim überhaupt nicht "warm" geworden bin, obwohl die Sonne schien. Mag daran gelegen haben das die Stadt wie ausgestorben schien, irgendwie Trostlos.

      Dafür entschädigte der Trondheimfjord dann wieder mit tollen Aussichten bei bestem Wetter.



      Der [definition=45,1]Kjeungskjær Fyr[/definition] wurde als der schönste Leuchtturm auf der gesammten Reise im Tagesprogramm angepriesen.



      Das Highlight für mich an diesem Tag war dann die Fahrt durch den Stokksund . Wenn man sich auf einem Schiff befindet, kann man Norwegen wohl nicht näher kommen.



      Eine Gruppe Norweger winkte dem Schiff nicht nur in Sandviksberget, man sah sie gleich auf mehreren Anlegern immer wieder.



      Rørvik war der letzte Hafen für diesen Tag,



      und die tief stehende Sonne kündigte auch schon das Ende an.
    • Die Reise geht weiter.H
      Heute steht die Polarkreis Überquerung als Highlight an....

      Tag 4: Polarkreis bis Svolvær

      ...und deshalb auch schon sehr früh auf den Beinen. Als Belohnung gab es bestes Sonnenaufgangslicht.



      Um ~ 7:08uhr war es dann soweit und kaum einer war mit mir draußen auf Deck...



      Weiter gehts es auf einem sehr schönen Streckenabschnitt der Reise Richtung Ørnes . Die MS Nordkapp begegnet uns auf Südkurs...



      auch wenn man gespannt ist was noch vor einem liegt, kann sich ein Blick zurück auch lohnen.



      nach kurzem Stop in Ørnes geht es auch schon wieder weiter.



      Einfahrt in den Hafen von Bodø . In Bodø gings auf eigene Faust los. Richtung Yachthafen und dann zum Rundholmen.



      Das Wetter wurde nach dem besuch in Bodø immer schlechter. Der Reiseleiter kündigte eine der längsten Passagen der Reise an. Die überfahrt zu den Lofoten stand bevor.
      Die See wurde unruhiger und dieses miese Gefühl in der Magengegend kam wieder. Im inneren des Schiffs hielt ich es aber nicht lange aus. Dem Wellengang trotzend gings wieder raus, ganz nach vorne da wo es am meißten schaukelt. Ich sage euch das ist die beste Medizin gegen Übelkeit.
      Fast schon enttäuscht von dem was uns die Natur da entgegenwarf blieb ich die ganze Überfahrt draußen.

      Wenn Ihr jetzt das Bild seht, werdet Ihr lachen aber so klein waren die Wellen dann doch nicht. So 2-3m dürften sie schon gehabt haben und beim nächsten mal wünsch ich mir dann auch etwas mehr.



      In Stamsund angekommen musste der Kapitän den Anker werfen um sicher im Hafen anlegen zu können. Der Wind war unfassbar stark, es schneite und regnete waagerecht. Der kalte Wind fühlte sich wie Nadeln auf der Haut an.

      Am späten Abend erreichten wir Svolvær , für mich der letzte Hafen an diesem Tag.
      Es boten sich ein paar Nachtaufnahmen an, trotz des miesen Wetters hier meine besten Versuche.