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Jim Knopf

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Montag, 15. März 2010, 00:05
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Samstag, 27. Februar 2010, Tag 1

Recht früh, für meine Verhältnisse, mitten in der Nacht, bin ich um 06.06 mit der RB von Schwetzingen nach Mannheim gefahren. Mein Vater hat mich dankenswerterweise zum Bahnhof gebracht. In Mannheim dann Umstieg in den ICE. Nach kurzer Fahrt über die mir natürlich in allen Einzelheiten bestens bekannte Strecke, habe ich bereits eine Stunde nach dem Start um kurz nach 7, den Frankfurter Flughafen erreicht. Schnell eingecheckt und mich damit des Gepäcks entledigt. Dann hatte ich noch jede Menge Zeit, da mein Flieger erst um 10.30 Uhr starten sollte.
Deshalb bin ich dann erst mal ausgiebig frühstücken gegangen.
Mein Flugzeug stand auf einer Außenposition und deshalb wurde erst Mal Busgefahren. Pünktlich ging es dann los.

Nach dem Start ging es dann bei gutem Wetter nordwärts.

Blick auf einen großen Fluss...

...die Elbe???
Später kamen dann Wolken, was wieder ganz andere Eindrücke bescherte:

Beim Anflug auf Bergen riss dann glücklicherweise die Wolkendecke auf und die folgenden Bilder wurden möglich:

Sehr pünktlich kam ich in Bergen an und es dauerte nicht lange, als mein Seesack als allererstes Gepäckstück vom Band lief. Danach traf ich dann sofort auf meinen Transfer zum Hurtigrutenkai. Da ich der einzige Fahrgast war, ging es auch sofort los. In Bergen gab es unvorstellbare Schneemengen und wäre mein Reisebeginn wenige Tage vorher gewesen, hätte ich doch erhebliche Schwierigkeiten bekommen.
Ich war sehr zeitig am Hurtigruten Terminal, wo ich mich sogleich des Seesacks entledigen konnte. Da das Wetter gut war und ich noch jede Menge Zeit hatte, ging ich sofort in die Stadt. Unterwegs hörte ich dann das Typhon der einlaufenden Nordlys. Eigentlich wollte ich das Einlaufen im Bild festhalten, was aber beim momentanen Standort inmitten der Stadt leider nicht möglich war. Immerhin: Das Schiff war schon Mal da.
Mein Weg führte mich zunächst zum Fischmarkt, dabei war die Sicht auf Bryggen leider durch ein Kümo und ein kleines ROro Schiff sehr eingeschränkt. Nach einem kurzen Blick zum Fløyen erreichte ich schließlich den Fischmarkt.
Dort gab es allerlei leckeres aus dem Meer:

Als nächstes war für mich, als Segelschiffsfan, ein Besuch der Statsraad Lehmkuhl obligatorisch.

Nach einem kurzen Abstecher nach Bryggen, quasi im Vorbeigehen :P ,...

...wollte ich bei diesem Wetter unbedingt auf den Fløyen. Da ich nicht völlig verschwitzt am Schiff ankommen wollte, habe ich mich gegen den Fußweg nach oben entschieden und habe die Weicheimethode mit der Bahn gewählt.
Oben sind dann die folgenden Bilder entstanden:

Nun wurde es langsam Zeit, wieder nach unten zu kommen. Das ging mit der Bahn wieder sehr schnell. Sofort ging ich mit erhöhter Geschwindigkeit zurück zum Terminal, wo ich dann auf die Seebären, Hamburgerin, sowie die restliche Clique traf. Schon bald ging es an Bord, wo ich sofort die Cruisecard freischalten ließ. Als nächstes stand dann der Erwerb des Kaffeebechers auf dem Programm. Der Anblick des Bechers ließ mir allerdings dann das Blut in den Adern gefrieren. Es gab nur ganz simple 08/15 Becher o h n e jegliche Beschriftung. Eine absolute Frechheit, hatte ich mich doch gerade auf einen Becher der Nordlys, dessen Modell bei mir zu Hause in der Vitrine steht, ganz besonders gefreut. Da war ich sehr enttäuscht.
Als nächstes stand dann der Einzug in die Kammer an. Das sollte sogar bereits 30min vor Plan möglich sein. Allerdings ließ sich absolut keine Kammertüre öffnen und so standen wir alle im Gang vor verschlossenen Schotts und schauten blöd aus der Wäsche. Offensichtlich war das ganze Computersystem abgestürzt.
Schließlich wurde mit Universalschlüssel geöffnet und wir mussten alle zur Rezeption, um die Bordkarte neu zu programmieren.
Vor dem Nachtessen ging ich noch Mal schnell an Deck und machte noch ein Bild über die Achterkante über Bergen.

Nach dem Nachtessen richtete ich mich in meiner Kammer, ich hatte die 340 an Stb., häuslich ein. Für mich der absolute Luxus. Dusche und jede Mege Spindraum. So etwas bin ich von meinen Segelreisen auf diesem Schiff oder meiner Marinezeit absolut nicht gewohnt.
Als es dann völlig dunkel war, habe ich mein Stativ geschnappt und habe noch einige Nachtaufnahmen gemacht:

Dabei wurde der Turm auf dem Ulriken in den verschiedensten Farben angestrahlt:

Bei diesen Nachtaufnahmen traf ich dann ganz überraschend auf Kranich nebst Ehemann, ein sehr nettes Paar.
Die Abfahrtszeit rückte immer näher, aber es tat sich absolut gar nix. Es wurden weder die Gangway, noch die Ladeklappen eingefahren, auch die Hauptmaschinen waren noch aus. Sah ganz so aus, als ob wir Bergen später verlassen sollten. Hoffentlich würde die Verspätung nicht zu groß werden, da ich am morgigen Tag in Ålesund unbedingt auf den Aksla wollte. Deshalb wurde ich etwas nervös. Es dauerte schließlich noch über eine Stunde, es kamen noch verspätete Reisende und ein so merkwürdiger Schlauch aus einem Tankwagen musste auch noch entfernt werden. Schließlich ging es aber doch los, mit über einer Stunde Verspätung. Zurück in meiner Kammer musste ich feststellen, dass mein Navi nur senkrecht direkt am Fenster Empfang hatte. Deshalb wurde das dort kunstvoll verkeilt. Erst am nächsten Tag kam ich auf die Idee mein Gorillastativ zur Fixierung zu verwenden. Es dauerte schließlich noch etwas bis ich fest eingeschlafen war.

Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, Fortsetzung folgt.
Gruß aus Schwetzingen

Jürgen

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Harald

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Montag, 15. März 2010, 03:32
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Deine Bilder sind wirklich Klasse! :thumbsup:

Wohl dem, dem Seefahrt ein Geheimnis blieb

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Montag, 15. März 2010, 09:02
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Moin Du Chaot,
Oh da war Harald schneller :lol:
Nun geht es ja endlich los mit den Bildern, ich gehe derweil
mal arbeiten :imsohappy:
Gruß
Renate

Ach ja ; hast Du eine neue Signatur.... :whistle3: ?.

Gruß
Renate

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Montag, 15. März 2010, 10:12
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Moin Jürgen,
mach weiter so, vor allen Dingen mit den tollen Fotos. Da kann ich noch viel lernen!
Gruß aus Hamburg
Ronald
I know which way the wind is blowing, but I have to follow my own course!

EL FI

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Montag, 15. März 2010, 10:27
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Bei den tollen Bildern :thumbsup: fällt es mir schwer :( , auf die Fortsetzung zu warten, die werd ich dann wohl erst in 14 Tagen wegen Urlaub in die andere Richtung lesen können.
Gruß, Elfi

Gruß, Elfi ..........

Hanna

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Montag, 15. März 2010, 13:20
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Ich mich auch! :dance3: Sagt man bei Euch auch Nachtessen? Ich dachte, das sein ein Norddeutsches Wort. :hmm:

hilsen fra Esslingen
Gruß aus Esslingen

Hanna

Jim Knopf

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Montag, 15. März 2010, 13:51
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Sonntag, 28. Februar 2010, Tag 2

Habe recht gut geschlafen und bin erst kurz hinter Måløy aufgestanden. Ein Blick aus dem Fenster ließ mich zur Eile treiben. Wir hatten das schönste nur denkbare Wetter. Strahlend blauer Himmel, die Sonne war gerade im Begriff über die schneebedeckten Berge hervorzukommen und Windstärke 0 und in Böen 1. Also etwas beschleunigt duschen und noch schnell vor dem Frühstück an Deck. Dabei entstanden dann die folgenden Aufnahmen:

Dann ging es erst Mal frühstücken. Dabei musste ich mit Entsetzen feststellen, dass es weder Nutella, was mir aber von vornherein klar war, noch den norwegischen Ersatz gab. Für "Süßfrühstücker" so wie ich es einer bin, sah das doch recht mau aus. Auch den Honig konnte ich erst nach längerer Suche bei den Kaffeemaschinen zwischen Teebeuteln entdecken. Immerhin als Lichtblick gab es ein reichhaltiges Angebot an Müsli und Joghurts. Auch eine große Auswahl an verschiedenen Käsesorten war vorhanden und die megaleckere Orangenmarmelade. Der Kaffee an Bord war allerdings unter aller Kajüte. Bei dem Reisepreis bin ich der Meinung, dass durchaus ein guter Automatenkaffee drin sein sollte. Darüber haben wir hier schon ausführlich diskutiert.
Während des Frühstücks begann dann die Umrundung von Stad. War heute allerdings völlig harmlos. Bei dem tollen Wetter zog es mich auch schon bald wieder an Deck.

Es entstand auch eine Aufnahme des Werftschildes vorne auf Deck 5:

Wir hatten einen unverschämt tiefblauen Himmel:

Torvik erreichten wir nur noch mit geringer Verspätung.

Der Aufenthalt wurde verkürzt, so dass wir wieder fast Plan waren.

Auf dem Weg nach Ålesund sind dann die folgenden Aufnahmen entstanden, als erstes die Insel Runde welche durch die südlichste Brutkolonie der Papageientaucher bekannt ist:

Kurz vor Ålesund gab es dann noch Mittag. Da ich doch recht spät gefrühstückt habe, hatte ich keinen großen Hunger und so begnügte ich mich mit etwas Suppe, etwas vom Fischbuffett, etwas Käse und Nachtisch.
Während des Mittagessens hatte das Schiff in Ålesund angelegt. Ich ging beschleunigten Schrittes in meine Kammer, schnappte mir den bereits gerichteten Rucksack und los ging es. Zur Wegfindung zum Aksla war mein Navi wieder super. Weniger gut war die Wegbeschaffung nach oben. Zum Glück hatte ich mit die Spikes für die Schuhe von meiner Mutter ausgeliehen. Die Dinger sind zwar äußerst uncool, aber ohne wäre ich nicht nach oben gekommen.
Da sind dann bei einem Spaziergang auf der Höhe die folgenden Aufnahmen gelungen:

Für den Weg nach unten hatte ich, in der Hoffnung auf weniger Vereisung, einen anderen Weg gewählt. Aber auch dieser alternative Weg war in gleichem Maße vereist. Dank Spikes ging das aber auch problemlos. Unten war bis zur Abfahrt des Schiffes noch genügend Zeit für einen Stadtbummel. Hier einige Bilder mit dem obligatorischen Jugendstil:

Jetzt ging es wieder zurück zum Schiff

Auf der Weiterfahrt genoss ich dann das schöne Wetter ging in Molde mal kurz an Land. Nach dem Nachtesssen saß ich noch in der Cafeteria und machte einige Runden an Deck. Spät in Kristiansund ging ich nochmals an Land. Dabei sind die folgenden Aufnahmen bei Vollmond gelungen:

Anschließend bin ich dann zur Koje gegangen und schon bald friedlich ins Land der Träume entschwunden.
Die Bilder sind durch Anklicken zum Vergrößern, alle Bilder gibt es hier, Fortsetzung folgt.
Gruß aus Schwetzingen

Jürgen


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Montag, 15. März 2010, 18:23
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Super Bericht und wunderschöne Fotos! Ich freu mich schon auf die Fortsetzung :)

Gruß
Yvonne
MS Midnatsol vom 21.09. - 02.10.2010

Bhagira

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Montag, 15. März 2010, 20:10
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Schöner Bericht und klasse Fotos, bin schon auf die Fortsetzung gespannt :P

LG Bhagira


Hanna

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Montag, 15. März 2010, 20:43
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Spitze, vielen Dank lieber Jürgen! :dance: Als wäre ich dabei gewesen, nur:

alle Bilder gibt es hier
Da kam bei mir nur ein leeres Bild. :hmm:
hilsen fra Esslingen
Gruß aus Esslingen

Hanna

Harald

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Dienstag, 16. März 2010, 03:07
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

?? BEi mir hat es gut funktioniert! :thumbsup:

Wohl dem, dem Seefahrt ein Geheimnis blieb

Jim Knopf

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Dienstag, 16. März 2010, 03:39
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Montag, 1. März 2010, Tag 3

habe wegen des spätabendlichen Rundgangs durch Kristiansund heute etwas länger geschlafen, so dass das Schiff bereits in Trondheim angelegt hatte. Ich hatte nicht die geringste Eile, denn zu einem Stadtbummel und Besuch der vor uns liegenden Richard With, würde die Zeit bis zum Auslaufen um 12 Uhr dicke reichen. So ging ich erst mal in die Dusche und anschließend ausgiebig frühstücken. Zu meiner Freude gab es heute auch Nugatti. Damit war der Tag dann gerettet :P .
Als ich dann das Schiff verließ und mich auf den weg zur Richard With machte, kam mir der Seebär bereits mit rotem Kaffeebecher entgegen. Solch einen Becher musste ich nach dem Desaster mit dem Kaffeebecher bei uns an Bord auch unbedingt haben. Der Seebär meinte noch, dass sich der Besuch der Richard With nicht lohnen würde da dort alles genauso wie bei uns ist. Nun ganz unrecht hat er da nicht, schließlich sind Nordlys, Richard With und auch die Kong Harald baugleiche Schwesterschiffe, welche sich nur durch geringfügige Details und der Farbgebung im Inneren voneinander unterscheiden.
Hier Mal ein Blick über unser Schiff von der Richard With aus:

Noch ein paar Eindrücke von der Richard With:

Noch ein Blick über Munkholmen,

dann ging es in die Stadt.
Erstes Ziel waren die alten Häuser am Nidelv.

Weiter ging es über total vereiste Straßen.

Dabei habe ich mich über die große Anzahl an Fahradfahrern gewundert, oder vielleicht doch nicht. Ich selbst bin nämlich absolut begeisterter Radfahrer und fahre bei jedem Wetter, auch bei Eis und Schnee. Dafür besitze ich extra Spikesreifen. Ich habe mir nicht vorstellen können, dass man in Norwegen im Winter so viel mit Spikesreifen radfährt.

Über die Gamle Bybrua ging ich dann weiter zum Nidarosdom.

Schließlich ging ich dann wieder zum Schiff zurück. Ich hatte genug gesehen, schließlich war ich bereits das dritte Mal in Trondheim.

Als ich zum Hafen zurück kam, wunderte ich mich, dass die Richard With immer noch vor uns lag. Die sollte doch eigentlich schon weg sein!? Ich ging nochmals auf die gegenüberliegende Seite des Hafenbeckens. Dabei sind dann die folgenden Bilder der beiden Schwestern entstanden:

Pünktlich legten wir um 12Uhr noch vor der Richard With ab, da diese Probleme mit der Laderampe hatte.

Hinaus ging es nun in den Trondheimsfjord bei 0 Wind. Allerdings gab es neben Sonnenschein immer wieder Schneeschauer.

Beim Agdenes Leuchtfeuer...

...wurde der Kurs von 330° auf 250° geändert.
Wenig später wurde dann der Leuchtturm aller Leuchttürme entlang der Hurtigrutenstrecke passiert, nämlich Kjeungskjaer

Jetzt kam dann mit dem engen Stokksund der Höhepunkt des Tages. Da war ich natürlich durchgehend auf Deck 5. Aber zum Glück nicht nur vorne, sondern auch hinten, an der einen Seite und an der anderen Seite, einfach überall :D:D;):P

Nach der Passage des Stokksund ging es durch zahlreiche Inseln und Durchfahrten. Zum Nachtessen ging es dann beim Feuer Buholmråsa auf die Folda hinaus. Da hat man bei einer langen faulen Dünung zum ersten Mal gemerkt, dass man sich auf einem Schiff befindet :D . Allerdings war das so harmlos, dass es beim Essen keinen Schwund gab.
In Rørvik kam es dann pünktlich und wie geplant zum Treffen mit dem ältesten Hurtigrutenschiff im Dienst, der Nordstjernen.

Nach diesem Höhepunkt ging ich noch ein wenig über Deck, nachdem ich das Ablegemanöver verfolgt hatte. Nach einem oder vielleicht waren es auch 2 Kaffe in der Kaffeteria ging ich zufrieden zur Koje. Gerade hatte ich alles seeklarzurück gemacht und mich so richtig eingekuschelt, da gab es Nordlichtalarm. Ich habe mich wohl in Rekordzeit wieder angezogen. Dass ich nicht gleich in Unterhose an Deck gerannt bin ist alles ;). Immerhin war ich aber doch so vernünftig und habe mich richtig angezogen. Vorne an Deck war tatsächlich zwar ganz schwaches, aber immerhin Nordlicht zu sehen. Fotografieren ließ sich das allerdings leider nicht. War aber für mich trotzdem ein ganz tolles Erlebnis. Es war immerhin das erste Nordlicht, was ich in Natur sah. So nach und nach leerte sich das Deck wieder. Da es aber auch ohne oder nur mit ganz schwachem Nordlicht eine einmalige Stimmung da vorne auf Deck 5 war, habe ich gar keinen Gedanken daran verschwendet möglichst schnell in meine Koje zu kommen. Es war eine wunderbar helle Vollmondnacht bei fast absoluter Windstille. das Wasser war ölig glatt. Aufgrund des hellen Mondes und der verschneiten Landschaft war das alles so hell, dass man jedes Detail der Landschaft erkennen konnte. Voraus an Backbord erhob sich der Torghatten, der Berg mit Loch. Ich bin überzeugt, dass man bei diesen Bedingungen durch das Loch hätte sehen können. Leider wurde der Schlenker nicht gemacht, aber auch die Einfahrt nach Brønnøysund war einmalig schön. Ich bin vorne auf Deck 5 geblieben, bis der Dampfer in Brønnøysund festlag.
Nun ging es aber endgültig in die Kiste. Zufrieden bin ich dann recht schnell in das Land der Träume entschwunden.
Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, alle Bilder gibt es hier, Fortsetzung folgt.
Gruß aus Schwetzingen

Jürgen


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Dienstag, 16. März 2010, 05:47
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Super :thumbsup:
So kann es weitergehen morgens früh :D
Aber wieso bist Du um diese Zeit auf ?(
Gruß
Renate

Gruß
Renate

Harald

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Dienstag, 16. März 2010, 10:48
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Aber wieso bist Du um diese Zeit auf

Du bist doch auch immer um diese (3 Uhr morgens) Zeit auf! Das habe ich schon gemerkt! 8o 8o
Fuer mich ist 3 Uhr morgens 9 Uhr morgens. ^^
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Hanna

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Dienstag, 16. März 2010, 11:49
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Ich gebe Harald Recht. Es ist doch egal, ob man nachts um 3 schon oder noch auf ist. Wer kann und will, soll da wach sein. :dance:

hilsen fra Esslingen
Gruß aus Esslingen

Hanna

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hanna« (16. März 2010, 22:44)


Hanna

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Dienstag, 16. März 2010, 22:45
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

find ich auch, vielen Dank! :dance3:

hilsen fra Esslingen
Gruß aus Esslingen

Hanna

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Mittwoch, 17. März 2010, 04:13
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Dienstag, 2. März 2010, Tag 4

Viel zu früh, fast mitten in der Nacht werde ich von der Durchsage geweckt, dass wir in wenigen Minuten den Polarkreis überqueren. Das ist mir doch egal, ob wir da gleich an so einem ollen Globus vorbeifahren. Entschuldigt meine Ignoranz :P;) . Dummerweise hatte ich nach dem Nordlichterlebnis in der Nacht vergessen, die Durchsagen auszuschalten. Da ich nun schon mal wach war, habe ich mich aufgrund des guten Wetters entschieden, aufzustehen. So stand ich während des Passierens des Polarkreises in der Dusche.
Anschließend ging es an Deck und ich lief Renate direkt in die Arme. Sie konnte überhaupt nicht verstehen, wie man an der Helgelandküste so lange im Bett liegen kann. Wenn sie wüsste, dass ich ohne der Durchsage wegen des Polarkreises immer noch schlummern würde.
Hier mal ein paar Eindrücke von diesem wunderbaren Morgen:

Wenig später kam die südgehende Trollfjord entgegen. Hier habe ich das Ereignis auf Film verewigt. Leider ist die Qualität nicht so doll.
Jetzt ging ich erst mal ausgiebig frühstücken. Da konnte das alles noch so toll sein, das musste jetzt sein. Nach Beendigung des Frühstücks wurde Ørnes angelaufen.

Anschließend machte ich es mir im Liegestuhl in der Sonne an der Achterkante auf Deck 5 bequem(Bild habe ich von den Seebären bekommen).

Es war einfach nur schön. Fast im Liegen sind die folgenden Aufnahmen entstanden:
.
Es entstanden noch dieser, dieser, dieser und dieser Film.
Schon klar, dass ich,als ich so faul im Liegestuhl lag überhaupt keine Lust hatte der Polarkreistaufe auf Deck7 beizuwohnen. Ich hatte weder Lust auf Eiswürfel im Nacken, noch auf nasse Klamotten. Ich hatte das bereits im Sommer 2006 auf der Kong Harald über mich ergehen lassen. So blieb ich schön in meinem Liegestuhl liegen. Vorteil war, dass die Decks so ziemlich leer waren.
Während des Mittagessens erreichten wir dann Bodø. Hier hatte ich nicht die geringste Eile. Zum einen ist der Ort nicht besonders schön, zum zweiten war ich hier bereits vor 2 Jahren während meiner Radtour durch Norwegen das letzte Mal und drittens ist die Liegezeit mehr als reichlich bemessen.

Ich ging dann an Land zunächst Mal zur Gamle Salten

Dabei sind mir dann wieder die zahlreichen Fahräder mit Spikesreifen aufgefallen:

Ich ging noch zum Rema und habe mir dort die leckeren Schokokekse besorgt und dann ging es schon wieder an Bord.
Die folgenden Aufnahmen stammen vom Auslaufen Bodø:

Dieser Film zeigt die starke Kursänderung von 250° auf 40° bei der Ausfahrt zum Vestfjord und den Lofoten.
An Backbord tauchte dann wenig später die Insel Landegode auf:

Nochmals ein Blick zum Festland:

Nach Passieren des markanten Leuchtfeuers Landegode ging es hinaus auf den Vestfjord.

Hier nochmals eine ganz tolle Gegenlichtaufnahme von Hamburgerin:

Diese offene Seestrecke zwischen dem Festland und den Lofoten zeigte sich heute von seiner friedlichen Seite und lag glatt wie ein Spiegel vor uns. Dabei gab es dann einen wunderschönen Sonnenuntergang. Selbst das Personal z.B. an der Rezeption wohnte diesem Schauspiel durchs Fenster bei.

Während in Richtung Festland...

...noch alles klar war, sah das Wetter in Richtung Lofoten...

...gar nicht gut aus. Das hat mir doch ein wenig Sorgen, wegen der nächtlichen Raftsundpassage gemacht. Zum Nachtessen gab es einen kurzen Aufenthalt in Stamsund, dem ersten Hafen auf den Lofoten. Dort gab es wegen Niedrigwasser Probleme mit der Gangway. Außerdem wurde freundlicherweise der Antrieb nicht ausgekuppelt und die Propeller mahlten in der 0 Schubstellung mächtig, tief unterm Speisesaal, so dass da so ziemlich alles rappelte. Nach dem Nachtessen ging es an Deck. Ein Schneeschauer kam auf und die Sicht war fast 0. Trotzdem hielt ich Ausschau nach der entgegenkommenden Kong Harald. Leicht verspätet passierten wir sie dann, wobei drüben die hintere Toplaterne ausgefallen war. Das hat mich bei der Identifizierung etwas verwirrt. Als ich das wenig später bei "Live von der Reise" hier berichtet hatte, wurde angeregt dem Schiff diebezüglich eine E-Mail zu schicken :D:D:P:P .
Bald war mit Svolvær der Hauptort der Lofoten erreicht. Dort gab es nochmals einen kurzen Landgang.

Nach dem Auslaufen aus Svolvær gab es schon bald Nordlichtalarm. Sofort stürzte ich etwas beschleunigt an Deck. Hatte wegen der Raftsundpassage ohnehin vor rauszugehen. Jetzt gab es zum ersten Mal ein etwas stärkeres Nordlicht an Backbord über den Bergen der Lofoten zu bestaunen. Man war das toll. Nur Fotos habe ich da noch keine von hin bekommen. Außerdem kam der Mond auf der anderen Seite zum Vorschein. Ein richtig toller Vollmond. So habe ich mir diesen Streckenabschnitt schon immer erträumt. Es waren einfach ideale Bedingungen , zumal es völlig windstill war. Das Wasser war ölig glatt. Nur hin und wieder war mal eine Stromkante auszumachen. Allmählich näherten wir und dem Trollfjord. Ringsrum war von der Landschaft jede Einzelheit zu erkennen, vor allem die schneebedeckten Gipfel, welche über 1000m aus dem Meer ragen. Dann wurden von der Brücke die Suchscheinwerfer angestellt. Diese hielten die Einfahrt zum Trollfjord fest. So allmählich musste doch mal mit der Maschine runtergegangen werden, oder sollten wir? ! Das Schiff drehte wie im Sommer nach Backbord und fuhr einfach so in den Trollfjord rein. Mir blieb die Spucke weg. Das war alles noch viel imposanter als im Sommer. Das ganze sah noch viel enger und gewaltiger aus. Am Fjordende war sogar noch eine Eisschicht auf dem Wasser, welche aber von unserem Schiff problemlos beiseite geschoben wurde. Wahnsinn. Hier jetzt ein paar, allerdings wegen der fototechnisch widrigen Umstände, qualitativ nicht so gute Bilder. Ich denke man kann die Stimmung aber trotzdem ganz gut erkennen.

Viel zu schnell ging es wieder raus aus dem Trollfjord. Es wurde allerdings nicht durch Svartsund gefahren, sondern die vorgelagerten Inseln wieder südlich umrundet. Mir sollte das recht sein. So wurde die Fahrt durch den Raftsund verlängert. Meinetwegen hätte die bei diesen Bedingungen niemals enden brauchen. Jetzt im Raftsund wo die Sicht wieder etwas weiter ging, war auch wieder Nordlicht auszumachen. Diese Nacht werde ich niemals mehr vergessen. Der Raftsund sah wie ein Gebirgsfluss aus. Hinter der Raftsundbrücke drehte dann das Nordlicht erst Mal so richtig auf. War das für ein sagenhafter Anblick. Das macht ja richtig süchtig. Jetzt war auch endlich mal was auf der Aufnahme zu sehen:

Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Ich kam mir bei dieser gewaltigen Kulisse ganz klein vor. Erst nach dem Anlegen in Stokmarknes verließ ich meinen Spähposten auf Deck 5. Sehr zufrieden fiel ich dann in meine Koje und träumte vom Nordlicht und nächtlichen Fahrten durch Raftsund und Trollfjord.
Bilder können durch Anklicken vergrößert werden. Alle Bilder gibt es hier, Fortsetzung folgt.
Gruß aus Schwetzingen

Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jim Knopf« (1. April 2010, 21:04)


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Mittwoch, 17. März 2010, 06:05
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Suuuuuuper ! :thumbsup:
Siehst Du, hättest Du die Durchsage nicht gehört....
So schöne Bilder hättest Du dann nicht gehabt ( und auch nix gesehen)
:lol:
Gruß
Renate

Gruß
Renate

Hanna

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Mittwoch, 17. März 2010, 12:41
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Wieder klasse! Hat mich gerade kurz gefesselt. Ganz vielen Dank für diese wunderschöne Anteilnahme! :dance:

hilsen fra Esslingen
Gruß aus Esslingen

Hanna

Jim Knopf

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HR-Lieblingsschiff: Lofoten

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Donnerstag, 18. März 2010, 02:45
Bereich: Deine Reiseberichte >> Thema: MS Nordlys 27.02.10 - 10.03.10 (Jim Knopf)

Mittwoch 3. März 2010, Tag 5

Nach den nächtlichen Aktivitäten, Polarlicht, Raftsund usw. habe ich heute tatsächlich etwas länger geschlafen und somit das Treffen mit der MS Lofoten in Harstad glatt verschlafen .
Hamburgerin war allerdings schon wach und hat das Ereignis im Bild festgehalten:

Die alte Dame möge meine Ignoranz verzeihen. Aufgestanden bin ich erst nach 9 Uhr und damit schon weit hinter Harstadt. Nach dem Duschen dann sofort zum Frühstück, welches heute wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht ganz so ausgedehnt wie sonst ausfiel. Das Wetter war wieder Mal traumhaft schön und schon bald erreichten wir Finnsnes.

Das Wasser dampfte und das allseits bekannte Bild des "Schokoladenmanns" wurde auch verewigt:

Schnell Mal in dieser "Weltstadt" etwas die Füße vertreten. Dazu reichte die Liegezeite gerade so aus ;) .

Dann ging es auch schon durch die Gisund-Brücke, welche das Festland mit der Insel Senja, welche sich nun an Backbord befindet, verbindet. Senja ist die zweitgrößte Insel Norwegens und landschaftlich wunderschön.

Während des Mittagessens fuhr das Schiff in eine richtig dicke Nebelbank. Da war dann eine Zeit lang leider nicht mehr viel von der wunderschönen Landschaft zu sehen. Der Wettergott hatte aber mit den Nordlyspassagieren ein Einsehen und je näher wir Tromsø kamen, desto mehr lichtete sich der Nebel. Nach Passieren des Rystraumen, der Gezeitenstrom war uns dabei gnädig gestimmt, lichtete sich der Nebel dann fast vollständig. Trotzdem konnte ich auf der Insel Ryøya keine von den dort lebenden Moschusochsen ausmachen. Bis Tromsø sind dann noch die folgenden Bilder der grandiosen Landschaft entstanden:

Schließlich erreichten wir Tromsø. Die Eismeerkathedrale war schon weithin sichtbar

Ein kurzer Blick hinauf zum Hausberg Storsteinen...

... dann folgte, bedingt durch ein wunderbares Echo, eine Sinfonie des Dreiklanghorns der Nordlys. Guckst und vor allem hörst du hier.
Noch ein kurzer Blick zur Eismeerkathedrale und nach vorne zum Liegeplatz...

... dann ging es schnell nach unten in meine Kammer, den gerichteten Rucksack geschnappt und sofort an Land in den Bus zur Schlittenhundefahrt. Das Villmarkssenter wo die Fahrten stattfinden liegt ein ganzes Stück außerhalb an der Straße in Richtung Brensholmen. Das wusste ich ganz genau, da ich da vor 2 Jahren mit dem Fahrrad vorbeigefahren bin. Die Fahrt ging zunächst auch recht flott quer durch Tromsø, am Flughafen vorbei und anschließend über die große Brücke. Wenig später war dann erst mal Schluss mit lustig, denn wir standen in einem super dicken Stau. Ich sah da schon meine Felle, bzw. Schlittenhundefahrt davonschwimmen. Da war ein Auto auf dem Dach gelandet und schließlich ging es dann ohne weitere Schwierigkeiten zu den Hunden. Als ich aus dem Bus stieg war das Gebell bereits zu hören.
Wir wurden in Gruppen unterteilt. Bei mir ging es sofort zu den Hunden. Die waren alle total lieb und obwohl da täglich jede Menge fremder Leute kommen sind die total zutraulich und kommen von selbst auf einen zu und wollen geknuddelt werden. Mann war das alles toll.

Dabei hatten die Hunde sehr merkwürdige Namen. So gab es Hunde die Audi oder Toyota hießen. Schließlich durfte ich zusammen mit Tanja aus der Schweiz einen Schlitten besteigen. Hier könnt ihr mich hinten im Schlitten sitzen sehen:

Dann ging es los. Das war wirklich wunderschön auf diese Art bei einsetzender Dämmerung durch diese schöne Landschaft zu fahren. Hier gibt es ein paar Eindrücke:
Film1, Film2, Film3, Film4
Nochmals einige Bilder:

Hier unser Musher oder heißt die weibliche Form Musherin? Es war Bente aud dem Tromsdalen:
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Jetzt ging es zu den Welpen. Mensch was waren die süß. Die hätte ich am allerliebsten gleich mitgenommen :D .
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Zum Abschluss gab es noch Kaffe und Kuchen im Lawo:

Hier und hier nochmals 2 Filme.
Nach viel zu kurzer Zeit ging es dann wieder zurück zum Schiff. Bevor ich an Bord ging habe ich noch 2 Aufnahmen der Eismeerkathedrale gemacht.

Kaum hatten wir dann Tromsø verlassen, gab es Nordlichtalarm. Schon wieder! :D:P . Das artete so langsam in Stress aus. Was jetzt folgte sollte Nordlichtmäßig das Beste auf der ganzen Tour werden. Hier eine Auswahl:

Bei diesem atemberaubenden und unvergesslichen Naturschauspiel wurde die entgegenkommende Midnatsol nur so am Rande zur Notiz genommen. Biggi möge mir das verzeihen :D . Aber auch drüben war niemand auf der uns zugewandten Backbordseite zu sehen. Das Nordlicht war einfach viel wichtiger. Auch heute ging es wieder sehr spät zur Koje. Eigentlich habe ich gedacht, dass man bei einer Wintertour mehr als auf einer Tour während der Mitternachtssonne zum Schlafen kommt. Ein fataler Irrtum :D:D:P:P . Bin dann wie immer schnell ins Land der Träume entschwunden. Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, alle Bilder gibt es hier . Fortsetzung folgt.
Gruß aus Schwetzingen

Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jim Knopf« (24. März 2010, 19:57)