Klassenreise für Quereinsteiger mit Nachsitzen in Bergen und Oslo

    • Teilstrecke
    • Oh, es geht weiter :thank_you: So ein Bergenwetter möchte ich auch mal! Das Ganze einen Tag früher wäre natürlich besser gewesen ;) aber wie aus den leckeren Essensbildern ersichtlich, habt ihr es euch trotzdem nicht verdriessen lassen. Schade, dass du uns die gelbe Kugel vorenthalten hast :lol:
      Der Wikingerhelm hätte noch eine halbe Nummer größer sein dürfen, oder? :laugh1:
      Viele Grüsse, Albatross
      Reiseberichte im Profil
    • Ja, wir waren wirklich überrascht. Kurz, nachdem wir die Rolltreppe betreten haben, stieß Sabine mich an und sagte "Guck mal, wer da unten steht!" - Marion, wir haben uns sehr über die Begrüßung gefreut. Die Stimmung paßte sehr gut zum außergewöhnlichen Wetter in Bergen und das gemeinsame Abendessen danach war sozusagen der krönende Abschluß der Rundreise. Schade, daß die Zeit dabei so schnell vergeht. Dein Bericht ist wieder vorzügöich, vielen Dank dafür.

      Sabine + Dietmar
    • 22.03.2015: Zweimal Glück gehabt und eine Begegnung der „norwegischen“ Art

      Bergen zeigte sich beim Abschied von seiner besten Seite – im strömenden Regen
      Nur gut, dass ich am Abend voher aus lauter Bequemlichkeit ein Taxi zum Bahnhof bestellt hatte. Unter normalen Umständen hätte man ja auch laufen können :rolleyes:
      Da ich schon zeitig auf den Beinen war, konnte ich in Ruhe das frühe Frühstück genießen. Und da sah ich auch die asiatische Reisegruppe, der ich das zu verdanken hatte. Wer weiß, welchen weiten Weg die noch vor sich hatten
      Am Bahnhof in Bergen war ich um 7.20 Uhr die erste Reisende, mein Zug nach Oslo stand zwar schon da, war aber noch nicht freigegeben. So wartete ich eben, besser, als auf der letzten Minute zu kommen und dann einen Sitzplatz zu suchen. Ich hatte nämlich im Vertrauen, dass es Sonntag und am frühen Morgen war, mir gar nicht erst die Mühe gemacht, mich um eine Platzreservierung zu kümmern. Als halb acht der Fahrkartenschalter öffnete, fragte ich mehr aus Langeweile nach einer Reservierung und musste mir zum Erschrecken anhören, dass der Zug ausgebucht war. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Und da immer noch kein einziger Miteisender zu sehen war, konnte ich es auch nicht richtig glauben ?(
      Dann kamen zwei Mädchen in die Bahnhofshalle, nass vom Regen, lachend, kreischend und offensichtlich nicht mehr ganz nüchtern Mit wohl dem gesamten norwegischen Sprachschatz redeten sie auf mich ein, fast ohne Luft zu holen. Es dauerte einige Zeit, bis ich ihnen verständilch machen konnte, dass ich sie nicht verstehe. Etwas ruhiger versuchten wir es dann auf englisch. Sie entschuldigten sich, weil sie auf einer Party waren und getrunken haben und sehr lustig sind. In Norwegen ist das eben manchmal so
      Im weiteren Gespräch wollten sie natürlich wissen, wo ich herkomme und ich erzählte dann auch, dass ich nach Oslo fahren möchte. Fast jedes dritte Wort in der Unterhaltung war „sorry“, begleitet von Kichern
      Dann verabschiedeten sie sich mit einem letzten „sorry“ und einem Satz, über den ich immer noch lauthals lachen muss „I like your hair, they are beautiful. You look like your President“ Ähmmm….. ja klar….

      Dann kam die nächste Überraschung: meine Frühstücks – Asiaten. Die hatten natürlich Platzkarten, stiegen aber in den inzwischen freigegebenen Zug im letzten Wagen ein und liefen durch den Zug nach vorne. So hatte ich sie Minuten später wieder um mich. Ich hatte vorerst einen der vielen freien Plätze belegt :hmm:
      Kurz nach Bergen kam auch schon die Fahrscheinkontrolle Die „Kollegin“ schaute erst sehr interessiert meine internationale Freifahrt an und fragte dann, ob ich eine Reservierung hätte. Auch sie konnte in ihren Waggonlisten keinen freien Platz für mich finden und machte mich darauf aufmerksam, dass ich irgendwann aufstehen muss :grumble:
      Wir kamen nach Dale und Voss und Myrdal und immer noch wollte keiner meinen Platz haben. *schweißabwisch*





      Und als kurz nach Myrdal die „Kollegin“ kam und mir einen frei gewordenen Platz im selben Wagen zuordnete, hätte ich sie….. also... habe ich mich sehr gefreut

      Vom Regen in Bergen kamen wir durch hässliches Regen-Schnee-Gemisch dann in den tiefsten Winter. Herrlich! Und da die fotografierwütige Asiatengruppe bei fast jedem Halt fast vollständig aus dem Zug geklettet ist, habe ich mich still und heimlich angeschlossen und so das eine und andere schöne Winterfoto geschossen.



      Irgendwann bin ich dann doch tatsächlich eingeschlafen und als ich wieder munter wurde, war das schöne Wintemärchen schon vorbei.
      So bekam ich gerade noch die Abfahrt in Drammen mit und nun war es ja nicht mehr weit bis Oslo.



      Mein Hotel in Oslo war das Thon Opera, ausgesucht wegen seiner Nähe zum Bahnhof und den Lobeshymnen, die ich darüber gehört hatte. Und da ich mit einem Weekend-Special auch noch ein sehr günstiges Angebot bekommen hatte, fiel die Wahl leicht.
      Mein Zimmer in der 8. Etage war groß, mit riesigem Bett und schönem Bad, außerdem toller Aussicht – auf den Bahnhof. Ich wette, das war Absicht :punish:
      Hier wollte ich nun die nächsten drei Tage verbringen und hatte mir auch ein straffes Programm dafür ausgesucht.

      Ziel 1: der gläserne Außenfahrstuhl im bzw. am Radisson Blu Plaza Hotel auf der anderen Seite des Bahnhofes. Die Aussicht von dort hatte uns schon vor vielen Jahren begeistert und ich hoffte auf ein schönes deja vu. Das war es dann auch, nur sah alles anders aus als in meiner Erinnerung und auf den Fotos von 2003. In den letzten 12 Jahren ist nicht nur die Oper Oslo, sondern auch ein völlig neuer Stadtteil entlang der Dronning Eufemia Gate entstanden. Und zwischen dem Bahnhof und der Oper ist immer noch eine riesige Baustelle.
      Die Fahrt mit dem Fahrstuhl war natürlich genauso grandios wie damals und der Blick vom 39. Stockwerk des höchsten Hotels Norwegens einfach genial. Und da ich die ganze Zeit alleine war, konnte ich es mir auch nicht verkneifen, einige male rauf und runter zu fahren. Und trotz des dicken und teilweise sehr schmutzigen Sicherheitsglases konnte ich auch einige schöne Aufnahmen machen.







      Noch bevor es dunkel wurde, wollte ich der Osloer Oper aufs Dach steigen. Dazu musste ich wegen der Baugrube zwischen Bahnhof und Oper einen riesigen Umweg nehmen. Da war ich schon satt :girl_cray2:
      Bis nach oben habe ich es dann nicht mehr geschafft, konnte aber viel Schönes um und in dem imposanten Bauwerk bestaunen. Und der Umweg bescherte mir einen nicht alltäglichen Blick auf die Stena Line und auf die holländische Yacht MV Grace.





      Auf dem Rückweg zum Hotel erstand ich dann im Bahnhof noch ein kleines Nachtmahl. Zusammen mit einem großen Kaffee und einem eingeschmuggelten "Restbestand" war ein leckerer Tagesabschluss gewährleistet. Da ich morgen auch einen festen und zeitigen Programmpunkt hatte, beschränkte sich das Nachtleben Oslos bei mir dann auf mein großes, unglaublich bequemes Hotelbett
      Und schon ist auch dieser Tag wieder Geschichte.....
      LG Marion

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    • 23.03.2015: Lilly oder Lille - ach einfach Hammer

      Punkt 6 Uhr werde ich munter - ungewollt Genau um diese Zeit beginnen offenbar die Lautsprecherdurchsagen auf dem Osloer Bahnhof und gefühlt alle Lautsprecher befinden sich unter meinem Fenster. Mir tut der Kopf weh und irgendwie fühle ich mich schlapp, würde am liebsten im Bett liegen bleiben. Aber einen Tag in Oslo vergammeln, das kommt nun auch wieder nicht in frage :nono:

      Gute 90 Minuten später gehe ich zum Frühstück und beim Betreten des Speisesaales bleibt mir erst einmal die Luft weg. Was für ein Anblick Ich hatte ja schon viele Lobeshymnen über das Frühstücksbuffet im Thon Opera gehört und gelesen, aber das hier hat meine schon hohen Erwartungen nochmals übertroffen. Bei mir isst nun mal das Auge mit und das hatte allerhand zu tun
      Aber ich will ja nicht nur über Essen schreiben, deshalb erwähne ich nur mal viele verschiedene Smoothies, Livecooking mit Eierspeisen und Pfannkuchen nach Wunsch. Und dann das Kaffeeangebot - Hammer!
      Mit dem Gefühl, gleich zu platzen, machte ich mich dann später fertig für den Tag :good3:

      Dieser hatte nur ein Ziel: Lillehammer, eine Tagestour.
      Dort war ich noch nie, hatte aber schon immer den Wunsch, den Ort der Olympischen Spiele von 1994 kennenzulernen. Und nachdem ich die erste Staffel der Krimiserie um den amerikanischen Gangster Frank Tagliano gesehen hatte, wollte ich natürlich auch auf den Pfaden von „Johnny“ Henriksen wandeln, also nach Lillyhammer

      Zwei Stunden sollte die Bahnfahrt dauern, aber als ich am Bahnsteig ankam, musste ich feststellen, dass erst einmal gar nix ging ;( ?( Eine Signalstörung blockierte die Strecke. Naja, sowas kenne ich ja und das haut mich nicht gleich um.



      Mit knapp 30 Minuten Verspärung ging es dann los und ich machte es mir bequem mit dem Ziel, noch ein bisschen zu schlafen.
      Aber spätestens ab Hamar war es mit der Döserei vorbei. Inzwischen hatte sich ein Wetterchen entwickelt, das die Fahrt entlang des Mjøsa - Sees einfach bezaubernd machte. Schon allein diese Fahrt hat den Ausflug auf jeden Fall gelohnt.







      In Lillehammer kamen wir mit nur noch 15 min Verspätung an. Und der blaue Himmel strahlte über der Stadt.
      An der Touristinformation im Bahnhof erkundigte ich mich nach dem Weg zum Olympiazentrum. Und da der Bus nach Maihaugen direkt vor dem Bahnhof abfuhr, war ich 10 Minuten später schon dort.
      Und ich wurde enttäuscht. Das Olympiamuseum hatte geschlossen :grumble: in die Håkons Hall konnte man zwar kurz einen Blick werfen, aber auch hier war alles abgesperrt. Für irgendeine Veranstaltung wurden VIP-Zelte und Caterings aufgebaut. Typischer Fall von: zur falschen Zeit am falschen Ort :verysad: :verysad:
      Schade, denn auch die Außenanlagen waren nur bedingt begehbar, entweder vereist oder matschig und Baustellen.



      Aber wenn jemand denkt, ich war nun enttäuscht: nein, ich wollte hierher und war hier, aber muss unbedingt wiederkommen und dann mit besserer Vorbereitung :sgenau:
      Zurück in die Stadt ging ich dann zu Fuß und schlenderte durch die hübschen Straßen. Es war zeitweise so warm, dass man schon im Park auf einer Bank sitzen und die Sonne genießen konnte. Aber irgendetwas aus dem Krimi wiederzuerkennen, dafür muss ich die Serie wohl noch einige male sehen und dann wieder zurück kommen


      In einem kleinen Bäckereicafe machte ich dann eine Pause und leistete mir ein Leckerchen.





      Während der Rückfahrt genoss ich nochmals das schöne Wetter entlang des Sees. Ein schöner Abschluss dieses trotzdem gelungenen Ausfluges.





      Bei Ankunft in Oslo war es schon wieder dunkel und es regnete. Da meine Lust auf Nachtleben wieder gegen Null tendierte, holte ich mir im Bahnhof einen leckeren Salat und zwei Eple Cider, was für einen gemütlichen Abend im Hotelzimmer ausreichend war

      Um 6 Uhr würde mich der Bahnhofswecker wieder aus den Federn holen :dash: für einen weiteren schönen Tag in Oslo.
      LG Marion
    • Bild 38 zeigt doch die Brücke auf der in der 4 oder 5 Folge der ersten Staffel von Lilyhammer der schnieke rote Ferrari bei einem Beschleunigungs- und Geschwindigkeitstest zerlegt wird. Oder ist das schon die zweite Staffel ???
      Es grüßt Capricorn :hut:

      7/11 RW // 3/12 NX // 7/12 FM/VE // 3/13 VE // 1/14 TF // 3/14 LO Verweise auf Reiseberichte im Profil
      7/14 NX
    • Also, ich sehe schon, meine nächsten Fernsehabende werden noch einmal in Lillehammer stattfinden. Und da ich ja mehr als die eingestellten Fotos gemacht habe, werde ich sicher auch einiges wiedererkennen und wohl die ganze Zeit Vergleiche ziehen ^^

      Was ich noch vergessen hatte: Der Ausflug nach Lillehammer hat mich auf die Idee für eine mal ganz andere Art der Norwegen - Rundreise gebracht. Auf Schienen nämlich Die Idee kam mir, als ich am Nachbargleis eine Zuganzeige nach Åndalsnes sah. Da war ich doch schon mal - mit dem Womo von Geiranger über Trollstigen kommend

      An der Information nahm ich mir dann ein NSB - Kursbuch mit. Was heißt Kursbuch - ein kleines 70-seitiges Heftchen in dem alle Bahnverbindungen (außer der von Tromsø nach Øksfjord ) aufgelistet sind. Für mich als leidenschaftlicher Bahnfahrer und mit dem Hintergrundwissen, nahezu kostenlos reisen zu können, eine sehr interessante Geschichte. Kreuz und quer mit der Norwegischen Bahn zu fahren, stelle ich mir toll vor. Ich denke mal, spätestens nach unserer Fahrt mit der Dovre-Bahn im September wird sich diese Idee verstärkt haben. Und damit auch eine andere Leidenschaft befriedigt werden kann, ist dabei sicher auch ein Stück Hurtigrute von oder nach Bodø drin.
      LG Marion
    • Eine solche Bahnreise kreuz und quer durch Norwegen stand vor gut 4 Jahren kurz nach meinem Entschluss, endlich auch mal Norwegen zu bereisen, im Mittelpunkt meiner zunächst groben Planung. Im Zuge der Verfeinerungen verlagerte sich diese zwar in Richtung Hurtigruten - dennoch sind auch Bahnfahrten stets Teil meiner Planungen. So bin ich bislang (neben kleineren Strecken) mit der Flåmbahn, der Nordlandsbahn und der Bergenbahn gefahren - sehr schöne Strecken. 2016 sind die Dovrebahn und die Raumabahn an der Reihe.
      Eine solche Bahnsafari ist daher eine sehr interessante Möglichkeit, das Innere Norwegens zu bereisen :good3:

      Zu Lillehammer - Maihaugen (dann mit dem neuen Olympischen Museum) und die "Flamingo-Bar" sind für nächstes Jahr fest eingeplant. :D
      <3 lig hilsen
      Bernhard

    • 24.03.2015: Teil 1 - es wird noch einmal sportlich

      Der Tag begann wie ein Deja vu: Bahnhofslärm und strahlend blauer Morgenhimmel.



      Dazu wieder Kopfschmerzen, aber egal, gestern sind sie auch wieder weg gegangen ;(

      Auch zum Frühstück kann ich nicht viel sagen, es war vorzüglich wie am Vortag
      Für mein Tagesprogramm holte ich mir an der Hotelrezeption einen Oslo - Pass. Damit hatte ich nicht nur freie Fahrt mit (fast) allen Verkehrsmitteln der Stadt, auch freie Eintritte und andere Vergünstigungen sind enthalten. Man möge denken, damit müsse ich jetzt von Museum zu Museum hetzen, aber das war nicht mein Plan und am Ende des Tages habe ich trotzden errechnet, dass sich der Pass gelohnt hat
      Mein erstes Ziel des Tages hatte wie gestern schon mit Sport zu tun. Allerdings wiedermal darauf beschränkt, zu sehen, wie andere Sport treiben.

      Mit der T-Bane Linie 1 fuhr ich also auf den Berg Holmenkollen. Diese eigentlich als U-Bahn ausgezeichnete Strecke führte überwiegend über Tage und schon nach wenigen Minuten präsentierte sich eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. Also schon die 26 Minuten Fahrtzeit waren ein Erlebnis :P



      Es war noch relativ zeitig und ich war fast alleine unterwegs, aber bei dem schönen Wetter und der Aussicht sollte sich das sicher schnell ändern.
      Nun wurde es doch erst einmal sportlich für mich, denn der Weg nach oben zur Schanze war nicht ohne und gefühlt endlos
      Am Holmenkollen-Restaurant machte ich eine kurze Pause, auch weil hier die "Ewige Friedens Flamme" von Sri Chinmoy und eine "sportliche" Statue zu sehen waren.



      Auf dem weiteren Weg zu meinem Ziel, der Holmenkollen-Schanze war dieses interessant und hübsch anzusehende Hotel zu sehen. Und das noch vom Holmenkollen Skifest Anfang März übrig gebliebene WELCOME täuschte nur vor, bald am Ziel zu sein.



      Aber auch das hatte ich bald geschafft.
      Als erstes fiel mir die Statue eines Hundes auf, die die Inschrift "Bikkja i Bakken" trug. Eine interessande Geschichte verbirgt sich dahinter: "Bikkja i bakken", also "Der Hund in der Erde" ist eine Showeinlage, die in der Pause des Skispringens am Holmenkollen präsentiert wird. Geboren wurde diese Idee wohl in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts als sich ein Hund von seiner Leine riss und - zum Gaudi der Zuschauer - die Schanze hochlief, während sein aufgelöstes Herrchen versuchte, ihn wieder einzufangen Diese Szene hat den Zuschauern so viel Spaß gemacht, dass sie eine Wiederholung wünschten. So werden jedes Jahr neue Kandidaten für diese Show gesucht und gecastet.



      So, nun wollte ich aber hoch auf die Schanze und sehen, was die Aussicht von dort wirklich verspricht.
      Vorher hätte ich die Möglichkeit gehabt, mich im Skisprung - Simulator wie Martin Schmidt und Co. zu fühlen. Das verschob ich erst einmal, was keine so gute Idee war, denn als ich wieder unten war, war es so voll, dass mir die Lust vergangen ist.

      Der Weg zum Schanzenturm führte erst einmal durch das Holmenkollenmuseum, das älteste Skimuseum der Welt. Von den Anfängen bis zu den aktuellen Skigrößen - von denen ja auch Norwegen eine Menge hat, bis hin zu den modernsten Visionen auf Snowboard und Ski unter dem Titel "Frihet på snø" ist wirklich viel Interessantes zu sehen. An verschiedenen Modellen ist auch die Planung und Entstehung des neuen Holmenkollen - Skizentrums dargestellt.



      Nun ging es aber endlich nach oben, erste Station in Höhe des Absprungs und dann auf die riesige Aussichtsplattform. Der Blick war einfach gigantisch, mehr kann ich dazu nicht sagen.







      Hier hätte ich noch stundenlang bleiben können, so schön war es. Aber ich hatte ja noch einige weitere Punkte im Sightseingprogramm vor. Also machte ich nach einem kleinen Rundgang durch den Museums-Shop noch einen Abstecher ins Bistro auf einen kleinen Imbiss und mich dann auf bzw. ab zur Bahnstation.
      Mit der T - Bane fuhr ich dann noch ein Stück bergauf bis zur Endstation Fognerseteren und nach einem kurzen Fotostopp zurück ins Tal.



      Es war ein toller Ausflug, der sich auf jeden Fall gelohnt hat, der mich aber auch ziemlich angestrengt hat Deshalb leistete ich mir eine kleine Tagesunterbrechung in der Kabine Quatsch, im Hotelbett und dann ging es auf zum Teil 2, von dem ich dann später berichte
      LG Marion